Hallo Dietrich,
hervorragende Arbeit!
Ich bin ertstaunt, mit welcher intensität Du zu Werke gehst.
Soviel Zeit wünsche ich mir auch...
Bin mal gespannt, ob dieser ausgefallene Kessel Deine Anforderungen erfüllt?!
Gruß,
Wolfgang
Hallo Dietrich,
hervorragende Arbeit!
Ich bin ertstaunt, mit welcher intensität Du zu Werke gehst.
Soviel Zeit wünsche ich mir auch...
Bin mal gespannt, ob dieser ausgefallene Kessel Deine Anforderungen erfüllt?!
Gruß,
Wolfgang
Ich glaube der Kessel ist noch nicht Komplitziert genug!!! Der braucht noch grössere herausvorderungen!!!
Tolle Arbeit ich beneide Dich darum!!!
Gruss Adrian
Hallo Diedrich,
da der Netzzugang für mich in Deutschland etwas erschwert ist, komme ich erst heute dazu mal was zu schreiben.
Zuerst bin ich fasziniert von der Geschwindigkeit und der super Ausführung der Idee. Hätte ich gewußt, was ich mit dem Kittelkessel auslöse, hätte ich mich vielleicht noch etwas zurückgehalten.
Ich bin schon sehr gespannt auf das nächste Treffen in Sinsheim.
Bei mir sind inzwischen die Pläne aus Podsdam eingetroffen.
Viele Grüße
Martin
Hallo Martin,
ich muss es mal so deutlich sagen - Du und nur Du bist Schuld
;), dass ich das Vorhaben jetzt in die Tat umsetze. Andernfalls wäre es wohl im Sommer so weit gewesen.
Nun aber zurück zu den "Niederungen" des Kesselbaus.
Um die Bohrungen ordentlich einbringen zu können, habe ich mittels Höhenreißer die entsprechenden "Ebenen" angerissen. Dazu habe ich vorher den Messingzylinder mit wasserfestem Edding geschwärzt - man sieht einfach besser, was man macht
Es mussten 28 Bohrungen eingebracht werden. In jeder Ebene 7 und die jeweils obere Ebene gegenüber der unteren um den halben Bohrungsabstand versetzt.
Die Bohrungen einer Ebene sind um 360/7° oder auch 51,4° versetzt. Das ist ein Wert, der jedes Herz erfreut, auch meins. Um den exakten Abstand zu ermitteln, habe ich dem Rohr eine "Binde" aus Zeichenpapier umgelegt, die Länge ausgemessen, durch 7 geteilt und entsprechende Markierungen aufgetragen. Eine zusätzliche kam zwischen zwei Hauptmarkierungen und bildete den Ausgangpunkt für die Bohrungen der darüberliegenden Ebene.
Der Rest war schnell erledigt. Hier einige Bilder vom ersten "Probesitzen"
Das hat schon ziemliche Ähnlichkeit mit Karls Modell - finde ich gut.
Als mein Filius sich das ganze angeschaut hat, meinte er, dass da ein Brenner mit ringförmiger Brennfläche am besten passen würde - das hat man nun davon. Ich finde die Idee aber faszinierend.
Gruß Dietrich
Hallo Allen,
ich wünsche Euch frohe Weihnachten gehabt zu haben. Ich hatte es. Mittlerweile sind die Kinder wieder unterwegs und ich habe mir schon mal einen guten Weinbrand gegönnt. Zum einen der besseren Verdauung wegen, zum anderen aber, weil - da gibt es so einen netten Spruch.
Hier die Bilder - ein Blick von oben. Die erkennbare Lücke wird noch gefüllt, die entsprechende Wendel ist auf "Abwege" geraten (unter die Werkbank gerollt)
.
Das Ganze sieht schon viel gefälliger, weil runder, aus. Außen kommt noch eine Wärmeisolierung aus 5mm NEFALIT-Platte drum und dann der Kesselmantel aus 0,5mm Stahlblech.
Hier ein Vergleich zu einer normalen Thermos-Kaffee-Kanne, um mal einen Eindruck von der Größe zu gewinnen.
Der Durchmesser beträgt im jetzigen Zustand 145mm und die Höhe 170mm. Das versammelte Messing bringt 1,1 kg auf die Waage.
Die Spiralen muss ich noch ein wenig nachbiegen, so dass sie frei schwingen können. Das ist aber wohl zu bewältigen, der entsprechende Dorn für die Rohrenden liegt schon bereit und die Steigungs-Kontroll-Schablone ist auch schon gezeichnet.
