Beiträge von Echtdampf-Anfänger

    Hallo in die Runde,

    ich habe ein steifes Hüftgelenk, also kann ich das linke Bein nicht anwinkeln, wie es die anderen tun, die mit Fußrasten am Sitzwagen fahren. Auf Wolfgangs Zuggarnitur kann ich das Problem dank des vorgelagerten Flachwagens lösen. Ich kann mir aber nicht vorstellen, höher zu sitzen als in der gezeigten Position, schon da muss ich ständig meinen Schwerpunkt verlagern, um mich sicher zu fühlen. Und dabei fahre ich nur auf den Anlagen in Brünn und Graz mit relativ guter Gleislage - in Graz konnte ich beim "Roll-Out" der E19 sogar ihre Geschwindigkeit voll ausreizen.

    Schöne Grüße

    Kristian

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    Hallo Stephan,

    was wäre da wohl näherliegend als die Nutzung der bestehenden Widerstandssteuerung als Signalquelle für eine elektronische Steuerung. Der Säbelzahn versteht auch analoge 0-5 V, und einen der Signaleingänge kann man zum Umschalten der Fahrtrichtung nutzen, falls ich mich nach den Jahren recht erinnere. Und mittels SW kann man Anfahrtsrampen einstellen, damit die Lok nicht gleich losrast. Und matt erinnere ich mich, dass im Kapitel "Programmierung" (oder so irgendwie) als Beispiel die Umsetzung einer "Kindersperre" beschrieben ist, die durch Aktivieren eines der Eingänge die Höchstgeschwindigkeit begrenzt. Wie sagt der Englischsprachige so schön: RTFM ;)

    Kristian

    Und man könnte tatsächlich beide Kanäle zusammen schalten um so noch mehr „Leistung“ herauszubekommen.

    Hallo Ludwig,

    das würde ich auf keinen Fall tun, soweit das Handbuch dies nicht explizit erlaubt (habe jetzt nicht die Muße es durchzulesen). Wenn die beiden Endstufen nicht synchronisiert arbeiten, murksen sie sich gegenseitig ab.

    Allgemein sollte man vor der Entscheidung für den einen oder anderen Regler immer das dazugehörige Handbuch durchlesen, da findet man "im Kleingedruckten" viele Details, die die Entscheidung grundlegend beeinflussen können.

    Schöne Grüße

    Kristian

    Hallo Jonas,

    ich habe mir die HTML-Version angesehen, wirklich beeindruckend mit all den Einstellungsmöglichkeiten - schön programmiert!

    Der User sollte jedoch im Augenmerk behalten, dass der angegebene Leistungswert die an den Achsen notwendige Leistung darstellt. Was die wirklich notwendige Nennleistung der Motoren betrifft, ist jedoch auch die Kraftübertragungsstrecke Motor-Achse in Betracht zu ziehen. Bedingt durch das (auf einfache Weise) erreichbare Übersetzungsverhältnis werden die meisten Motoren unterhalb der Nenn-Drehzahlen betrieben, wodurch ein mitunter großer Anteil der in den Unterlagen angegebenen Motorleistung (meistens nur eine Zahl im E-Shop) verschenkt wird. Am besten ist, wenn zum Motor auch Leistungskurven zur Verfügung stehen, in denen man den optimalen Betriebspunkt (Leistung/Drehzahl) für seine Lok finden kann.

    Und noch etwas ist zu beachten: Für einen vom Anbieter als 150 Watt deklarierten Motor habe ich einen gleichgroßen Dunker-Motor mit der Angabe 90 Watt gefunden. Darin spiegelt sich der Aspekt "langfristig/dauerhaft erreichbare Leistung" wider, limitiert durch die Wärmeabführung. Es könnte also sein, dass bei Publikumsverkehr (150 W über lange Zeitspannen) der Motor doch verbrennt.

    Schöne Grüße

    Kristian

    Hallo in die Runde,

    die "Säbelzähne" von Dimension Engineering wurden hier bislang nur am Rande erwähnt. Dabei sind es meiner Meinung nach sehr gute Regler, wenn nicht die besten auf dem Markt. Hinsichtlich Entwicklungsstand der fortschrittlichste ist der Sabertooth 2x32 - bei Spitzen liefert er bis zu 2x64 A, man kann ihn direkt durch RC-Signal ansteuern und vom PC aus einstellen (was wohl sowieso nur die wenigsten nutzen dürften), und er beansprucht nicht viel Platz. Die seitlichen Kühler sind zwar vorhanden, die meiste Wärme wird jedoch (bei geeigneter Montagesituation) von der Bodenplatte abgeführt. Wolfgang hat ihn in 2 Loks (plus den 2x60 in seiner E 44.5), fährt allerdings "als Sonntagsfahrer" nur ein paarmal im Jahr damit.

    Es wäre interessant zu erfahren, ob jemand diesen Regler für Publikumsverkehr einsetzt oder schon Probleme damit hatte.

    Schöne Grüße...

    Kristian

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    Hallo Dietrich,

    meine Herzensdame habe ich schon im Sommer 2019 "aufs nächste Leben aufgeschoben" - hatte zu viel Zeit mit den Rädern verloren und stieß auch mit Fusion an meine damaligen Grenzen, und da so ne Dampflok ein Projekt für min. 10 Jahre ist, habe ich mich an eine 2-achsige tschechische Rangierlok gemacht. Und auch die liegt in Form von Blechen und Gussteilen seit November 2022 auf Eis, als ich mit dem Zeichnen der E19 begann. Aufgrund diverser anderweitiger Hindernisse komme ich erst jetzt dazu, mich mit großer Mühe zu entsinnen, wie ich mir was vorgestellt habe bei diesem Projekt und was alles noch fehlt.

