Hohe Preise für Metalle tun nicht nur uns im Hobby weh, sondern gefährden den wirtschaftlichen Wiederaufschwung ganz allgemein.
Bisher war eine der gängigen Erklärungen, daß rohstoffhungrige Nationen wie China oder Indien alles 'aufsaugen'.
Hohe Rohstoffpreise entstehen aber auch auf ganz andere Weise, wie hierbeschrieben wird, wenn Banken und Handeshäuser Abertausende von Tonnen Metalle schlichtweg horten, um den Preis hochzutreiben. In Detroit liegt 1/4 des gesamten weltweit bekannten Aluminiumvorates 'auf Lager', 1000000 (eine Million) Tonnen. Handelshäuser dürfen keine Lagervorräte aufbauen, wenn hierdurch die Preise verzerrt werden. Wenn Firmen Läger betreiben, dann müssen sich die Warenströme in und aus den Lägern ausbilanzieren.
Durch die liberalisierten, laxen oder veralteten Vorschriften der London-Metal-Exchange, die Börse wo die Preise aller im Wirtschaftprozess wichtigen Metalle fixiert werden, ist es nun aber möglich, daß gewisse Firmen seit Jahren immer mehr Material ein- als ausgelagert haben, was den Preis durch Verknappung nach oben treibt.
Der Text ist leider nur in Englisch im Web zu finden...
Das Gesetz von Angebot und Nachfrage gilt nur solange es eine wirksame Kontrolle zur Bekämpfung solcher Auswüchse gibt. Leider verstehen die Regierungen noch immer nicht, daß weltweit operierende Mega-Konzerne sich schon lange jeder Kontrolle entzogen haben.
Wie gut, daß Lebensmittel idR verderblich sind, nicht wahr?