Beiträge von henry945

    Hi guys,
    bisher habe ich Modelle in 1:20.3 gebaut, wollte aber immer schon "hoeher" hinaus. So hatte ich vor vielen Jahren einen Alberich angefangen, aber nie ganz fertiggestellt. Mein Freund David hat dann das Projekt uebernommen und in 5" (eigentlich 4 3/4" hier in CA) umgebaut. Mein erstes Modell in 1:20 war eine A-Climax mit den typischen Tangentialkegelraedern, die das Kreuzen von Achsen in verschiedenen Ebenen erlauben. Das Projekt wurde ermoeglicht, als ein Freund die Zahnraeder in einem Surplusshop entdeckte. Hier das 1:20 Modell:

    Ich wollte schon immer die Lok in 1:8 als Schmalspurlok auf 4 3/4" bauen, aber den Bau der Tangentialkegelraeder traute ich mir nicht zu. Zwar beschreibt Kozo in seinem Climax Buch sehr ausfuehrlich den Bau, aber irgendwie hatte ich nicht den Mut, damit anzufangen. Das aenderte sich vor einiger Zeit, als mein Freund Dennis fuer ein 1:32 Projekt Raeder mit Alibre konstruierte und dann von Shapeway in rostfreiem Stahl ausdrucken liess. Das Ergebnis sah so gut aus, dass ich den Entschluss fasste, dies auch mit den Zahnraedern zu probieren. Das Glueck wollte es, dass ein Bekannter die Zahnraeder fuer ein 1:1 Projekt in 3D konstruiert hatte. Dennis und ich haben dann das Modell fuer die 1:8 Lok vereinfacht und optimiert. Ausserdem "druckten" wir einen Getriebeblock in Plastik auf Dennis' 3D Plotter (Solidoodle) aus, um das Getriebe testen zu koennen. Die gedruckten Zahnraeder sahen sehr gut aus und erforderten ausser einem Bearbeiten der Bohrungen keine Nacharbeit. Hier das Ergebnis:

    Das Getriebe laeuft sehr leicht ohne Klemmen und ist relativ leise. Die Zahnraeder des Vorbilds waren Gussteile, weil damals weder Mathematik noch Maschinen in der Lage waren, Tangentialkegelraeder zu berechnen/fertigen. So sieht mein Getriebe auch noch ziemlich vorbildgerecht aus. Naechster Schritt wird Fertigen der Getriebebloecke in Bronze und Bestellung der naechsten 3 Saetze Zahnraeder sein. Fortschritt wird relativ langsam sein, da andere Projekte noch auf der Werkbank liegen.

    Dazu noch eine Frage: Weiss jemand, wo ich Radrohguesse fuer 5" mit einem Durchmesser von etwa 82..89mm und 8..10 Speichen bekommen kann?
    Regards

    Henner

    Ein kleiner Tip zum Umrechnen von Inch fractions in mm (auch wenn das jetzt ein wenig spaet ist): Excel "versteht" Brueche. Am besten eine ganze Spalte anklicken und auf Format gehen, dort "Fractions" anwaehlen und "up to three digits" anklicken. Angenommen, der erste Bruch steht in A2. Dann in B2 "=A2" eingeben und als Format fuer diese Spalte "Number" mit 3 dezimalen anwaehlen. Dies gibt die fractions nun in dezimalen inch. Schliesslich in C2 "=B2*25.4" eingeben und die Fractions erscheinen in mm. Mit automatisch ausfuellen kann man dann eine ganze Spalte umrechnen. Warum meine Freunde ihre Inches so lieben ?( ? mm sind zu langweilig 8|
    Regards
    Henner

    Hallo Andreas,
    hier Eric's Antwort und mein Versuch einer Uebersetzung:

    Hi Andreas,

    Henner has kindly offered to pass this personal note on to you. I want to thank you for building such a beautiful oil lamp as a generous contribution to my Americanized Krauss project. I am very excited at the prospect of adding this feature to the locomotive. Henner had to convince me that a working oil lamp was the right solution for my headlamp. After seeing the success that you have had with them I was curious, but now I am very eager and excited to build this fantastic little lamp into a real American style headlamp! One of the neat things about this hobby is that we are all in this great brotherhood of live steam. I have met so many talented and generous people in the hobby who are happy to contribute help and ideas. Thanks again. I never could have imagined that I would have an oil lamp from Germany on my California logging locomotive. I will make sure to donate to the online forum as an additional thanks. I'm sure Henner will share Plenty of pictures as we proceed with building the reflector, body and other parts of the headlamp.

