Leoni im Maßstab 1:2,5

  • Hallo an alle

    Ich werde mich jetzt mal dazu zwingen den versprochenen Baubericht noch zu schreiben.
    Also gebaut habe ich wie die meisten ja wissen ein kleinen Bkuppler der Maschienenbau Fabrik in Haine St.Pierre. Ich habe die Lok als angenehmes Beiwerk meiner Bachelorarbeit erbaut.
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    So sah sie im Original aus

    Leider stelle ich gerade fest das ich keine Bilder vom Fahrwerk mit habe also muss ich da zu Hause noch mal nachsehen

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    Hier das Bild des Wasserkastens
    So sieht er nach dem schweißen aus.
    Das Chaos im Hintergrund müsst ihr euch einfach weg denken wie immer Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. ]

  • So das Hotel Internet verlässt mich gerad wieder vielleicht kann ich morgen noch was hochladen

    Editieren geht auch gerade nicht.
    Also ihr seht auf den Bildern die Taperbuchsen Variante um die kegenkurbeln zu befestigen das geht richtig schick haben wir fest gestellt.

    Im nächsten Bild ist mal ne Bierflasche in der Rauchkammer als Größenvergleich

    Das Bild des Zylinders ist noch mal als Anregung für die Aktuelle Nachfrage hier im Forum zum Thema Zylinder Schweisen ich kann es nur empfehlen geht richtig gut .

    Und das letzte Bild zeigt die Rauchkammertür welche im früheren leben natürlich ein Laserblech war wie immer bei mir
    So das wars erst mal

    Gruß Christian

    Christian

  • So nun versuche ich es noch mal vielleicht geht es ja jetzt wieder.
    Die Achspumpen sind nun nicht mehr verbaut da die Lok mit 120er Kolben mächtig durstig ist. Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.
    Wie ihr sehen könnt ist meine Werkstatt nicht so wahnsinnig groß oder die Leoni ist halt zu groß wie man es auch sehen mag
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    So hier mal das Kesselrohr und Stückfeuerbüchse als Platzhalter

  • Hallo Christian,
    das gibt ja ein super Feldbahnmaschinchen.Freue mich auf mehr!!!!
    Gutes Gelingen, und immer schön berichten.
    Grüße,
    Reinhold

    Dr.B
    ...und immer 'ne handbreit Wasser über der Feuerbüchse!

    • Offizieller Beitrag

    Hi Christian,

    wirklich ein interessantes Projekt was du da fertiggestellt hast. Die Bilder sind sehr gut aber mich persönlich würde mal interessieren was genau die Lok mit deiner Bachlorthesis zu tun hat und über was du diese geschrieben hast. Vielleicht könntest du mal einige Zeilen dazu schreiben.

    Schonmal danke
    Jonas

  • Ja na gut das Internet geht gerade mal wieder. Also weiter im Text .

    Mein BA Thema hieß Auslegung des Antriebsystemes einer Modelldampflokomotive im Maßstab 1:2,5 und beschäftigte sich mit der Auslegung des Triebwerkes nach Anforderungsliste .

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    Hier hatte ich den Kessel soweit fertig und habe wieder alles zusammen gestellt so mal zum anschauen...

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    Leider unscharf aber so sieht man die Leoni mal von hinten .
    Das größte Problem war nun wie kommt der Klotz aus dem Keller. Das Triebwerk wiegt schließlich 140kg. Also fix ne Schiene zusammen braten und dann die Lok hochschieben. So war zumindest mein Plan leider habe ich mich da etwas verschätzt bei meiner steilen Kellertreppe war es zu zweit nicht möglich das Triebwerk dort hoch zu schieben .
    Nun war guter Rat teuer Heizer wollte ja am nächsten Tag vorbei kommen und mal nach der Lok schauen und ich wollte das er schon mal mit Druckluft nen Meter fahren kann .