Gruß Dietrich
Hallo Dietrich,
zu dem Teil kann ich nur schreiben - GIGANTISCH in jeder Hinsicht
Gigantisch in z.B. Aussehen, Ausführung und Baugeschwindigkeit usw.
WAHNSINNNN Sau stark das Gerät und Schuld ist wieder nur der Martin .
Ne Spass bei Seite sieht sehr gut aus weiter so.
Christian
Hallo Jungs,
leider hatte ich das Quitsche-Entchen verlegt, so dass der Kleine nur mit der Bürste spielen konnte
:D. Ganz schön propper das Kerlchen, wie ich finde. Die "Badewanne" ist ein 10 l-Farbeimer, wie sie in jedem Baumarkt zu finden sind. Der war noch von der letzten Renovierung übrig.
Hier noch mal aus anderer Perspektive.
Hier ein Blick auf den "Kopf". Das "Rohrkreuz" bildet die Basis für die Anschlüsse der Armaturen. Der Dampfentnahmestutzen wird auf dem oberen Kesseldeckel angeordnet werden.
Die beiden kürzeren Rohre sind die Anschlüsse für die Speiseköpfe. Ich musste sie kürzen, da ich sie nur so montieren und einlöten konnte.
Hier der Blick auf den "Allerwertesten". Die Rohre der Wasserversorgung haben am unteren Ende fünf durchgehende Bohrungen.
Gruß Dietrich
Nur mal eine kleine Frage:
Machst Du noch was anderes als Kessel Bauen?????
Nein im ernst, wiso hast Du die Rohre der Wasserversorgung durch den Kessel bis nach unten geführt??? Währe es nicht einfacher gegangen die Leitungen unten in den Kessel zu führen???
Oder mache ich eine Felüberlegung???
Gruss Adrian
Hallo Adrian,
ZitatMachst Du noch was anderes als Kessel bauen?????
klare Antwort - ja! Aber Kessel bauen macht mir ziemlich viel Spaß.
Zitat
Nein im ernst, wiso hast Du die Rohre der Wasserversorgung durch den Kessel bis nach unten geführt??? Währe es nicht einfacher gegangen die Leitungen unten in den Kessel zu führen???
Ich habe mich diesbezüglich an das große Vorbild gehalten. Damit wird gleichzeitig auch die Anwärmung des Speisewassers erreicht und die Speise-Rohre befinden sich außerhalb des Flammenbereiches. Gleichzeitig sollte der Speiskopf dadurch wärmetechnisch auch etwas entlastet sein.
Gruß Dietrich
Ja, so!!! Jetzt hab ichs kapiert!!!
Hallo,
ich bin wieder einen Schritt weiter. Die Deckel sind drauf. Ich hatte zwar noch entsprechende Kappen, aber die fassten außen über das 50mm-Rohr. Da ich die Deckel aber lieber in das Rohr einlöte (macht sich technologisch besser) musste ich sie "umformen". Das klappte ganz gut. Ihr könnt Euch ja selbst ein Bild machen.
Nun folgen noch die Verschraubungen an den Stutzen und dann kann die Kalt-Wasser-Druckprobe kommen.
Hier ein Blick auf den Kopf.
Hier von unten. Auf der einen Seite wird das Trägerrohr für den Wasserstand angeschlossen und auf der anderen das "Blow-down"-Ventil. Im Betrieb kommt da eine Isolierung drum und möglicherweise auch noch ein Flammleitblech - schaun wir mal.
Hier die Seitenansicht.
Das Ausrichten und Fixieren der Teile war ein wenig mühevoll und die Verwendung dreier unterschiedlicher Lote erwies sich als durchaus hilfreich
Irgendwie sieht das Ding aus, wie E.T. - ich hoffe mal, dass er so Dampf macht, wie ich mir das vorstelle.
Gruß Dietrich
Hallo Dietrich
Wenn du nicht grad ein Teelicht zum Heizen verwendest, Kann ich mir vorstellen daß der mehr Dampf macht, als du brauchen kannst.
Gruß Charly
Mit was wird dann der Kessel befeuert???
Gas???
Hallo Dietrich,
diese Kesselkonstruktion ist einfach genial. Wenn du sie erfolgreich getestet hast, hätte ich gleich ein neues Projekt für dich.
Einen Schnelldampferzeuger, wie er in der V100 der DB eingebaut war. Nicht zum Fahren sondern zum Heizen der Personenwagen. Der Vapor-Kessel hatte drei Heizschlangen unterschiedlichen Durchmessers, die ineinander lagen.