    Hi Andreas,
    Henner hat sich freundlicherweise dazu bereit erklaert, diese persoenliche Nachricht an Dich weiterzuleiten. Vielen Dank fuer den Bau einer solch schoenen Oelfunzel als grosszuegigen Beitrag zu meinem “Americanized Krauss” Projekt. Ich bin hellauf begeistert, diesen Zusatz an meine Lok anbringen zu koennen. Henner musste mich dazu ueberreden, dass eine funktionierende Oelfunzel die richtige Loesung fuer meine Loklaterne ist. Nachdem ich gesehen hatte, wie erfolgreich Deine Lampen waren, wurde ich neugierig, aber jetzt kann ich es kaum erwarten, diesen phantastischen kleinen Brenner in eine richtige amerikanische Loklaterne einzubauen! Eine der schoenen Seiten dieses Hobbies ist es, dass wir alle zu dieser grossen Bruderschaft der Echtdampfer gehoeren. Ich habe so viele talentierte und grosszuegige Menschen in diesem Hobby getroffen, die nur zu gerne Hilfe und Ideen beisteuern (Eric gehoert auch dazu – Anm. von Henner). Nochmals vielen Dank. Ich haette mir nie traeumen lassen, dass ich einmal eine deutsche Oelfunzel an meiner kalifornischen Waldbahnlok haben wuerde. Ich werde ganz sicher als zusaetzlichen Dank an das Online Forum spenden. Ich bin sicher, Henner wird eine Menge Bilder einstellen, wenn wir mit dem Bau von Reflektor, Gehaeuse und anderen Teilen der Lampe weitermachen.

    Regards
    Eric + Henner

    Hallo Andreas,
    Das ist ja weit mehr als ein Tip! Vielen, vielen Dank. Darueberhinaus hast Du sogar noch fuer den Transport gesorgt. Ich treffe mich heute mit Eric und werde ihm natuerlich die gute Nachricht ueberbringen. Ich nehme an, dass er auch noch ein paar Worte an Dich richten wird. Wir senden Dir vermutlich auch noch eine PN. Bis spaeter
    Regards
    Henner

    Hallo Andreas,
    vielen Dank fuer Deine schnelle Antwort. Wir haben heute mal ein bischen herumprobiert und sind mit folgender Anordnung recht zufrieden:

    Die Masse sind (nur der kastenfoermige Teil ohne den "Dachaufsatz"): Breite 63mm, Hoehe 70mm, Tiefe 50mm. Reflektormittelpunkt ca. 38mm vom Boden, Reflektordurchmesser ca. 47mm, Dachaufsatz ca. 25mm hoch.
    Wir sind schon sehr gespannt auf Deine Tips!
    Regards
    Henner

    Hallo Andreas,
    ich bin neu hier im Forum (aber ein Veteran in Sachen Selbstbau) und auf einen Tip von Gerd in einem anderen Forum habe ich mich hier angemeldet. Hauptgrund waren die funktionierenden Lampen. Ich wohne in Kalifornien und treffe mich jeden Samstag mit ein paar hartgesottenen Selbstbauern. Mein Freund Eric arbeitet zur Zeit daran, eine 3 1/2" OS Krauss zu "amerikanisiern" und auf 1:8 zu trimmen (Wir besitzen schon einige Live Steam Loks in dieser Baugroesse):

    Dieser Lok fehlt natuerlich noch die kastenfoermige Lampe. Eric wird zunaechst mal eine elektrische Version vorsehen, aber ich moechte ihm einen funktionierenden Oeleinsatz bauen. Koenntest Du mir einige Ratschlaege geben, wie ich das am besten angehe?

    Regards

    Henner

    Meine "Quellen" haben schon geantwortet. Wie vermutet, sind die Fuehrerhaeuser aus Eiche gebaut. Dieses Holz ist in Kalifornien ziemlich verbreitet (Oakland -> Oak = Eiche ist die Stadt gegenueber San Francisco). Im Modell eignet sich als Nachbildung am besten Pappelholz (Information von einem Freund, der Modelle fuer Hollywood/Museen baut).
    Regards
    Henner

    Hallo Dietrich,
    ich hoffe, ich komme mit meinen 2 cents nicht zu spaet. Obwohl die Falk im Redwood Gebiet eingesetzt war, bezweifle ich sehr, dass das Fuehrerhaus aus diesem Holz gebaut wurde. Redwood ist zwar ziemlich unanfaellig gegen Verrotten, aber auch relativ weich. Fuehrerhaeuser wurden ueblicherweise aus Eiche gbaut (zumindest die tragenden Teile). Aber ich werde mich mal bei meinen Freunden umhoeren, schliesslich wurde die Lok ja in San Francisco (bei mir um die Ecke :) ) gebaut. Ausserdem habe ich ein Video dieser Lok.
    Regards
    Henner