Gebus D7...das häßliche Entlein

  • Moin allerseits

    Wer kennt sie nicht?

    Hier mal ein Bild vom Vorbild und ein Bild meiner Gebus in 1:45

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    Schon lange spiele ich mit dem Gedanken sie in 1:4,5 zu bauen, aber voriges Jahr war noch Gleis und Weichenbau wichtiger. Diese Jahr habe ich mir aber fest vorgenommen mit ihr anzufangen.

    Aber erstmal mußte ich mir eine Werkstatt einrichten. Der Gartenbahnbau in der Garage ging überhaupt nicht mehr. Zwischen Autoteilen Gartenbahnteile und umgekehrt...

    Seit 2/3 Wochen bin ich nun dabei.

    Komplett aus Stahl, Länge über alles 1700mm, Gesamtgewicht etwa 160kg

    4 Motoren wie das Vorbild, 350W pro Motor, Radantrieb über Ketten

    Gesteuert wird sie über RC mit 4 Robbe Navy Control 540 R mit denen ich schon in einer anderen Lok gute Erfahrungen gemacht habe

    Befeuert wir das Ganze mit 4x52Ah Batterien, Jeweils zwei in Reihe pro Drehgestell

    soweit der Plan...

    Angefangen habe ich mit den Drehgestellen. Im Moment bin ich dabei die Motorhalterungen einzuschweißen und warte auf eine Lieferung Laserteile für die Pufferbohle und noch bissel Kleinkrambleche.

    So sah das erste Probeliegen aus

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    Und so schon mal mit Rahmen

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    Mittlerweile sind auch die Motoren gekommen. Hier mal zum Probeliegen

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    Drehzapfenlager und Rahmenabstützungen sind auch schon an ihrem Platz

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    Und der Rahmen hat seine Quertraversen bekommen

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    Demnächst mehr in diesem Theater...wenn gewünscht

    Gruß Ingo 8)

  • Da hast Du Dir ein schöne Maschine ausgesucht. Als ich sie 1974

    zum ersten mal gesehen habe,hat sie mir wegen ihrer nicht alltäglichen

    Form gleich gefallen. Zudem ist Gebus eher ein Außenseiter.

    Ich freue mich schon wenn sie dann Fährt!

    Gruß Michael

    PS; ist denn die D7 noch einsatzfähig?

  • Hallo Ingo,

    sehe ich das richtig, Du verwendest Kugellager als Drehgestellhalterung? Wie stellst Du sicher, daß sich die Drehgestelle seitwärts neigen können, z.B. in überhöhten Kurven?

    Gruß Wolfgang

  • Hallo Wolfgang,

    Pendelkugellager oder Rillenkugellager mit kugligem Außenring könnten das.

    Viele Grüße

    Uwe

    Man hat niemals Zeit, es richtig zu machen, aber immer Zeit, es nocheinmal zu machen. [ . . . Murphys Gesetze].

  • Moin

    Michi ich beneide dich, dass du sie schon live gesehen hast. Soweit wie ich gelesen, habe kümmert sich ein Verein um sie, nur einsatzfähig ist sie wohl nicht, weil ein Fahrmotor defekt ist. Auch soll sie sonst in einem bedauerungswürdigen Zustand sein.

    Wenn die Lieferanten alle mitspielen, schaffe ich es villeicht zu Pfingsten die ersten Rollversuche zu starten. Im Moment warte ich auch auf die Kettenräder für die Achsen, damit ich die zusammenbauen kann.

    Wolfgang: Die Drehzapfen sind nicht ins Kugellager eingepresst, die haben minimales Spiel, was auf die Breite der Drehgestelle schon ein paar Millimeter Neigung erlaubt. Eingestellt wird das dann über die Verschraubung der Drehgestelle mit dem Rahmen. Den Rest sollte die Federung übernehmen. Und bei überhöhten Kurven neigen sich ja nicht nur die Drehgestelle sondern die ganze Lok.

    Gruß Ingo 8)

    2 Mal editiert, zuletzt von v8maschine (25. Mai 2022 um 05:23)

  • Da ja die gesamte Zugkraft sich auf die beiden Drehzapfen verteilen würde ich nicht mit Spiel und . . . das Drehgestell verbinden sonden schon ein entsprechendes Lager verwenden. Flanschlager wären schon geeignet.

    Ein Beispiel von der Mädler Seite

    Auch sicher von anderen Herstellern in Edelstahl zu bekommen.

    Viele Grüße

    Uwe

    Man hat niemals Zeit, es richtig zu machen, aber immer Zeit, es nocheinmal zu machen. [ . . . Murphys Gesetze].

  • Hallo Uwe

    Die Zugkraft macht mir keine Sorge. Ich hab vorhin mal gemessen mit meiner Frau ihrem Zug. Also Lok rund 70kg, 2-achsiger Bedienwagen mit Frau, 2-achsiger Sitzwagen mit einen 40kg Zementsack drauf und der große 4-Achser, alles zusammen rund 200kg. Es waren 25kg Zugkraft notwendig um ihn in einer Steigung normal zu beschleunigen. Und rund 40kg bei einem Kavalaierstart. Das halten die Lager locker. Anders ist es mit den Stoßkräften. Die sind natürlich heftiger. Ich hab im Vorfeld mit einem Fachmann von SKF gesprochen, und der meinte, dass es kein Problem darstellt die Lager anzuschweißen. Schnelle und präzise Schweißpunkte vorausgesetzt. Pragmatisch aber machbar. Also nicht rotglühend festschmieden. Und was die Haltbarkeit angeht...naja alle paar tausend Kilometer muß ich bestimmt neue Lager reinmachen, weil die dann durch die Stößkräfte ihren Geist aufgeben. Damit kann ich leben und wenn es doch häufiger ist dann halte ich mich an Murphys Gesetze

    Der Testzug

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    Gruß Ingo 8)

  • Guten Abend zusammen

    Klar, anschweißen ist alles andere als professionell aber wenn es hält, warum nicht!

