Aller Anfang ist schwer 10 1/4 Zoll

  • Hallo Willy,
    DBC-D heißt Dampfbahn Club Deutschland, er ist der Dachverband für den Dampfmodellbau.
    Wir kümmern uns um Belange die alle Vereine und Einzelmitglieder angehen. Letztes aktulles, war die Herausgabe des neuen Dampfkessellandbuchs. Genauso kümmern wir um Normen, damit wir auf allen Anlagen die gleichen Spuren fahren können. Ein paar mm können schon ganz schön nervig sein.
    Den Rest kannst du auf unserer Homepage lesen.
    Grüße
    Wolfgang

    † 2017

  • Servus Manuel und Wolfgang!

    Leider habe ich auf der DBC-D Seite nichts über die Maße einer Feldbahnlore gefunden.
    Vielleicht habe ich irgendwo falsch gesucht?

    Viele Grüße
    Willy

  • Hallo Willi,
    beim DBC-D findest du Normen für Gleis, Weichen und Radgeometrie.
    Bauzeichnungen eher nicht.
    Eine Feldbahnlore (Muldenkipper) nach DIN 5971 für 600mm Spur hat einen Achstand von 600mm bei einer Gesamtlänge von 2160mm, 890mm Rahmenbreite und Mulde 1600x1640mm (Länge/Breite). Höhe 1220mm.
    Dies sind aber die typischen Loren mit Außenrahmen.
    Frage doch mal Jonas Sommer nach den Maßen seiner Kastenkipploren, die sind ja auch mit Innenrahmen.
    Volker

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Willi,

    Volker meint meine Kastenkipper der IRR:

    Ich habe Originalzeichnungen des Wagens, wenn dir das helfen würde. Allerdings fährt der im Original auf 750mm Spurweite. Wenn du Interesse hast, melde dich einfach mal per PN.

    liebe Grüße
    Jonas

    PS: Ich habe die Zeichnungen bei meinen Eltern und bin frühstens im März wieder mal daheim ;)

  • Servus miteinander!

    Wolfgang!

    Ja da habe ich nachher dann auch fälschlich von den Lorenmaßen geschrieben.
    Wollte eigentlich nur den Achsabstand wissen!
    Spurweite, Radsätze usw. habe ich schon alles von MOROP http://www.morop.eu/de/normes/nem310g_d.pdf
    Trotzdem vielen Dank!


    @ Volker!

    Super das sind schon einmal Grundmaße mit denen ich etwas anfangen kann.
    Auch wenn ich im Augenblick die von dem Kastenkippern brauche!
    DANKE!

    @Jonas!

    Ja genau das ist das, was ich gut gebrauchen kann!
    Nicht nur die Maße vom Achsabstand sondern auch gleich alle anderen dazu! Grandios!! :thumbup:
    Umrechnung in 1:2 ist ja nicht schwer. Jetzt muß ich mich dem genauen Studium widmen,
    weil ja da auch andere interessante Details zu sehen sind!!!!
    Bin direkt aufgeregt :D

    Vielen Dank Du hast mir sehr weitergeholfen!!!!

    Viele Grüße
    Willy

  • Weiter ging es heute mit den restlichen Dübelarbeiten.
    Soweit ist der grobe Rahmen fertig, ist aber noch zum trocknen des Weißleims
    mit Zwingen zusammen gespannt. Ich mußte etwas schwindeln, weil die langen Hölzer leicht verdreht waren.
    Fast unmerklich, aber nach dem Zusammenbau lag der Rahmen nicht eben auf.
    Dickenhobelmaschine habe ich leider keine daher mußte ich die leichte Schrägstellung
    mit Furnierblättchen ausgleichen.
    Jetzt paßt alles "fast " genau!

  • Moin Willy,

    der DBC-D ist die Abkürzung vom Dampf Bahn Club - schland!!!!

    Da gibt es einige Tabellen mit Normen und der gleichen.

    Aber es ist schön das es hier noch einen mehr gibt der ganz schön große Fahrzeuge baut.

    Gruß
    Karsten

  • Servus Karsten!
    Ja danke für den Zuspruch. Bin erst im Anfangsstadium, also von viel "bauen" kann da fast noch keine Rede sein!
    Ich bemühe mich aber jedenfalls.
    Habe mir Gedanken über eine Dreipunktauflage also eine feste und eine pendelnde Achse gemacht.
    Die bewegliche Achse soll also in der Mitte eine Auflage haben. Stab 10 mm Dm der Länge nach montiert,
    dort liegt die Achse so auf, daß sie nach keiner Seite wegrutschen kann.(Kerbe oder ähnliche Befestigung)
    Die Achse selber soll an den jeweiligen Enden am Rahmen durch einen u-förmig gerundeten Bügel
    der jeweils im Längsrahmen eingeschraubt wird in der richtigen längs Lage gehalten werden.

