Ich möchte eine Frage in den Raum stellen: kann man bei einem Stahlkessel die Stehbolzen aus VA machen? Jetzt werdet ihr mir die Frage stellen warum nicht aus dem gleichen Material. Der Gedanke ist, dass die Stehbolzen mit 8 mm Stärke doch einen gewissen Rostangriff ausgesetzt sind. Nun weiß ich ,dass man verschiedene Materialien nicht mixen soll, aber meine Rauchrohre sind auch aus Kupfer und eingewalzt. Also treffen hier schon zwei verschiedene Metalle zusammen. Was wäre bei dieser Zusammenstellung der Worst Case und wie würdet ihr die beiden Metalle verbinden? Wig oder Schutzgasschweißen? Und würde eine Opferanode helfen? Danke für eure Rückmeldungen
Stehbolzen
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Aluminium ist im Original nicht mal in sehr dickwandiger Ausführung für Dampfpumpen-Zylinder zulassungsfähig. Bei 16 bar treten da nur knapp über 200 °C auf. Eine Feuerbüchswand wird wesentlich heißer, es gibt Angaben von 200°C Temperaturgefälle bei 12mm Wandstärke.
Den Rest kannst Du Dir dann wohl denken...
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Hallo Andi
Wenn dir die Stehbolzen gefährdet erscheinen, warum machst du sie nicht einfach Dicker? Ob 8, 10 oder 12mm Stärke ist doch preislich und vom Aufwand kein Unterschied.
VA und Schwarzstahl im Kessel verschweissen schafft unnötige Fehlerquellen. Besonders wenn es warm wird, verliert VA viele seiner Vorteile.
Wenn VA das ideale Kesselmaterial wäre, dann würden VA Kessel ja ewig halten.
Tatsächlich gehen VA Kessel genau so kaputt wie Kessel aus Schwarzstahl. Dabei hängt die Lebensdauer eher von der Pflege und der Qualität des Speisewassers als vom Kesselbaustoff ab.Wenn du einen Kessel haben willst, der länger lebt als du dann musst du Einen aus Kupfer bauen.
Eine Opferanode ist eine nette Idee, leider zerfällt das Anodenmaterial mit der Zeit in kleine Brocken, die sich als Schlamm am Bodenring sammeln. Beim Ablassen oder Abschlammen hängen diese Brocken dann auf der Dichtfläche des Ventils, das sich dann nicht mehr dicht Schliessen lässt. Mist!!!!!
In meinen Kessel kommt keine neue Apferanode mehr hinein.
mfg
Thomas