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    So wie man sieht ging es ja doch die Lösung waren zwei lange LKW Spangurte und dann die Lok an das Quad gehängt und Vollgas es fehlte dann zwar ein wenig Rasen vor dem Lokschuppen aber sie war oben . Bei Heizer hat schlagartig ein dickes Grinsen eingesetzt als er auf mein Grundstück kam.
    Es war mir aber klar das die Lok nun nicht wieder in den Keller könnte also wo hin nun mit dem Ding?
    Klarer Fall wenn man nen T5 mit langem Radstand hat erst mal ins Auto .

    So das wars erst mal für heute bis die Tage .
    Christian

    Christian

  • Hallo Christian,

    da niemand anderer fragt, bleibt es wieder mal mir überlassen:

    Wie schafft man es, neben Studium und Bachelorarbeit noch eine Dampflok fertig zu bringen? Wie lang hast Du daran gebaut?

    Und eine dritte Frage gestatte ich mir auch:

    Auslegung des Triebwerkes nach Anforderungsliste

    Was beinhaltete das - Mechanik oder auch Hydrodynamik?

    Mit großer Bewunderung, Dank und Gruß...

    Kristian

  • Hallo Jungs ich muss zugeben berufsbedingt noch 6 Monate Leerlauf überbrücken und da habe ich die Lok gebaut. Also die Idee entstand letztes Jahr im Dezember da habe ich angefangen zu rechnen zu schreiben und zu zeichnen. Ende Februar war ich dann so weit und habe die Laserteilen bestellt und dann habe ich bis Mitte August gebraucht die Lok zu bauen war ja nun kein Hexenwerk mehr .
    Mein BA beschäftigte sich nur mit der Auslegung also Randbedingungen und einhalten der Forderungen. Die Leoni schafft bei 7-8 km/h 1000kg auf ner Steigung von 1/60 theoretisch zu ziehen. In Wirklichkeit schafft sie etwa das dreifache beim Einsatz des Sandstreuers. Mein Professor wollte das ich nur mit Maschinenbauformeln rechne und so kahm ich auf ne Leistung von ca. 5kw. Wenn Mann die Lok nach Eckhart nachrechnet so kommt man auf Min.12PS und das entspricht schon der reellen Leistung . Wir haben bei Heizer auf der Anlage im Baubetrieb auf einer Steigung von 1/130 Anfahrverauche gemacht und da ist sie mit 2,5 bar in der Steigung angefahren ohne Probleme . So ich hoffe das ist Antwort genug gewesen wenn nicht, her mit den Fragen .

    Ach so wie schafft man das während des Studiums? Ganz einfach Mann muss nur ordentlich planen und anfangen :)

    Gruß Christian

    Christian

  • da ich nun ja gerade wieder online bin hier noch paar Bilder vom Bau.

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    Hier habe ich mal so als kleine nebenher Übung die Lokschilder geätzt..

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    Nach dem die Lok soweit mit Druckluft ging wurde langsam lackiert und komplettiert..

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    Hier war ich kurz vor der Verrohung alles im allen sah sie da schon noch mächtig nackig aus.


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    Nebenher hat mir der Maschinist auch noch gut zu gearbeitet so hat er zum Beispiel mal fix nen Sandkasten gebaut und für die Probefahrt hat er noch ein Wagen zum Tender umgebaut noch mal besten Dank an dieser Stelle dafür.

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    Leider hatte auch ich bin ja schließlich auch nicht perfekt ne Stelle an der ich mit meinen dicken Fingern nicht ran kahm aber wie ihr seht gibt es ja da noch zwei kleine Halzlosemonster die an der Stelle prima Muttern anfädeln können. Nun noch mal ein Bild von hinten und von Sven seinem Hilfstender

  • So nachdem nun die Kinder fleißig die Muttern verbaut hatten bin ich zum Maschinist gefahren dort haben wir dann angeheizt und noch paar Sachen verbessert.

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    So sah das dann aus zum einen haben wir den Dampfdom geändert und es wurde noch ein Ringbläser gebaut. Danke da auch noch mal den beiden Martins.