    Bin kein größer Konstrukteur, aber vielleicht versteht jemand meine Skizze. Rot und blau sind die Pendelbewegungen der Achse.
    In der Mitte die Auflage 9-10 mm Stab. Senkrecht annähernd in gleiche Farbe zur Achse, die jeweilige Radschrägstellung (nur rechtes Rad) und zum Holzrahmen (braun),
    jeweils nur nach oben pendelnd. Unten kann ja das Rad nicht streifen, daher nicht gezeigt.

  • Hallo Willi,
    diese Pendelachse funktioniert nur mit starrer Achse und Losrädern. Dass das nicht die beste Lösung ist hat ja Maschinist schon geschrieben. Bei 260 - 300mm Achsstand auch nicht erforderlich.
    Stehlager in guter Qualität gibt es ab 7,-- Euro.
    Volker

  • Servus Volker!

    Ja ich weiß, aber was soll ich tun ich habe die Los-Räder schon gekauft!
    Ich habe aber ca 40cm Achsabstand, daher glaube ich die Pendelachse zu brauchen??!!
    Die Stehlager habe ich schon für die Lok gekauft. Sind bei uns noch billiger!
    Qualität weiß ich nicht, schauen alle gleich aus, sehe nur das fast alle davon aus China kommen.
    Schlimmsten Fall muß ich andere Stehlager einmal nachkaufen falls diese den Geist aufgeben sollten.
    Ich will bei der Lore nicht so viel Aufwand betreiben. Muß einmal etwas bauen damit ich sehe wie
    wie das Zeug funktioniert, wo die Schwachstellen liegen, was man besser machen kann!
    Ich sage immer "probieren geht über studieren" :D

    Danke aber jedenfalls!!!

    Viele Grüße
    Willy

    Einmal editiert, zuletzt von Willy (2. Februar 2015 um 19:52)

  • Mahlzeit Willy,

    mein Rat: baue die Achsen fest ein und lass die Sache mit den Pendelachsen sein. Sonst verschlimmerst du nur die ohnehin bescheidenen Laufeigenschaften der Losräder nur noch. Wenn du dir beim Gleisbau etwas Mühe gibst, wird es schon gehen. Alternativ kannst du die Räder ja noch fest auf den Achsen befestigen und mit Stehlagern am Rahmen anbringen.

    Gruß Sven

    Lehrling von Nikolaj Nikolajew Lokomofeilowytsch, der unter einer sibirischen Eiche eine Dampflok aus dem Ganzen feilte... :D

  • Servus Sven!

    Ja ich werde das so machen!
    Was ich aber nicht verstehe ist, warum die "Los-Räder" so schlechte Fahreigenschaften haben sollen.
    Es sind Gußräder die genau auf die Achse passen und "fast" kein Spiel haben. Da gibt's kein wackeln!
    Es sind also Räder mit Gleitlager und Schmiernippel für je 900,-Kg Belastung.

    Viele Grüße
    Willy

  • Mahlzeit Willy,

    das habe ich weiter oben bereits beschrieben. Die Räder werden nach meinen Informationen mit 2 Zehnteln Luft in der Bohrung gefertigt, das ist schon reichlich. Damit hat jedes Rad ein gewisses Spiel in radialer und axialer Richtung und "eiert" mehr oder weniger stark. Gegenüber einem richtigen Radsatz ist das nun einmal deutlich ungünstiger. Von meinen drei bisher gebauten Wagen ist der Ziegelwagen mit den Losrädern mit Abstand am entgleisungsfreudigsten. Daher will ich ihn später auf starre Radsätze umbauen.

    Gruß Sven

    Lehrling von Nikolaj Nikolajew Lokomofeilowytsch, der unter einer sibirischen Eiche eine Dampflok aus dem Ganzen feilte... :D

  • Servus Sven!

    Aha das meinst Du also, auch das geringste Spiel ist das schlechte!
    Naja ich werde ja sehen, sollte es Probleme geben werde ich dann auch einen Radsatz dazu verwenden.
    Danke jedenfalls für Deine Erklärung!!

    Viele Grüße
    Willy