Kleine Gleisanlagen

  • Hallo Simon,

    wie groß ist der Höheunterschied zur Einfahrt?

    Auf die Schnelle ins Unreine gedacht: Die Haus-Umfahrung auf einen Damm/Mauer/Brücke/aufgeständert und dann mit einer Brücke über die Einfahrt zum bestehenden Oval....

    Viele Grüße

    Winfried

    Ich fahre auf Spur 7 (Regelspur) oder auf Spur 5 mit der Feld- und Waldbahn

  • Hallo Zusammen. Es ist toll wie hier soviele ihre Gedanken einbringen. :)

    Ich habe hier mal ein paar Höhenlinien (1m) eingefügt, damit es verständlicher wird.

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    @Winfried

    Die Brücke zum best. Oval wäre ca. 3 Meter hoch. Damit würde sie dem Landwasserviadukt quasi den Rang ablaufen. :)

    2 Mal editiert, zuletzt von Capra Ibex (23. August 2022 um 19:59)

  • Der Landschaftsbauer bekommt da definitiv viel zu tun ;)
    Da wird ordentlich gebaggert werden müssen 8o


    Von der Einfahrt bis zum Punkt 20151, könnte man auch eine Seilzugstrecke bauen, mit einer el.Seilwinde beim Punkt 20151.
    Bei der Einfahrt könnte man eine KopfVerladeRampe erstellen, die auf die Höhe deines Autos und/oder Anhänger ausgelegt ist.
    (parallel zur Strasse)

  • Guten Morgen

    Ok. Ich sehe so, es gibt eine anspruchsvolle Aufgabe.

    Egal wie die Streckenführung wird ohne Erdarbeiten und Kunstbauten

    wird es schwierig. Wenn ich nicht den Stein der Weisheit gefunden habe,

    Ist ein Kreisverkehr nur mit größeren Aufwand verbunden.

    Aber ich denke das weißt Du selbst.

    Gruß Michael

    • Offizieller Beitrag

    Hallo zusammen,

    bei den Ideen kommt mir noch die Anlage von Hans Grünler aus Mellenbach in den Sinn. Er hat ebenfalls ein recht untaugliches Gelände für eine Gartenbahn. Durch eine lange und wirklich hohe Brücke und einen Tunnel, war es aber trotzdem möglich einen recht großen Rundkurs zu bauen. Die Brücke hat übrigens eine Länge von rund 60m.

    Bilder sind von: Bilder vom Betriebsausflug 2008 (klauserbeck.de) und Google-Earth

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    Viele Grüße

    Jonas

  • Hallo Simon,

    hier mal wie ich es versuchen würde.

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    Die Brücke würde nur temporär eingebaut werden.

    Hier ein Video von Theo Lüscher über eine 3,5 Zoll Strecke mit ähnlicher Problematik.


    3 1/2 inch/Zoll Modelleisenbahn,die kleine fantastische Spur.
    Ein Film über die Leidenschaft von Heinz Stutz zu seiner 3 1/2 Zoll Eisenbahn. Auch auf der Anlage vom DMC Zürich mit der wohl grössten 3 1/2 Zoll Anlage in ...
    www.youtube.com


    Gruß

    Werner

  • Hallo Simon,

    da Du nach schweizer Vorbild deine Fahrzeuge baust, hätte ich für den Höhewnunterschied folgenden Vorschlag:

    Ab St. Moritz / Pontresina schließt die RhB an die BB = Bernina Bahn. Bei Brusio haben die schweizer einen Kehrviadukt gebaut, der auf komprimiert einen großen Höhenunterschied ausgleicht.

    Hier ein Paar Bilder dazu:

    brusio viaduct at DuckDuckGo

    Gruß Peter.

  • Hallo Werner,
    die Anlage von Simon befindet sich auf dem Dach einer grossen Garage, d.h. die Brücke währe ca. 3 Meter hoch, und definitiv nicht temporär 8o

  • Moin!

    Wie wäre es wenn du die Strecke um dein Haus führst, erst auf einem Damm ,dann mit ner Brücke über die Auffahrt, weiter au einem Damm ansteigend. Parallel zum Hang und die Kurve auf die Hochebene in einen Einschnitt legen bis dahin wo die Weiche der Kehrschleife beginnt.

