Beiträge von Thomas

    Hallo

    Heute war ich in Gelsenkirchen bei der Fa. Seidelmann Kohle einkaufen. Der Bedarf für die kommende Saison muss gedeckt werden.

    Die beste Qualität ist z.Z. Indonesisches Anthrazit, Aschegehalt 5%. Laut Aussage des Händlers ist das besser als das Anthrazit aus Vietnam oder China. Kolumbianisches Anthrazit war letztes Jahr nicht so gut. Da waren viele Steine drin.

    Der Sack zu 25 Kg hat 24,40 € gekostet.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Hallo

    Wie sagte schon mal jemand:

    Musik wird oft nicht schön empfunden, weil sie stets mit Geräusch verbunden.

    Dieses Empfinden hängt von der Tonhöhe ab. Bei meinen Lokomotiven werden nur tiefe Töne erzeugt, die mehr mit den Fussohlen und dem Bauch, als mit dem Ohr aufgenommen werden. Große Lautstärken sind dabei unnötig.

    Das kann aber kein kleiner 5W Lautsprecher oder Verstärker.

    Ich erlebe regelmäßig, das Zuschauer die Hand über den Auspuff halten unf mich fragen, wie viele Zylinder der Motor meiner Lok hat…..

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Hallo Jorge

    Wie auf deinen Bildern zu sehen ist, verwendest du in der Primärfederung Spiralfedern.

    Wenn dir die Lok damit zu sehr schaukelt, probier mal alternativ Metall- Gummi Elemente einzubauen. Die haben eine höhere Dämpfung.

    Wie hast du die Sekundärfederung zwischen Drehgestell und Aufbau konstruiert?

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Hallo Jorge

    Meiner Ansicht nach ist der von dir gewählte Lautsprecher für einen einigermaßen realistischen Klang viel zu klein.

    Das bischen Schalldruck, was der liefern kann, ist vielleicht in der Werkstatt noch ausreichend. Dazu kommt, das so ein kleiner Lautsprecher ohne ein akustisches Gehäuse keine tiefen Töne abstrahlen kann. Im Freien verpufft der Schall dann einfach und es Scheppert nur noch.

    Für tiefe Töne brauchst du möglichst viel Volumen. Wenn fest steht, welcher Raum zur Verfügung steht, gehst du im Car-Hifi Bereich auf die Suche nach einem passenden Subwoofer, möglichst mit eingebautem Verstärker, weil das winzige 20W Verstärkerchen im Beier Modul nur für Spur II Modelle genug Leistung bringt.

    Bei deinem Modell bietet es sich an, den Raum im Führerhaus dafür zu nutzen.

    Zum Vergleich: Für den 25cm Lautsprecher in meiner D5 war ein 150W Verstärker nicht ausreichend! Da das Motorgeräusch ein Dauerton ist, ist die Abführung der Verlustwärme das Problem. Selbst die jetzt eigebaute 400W Mono Endstufe muss mit zwei Lüftern gekühlt werden, um nicht zu Überhitzen.

    Um die Verlustleistung zu reduzieren, ist in meiner 2095 eine Klasse-D Mono Endstufe mit 750W Leistung verbaut. Mit der ist ein Dauerbetrieb ohne zusätzliche Kühlung möglich.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas


    Wie viel Anthrazit bzw. Kohle braucht den die 699 in der Stunde?

    Hallo

    Der Verbrauch meiner Lok ist etwa 4 Kg Anthrazit pro Stunde, etwas abhängig von der Länge und der Besetzung des Zuges.

    Mir ist allerdings unklar, wie ich dauerhaft Propangas mit 4Bar aus einer Gasflasche bekommen soll. Selbst mit der Gasflasche im Anfangs heissen und später nur noch lauwarmen Wasser, fiel der Druck unter die genannten 1,5 Bar. Da konnte ich am Druckregler drehen wie ich wollte. Wenn ich die Gasflasche geschüttelt habe, ging der Druck für eine Minute schön hoch, um direkt danach wieder abzufallen.

    Eine 6 Kg Gasflasche ist bei 10 Grad Aussentemperatur nicht in der Lage mehrere Kg Gas pro Stunde über einen längeren Zeitraum zu verdampfen. Ich habe mir damit geholfen, das ich drei Flaschen im halb Stunden Rythmus durchgetauscht habe.

    Das sind alles natürlich keine praxistauglichen Methoden.

    Wenn ihr einen Lokomotivkessel mit Gas beheizen wollt, dann muss der für diese Art der Beheizung optimiert sein.

    Zu hoffen, mit einem Kessel für Kohleheizung durch einfachen Einsatz eines Gasbrenners eine vergleichbar leistungsfähige Lokomotive zu erhalten, hat bei mir auch im zweiten Versuch nicht funktioniert.