Die drei Heizschlagen waren außerhalb des Kessels miteinander verbunden. Wasserversorgung durch eine 3-Zylinder Wasserpumpe. Ein im Dom untergebrachter Brennerkopf sorgte für die Erwärmung. Brennstoff war Heizöl.
Gruß Volker
Hallo Volker,
aber Du kennst schon die schönen Worte "... und führe uns nicht in Versuchung"?
![]()
Die Idee hat aber was. Falls Du in SH bist und ich Dich finde, können wir diesbezüglich ja mal die Köpfe zusammenstecken und eine Tasse Bier diskutieren. ![]()
Hallo Adrian,
ZitatMit was wird dann der Kessel befeuert???
Gas???
genau damit. Der entsprechende Brenner wird noch mal eine Herausforderung, aber bis ich an den gehe, muss der Kessel erst fertig sein.
Mittlerweile bin ich etwas weiter und habe die Anschlußstutzen an allen Rohren fest gelötet. Ist ja eher unspektakulär, aber der Aufwand bei der Ausrichterei und Fixierung kostete mich schon ein paar Nerven. Da kam dann auch das niedrigst schmelzende Lot zum Einsatz. Somit sind es "Stücker vier" (Lote die am Kessel verarbeitet wurden). Ob es erfolgreich war, wird sich morgen zeigen - bei der Kalt-Wasser-Druckprobe.
Als ich etwas andächtig vor "dem Geschlinge" saß (nach dem Säurebad musste es abtropfen), fand ich, dass ihm "ein Heiligenschein" ganz gut stände. Gedacht - getan, Rohr hatte ich noch stehen und da es für einen dreifachen reicht, will ich das mal so umsetzten.
In der Schnecke hat sich 1m Rohr "versteckt". Es ist schon erstaunlich, wie viel Material in so einem kleinen Teil "verschwindet".
So ähnlich soll es mal aussehen.
Gruß Dietrich
das seiht echt gut aus respekt
Hallo,
hier meine Interpretation einer Silvester schlange ![]()
:D.
Der Nutzdampf wird direkt oben am Zentralbehälter abgenommen und muss dann den Weg durch den Dampftrockner (Überhitzer scheint mir derzeit übertrieben) antreten. Dessen gestreckte Länge beträgt ca. 2,85m und er weist zwei "Wendestellen" auf, so dass sich der Dampf in jeder Ebene entgegengesetzt zur darunterliegenden bewegt (links - rechts- links). Das ist übrigens ein Element, das direkt so am "Kittel-Kessel" verwirklicht wurde.
Hier die mittlere und obere Ebene von unten gesehen.
Die Ebenen sind durch Rohr 10x1mm verbunden ("Wendestelle").
Hier alle drei Ebenen, die "obere" ist im eingebauten Zustand unten. Da fehlt noch der Anschlußstutzen an den Kessel. Auch der Anschluß für das Hauptdampfventil muß noch angefertigt werden.
Der Dampftrockner wird nur an zwei Punkten fest gelagert werden und der dritte Lagerungspunkt wird verschiebbar ausgeführt.
Hintergrund dafür ist, dass das Gebilde ein wenig aussieht wie das Innenleben eines Rohrfeder-Manometers und sich im Betrieb sehr wahrscheinlich bewegt und verschiebt und durch eine "abgestützte" Zwei-Punkt-Lagerung Spannungen und Brüche vermieden werden.
Ist am "Kittel-Kessel" übrigens auf die gleiche Art gelöst worden.
Neben der Vermeidung von Spannungen führten die Vibrationen des Bauteils dazu, dass Ruß und Flugasche regelrecht "abgeschüttelt" wurden, was dem Personal die Arbeit doch ziemlich erleichtert haben dürfte.
Gruß Dietrich
Hallo und ein gesundes neues Jahr,
die Arbeiten am Druckbehälter sind abgeschlossen und die Kalt-Wasser-Druckprobe ist erfolgreich bestanden. Der Druck hat eine Stunde angelegen, während der ich auch etwas gemacht habe - Abendbrot nämlich :D.
Mit dem montierten "Dampftrockner" sieht es so aus. Die Gesamthöhe beträgt ca. 23cm.
Für den Fall, dass sich einige Unkenrufe bewahrheiten sollten, werde ich wohl eine Kaminuhr mit Gong bauen, den Gong habe ich zumindest schon. Meine Frau meinte, dass er sich ganz ordentlich anhört ;), wenn man mit 'nem Löffel an die Spiralen der unterschiedlichen Ebenen klopft.
Gruß Dietrich
Hallo,
sieht einfach Spitze aus deine Arbeit. Noch mehr Rohre kommen jetzt aber nicht mehr anden "Gong"
?
Gruß Andreas