Einsteigerfragen zum Bau einer kleinen Lok(Riehlein)

  • Hallo Patrick
    Chris hat recht,schmale Tür würde schöner aussehen.Und wie wäre es mit Maßstab 1:4,7? Dann wäre das Gefährt auf 600mm Gleis ein echter Feldbahn-Hingucker und Du hättest einen schönen Brocken mit viel Platz im Inneren.Rechne mal hoch!
    Grüße
    Reinhold

    Dr.B
    ...und immer 'ne handbreit Wasser über der Feuerbüchse!

  • Hallo Leute, danke für die posts,


    Chris: Du hast recht schmäler wirkt die Tür besser und sie bekommt ein Fenster.

    Reinhold: ich hatte ursprünglich die Riehlein Lok geplant und der Rahmen ist schon soweit fertig, andererseits dein Vorschlag mit der Maßstäblichen Umsetzung für 600mm Feldbahn hat ja schon was.
    Aus dem jetzigen Rahmen kann ja auch ein Wägelchen enstehen. Eine Verständnisfrage hätte ich aber noch, beim Hochrechnen in den Maßstab 1:4,7 bleibt doch die Rahmenbreite mit den Achsen so wie jetzt ist bestehen und nur
    die anderen Maße werden wie zB. Länge, Breite, Höhe, etc. des Aufbaus umgerechnet? Als Neuling fehlt da die Erfahrung, sorry.

    @Johannes: Bring mich doch nicht auf dumme Gedanken! Eine Einrichtung hinter der Schiebetür wäre ja der Hingucker, vielleicht eine kleine Werkbank und Werkzeug, Schaufel und Besen.
    Vielleicht auch ein Paar Hilfs- und Betriebsstoffe wie Öl, Ersatzteile und ketten und natürlich ein Kasten Kühles Blondes für den Meister und für unsere britishen Freunde kann es auch wahlweise
    ein Newcastle Brown Ale o.ä. sein.

    Zum Abschluß noch ein Bild meines Planungsstandes und mangels eines A3 Scanners habe ich den Plan fotografiert.

    Gruß

    Patrick

  • Aha, also berichten wir auch von den Berufsannehmlichkeiten unserer steifen Zugbesatung.
    Schööööön.
    Gerade die kleinen Geschichten am Rande machen das Hobby für Unbeteiligte sehr interessant.
    Ich bin begeistert über diese Einfälle.
    Gruß Norbert

  • Hallo Leute,

    gestern habe ich den ersten Stellversuch mit Motor gemacht um die beste Einbauposition zu finden.

    Dabei schwanke ich immer noch bei der Art der Kraftübertragung, Rollkette oder Zahnriemen?

    Was meint Ihr was besser ist oder anders gefragt welche Vor- bzw. Nachteile erwarten mich?

    Für die fachkundige Hilfe eurerseits wäre ich sehr dankbar.

    Gruß

    Patrick

  • Patrick

    Die Vor- und Nachteile von Rollenketten oder Zahnriemen werden in der Gemeinde der Motorradfans intensiv diskutiert.

    zb hier http://www.motor-talk.de/forum/kette-ka…n-t1095588.html
    oder hier http://www.motor-talk.de/forum/kette-vs…n-t1163941.html
    oder hier http://www.autobild.de/artikel/alles-…emen-38033.html
    oder hier http://www.motorradonline.de/de/motorraeder…hnriemen/199759
    oder auch http://www.gutefrage.net/frage/vor-und-…-und-zahnriemen

    Bei Mädler gibt es
    Information zur Dimensionierung von Zahnriementrieben,
    wenn Du den Zahnriemen wirklich willst...

    Ich selbst würde aber immer eine Kette wählen. Eine Kette ist kostengünstiger, aber auch pflegeintensiv.
    Der Zahnriemen ist immer umständlicher beim Austausch, da man den Z. anders als eine K. nicht teilen kann.
    Das würde nur Sinn machen, wenn Deine Konstruktion den Austausch wirklich leicht macht.

    Kannst Du den Z. überhaupt ohne eine Demontage der Achsen der Lok anbringen?

    Gibt es irgendwo eine 1:1 Köf mit Zahnriementrieb?
    Das wäre mal ein kleiner Hinweis...

    Einmal editiert, zuletzt von Johannes Grabsch (28. August 2011 um 17:45) aus folgendem Grund: schlechtes Deutsch :-(

  • Hallo Johannes,

    danke für die Info´s, also Kettenantrieb.

    Ich habe heute mit den ersten Arbeiten am Aufbau begonnen um den Einbauplatz für den Motor
    und den Akku festzulegen und siehe da, es ist genug Platz um hinter der Schienetür noch eine Einrichtung
    unterzubringen. Schauen wir mal was mir dazu einfällt.

    Gruß

    Patrick

  • Heute durfte mein Lokführer erstmals seinen neuen Arbeitsplatz bewundern..... :?:

    ...., die Actionfigur die ich mir gekauft habe dient mir auch dazu den Führerstand richtig zu Dimensionieren (für die Puppe).

    Also durfte mein Lokführer schonmal probesitzen, aber seht selbst.

