Güterwagen Spur 5 in alternativer Bautechnik

  • Leinöl und Baumwolle (Lappen zu auf und abwischen) dürfen nicht in einen Mülleimer entsorgt, gelagert werden.

    Da besteht Brandgefahr ... durch Selbstentzündung ...

    Große Gurkengläser und Keksdosen eigenen sich da ganz gut für.

    Danke Bucki,

    für den wichtigen Sicherheits-Hinweis!. Ich hätte das erwähnen müssen.

    Schön, dass du auch mit Leinöl arbeitest. Ölfarbe scheint also doch nicht völlig in Vergessenheit geraten zu sein.

    Viele Grüße
    Werner

  • Guten Abend lieb Forenmitglieder,

    es ist hier ein wenig still geworden und wegen fehlender Updates könnte das den Eindruck erwecken, ich hätte das Projekt aufgegeben.

    Das ist aber nicht der Fall. Statt dessen hindern mich die Geister, die ich selbst rief, am Weiterbau. Obwohl ich gekochtes Leinöl verwendet hatte, dauert es auf dem für den Wagenkasten verwendeten Sperrholz jedesmal eine gefühlte Ewigkeit bis die Schichten durchgehärtet sind. Bevor aber der Kasten nicht fertig ist, kann ich die bereits vorbereiteten Profile nicht montieren. Das nächste Mal werde ich definitiv Leinölfirnis verwenden, um die Härtezeit in Grenzen zu halten!

    Untätig war ich aber in der Zwischenzeit nicht. Meine Zugmaschine - Lok will ich dazu im Moment noch nicht sagen - hat Formen angenommen und zumindest laufen die Antriebe bereits sehr zufriedenstellend. Hier ein kleiner Teaser, in dem die Zugmaschine noch ohne zusätzliche Gewichte meinen Wagen mit mir als Ladung eine 2,5%-ige Steigung hochzieht.

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    Schon in diesem kurzen Video zeigt sich übrigens deutlich, dass alle Hinweise aus dem Forum und aus direkten Kontakten in Bezug auf die Verwendung von Federn absolut richtig waren. Die Federn der Trichterkupplungen sind viel zu weich und schwingen sich auf - ich werde sie durch Gummidämpfer ersetzen.

    Es sind natürlich nur ein paar Meter Strecke aber zumindest funktioniert mein Konzept.

    Die Konstruktion meiner Lok, die in einigen Punkten wieder deutlich von den üblichen Kostruktionen abweicht, und den Bau werde ich, euer Interesse voraus gesetzt, in einem separaten Baubericht vorstellen (Hint: In meinem Avatar könnt ich bereits einen Exzerpt der CAD-Konstruktion sehen).

    In diesem Thread geht es erst dann weiter wenn alle Leinölschichten des Wagens trocken sind.

    Viele Grüße
    Werner

    Einmal editiert, zuletzt von Monnemer (15. Oktober 2024 um 21:23)

  • Das nächste Mal werde ich definitiv Leinölfirnis verwenden, um die Härtezeit in Grenzen zu halten!

    [...]

    In diesem Thread geht es erst dann weiter wenn alle Leinölschichten des Wagens trocken sind.

    Viele Grüße
    Werner

    :D:D:D

    Ich wollte ja zu dem Thema Leinölfarben nichts schreiben, da du es ja sehr ausgibig beschrieben hast.

    Ich dachte ja auch, ich machs wie die alten Malermeister, und habe nach historischen Lackrezepten gemischt und gestrichen.... (Leinölfirnis, Sikative, Standöl, blabla...)

    Warte jetzt, nach anfänglichem Erfolg, seit dem letzten Anstrich 2 Jahren darauf, dass die Farbe auf der Veranda am Wochenendhaus trocken wird...<X:rolleyes::D

    Das Problem dürfte folgendes sein: wenn bei der Verarbeitung die Temperaturkurve und Luftfeuchtigkeit (!!!) nicht stimmt... bleibt das "ewig klebrig". (habs gelesen, und dachte, ah das geht schon)

    Naja... wenn einmal ein Ölanstrich drauf ist, gibts kein zurück mehr.

    Immerhin weiß ich jetzt warum früher Lehrlinge erst einmal ein paar Jahre nur Pinsel ausgewaschen haben, und nach Rezept und annordung des Meisters Farben gemischt und zubereitet haben... ;);)

    Wünsch dir eine baldige Trocknung., Florian.

    PS.: Die PU-Acryl Farbe vom Hornbach ist jetzt wieder meine Lieblingsfarbe :saint:

  • Warte jetzt, nach anfänglichem Erfolg, seit dem letzten Anstrich 2 Jahren darauf, dass die Farbe auf der Veranda am Wochenendhaus trocken wird... <X :rolleyes: :D

    Ganz so schlimm ist es bei mir nicht, Florian. :D

    Letztlich muss man die Geduld haben Leinöl in sehr dünnen Schichten aufzutragen und jede Schicht dann erst einmal aushärten lassen. Die Temperatur spielt dabei, genau wie du schreibst, eine entscheidende Rolle.

    Eine einzelne dünne Schicht deckt dann natürlich nicht. Mein Wagen erhält deshalb mehrere Aufträge und ich musste in den vergangenen Wochen jeweils warten bis ich weiterarbeiten kann. Tatsächlich hatte mir die etwas ungleichmäßige Pigmentierung und das Durchscheinen der Maserung an meinem Wagenkasten schon nach der zweiten Schicht sehr gut gefallen, weshalb ich bei den nächsten beiden Schichten nur noch unpigmentiertes Leinöl aufgetragen habe.

    "Trocken" ist der Kasten inzwischen aber ich will der letzten Schicht noch ein wenig Zeit lassen durchzuhärten bevor ich die Profile montiere - Leinöl ist halt nur für Geduldige... :)

    Viele Grüße
    Werner

    PS: Wenn das Lackier-Ergebnis glatt sein und nach Blech aussehen soll, verwende auch ich Acryl-Lack - auch auf Holz.