Mahlzeit Alex,
wenn du mir noch verraten würdest, woher ich ein von dir angedachtes Rad bekomme, kann ich ja nochmal drüber nachdenken ![]()
Gruß Sven
Mahlzeit Alex,
wenn du mir noch verraten würdest, woher ich ein von dir angedachtes Rad bekomme, kann ich ja nochmal drüber nachdenken ![]()
Gruß Sven
Moin Sven,
Zitat... schwenkbare Halterung für das Inverter-Schweißgerät, diese Ausführung hat den Vorteil, dass man keine Kabel nachziehen muss ...
ich heb mal schüchtern den Finger und sage, dass genau diese bequeme Lösung im Rahmen meiner Wiederauffrischungslährgänge für Schweißberechtigungen als absolut unzulässig (DVS-Stützpunkt Neubrandenburg) herausgestellt wurde/wird.
Der Grund liegt darin, dass die "Geräteerde" in Deinem Fall mit der Masseelektrode zusammenfällt, wofür die Geräte in aller Regel nicht gemacht sind. Ausnahmen sind nach meiner Kenntnis Geräte, mit denen Schweißarbeiten im Inneren von Behältern erledigt werden.
Schweißtisch und Schweißgerät sind immer getrennt voneinander aufzustellen/müssen gegeneinander isoliert sein. Außerdem ist die Anbringung des Gerätes über dem Tisch etwa so, als würdest Du es "in den Rauch" hängen - beim Schweißen entsteht mehr oder weniger viel Rauch, der mit der Lüftung ins Gerät gezogen wird, sich dort auf den Leiterplatten ablagert und für Kriechfunkenstrecken sorgt, an die kein Mensch bei der Entwicklung je gedacht hat. Das kann zu den kuriosesten Fehlern mit unberechenbaren Auswirkungen führen.
Fazit - nett gedacht, sicher ist aus meiner Sicht aber vollkommen anders.
Ich freue mich immer an Deinen Berichten und möchte das auch zukünftig noch lange machen.
Grüße Dietrich
Mahlzeit,
dank der Anregungen eines Kollegen, habe ich nochmal ein paar kleine Anpassungen vorgenommen.

Die verstellbare Walze hat nun eine Skala erhalten, da kann man dann mit Schlagzahlen eine Nummerierung vornehmen. Einen Anschlag habe ich aus Platzgründen erstmal weggelassen, da kann man sich dann vielleicht nochwas dranbauen, vielleicht wie eine Niederhalterschraube an einer Blechschere.

Außerdem sind die ohnehin geplanten Winkel zur Befestigung der Maschine drangekommen, so dass die in beiden Ausrichtungen montiert werden kann. Für mich werde ich hauptsächlich die senkrechte Aufstellung verwenden, da meine Schienen nur in 2m-Längen verbaut werden. Längere Gleisjoche sind mir zu unhandlich.
Die Walzen sollen aus C45 gefertigt und auf die Wellen aus St 50 aufgeschrumpft werden.
@ Dietrich,
Danke für deine Hinweise. Die Halterung ist so ausgeführt, dass das Gerät dort eingeschoben wird und auf seinen Gummifüßen steht. Es soll ja mobil bleiben, um es auch an anderer Stelle einsetzen zu können. Ich werde noch ein paar Abstandhalter anbringen, damit das Gerät auch vollkommen isoliert steht. Die Idee ist im übrigen nicht von mir, das habe ich mir in einer zugelassenen Fahrzeugwerkstatt abgeguckt, das dort verwendete Gerät ist ebenfalls kein Eigenbau. Natürlich werde ich beim Schweißen das Gerät nicht gerade in den Rauch stellen, da wäre es ja sowieso direkt über meinem Kopf, also falsch platziert. Vielleicht gelingt es mir ja auch noch eine Absaugung zu basteln.
Gruß Sven
Gruß Sven
Hy Sven
Beim Schrotthändler deines Vertrauens.
Solche Räder waren zum Beispiel an den Spannwagen von Sägegattern verbaut.
Laufrad einer alten Bandsägewär auch was, oder zur Not ne Alufelge vom Moped od Mofa.
Optimal wär natürlich das Schwungrad einer alten Spindelpresse.
Alex
Hallo Sven,
Zitat... Vielleicht gelingt es mir ja auch noch eine Absaugung zu basteln. ...
löbliches Vorhaben und lungenschonend obendrein ![]()
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. Wenn es flexibel sein soll, sind Sachen aus Küchenlüftungen erst mal gut geeignet.
Ich habe auch erst mal eine mobile Lösung verwirklicht, um die Sprühnebel und Lösungsmitteldämpfe der Farbe los zu werden - es arbeitet sich einfach angenehmer.
Hier ein paar Bilder.
Es war noch ein kleiner Walzenlüfter mit einem 18 V-Gleichstrommotor aus einem "geschlachteten" Kopierer und ein Schaltnetzteil mit 24 V Gleichspannung vorhanden.
Ich habe den Lüfter auf eine OSB-Platte mit Schlitz montiert. Außerdem ist da eine 10x10 mm-Kiefernholzleiste aufgeklebt, so dass die Konstruktion sicher auf dem aufgeklappten Fenster sitzt. Wer mag, kann an die Kante, die sich am Fensterrahmen abstützt auch noch ein Stück Türdichtprofil kleben, um so die Übertragung von Schwingungen zu verhindern.
Das Brett wird zwischen aufgeklapptem Fenster und Fensterrahmen eingelegt.
Durch die offenen Dreiecke neben dem abgeklappten Fenster reißt der Abluftstrom des Lüfters weitere Luft mit - ein wenig wie eine Strahlpumpe eben - , so dass die Leistung wider Erwarten sehr sehr ordentlich ist und angenehmes Arbeiten ermöglicht.
Eine derartige Konstruktion ist vor allem in Werkstätten, die keine baulichen Veränderungen "vertragen" sehr sinnvoll, oder auch, um den Aufwand gering zu halten.
Grüße Dietrich
Mahlzeit!
Gestern wurde in der Werkstatt etwas Platz geschaffen, um das Untergestell des Schweißtisches bearbeiten zu können. In dem Zusammenhang wurde auch die Lok mal nach draussen gebracht und gleich mal angelassen.

