Wer in Köln war und die Augen auf hatte, der konnte gleich 2 Loks in 7,25" aus allernächster Nähe studieren, welche die Borsig-Schwinge benutzen.
Schwinge a la BORSIG - wie zusammengestzt?
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Hallo Zusammen
Hier noch Bilder einer weiteren "Winterthurer"-Schleife.
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Interessant!
Aber sag mal Marco, wie funktionieren die Entwässerungshähne? Diese Konstruktion mit den Siebartigen Rohr hab ich noch nie bewußt gesehen.
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An den schweizer Dampfloks ist diese oder ähnliche Bauarten zu finden. Der grosse Vorteil ist, dass das Kondenswasser gerade nach unten geleitet wird und nich über den Bahnsteig oder wiein England nach vorne über das Gleis verteilt.
Die Welle mit den Kurven drück die beiden Stangen auseinander und öffnet so die Ventile. Das Rohr ist ausgeblendet. Jeweils auf den Aussenseiten sind die Sicherheitsventile angebracht, sodass es bei Kondenswasser keine weiter Schäden gibt.
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Mahlzeit!
Die Kuhn'sche Schleife und auch ihre Abart Bauart Winterthur sind keine Borsig-Spezialitäten, sondern wurden von verschiedenen Herstellern verbaut.
Von einer Borsig-Schleife zu sprechen ist demnach schon etwas weit hergeholt.Warum überhaupt der Aufwand dieser Steuerwellenbauarten? Die Kuhn'sche Schleife hat einen großen Nachteil der Ausführung mit Hängeeisen kompensiert, das unterschiedliche Steinspringen in beiden Fahrtrichtungen. Damit bot sich die Erfindung des Herrn Obering. Michael Kuhn, seit 1893 Konstrukteur bei Henschel&Sohn, geradezu für den Einsatz bei Tenderlokomotiven an. Allerdings ist der Bedarf an Bauraum vergleisweise groß. Die Bauart Winterthur ist durch die Anordnung der Steuerwelle in Höhe der Schwingenzapfenachse deutlich platzsparender, besitzt jedoch die steuerungstechnischen Vorzüge der Kuhn'schen Schleife.
Gruß Sven
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