    Stand Juni 2022:

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    Schöne Grüße

    Kristian

    Richtigstellung:

    Wolfgang hat sich total in den Schatten gestellt, was die E19 betrifft. Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt von Wolfgang und mir - Wolfgang hat sie vorgeschlagen, ich gezeichnet, Wolfgang zusammengeschweißt und ich mechanisch und elektrisch fertiggestellt. Dieses Foto entstand in meiner Werkstatt vor unserer Abreise nach Graz.

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    So richtig beeindruckend zeigt sie sich von unten mit ihren 8 Motoren:

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    Ich plane, zur E19 einen "Konstruktionsbericht" zu schreiben, das wird allerdings noch ein Weilchen dauern. Und der Bau des Gehäuses noch länger...

    Schöne Grüße aus Brünn

    Kristian

    Die ersten Videos sind online:

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    Hallo in die Runde,

    die grundlegende Frage ist: braucht man unbedingt Tatzlagerantriebe? Vor längerer Zeit habe ich mich mit dem Problem Kettenspanner befasst und eine interessante Lösung gefunden.

    Beim Einsatz einer Kette bei fest am Fahrzeugrahmen montierten Motoren ändert sich beim Ein- und Ausfedern der Achse ihre Lage gegenüber der Motorachse, dementsprechend auch die notwendige Länge der Kette. Diese Änderung kann man mit einem federnden Kettenspanner kompensieren, allerdings mit einem Haken: Bei einer Drehrichtung wird das dem Kettenspanner gegenüber liegende Trum gespannt und der Kettenspanner gleicht die Längenänderungen aus, so dass die Kette immer voll an den Kettenrädern anliegt. Läuft der Antrieb in umgekehrter Richtung (durch die Zugkraft wird das Trum am Kettenspanner gespannt), gibt der Kettenspanner nach und das gegenüber liegende Trum hängt durch, die Kette ist nicht mehr gespannt und kann schlimmstenfalls überspringen.

    Meine Idee: Unter bestimmten Voraussetzungen kann der Kettenspanner fest sein (einstellbar, aber nicht federnd), dies habe ich hier beschrieben.

    Schöne Grüße

    Kristian

    Hallo Jan,

    mir wurde in meinen Anfängen mit 3D-Druck Fusion empfohlen, und nachdem ich später (wenn auch nur indirekt) andere Programme und deren Nachteile kennen gelernt habe, kann ich es nur weiterempfehlen. Es setzt allerdings technisches Denkvermögen und systematisches Vorgehen voraus, und anfangs auch viel Geduld . Als wesentliche Vorteile sehe ich:

    1. Zeitleiste, in der alle einzelnen "Operationen" als einzelne Ikonen abgespeichert werden, die du später einfach aufklicken und ändern kannst - Skizzen ändern, Dimensionen diverser Einzelschritte ändern (Extrusionen, Rundungen - es gibt Unmengen davon).
    2. Projektionen: Das ist die Möglichkeit, Teile miteinander zu verknüpfen - du projizierst z.B. eine Kante des Teils A in die Skizze des daran anbindenen Teils B. Änderst du später das Teil A (verschiebst z.B. die Kante), überträgt sich die Änderung automatisch auf Teil B (natürlich musst du dann prüfen, ob Teil B dann noch korrekt erstellt werden kann). Dieses Tool erleichtert spätere Änderungen, soweit man es von Anfang an konsequent verwendet.

    Diese Möglichkeiten vereinfachen die Arbeit ungemein - schließlich sind wir keine professionellen Konstrukteure, die z.B. ein ganzes Drehgestell schon im Voraus im Kopf haben und dann nur aufs Papier werfen, sondern ändern andauernd etwas, tasten uns an das "Produkt" schrittweise heran.

    Zum Lernen empfehle ich immer die Videos von Lars Christensen - er ist etwas geschwätzig und wiederholt Sachen ab und zu, wählt und erklärt jedoch immer die richtige Vorgehensweise (im Gegensatz zu vielen anderen, die oft Stuss verzapfen). Zieh dir für den Anfang die Serie "Tutorial for Absolute Beginners" ein.

    Gruß

    Kristian

    Hallo Jiří,

    vielleicht wirst du hier fündig?

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    www.gufero.cz

    Oder hier, Laden in Brünn:

    Pojistné kroužky vnější SEEGER

    Habe aber nicht nach Mindestbestellmengen geschaut. Es gibt gleich mehrere Anbieter hierzulande, sind halt ein Industrieland... ;)

    Schöne Grüße

    Kristian

    Hallo in die Runde,

    noch ergänzend zu Wolfgangs Kommentar: Er nimmt die Akkus immer raus aus der Lok und befördert sie im Fußraum hinten, verkeilt zwischen Werkzeugkoffer und weiterem Kram. Seine Loks sind dementsprechend so konstruiert, dass er das Dach (E 44.5) oder das ganze Gehäuse (V80) einfach abnehmen kann. Macht das Fahrzeug immerhin um 30 kg leichter an Trägheitsmasse...

    Schöne Grüße

    Kristian