Baubericht meiner EMD GP7

  • Habe ich von einem guten Freund ich muss ihn aber fragen ob ich das rausgeben darf.
    Ansonsten habe ich auch diese Zeichnungen schon mal vektorisiert als Datei das kann viel Arbeit sparen
    Da sind alle Maße 1:11 drauf
    Ich wollte eine F7 bauen
    Infos zu alle dem über PN
    Vg Andreas

  • Hallo zusammen,

    ich bedanke mich mal kompakt bei Allen die mir bisher Tipps, Links und PN's mit sehr vielen wertvollen Infos zukommen lassen haben.
    Dank euch bin ich schon ein großes Stück weiter gekommen.
    Ihr seit ein super Support.


    Vor ein paar Wochen habe ich meine Radsätze für die Lok von den Westerwälder-Dampfeisenbahn-Freunden bekommen.
    Seit dem hatte ich noch nicht all so viel Zeit um weiter an meinen Drehgestellen zu arbeiten.
    Es wird aber weiter gehen ;)

    LG Steffen

  • Hallo zusammen.

    Zur Zeit geht es nur ganz langsam voran.
    Bei dem Original würde man das glaube ich, Wirtschaftskriese nennen.

    Das Jahr neigt sich dem Ende und das gute Geld musste anderweitig investiert werden.


    Ich habe von meiner Arbeit die nötigen Kugellager geschenkt bekommen, die ich für die Achsen brauche.
    Die passten auf Anhieb wie angegossen.
    Das gibt kleine Hoffung wieder weiter zu kommen.

    Als Nächtes werde ich mich um meine Drehgestelle kümmern,
    also das Material besorgen und und die Teile aufzeichnen.

    Nächste Woche habe ich vor die Radsätze zu grundieren.
    Dann folgen auch mal wieder ein paar Bilder.

    Somit wünsche ich ein schönes Wochenende.

    LG Steffen

  • Hallo liebe Gemeinde.

    Nach langer Durststrecke geht es bei mir auch langsam weiter.

    Ich habe kürzlich auf einer Messe (eigentlich für Bau - Sanierung - Renovierung am Haus)
    einen Anbieter für meine Kunststoffteile gewinnen können, der bei mir in der Nähe seinen Sitz hat.
    Da ich mir keinen geeigneten 3D-Drucker leisten kann und auch keine Erfahrung mit CAD-Programmen habe
    ist es für mich ganz gut dass ich diese Firma vor Ort habe.
    Somit kann ich Details und Formen zur Not auch mit Pappmodellen direkt absprechen.

    Zudem wird es für mich jetzt auch Zeit ein geeignetes Schweißgerät anzuschaffen.
    Da ich nur Eisen (kein Alu oder Edelstahl) schweißen möchte wird ja ein Elektroden-Schweißgerät ausreichen.
    Gibt es etwas was ich beim Kauf beachten sollte oder kann ich mir ein Gerät einfach im Baumarkt kaufen?

    liebe Grüße
    Steffen

  • Kauf dir ein WIG-Schweißgerät

    Hallo Steffen,

    ich kann mich Christian nur anschließen: Ich habe zwar mit meinem WIG noch nicht viel geschweißt, kann aber eindeutig bestätigen, dass es für einen Anfänger wirklich gut geeignet ist - Anschließen, Anschalten und los geht´s, es kam mir kinderleicht vor (siehe hier). Es bedarf zwar einiger Übung, um gleichmäßige Nähte hinzukriegen, aber wenn Du Dir die Tipps von Wolfgang und Wolfgang durchliest, kommst Du bestimmt bald zu brauchbaren Ergebnissen, bestimmt schneller als mit der Elektrode (meiner Meinung nach, das mögen Erfahrenere bestätigen). Allerdings sind die Betriebskosten wohl höher, da Du ja Schutzgas brauchst, und wohl auch die Anschaffungskosten. Ich meine jedoch, es lohnt sich.

