Federung von Drehgestellen 5"

  • Hallo,

    auf meiner Gartenbahnanlage kämpfte ich lange Zeit mit Entgleisungen meiner Wagen. Den Fehler suchte ich immer an den Gleisen bis Jonas über seine Federung mit den Gummifedern berichtete. Michael gab mir auch noch einen wichtigen Hinweis für eine korrekte Ausführung der Drehgestelle. Lange Rede kurzer Sinn, meine Drehgestelle erfuhren folgende Änderungen:

    - Der Drehzapfen des Drehgestelles wurde einseitig festgeschweißt. Damit wurde die Beweglichkeit eingeschränkt.

    - Über den Drehzapfen kam eine stramme Feder, um das Drehgestell auf die Schienen zu drücken.

    - Außerdem kamen zwei Gummifedern mit 10mm Durchmesser neben dem Drehzapfen.

    Die zwei dicken Gummifedern wie bei Jonas konnte ich noch nicht einbauen, da sie nicht geliefert wurden. Damit verblieben die zwei Messingauflagen.

    Das Ergebnis ist beeindruckend! Die Entgleisungen gehören der Vergangenheit an.

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    Was mir noch nicht gefällt ist, daß die Wägen jetzt etwas kippelig sind. Vielleicht sollte ich die Drehzapfenfeder etwas schwächer wählen. Habt ihr eine Idee?

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    Saludos

    Jorge

  • Grüß Dich Georg

    Ja, die Feder darf im belasteten Zustand auf die Messingklötze aufliegen.

    Gerade so um die Maximale Federkraft zu nutzen, um das Drehgestell auf

    die Schienen zu „drücken“.

    Gruß Michael

  • Servus miteinander!

    Denke mir schon seit Beginn dieses Beitrags, daß es sich um eine Dreipunkt-

    Federung handeln könnte.
    Ein Drehgestell wird so montiert, daß es sich seitlich nicht sondern nur in Wagenlängsachse etwas bewegen kann

    um Unebenheiten der Schienenstöße auszugleichen.

    Das zweite Drehgestell kann noch zusätzlich seitlich kippen.

    Es wird durch die Mittelfeder am Drehzapfen das Drehgestell aufs Gleis gedrückt (ohne seitliche Auflagen am Drehgestell).

    Bei nicht ebenen Schienen kann das Fahrgestell je nach Bedarf seitlich kippen um alle Räder auf den Schienen zu halten.

    Viele Grüße
    Willy

    Einmal editiert, zuletzt von Willy (5. Oktober 2023 um 08:12)

  • Moin zusammen!

    Für meinen Schienentransportwagen ( preuß. A3) hatte ich Drehgetelle von GMB, http://www.gmb-modellbau.de/epages/7820900…/Products/56050, verwendet. Die zu strammen Federn der Achslagerung hatte ich durch je 2 Federn ineinander unterschiedlicher Länge ersetzt:

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    Die größere, längere übernimmt die Leerabfederung und zusätzlich die kleinere die Lastabfederung. Hier die 2 "Doppelferdern" vor dem Einsetzen des Achslagers:

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    Damit wird der Wagen in allen Lastzuständen von leer bis zu 250Kg Zuladung optimal abgefedert. Natürlich gibt es bei Drehgestellen noch die Abfedermöglichkeit zwischen Drehgestellrahmen und -querbalken.

    Die Drehgestelle hab ich auf Axialkugellager gelagert und raddial mit Igus-Gleitlagern:

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    Seitlich habe ich noch Messingplatten eingebaut, welche gefettet mit geringen Abstand seitliche Belastungen auffangen.

    Bisher hat der Wagen alle Einsätze in allen Belastungen, auch Personentransport, auf mehreren Anlagen ohne eine Entgleisung erfüllt.

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    Gruß Gerd

    V20, pr. AT1, würt. Kittel DTW, (Ur-) galloping Goose

  • Grüß Dich Willy

    Deine Version ist eine Dreipunktlagerung. Grundsätzlich ist es machbar.

    Allerdings muss man dabei einiges beachten.

    1. die Hauptlast der Ladung sollte immer auf dem festen Drehgestell liegen und

    2. Denk an den Dreibeinigen Stuhl oder an den italienischen Kleinlaster mit den

    Melonen. Die Stabilität ist nur innerhalb des Dreiecks gegeben.

    Aber ansonsten bleibt der Wagen im Gleis.

    Mit freundlichen Grüßen Michael

  • Hallöchen

    Ein Drehgestell seitlich fest. Ja.

    Aber das Zweite hab ich immer seitlich auf 3-5 mm Spiel außen begrenzt.

    Sollte bei 70 cm Drehgestellabstand langen und bringt eine bessere Stabilität.

    Sonst wie schon OBEN ein dreibeiniger Stuhl.

    Grüße

    Bahn-Stephan

    Garten- Feld- und Draisinenfahrten, und nun noch 5 Zoll!