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    Nach dem Wochenende hatte ich dann auch die Schilder an der Lok
    Leider musste ich sie noch mal ausachsen denn die Speisepumpe war nicht so die Erfüllung

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    Hier noch mal ein Größenvergleich

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    Und weil der Artur also Maschinist sein Junge die schicke Heizerschaufel seines Vaters so toll fand und ich es nicht übers Herz gebracht habe sie mitzunehmen. Musste ich halt schnell noch eine bauen.
    Außerdem kann Artur ja viel besser mit der Schaufel im Sandkasten spielen .

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    So und nun sind wir ja schon bei den Bildern wo wir die erste Probefahrt beim Heizer gemacht haben .. Die kennt ihr ja aus den Treat von Heizers Feldbahn ....
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    Nach dem wir nun den ersten Bauzug bei Heizer gefahren sind war mein Vater natürlich auch voll infiziert von der großen Eisenbahn so das wir dann noch schnell vier Wagen gebaut haben aber auch diesen Treat findet ihr hier im Forum das hat auch ganze 14 Tage gedauert :)
    Getreu dem Motto meines Vaters " Wenn du willst das was passiert mach es selber".
    Wie ihr seht ist Eisenbahn Bau kein Hexenwerk ihr müsst nur anfangen

    Gruß Christian

    Christian

    Einmal editiert, zuletzt von V75christian (27. November 2015 um 07:02)

  • ... war mein Vater natürlich auch voll infiziert von der großen Eisenbahn ...

    Hach, wenn der Junge immer so'n Kram schreibt - als ob man mich infizieren mußte. Mit fünf Jahren stand ich im elterlichen Garten auf dem Kirschbaum und habe den Zügen aus Sangerhausen und Nordhausen hinterhergesehen. Und das ist jetzt über 50 Jahre her. Und zu dieser Zeit fuhren auch noch die Feldbahnen rund um den "Bagger", eine Erfurter Kiesgrube direkt vor dem Garten.
    Trotzdem muss ich inzwischen den Hut ziehen vor den "Bauwerken" von Christian. Das das mal so weit führt, hätte ich anfangs nicht für möglich gehalten. Und da macht es dann halt auch Spaß, selbst mit Hand anzulegen. Schließlich komme ich aus der Metallbranche. Nur arbeite ich lieber mit der Feile als mit der Flex, auch wenn es unverhältnismäßig länger dauert. Wobei, auch das ist relativ, die Achslager für unsere Kastenwagen hatte ich mit der Feile ruck-zuck passend gemacht.
    Aber wir reden ja hier über die Leonie. Ich will mal hier noch ganz kleinlaut gestehen, dass die Leonie die erste Dampflok überhaupt ist, die ich unter den Fingern hatte. Ich habe es sonst nicht so mit dieser Traktionsart. Erstaunlicherweise hat sie mich nicht abgeworfen und ich bin auch immer am Ziel angekommen, auch wenn der Dampfdruck bei meiner Fahrweise generell gen 0 bar tendiert. Und das zeigt doch auch die Qualität der Dampfmaschine, die Christian da berechnet und gebaut hat. Die letzte Runde bei WeiMi habe ich mit ca. 4 bar begonnen und Martin war nicht überzeugt, das ich ankomme. Sei's drum, wir wollten eh nur den Druck vom Kessel fahren. Aber die Maschine läuft halt so gut, dass ich die letzte, leichte Steigung selbst noch mit 1,2 bar emporgefahgren bin. Lediglich die letzten drei Meter in den Schuppen, bei 0,4 bar, hat Leonie dann nur noch mit fremder Hilfe geschafft.
    Die Lok ist einfach ein guter Wurf, wie man so schön sagt! Die paar Kinderkrankheiten mit den blöden Heißwasserschläuchen haben wir ihr abgewöhnt und nun bin ich überzeugt, dass der Heizer und sein Junge noch lange an der Lok Freude haben werden.
    Und ich? Ich schau mir so lange mal Christians Feldbahnbücher an - und den Inhalt seiner Werkstatt 8o Da tut sich im nächsten Jahr bestimmt wieder was, wo ich mithelfen kann.

    Gruß
    Joschi

    Mit "eigentlich" fängt eine Lüge an!