    Das Lager macht ja keine Laufleistung.

    Und wie lange die Naht hält weißt Du nachher. Dann kann man es immer noch ändern.

    Mir wäre es nichts, allerdings habe ich auch andere Möglichkeiten, die Du nicht hast.

    Daher ist es in Ordnung.


    Gruß Michael

  • Grüß Dich Wolfgang

    Meine Ausführung ist nichts extremes ,allerdings

    würde ich ein Schrägkugellager einem klassischen Rillenkugellager vorziehen

    welches ich in einer gedrehten Stufenbuchse einsetze die quer drehbar in einer

    Gabel gelagert wird.

    Was er bestimmt beherrscht, allerdings setzt es voraus einen geeigneten

    Maschinenpark zu besitzen.

    Gut finde ich wenn jemand eine Lösung sucht und findet um ein Ergebnis zu erreichen

    mit den Möglichkeiten die gerade zur Verfügung stehen 👍.

    Ich hoffe dass ich Dir es richtig vermitteln konnte und es nicht falsch verstanden wird.

    Gruß Michael

  • Hallo Michael,

    Du meinst also eine kardanische Aufhängung der Stufenbuchse mit dem darin eingebauten Schrägkugellager? Damit die Lagerung alle Freiheitsgrade besitzt, ist das nicht ein wenig übertrieben? Reicht denn nicht eine einfache Kugelführung wie im Vorbild? Außerdem kann ein Gleitlager auch besser Stöße verkraften als ein Kugellager in jeder Form.

    Viele Grüße

    Uwe

    Man hat niemals Zeit, es richtig zu machen, aber immer Zeit, es nocheinmal zu machen. [ . . . Murphys Gesetze].

  • Ok, Uwe

    da hast Du recht. Diese Version kam mir nicht in den Sinn, da ich mich

    auf das Kugellager versteift habe. So verrennt man sich 😵‍💫. Man könnte

    da auch nach deinem Vorschlag einen Maschinen-Stellfuß aus dem

    Mädler / Kipp / Ganter Sortiment nutzen was einfacher ist und noch nicht

    einmal einen Fertigungsprozess erfordert.Natürlich müsste man die

    Freiheit nach rechts und links begrenzen.

    Mit Überzeugungen Gruß Michael

    Einmal editiert, zuletzt von Weimibahn (31. Mai 2022 um 07:46)

  • Moin Wolfgang und Michael

    Wie ich sehe und lese ist die Drehgestell-Wagenkastenverbindung ein "heißes" Eisen, und noch nicht entgüldig gelöst. Und so findet jeder wohl seine eigene Lösung.

    Ich denke auch, dass es auch von der Belastung, Betriebsstunden und, wie Michael schon geschrieben hat, den Möglichkeiten der Fertigung abhängt.

    Ich hab eine Möglichkeit gesucht, einen klar definierten Drehpunkt zu haben, und dabei fielen mir die Kugellager in die Hände. Also schnell noch eine Buchse gedreht auf meiner Güde450 die nicht den Namen "Drehmaschine" verdient, und ich war zufrieden. Das Kugellager ist am Drehgestell angeschweißt und die Buchse am Lokkasten. Zusammengehalten wird das dann mit Schraube und Sicherungsmutter. Die Traverse, an der die Buchse angeschweißt ist, ist in Fahrtrichtung drehbar gelagert.

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    Ich kenne Michaels Fertigungshalle und den darin befindlichen Fertigungsmöglichkeiten. Das schreit förmlich nach Gartenbahn.

    Möglich, dass ich Pech habe, und es mir so geht wie meinem Freund der für eine viertel Tonne Lok zu dünne Achsen geplant hatte, diese auch noch mit einer Bohrung zur Befestigung des Kettenritzels versehen hat, und dann mit gebrochener Achse die Gleise blockierte.

    Wenn man es mal grob zusammenrechnet, kommt die Lok vielleicht auf 20 Betriebstunden im Jahr. Und wenn ich alle 5 Jahre die Lager wechseln muß, komm ich damit klar. Das läuft dann unter "normale" Wartungsarbeiten ;)

    Frei nach dem Motto: "er war stets bemüht"

    Gruß Ingo 8)

  • Interessant,

    ich hatte oben quasi das gleiche Lager verlinkt, nur eben die Firma mit dem gelben Internetauftritt. Gegenüber der mit der orangenen Webseite eine Differenz von fast 7 Euro. Erstaunlich.

    Man hat niemals Zeit, es richtig zu machen, aber immer Zeit, es nocheinmal zu machen. [ . . . Murphys Gesetze].

  • Hallo Uwe

    Das du weiter oben bereits einen Link gesetzt hattest, ist mir jetzt erst aufgefallen.

    Zwei .... ein Gedanke.

    Bei meinen großen Dieselloks habe ich aber einfach ein 20,5 mm Loch in das 10 mm Blech des Rahmenverbinders gebohrt. Der Königszapfen aus 20 mm Rundmaterial hat dann eine leichtgängige Wurfpassung, die alle nötigen Bewegungen zulässt.

    Die Sicherung gegen Herausfallen beim Anheben der Lok übernimmt eine Querbohrung im Zapfen, die mit einem Federstecker/Splint gesichert ist.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

  • Hallo Thomas,

    so hatte ich es mir auch vorgestellt.

    Viele Grüße

    Uwe

    Man hat niemals Zeit, es richtig zu machen, aber immer Zeit, es nocheinmal zu machen. [ . . . Murphys Gesetze].