    Wünsche ein glückliches Händchen bei der Wahl...
    Kristian

  • Hallo,
    Baumarkt würde ich auch nicht tun. Stahlwerk hat ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. (Gerät und Zubehör wie Helm…) . Mit WIG kann man einfach mehr machen.
    Grus Marco

  • Hallo ihr Guten,

    im Bezug auf die Anschaffung eines Schweißgerätes habe ich mich erstmal entschieden kein Eigenes zu besorgen.
    Die Schweißarbeiten übernimmt mein Cousin.
    Das ist ganz einfach da er der Nachbar meiner Eltern ist.

    Langsam, ganz langsam geht es aber bei mir auch weiter, zur Zeit aber nur auf Papier.
    Da ich nicht die Möglichkeit habe 10mm starkes Eisen präzise in die gewünschte Form zu bringen bin ich dabei Detailzeichnungen der Seitenteile meiner Drehgestelle zu zeichnen.
    Die Kopien gebe ich dann dieversen Firmen und lasse mir Kostenvoranschläge geben.

    Bin mal gespannt was mich das kostet.


    Paralel bereite ich weitere Teile für den späternen Aufbau vor.

    Werde demnächst mal wieder Bilder machen.

    LG Steffen

  • Hallo Gemeinde.


    Es geht weiter.
    Nach dem die Frage aufkam, wann aus meinem Projekt eine "Eisenbahn" und keine "Alubahn" wird, :whistling:
    kann ich jetzt mit ruhigem Gewissen sagen. Es ist soweit :thumbup:
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    Heute habe ich Längsträger auf Länge gesägt.
    Ich habe mir dafür Zeit gelassen,

    Die beiden Hauptträger meines Grundrahmens bestehen aus 10x40mm Flachstahl.


    In den nächsten Tagen werde ich die weiteren Teile aus 10x30mm zusägen.
    Vielleicht kann in 2 Wochen Alles zusammen geschweißt werden.

    Gruß Hacki

  • Allen erstmal ein schönes Wochenende.

    Ich bin immer noch am überlegen wie ich meinen Schalldämpfer bauen soll.
    Welche Bauart, welche Dimension zum Hubraum... , ich habe da keine Erfahrungen.

    Daher wollte ich mal fragen was ihr so bei Verbrennern für Schalldämper verwendet.
    Was bringt etwas und was sollte man nicht machen?


    Viele Grüße
    Hacky

  • Hallo zusammen.

    Es ging weiter, wenn auch langsam.
    Am Dienstag habe ich fast alle Teile des Grundrahmens einmal kurz zusammen gesetzt um zu gucken ob es passt.

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    Die Querteile werden noch besser ausgerichtet

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    Zum Zusammenbau werden dann auch noch diagonale Verstrebungen eingeschweißt um es stabiler zu machen.


    Parallel habe ich such schon begonnen meinen späteren Bedienwagen zu bauen.
    Von dem habe ich jetzt aber leider keine Fotos.

    Jetzt sollen auch die Seitenteile der Drehgestelle so schnell wie möglich gelasert werden damit ich die fertig bekomme.
    Dann wenn die Drehgestelle unter dem Rahmen sind beginne ich mit dem Aufbau.

  • Hallo,

    da sich bei mir das Schweißen des Rahmens um einen Monat nach hinten verschiebt habe ich mal etwas am Bedienwagen gewerkelt.
    Die fertig gesägten und gebohrten Stirn.- und Seitenteile habe ich letzte Woche grundiert.

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    Heute habe ich die erste Schicht schwarz aufgetragen.
    So langsam gewöhne ich mich an meinen Lack und es war heute schon ein besseres Ergebnis als bei der Grundieung.

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    Ich werde noch einmal drübergehen müssen aber dann ist es schön.


    Für den Grundrahmen der Lok habe ich noch die Querstreben geseägt und kann dann gleich alles zusammen schweißen lassen.


    Euch noch ein schönes Bergfest und einen schönen Abend.

  • Es ist vollbracht.