Es war übrigens das erste Mal, dass die Lok in ihrem derzeitigen Bauzustand durch die verschneite Landschaft fährt. Dank der je 65 kg schweren Ballastpuffer brauchte die Strecke nicht vorher geräumt werden, die 10 cm hohe weiße Pracht ließ sich problemlos beiseite pflügen.

Der luftgekühlte Hatz sprang gleich beim zweiten Versuch an und bewies damit abermals seine Zuverlässigkeit.

In der Werkstatt wurde das zusammengestückelte und windschiefe Tischgestell zuerst zerlegt, auf Maß geschnitten und anschließend zusammengeschweißt.

Aus der bei der Werkstattauflösung erbeuteten Restekiste konnten die Teile für die Säule der Schweißgerätehalterung gewonnen werden, um sie sogleich zu einer Schweißbaugruppe zusammenzufügen.
Am Wochenende soll dann die Tischplatte angeliefert werden, mal schauen, was ich bis dahin noch so schaffe.
Gruß Sven
Mahlzeit,
leider wurde aus dem Tischplattentransport gestern nichts. Stattdessen wurde die Zeit für den Transport von Brennholz genutzt.

Das an verschiedenen Stellen des Grundstücks in die Loren verladene Feuerholz wurde mit der Ns 1 zum zuküftigen Holzlager unter der Terrasse gefahren.

Über die Auflegedrehscheibe gelangten die beiden Loren auf provisorischen Gleis, dass zuvor auf die Mauerkrone an der Kellertreppe verlegt wurde.

Von hier aus lässt sich das Holz nach Bedarf bequem entnehmen. Wenn der Gleisbau im Sommer richtig losgeht, wird das Gleis an dieser Stelle dauerhaft verlegt.

Nach dem Ende der Arbeiten wurde auch die Ns 1 versuchsweise auf das Brennholzgleis gestellt, um ein Bild von den Platzverhältnissen zu bekommen. Die hierbei gewonnen Erkenntnisse werden in den Umbau der Terrasse mit einfliessen.

Bewegte Bilder der Aktion gibt es hier:
Soweit für heute.
Gruß Sven
Hy Sven
so ein Rad mente ich.
Leider nur ein Handyphoto.
Alex
Mahlzeit!
Hier nun ein kleiner Rückblick auf die vergangenen Wochen.
Die Stahlplatte für den Schweißtisch konnte mittlerweile abgeholt werden. Da sie aufgrund ihrer Masse und der beengten Verhältnisse am alten Aufstellort nicht in einem Stück geborgen werden konnte, musste ich sie zunächst mit dem großen Winkelschleifer in zwei Teile schneiden.

Ausladen der beiden 20-mm-Platten, die je 170 kg schwer waren, mit Hilfe der beiden Schienen im Vordergrund.

Vorbereitung zum Schweißen.

Bau der Auslegerkonstruktion für die Schweißgerätehalterung.

Säule und kurzer Ausleger.

Die fertige Konstruktion, es fehlt nur noch eine Lampe am vorderen Auslegerteil.