    Gruß Timo

  • Also mit den Höhenlinien kann ich nur bedingt was anfangen, außerdem fehlen mir die wichtigen Randinformationen die ja nur spärlich eintrudeln.

    Damit ergeben sich nur wenige Möglichkeiten das gewünschte zu erreichen. Es bleibt dann nur Spitzkehren oder eine Zahnradstrecke oder weiter Träumen.

    Es wurde ja auch der Begriff Zahnstange schon einmal erwähnt. Denkbar wäre zum Beispiel ein Sitzwagen der einen elektrischen Zahnradantrieb hat.

    Somit könnte ,wenn der benutzt wird der Zahnstangenabschnitt befahren werden. An Loks müßte nichts verändert werden. Nur so als Denkanstoß.

    Gruß Werner

  • Hallo Werner,
    die Idee mit dem LokführerSitzwagen mit el.Zahnradantrieb ist so einfach wie genial, dass man erst mal so "dumm" sein muss, um da drauf zu kommen ;)
    Wir denken einfach oft viel zu kompliziert, die Einfachheit macht das Genie aus :thumbup:

    Wenn ich grad bei "dummen" Ideen bin...
    Die 7 1/4 Zoll Ge 2/4 könnte man auch zu einer Zahnradlok ergänzen, in dem man auf die Blindwelle ein Zahnrad auf zieht.
    Allerdings muss man die Blindwelle etwas höher legen, wie bei der Dampflok "Eiger" der BOB.
    (oder die Trieb- und Lauf-Achsen etwas tiefer, oder beides)
    Die Kuppelstangen kann man unverändert lassen, nur das Mittelstück für die nach oben versetzte Blindwelle, muss neu gefertigt werden.
    :saint:

  • Hallo zusammen,

    Nun, in eine Rhb Fahrzeug ein Zahnstangenantrieb einbauen ist nicht eine edle Lösung. Ein Antrieb in einen Wagen einbauen ist da eher eine praktikable Lösung und wird in Bouveret bereits so umgesetzt. Da kurvt seit einigen Jahren eine Nachbildung einer WAB Lok (He 2/2) herum, als Adhäsionslok. In der Lok ist wie gesagt nur das Notstromaggregat, der Adhäsionsantrieb und der Führerstand. Nun haben sie in den 3 Wagen in den beiden Jakobsdrehgestelle je 2 Elektromotoren verbaut welche auf ein Zahnrad wirkt, somit 4 Motoren für den Zahnradantrieb.

    Nun zu einer anderen Geschichte. Die Vor- Vorgängerbahn meines Arbeitgebers war die Steb (Stansstad - Engelberg - Bahn), danach die LSE (Luzern Stans Engelberg) und jetzt die zb (Die Zentralbahn). Nach Engelberg ging es früher über eine 2 km lange Steilrampe mit 246Promille Steigung. Die ersten Fahrzeuge von der Steb waren auch Adhäsionstriebwagen. Für das befahren der Steilrampe wurden kleine Schubloks am talseitigen Ende zugestellt. Nur ein Triebwagen konnte in Solofahrt über die Steilrampe. Die LSE dann hatte Pendelzüge die alle selbständig fahren konnten. Heute ist leider nichts mehr von der Steilrampe vorhanden und es fürht ein 4km langer Tunnel mit "nur" 105Promille Steigung nach Engelberg.

    Grüsse René

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  • Hallo zusammen.

    Tut mir Leid wenn ich euch verwirrt habe.

    Habe es nochmal versucht etwas einfacher darzustellen.

    Das Gelände ist von links nach rechts abfallend. Mein Haus Steht im Hang. Die Grundstückseinfahrt liegt auf Höhe des Erdgeschosses. Unsere Eisenbahn liegt auf Höhe des 1. Stockwerkes also PI mal Daumen 3 Meter höher. Ca 3 Meter höher, links von Haus und Bahn, gibt es eine Art Plateau. Dieses obere Plateau möchte ich mit der Bahn erschliessen. Und da hat Daniel schon recht, ich müsste Quer zum Hang mit einer Zickzackstrecke nach oben. Ohne Grabarbeiten und Stellenweise aufständern geht das nicht. Auf der unteren Skizze grob dargestellt, wo ich graben (grün) und wo ich aufschütten oder aufständern (rot) müsste.

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    Die Strecke hinunter zur Einfahrt hab ich hier noch nicht berücksichtigt. Obwohl diese natürlich enorm Hilfreich wäre, da ich dann beim Einwintern die Züge nicht verladen und mit dem Anhänger oder dem Traktor ins Winterquartier bringen müsste.

    Die Idee mit einem Kehrviadukt wäre spannend. Dazu nur ein kleiner Abriss meiner Gedanken. Wenn das Viadukt mit 4 Prozent kreisrund aufsteigt, erreicht man 1.5 Meter Höhenunterschied nach 37,5 Meter, das ergibt einen Durchmesser von rund 12 Meter. Das entspricht etwa der Grundrissfläche meine Hauses. :)

    Mit der Zahnstange steiler Fahren klingt auch interessant, das würde die Wege wesentlich verkürzen und die Idee anstatt Zahnradlokomotiven zu bauen einfach einen Wagen damit auszustatten finde ich genial.

    Zum Glück habe ich 40 Jahre Zeit, danach kann mein Sohn dann weiter entwickeln und bauen. Oder auch schon vorher. :)

    Bis dahin freue ich mich über eure Ideen und über die von euch verlinkten Videos.

    PS: Apropos Viadukt. Quizfrage. Wer kennt dieses Vidadukt? :)

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  • Simon, habe ich gewonnen? Eine Loki?.. :P

    Ich habe da noch einen ganz wilden Gedanken: Ich würde das Bord der bestehenden Anlage etwas abtragen bis auf den Fels, dann Tunnel-Elemente im Tagebau entlang des Hanges aufstellen und alles mit Aushub vom oberen, neu entstehenden Bödeli zu schütten. So hast Du unten einen schönen Tunnel und oben noch mehr ebenen Platz. Ich wäre sogar so dreist innerhalb des Tunnels einen Abzweiger vor zu sehen um später einen Stollen Bergmännisch ins Gestein zu treiben, oder wenigstens ein gedecktes Abstellteil vor zu sehen.

    Gruss Dani

    Feldbahnmässiger Regelspurbetrieb mit elektrischen Dieseldampflokomotiven

  • Ciao Dani. Ja, du hast gewonnen. Eine Rundfahrt mit dem Schmitten-West Chappali Express. Einzulösen bei mir. Evtl. sogar in Kombination mit einer Testfahrt deiner Decauville. ;)

    Das Prolem mit Bauwerken wie Brücken und Tunnels ist, dass man sie in einem Rupf und entsprechend hohem finanziellem Aufwand erstellen muss. Die Bahn einfach ins bestehende Gelände zu legen, kann ich im laufe der Zeit Meter um Meter mit Pickel und Schaufel vorantreiben. So wie anno 1898. 8)

  • Hallo,

    wie schon zuvor angedacht, scheint mir die Version mit der Brücke über der Einfahrt die eleganteste Lösung zu sein. 3m sind als Durchfahrtshöhe für gewöhnliche PKW völlig ausreichend. Oder etwas zurückversetzt bauen, so dass ein größeres Auto davor parken kann. Ein besonderes Gimmick wäre auch eine bewegliche Brücke nach dem Prinzip Steffenbachbrücke(kann mit einfachen Seilzügen auf- und abgebaut werden).

    Brückenkonstruktionen sind zwar erstmal recht aufwändig - macht aber optischen Eindruck für Fahrer und Beobachter! Tunnel im Fels zu bauen ist dagegen eine richtige Plackerei, der spätere Wow-Effekt eher klein.

    Eignet sich der Dachboden der Garage als Winterquartier? Wenn man schon in der Höhe ist, könnte mittels Dachgaube eine Einfahrt geschaffen werden.

    Spitzkehren sind interessant - auf längere Sicht könnte sich aber der mühseligere Betrieb als unattraktiv herausstellen.

    Der Weg ist das Ziel ;)

    2 Mal editiert, zuletzt von Rudiratzrutz (26. August 2022 um 14:10)