    Am Samstag haben wir mein Lokrahmen der GP7 zusammen geschweißt.
    Nach einer guten Stunde Arbeit mussten wir noch einige Minuten warten bis wir das Gestell wieder nach hause tragen konnten.
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    Auf dem Bild war die Schlacke vom Schweißen noch dran.
    Mitlerweile ist der Rahmen gesäubert und kann nächte Woche geschliffen werden.

    In der Zwischenzeit habe ich auch schon die Bleche der Radaufhängung vom Bedienwagen zugeschnitten.

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    Und Not macht erfinderisch. Ich habe weder große Machinen noch überall Strom zur Metallbearbeitung.
    Daher habe ich auch diese Bleche mit der Hand auf meiner kleinen Säge bearbeitet.
    Diese Holzkonstruktion diente hierbei als Aufnahmeelement um alle Bleche gleichzeitig sägen zu können.

    Langsam geht es aber immer weiter.

    Gruß Hacki

  • Hallo zusammen,

    nachdem ich im letzten Jahr nur noch ein wenig am Bedienwagen basteln konnte,
    ist mir beim Feilen der Schweißnähte am Lokrahmen aufgefallen, dass dieser sich beim Schweißen leicht verzogen hat.

    Es sind in der Länge nur wenige Millimeter, aber mich stört das.
    Hängt in der Mitte etwas durch und nach hinten rechts leicht nach oben.

    Hat jemand einen Tipp zum Richten, wie es am einfachsten geht ohne es schlimmer zu machen?

    Gruß Hacki

  • Hallo Hacki,
    ich würde alle Schweißnähte mit Flex und 1mm Trennscheibe auftrennen und neu Zusammenschweißen.
    Da die inneren Längsträger an den inneren Querträgern zusätzlich mit Dreiecken versteift wurden wirst du die Scherung/Verzug kaum beseitigen können. Der Verzug kommt von einseitigen Schweißnähten.
    Je nach Scherung des Rahmens hat dieser Fehler auch Auswirkungen auf den Aufbau.
    Volker

  • Hallo Hacki,

    manchmal hilft auch gutes "Zureden" mit dem Vorschlaghammer. Dafür brauchst Du aber auch einen guten Schraubstock und eine stabile Werkbank.
    Kleiner Tipp: Nach dem Schweißen einer Seite zwischendurch schon mal die Geradlinigkeit überprüfen und nicht erst am Ende über die Berg- und Talbahn staunen.
    Oder Du gehst in eine Kfz-Werkstatt mit hydraulischer Richtbank oder Presse.

    Gruß Wolfgang

  • ein kleiner Tip vom "Profi" ...
    ok, bin ich eigentlich nicht, aber ich hab mal Schweissen gelernt ...
    vor 30 Jahren ... oohhhh schittt ! wie die Zeit vergeht !

    Vor dem zusammen schweisen der Teile, diese erst zusammen "punkten", dann richten und auf der gegenüberliegenden Seite "punkten", erneut richten, und dann erst verschweissen.

  • sicher,
    man soll sich viel Zeit nehmen seine Schweißkonstruktion vorher mittels "punkten" zu verbinden. Der Schweißablauf, in welcher Reihenfolge, sollte durchdacht sein. Besser die Zeit vorher zu investieren als hinterher aufwendig zu richten. Jeder Eingriff mit dem Schweißbrenner bringt Schrumpfung und Spannungen ins Material.
    Wenn es nun mal passiert ist, gibt es verschieden Möglichkeiten:
    Richten durch Überstrecken (biegen)
    Richten durch Abhämmern (strecken)
    Richten durch Flammrichten (schrumpfen)
    Ich habe hier im Netz eine Leseprobe vom Europa Verlag (Fachbücher) gefunden. Kapitel 1.3 (ab Seite 19)
    Metallbautechnik Europa-Lehrmittel Leseprobe

    Gruß Uwe

    Man hat niemals Zeit, es richtig zu machen, aber immer Zeit, es nocheinmal zu machen. [ . . . Murphys Gesetze].