Mittlerweile ist die Lampe montiert und der Tisch seiner Bestimmung übergeben ![]()

Während der paar schneefreien Tage bekamen wir Besuch von Freunden aus Berlin, die die Feldbahn sehen wollten. Nach kurzer
Einweisung durfte der Papa auch mal selber fahren.

Man glaubt es kaum, wieviele Personen in den kleinen Hokaki passen ![]()
Gruß Sven
Mahlzeit!
Am vergangenen Wochenende konnte ich seit langer Zeit wieder einmal Gleismaterial anfertigen. Zunächst wurden aus den im Laufe der Jahre angesammelten S5-Reststücken 4 Schienen zu je 2 m Länge geschweißt.

Für die vergleichsweise schweren 260-mm-Joche entstanden aus 80er U-Profil Schwellen.

Diese wurden auf dem neuen Schweißtisch ausgelegt und zunächst eine Schiene aufgespannt, geheftet und verschweißt.

Die zweite Schiene konnte nun Schwelle für Schwelle geheftet, gerichtet und verschweißt werden. Nach etwa einer Stunde war das erste Joch fertig.

Eine weitere Stunde später das zweite. Kommendes Wochenende können die Joche dann verlegt werden und dienen zunächst einmal als Verlängerung der provisorischen Gleisanlage. Später ist der Einsatz dieses Modellgleises bei Ausstellungen geplant, da die Beschaffung größerer Mengen dieses Schienenprofils auf Grund der Seltenheit unwahrscheinlich ist. Im Erzgebirge warten noch zwei weitere S5-Schienen auf den Zusammenbau, sowie weitere 90 m Gleis und zwei Weichen.
Gruß Sven
Mahlzeit!
Völlig unerwartet konnte ich gestern 10 Schienen mit dem Profil S5 in Sachsen-Anhalt bergen, insgesamt etwa 20 lfm.
Der Vorbesitzer hatte sie beim Entrümpeln in einer Scheune gefunden und konnte damit nichts anfangen. Auf Anraten eines
Freundes hat er das Material bei einem Kleinanzeigenportal eingestellt, wo ich es dann durch Zufall gefunden habe. Über die
Herkunft der Schienen war leider nichts weiter in Erfahrung zu bringen. Das Material war irgendwann mal lackiert worden und
befindet sich in recht gutem Zustand.

Ein ansehnlicher Haufen Gleismaterial für wenig Geld.
Auf der Heimfahrt in Richtung Dresden wurde in Markkleeberg noch ein Zwischenhalt eingelegt, wo ich eine kleine Horizontalfräsmaschine
ebenfalls günstig erwerben konnte. In Einzelteile zerlegt, konnte sie auch ohne Stapler verladen werden.

Heimkehr mit reicher Beute.

Um Platz für die Fräse in der Werkstatt zu schaffen wurden die kürzlich geschweißten S5-Joche erstmal nach draussen geschafft.
Durch den gefrorenen Boden konnten die Gleise noch nicht verlegt werden.

Die Einzelteile der Fräse liegen nun auf dem Schweißtisch bereit für die Aufarbeitung und Montage. Eingesetzt werden soll die Maschine
hauptsächlich für grobe Fräsarbeiten wie zum Beispiel für den Weichenbau. Sie verfügt im Moment über einen einfachen Antrieb mittels
Riemenscheiben, der sich sicherlich durch etwas Komfortableres ersetzen lässt.
Gruß Sven
Hallo,
da hast du aber wirklich einen guten Fang gemacht ![]()
jetzt drück ich mal die Daumen dass das Wetter bald besser wird und du deine Gleise verlegen kannst.
LG
Steffen
Mahlzeit Steffen,
ja ein wenig Glück muss man manchmal schon haben.