    Mich würde wirklich einmal die Kessel und die Brennerkonstruktion der ober genannten Loks interessieren, bei denen diese Probleme scheinbar gelöst sind.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Hallo Joachim

    Zum Blockieren des Futters die stärkste Untersetzung des Drehmaschinengetriebes einstellen. Dann den automatischen Vorschub einlegen und den Strom abstellen, damit die Maschine nicht unbeabsichtigt eingeschaltet wird.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Hallo Volker

    Bei der, von mir beschriebenen, Methode wird die Befestigung auf der Welle wie im Auslieferungs Zustand beibehalten.

    Lediglich der Zahnkranz wird verändert.

    Die Stabilität der Befestigung auf der Welle ist deshalb die Gleiche, wie im Original Zustand, da diese Befestigung unverändert bleibt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Hallo Jorge

    Das ist nicht, was ich gemeint habe.

    Du hast das original Kettenrad, das auf die Welle mit den Abflachungen passt.

    Das wird auf der Drehbank aussen sämtlicher Zähne beraubt, übrig bleibt die Nabe, die gut auf die Motorwelle passt.

    Dein Kettenrad bekommt jetzt eine Bohrung, die genau auf diese Nabe mit der Bohrung für die Motorwelle passt.

    An der Verbindungsstelle der beider Teile werden die Kanten großzügig abgeschrägt. Nach dem Zusammenfügen der beiden Teile bleibt dann eine Nut, die mit der Schweißnaht aufgefüllt wird.

    Du hast dann nur dein Kettenrad an die Motorwelle angepasst, alles bleibt problemlos zu Demontieren.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Hallo

    Diese Schraubenbefestigung auf der Welle war auch mein erster Versuch das Kettenrad auf der Motorwelle meiner D5 zu befestigen.

    Trotz Fixierung mit Loctite 270 ( Hochfest ) hat sich diese Schraube in die Welle eingearbeitet bis die Welle im Kettenrad durchgedreht und dabei Kettenrad und Motorwelle ruiniert hat.

    Mein zweiter Versuch mit neuem Motor und neuem Kettenrad war die Herstellung einer, zur abgeflachten Motorwelle passenden, Bohrung im Kettenrad. Dafür habe ich eine passende Räumnadel aus Silberstahl selbst gefertigt.

    Das war eine mühsame Prozedur, die stundenlange Nacharbeit mit Feile und Dremel pro Kettenrad erforderte. Freiwillig mache ich so etwas nie wieder, obwohl diese Kettenräder seit zehn Jahren bei uns im schweren Publikumsbetrieb funktionieren.

    Bei der 2095 habe ich im Netz passende Kettenräder gefunden, auch wenn dann nur die exotischen chinesischen Antriebsketten verwendet werden können.

    Heute würde ich da anders herangehen:
    Das mitgelieferte Kettenrad würde ich abdrehen, bis nur noch die Nabe mit der, zur Motorwelle passenden Bohrung, übrig bleibt.

    Das gewünschte Kettenrad erhält ein Bohrung mit strammem Passitz und wird auf die Nabe aufgepresst. Die Nut durch Abschrägung von Kettenrad und Nabe wird dann von beiden Seiten mit einer WIG Schweißnaht aufgefüllt. Damit habe ich dann alle Freiheiten.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Hallo

    Meine Erfahrung, die 699 mit Gas zu beheizen sind Ernüchternd.

    Als Brenner habe ich einen großen Dachpappen Brenner genutzt. Die Feuerbüchse meines Kessels ist groß genug, das die Flamme darin vollständig Ausbrennen kann.

    Die Flamme geht ohne Saugzuggebläse oder Hilfsbläser aus oder schlägt nach unten aus dem Rost.

    Die Anheizzeit mit diesem Brenner betrug 2,5h, bei einem Gasdruck von 1,5 Bar!

    (mit Holz und Kohle habe ich nach einer Stunde Druck.)

    Diese Anheizzeit liess sich auch nur erreichen, wenn die Gasflasche im Wassereimer mit heissem Wasser stand.

    Dieser Brenner war nicht in der Lage, den Druck im Kessel zu halten, wenn die Lok auf dem Rollenprüfstand ohne weitere Last, also im Leerlauf lief.

    Zum Testen der Dampfpfeife oder der Injektoren taugt so eine Konstruktion vielleicht. Einen Kessel für Kohlefeuerung aber einfach auf Gas umzurüsten hat bei mir aber jetzt schon zum zweiten Mal nicht funktioniert.

    Ich bin aber offen für Kesselkonstruktionen, die besser als meine funktionieren.

    Einem Anfänger kann ich aber von solchen Experimenten nur Abraten. Das kann man machen wenn die Lok fertig ist und man sonst nichts mehr zu tun hat.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Mein MARTIN fährt seit mittlerweile 10 Jahren mit Gasbrenner, nachdem ich drei Jahre gebraucht habe, eine passable Abstimmung des Gesamtsystems zu finden.