    Gruß Patrick

  • Frage an die Experten im Forum,

    ich möchte meine Lok mit einer 2,4GHz Fernsteueranlage ausrüsten, auf was muss ich achten?

    Gibt es bei der Benutzung Probleme mit anderen die auch ferngesteuert fahren?

    Heute habe ich meinen bestellten 12V Fahrregler mit BEC bekommen, der Vorwärts/Rückwärts/Brems Funktion ausgestattet ist.

    Beim großen "C" habe ich eine einfache 2,4GHz Pitolengriffsteuerung mit Empfänger und positiven Kundenrezensionen für 30€
    endeckt die ich erne zum Steuern der Lok verwenden möchte.

    Gruß

    Patrick

  • Hallo,
    im Prinzip funktioniert jeder Fernsteuerung im diesem Frequenzbereich. Zu Störung, wenn mehrere Anlage im
    selben Gebiet betrieben werden kommt es nicht. Es wird das selbe Prinzip wie bei Funktelefonen angewendet.
    Du solltest darauf achten das du mit der Bedienung und Programierung zurecht kommst.
    Dann ist es egal ob Pistolengriff mit Lenkrad oder Knüppelanlage.
    Laß dir mal verschiedene Anlagen bei deinem Modellbauhändler zeigen und vor allem auch erklären (Bedienung).

    Viel erfolg
    Harald

  • Danke für die Infos,

    dann kriegt die Gute eine Fernsteuerung verpasst.

    Eine Frage hätte ich noch, wer kennt eine Quelle für preiswerte 5 Zollachsen zum selbst zusammenschrauben( einpressen),
    da noch die Antriebsritzel eingebaut werden müssen?

    Gruß

    Patrick

  • Hallo Patrick,

    wegen den Achsen frag mal Heinz-Dieter Patszak,
    der ist aber übers Wochenende noch beim Echtdampftreffen,
    Preis-Leistungsmäßig wirst du nichts besseres finden!

    Wegen der Fernsteuerung solltest du dich an den Weichenschlosser wenden,
    der baut ja für uns hier im Forum das Topteil:
    Fernsteuer - Fahrregler 2,4Ghz

    Mit deinem Regler könnte es bei der kleinen Lok noch klappen,
    aber die Bremsströme sind bei einer Lok schon enorm
    und können einen Regler ruck zuck in den Reglerhimmel schicken... :rolleyes:

    Viele Grüße,
    Volker

  • Hallo Volker,

    danke für die Infos. Mit Bremströmen hatte ich mich bisher noch wenig befasst, aber eine mögliche Lösung sehe ich im Einbau einer Schutzdiode.

    Wieviel Strom muss die Diode abkönnen? Ich benutze einen PKW Lüftermotor als Antrieb, Leistung so um die 200-250W.
    Und als Verpolungsschutz zwischen Regler und Akku werde ich einen Brückengleichrichter einsetzen.

    Was die Achsen angeht werde ich in den nächsten Tagen Kontakt zu Hr. Patszak aufnehmen.

    Gruß

    Patrick

  • Hallo,
    Bei 240W an 12V fließt ein Strom von rechnerisch 20A.
    Mit Sicherheitsreserven würde ich mit 25A rechnen.
    Formel u (Spannung) mal I (Strom) gleich W (Leistung)
    Das ist der Normalfall, du must aber beim Bremsstrom (Motor wirkt als Generator)
    den Kurzschlußstrom berechnen.
    In diesem Falle würde ich mal von 100 Ampere zu Berechnen ausgehen.
    Weiter oben hast von einen Fahrregler gesprochen. Wenn dieser über eine Bremse verfügt müßte dies
    alles schon berechnet sein.

    Gruß Harald

  • Hallo Harald,

    lt. Beschreibung liegt die Belastbarkeit des Fahrreglers abhängig von der Dauer bei folgenden Werten:

    1 Sek./150A, 30 Sek./80A und 5 Min./40A

    Gruß

    Patrick

  • Hallo Patrick

    das hört sich doch gut an.
    Da ich mal annehme das du nicht Stundenlang unter Vollast fährst und beinen Antrieb
    jedes mal an die Grenze seiner Belastung bringst. Müßten die Ströme zum Fahren
    auf jeden Fall ausreichen.
    Wenn der Regler für Loks ausgelegt ist sollten in diesem Fall auch die Bremsströme
    dafür ausgelegt sein-
    Ich würde aber für ausreichend Kühlung sorgen. Ich denke das Metall deiner Lok sollte
    dafür reichen.

    Gruß
    Harald

  • Eine Frage an die Experten im Forum,

    wenn ich Achsen mit Kettenritzeln bestücken will und die Achsen selbst zusammenbauen möchte,
    kann ich das überhaubt im heimischen Bastelkeller ohne Pressvorrichtung zusammenbauen?

    Aufschrumpfen der Radreifen kann ich mir ja noch vorstellen, so mit Achse im Froster und Radscheiben im
    Backofen. Oder ist es vielleicht besser das Geld für Knupferachsen mit montierten Ritzeln auszugeben?

    Gruß

    Patrick