Hier noch ein Bild beim Vorbesitzer im kompletten Zustand.
Gruß Sven
Hallo Sven, ich hatte dich ja schon an anderer Stelle zum Kauf beglückwünscht.
Was ich noch sagen wollte, ich weis nicht was du für Kenntnisse hast, womöglich sage ich dir nichts neues, aber du kannst auch Walzenstirn- und Schaftfräser spannen und "normal" fräsen, allerding um 90° gekippt, wie bei "Fräsen auf der Drehmaschine" Hatten wir zu Hause auch jahrelang, bis mein Vater mal ein Senkrechtfräskopf ergattern konnte und den angebaut hat. Das Schöne ist, die Späne fallen von selber aus dem Werkstück
Also viel Spass damit!
Bevor ich es vergesse, wenn du mal wieder bei uns "wilderst", ich habe noch solche Schienen als Zaunpfäle im Garten. Hab ich so mit erworben, sind auch schön verrostet und vieleicht sogar Schrott. Das sind aber nur 5 oder 6 2m Stücken.
Mahlzeit Alex,
ich habe beim Zerlegen der Maschine schon herausgefunden, dass die Hauptspindel eine MK3-Aufnahme hat und kann mit dem Wissen entsprechende Werkzeuge beschaffen.
Als ich als Schüler in den Ferien im Werkzeugbau gearbeitet habe, konnte ich an einer Horizontalfräsmaschine größeren Ausmaßes die Vorzüge dieses Maschinentyps kennen- und schätzen lernen.
Wenn du die Zaunpfähle nicht mehr brauchst, finden sie bei mir sicherlich Verwendung ![]()
Kannst ja mal ein Bild machen.
Gruß Sven
Wenn Väterchen Frost sich endlich wieder nach Sibirien verp... fahre ich mal rüber und mache Bilder.
Mahlzeit!
Über die Osterfeiertage konnte ich einen seit Langem vorbereiteten Arbeitsbesuch beim befreundeten 10 1/4"-Bahner Martin in Weißenburg i.Bay. machen. Ziel war neben der Bergung von 48 m Schienenprofil S5 in erster Linie die gemeinsame Fertigung von maßstabsgetreuen Lorenrahmen. Martin hat dazu ein Gesenk entwickelt, in dem gewalztes U-Profil 50x38 zu Rahmenhälften gebogen wird.

Blick auf das Gesenk und den Pressenstempel. Die Bauform hat Martin nach umfangreichen Versuchen verändert, um ein optimales Ergebnis zu erreichen.

Montiert ist das Gesenk in einer 150t-Hydraulikpresse.

Für die geplante Fertigung von 4 langen Rahmen für gebremste 0,75er-Loren und 6 kurzen Rahmen für die ungebremste Ausführung, sowie 3 Rahmen mit noch kürzerer Baulänge für einen Gartenbahner in Österreich mussten zunächst die angelieferten 6-m-Stangen auf der Metallbandsäge zugeschnitten werden.

Die Zuschnitte werden dann in das reichlich geschmierte Gesenk eingelegt und den gewünschten Schenkellängen entsprechend positioniert. Die Maße dafür mussten auch erst im Versuch ermittelt werden.

Das Pressen selbst geht dann recht zügig voran. Die dabei auftretenden Kräfte lassen das Entnehmen des Biegeteils nur durch Zuhilfenahme eines großen Holzhammers zu. Die richtigen Biegewinkel der fertigen Rahmenhälfte lassen sich dann mit Hilfe eines Musterstücks als Lehre hinreichend genau prüfen.

Wärend Martin den Zuschnitt an der Bandsäge erledigt hat, konnte ich im Akkord Rahmen biegen, hier die für ungebremste Loren. Im Hintergrund ist der Holzhammer zu sehen.

Zwei Stunden später waren auch die langen Rahmen der gebremsten Ausführung fertig.

Bis in den Abend hinein wurden neben den drei bereits erwähnten Rahmentypen auch noch U-förmige Bügel für den Bau von Schnittholzwagen hergestellt, mit denen Martin ein Waldstück bewirtschaftet.

Am nächsten Tag hat Martin dann die Rahmenschenkel abgelängt und die Hälften zu kompletten Rahmen geschweißt.

Auch hier Akkordarbeit.

In der Zwischenzeit habe ich mich mit den Schienen befasst, die Martin aus einem Sägewerk beschafft hat. Sie waren dort als genietete 750-mm-Joche mit Flachstahlschwellen für die Gatterwagen im Einsatz. Zunächst wurden die 5-m-Joche zerlegt und die Schwellen ausgenietet.

Auf der Bandsäge erfolgte dann der Zuschnitt auf 2-m-Längen.

Interessant war dabei der Unterstellbock. Einige Schienen waren ziemlich verbogen, konnten dank der leistungsfähigen Hydraulikpresse jedoch gut gerichtet werden.

Dank der hervorragenden Vorbereitung und des unermüdlichen Einsatzes von Martin konnte ich am Ende dieses Arbeitseinsatzes 48 m Schienenprofil und die 10 fertig geschweißten Lorenrahmen verladen. Weitere Interessenten für Lorenrahmen haben sich schon angemeldet, bei Bedarf stelle ich gern den Kontakt her.
Gruß Sven
Mahlzeit,
hier noch ein kleines Video über die Fertigung der Rahmen:
http://www.youtube.com/watch?v=fQ4WsBqB9Ns&feature=youtu.be
Gruß Sven
Wow, das ist ja schon fast Serienfertigung
![]()
Echt spannend wie weich doch so harte Materialien aussehen können
danke für dieses Video.
LG
Steffen
Alleine der Hammer ist schon gail....