    Hallo Dietrich

    Es gibt keinen Zweifel, das du mit viel Aufwand mit Gas so ein Spielzeug wie eine Spur2 Lok oder deinen kleinen Dampftraktor in Bewegung gesetzt bekommst, so lange der keine Last bewegen muss.

    Mehrere Jahre Anpassungsarbeiten sind aber nichts, was ich einem Anfänger empfehlen würde. Ganz zu schweigen von dem Aufwand den die amerikanischen Boliden mit speziell für Gasbetrieb gefertigten Kesseln treiben.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    ich will mit einem Gasbrenner heizen.

    Gruß Bernhard

    Hallo Bernhard

    Zum Testen im Stand funktioniert das Heizen eines Lokomotovkessels mit dem Gasbrenner.

    Wenn dich deine Lok aber auf der Strecke ziehen soll, dann reicht das bischen Energie, das ein Gasbrenner liefert nicht mehr aus und du bleibst mit Dampfmangel liegen.

    Dazu kommt, das beim Gasbrenner das Stephenson‘ sche Prinzip der Feueranfachung durch höheren Dampfverbrauch nicht mehr funktioniert. Ein erhöhter Saugzug bläst dir dann die Flamme aus.

    Wenn du da unerfahren bist, empfehle ich dir einen Besuch bei einem Eisenbahnerverein in deiner Nähe. Wenn du früh genug aufstehst, kannst du die Anheizprozedur von Anfang an verfolgen.

    Temperaturen messen wir bei der Dampflok nicht. Uns interessiert der Dampfdruck. Deshalb findest du im Führerstand der Dampflokomotive auch kein Thermometer, sondern ein Manometer.

    Zeig doch mal ein Bild von deinem Projekt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Hallo

    Wer so einen Injektor haben will, der sollte ein wenig im Voraus planen. Nicht alle Injektoren sind immer verfügbar.

    Dazu kommen die hohen Fracht und Einfuhr Kosten. Wer die sparen will, lässt sich so ein Teil aus den USA mitbringen.

    Ich treffen den Anthony wahrscheinlich im Juni in Oregon, vielleicht kommt er dieses Jahr auch wieder im November zum Echtdampf Hallentreffen nach Friedrichshafen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Hallo

    Die Verkabelung der Tenderrückwand ist jetzt auch Lackiert. Alle Lampen funktionieren.

    Beleuchtung für Vorwärtsfahrt sieht so aus:

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    Auf dem Bild kommt die rote Farbe irgendwie nicht so gut zur Geltung, für Rückwärtsfahrt sieht es so aus:

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    Die Kabelschutzrohre sind 5x0,5 Kupferrohre die mit Schellen an das Blech geschraubt sind.

    Bei den Leuchtmitteln habe ich mich bewußt gegen LEDs und für normale Glühbirnen 12V/0,1A entschieden. Die Lichtfarbe von Glühbirnen ist einfach natürlicher als die der besten warmweißen LEDs, besonders wenn die Betriebsspannung ein wenig unter 12V liegt.

    Als Batterien verwende ich Eigenbau Akkus mit 18650 Lithium Zellen, die aus alten ausgeschlachteten Fahrrad und E-Werkzeug Akkus stammen. Die Zellen daraus sind oft noch vollkommen in Ordnung. Nur die Platine, die natürlich zur Maschine passen muss, ist defekt. In ein Gehäuse von der Größe eines 12V/7Ah Bleigel Akkus passen 3 x 7 von diesen Zellen. Bei gemessenen 2,5 Ah pro Zelle hat so ein kleiner Akku dann eine Leistung von 11V / 17 Ah.
    Die niedrige Spannung kommt auch der Lebensdauer der Glühbirnen zu Gute.

    Der Akku im Tender dient jedoch vor allem zur Versorgung des kleinen Kompressors für die Bremslufterzeugung im Zug. Nach einem Fahrtag müssen etwa 7Ah Nachgeladen werden. Da ist also genug Reserve, um auch noch zwei Ah für die Beleuchtung zu liefern.

    Das Akku Gehäuse gibt es für 20€ mit allem Zubehör, inkl BMS Platine zu kaufen:

    Link zu ebay

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Hallo

    Nur weil sie fährt, ist die Lok noch lange nicht fertig.

    Zur Zeit arbeite ich an der Verkabelung der Beleuchtung der Tenderrückseite. Dafür ist gerade die Verteilerdose entstanden. Im Maßstab 1:3,3 hat sie eine Kantenlänge von 28 mm.

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    Sie besteht aus vier Blechen,die mit PUK zusammen geschweißt sind. Material ist VA 1.4301, 0,6mm.

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    Die größte Schwierigkeit ist das rechtwinklige Biegen des Rahmens, so das alle Seiten gleich lang sind. Da hat man nur einen Versuch.

    Zum Biegen habe ich das Blech in eine Parallelzwinge eingespannt, die ist schön Scharfkantig und hinterlässt auch keine Abdrücke im Blech weil sie keine Zahnung hat.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas