Hallo, zum besseren Verständnis habe ich mal von innen ein Foto gemacht. Der Fensterverschluß ist beim Original genau so. Nur das überdimensionale Rohr gab es natürlich nicht. Wird aber für die Lampenkabel gebraucht.
Gruß Jan
Hallo, zum besseren Verständnis habe ich mal von innen ein Foto gemacht. Der Fensterverschluß ist beim Original genau so. Nur das überdimensionale Rohr gab es natürlich nicht. Wird aber für die Lampenkabel gebraucht.
Gruß Jan
Danke Jan, nun ist alles klar.
Joachim
Hallo Jan,
da wäre das direkte Aufkleben der einen /beiden Adern auf dem Blechstreifen unauffälliger gewesen oder rückseitig in einer Nut verlegt. Das Rohr hätte auch mit weitaus weniger Kleber gehalten, ein krasser Widerspruch zu deiner sonstigen Bauleistung.
Volker
Hallo,
da in der nächsten Zeit das Thema Achsen interessant wird, habe ich mich damit mal näher beschäftigt. Zu Beginn des Projektes wurde schon mal grob ausgelotet, ob die Lok den 5m-Radius mit 3mm Spurerweiterung schaffen würde. Das schien machbar. Sonst hätte ich die 3achsige Version gebaut. Jetzt geht es darum, wie ich die Achsen gestalten muss, damit das auch funktioniert. Das es schwierig werden würde, war von Anfang an klar. Nach meiner Methode habe ich den Bogen im CAD aufgerissen und die Achsgruppe dann drüber gelegt. Man sieht dann gut, was zu tun ist, um den Bogen zu schaffen. Die erste Idee war die mittleren Achsen seitverschiebbar zu machen. (bei meiner NS4 ist das so) Das wären aber +/- 8 mm gewesen. Zu viel für meinen Stangenantrieb. Also Verzicht auf die Spurkränze. Das ging auch nicht so ohne weiteres. Bogenaußen bestand die Gefahr des Abgleitens der Räder. Ich habe mich dann zu einer Sonderlösung entschieden. Beim B-Wert nach NEM 310G bin ich mit 117 mm für die Endachsen an die untere Grenze gegangen. Zusammen mit einer Spurkranzdicke von 3 mm liege ich beim K-Wert aber gut im zulässigen Bereich. Um das Abgleiten der mittleren Achsen zu unterbinden, habe ich den B-Wert auf 120 mm erhöht. Das liegt zwar über der NEM-Grenze, ist aber wegen der fehlenden Spurkränze nicht relevant. Damit habe ich im ungünstigsten Fall an der Achse 3 noch rund 5 mm Schienenauflage. Theoretisch sollte die Anordnung so funktionieren. Ich denke in der Praxis auch. Das wird dann mein Testbogen zeigen.
Bis demnächst
Viele Grüße Jan
Beim B-Wert nach NEM 310G bin ich mit 117 mm für die Endachsen an die untere Grenze gegangen. Zusammen mit einer Spurkranzdicke von 3 mm liege ich beim K-Wert aber gut im zulässigen Bereich. Um das Abgleiten der mittleren Achsen zu unterbinden, habe ich den B-Wert auf 120 mm erhöht. Das liegt zwar über der NEM-Grenze, ist aber wegen der fehlenden Spurkränze nicht relevant.
Moin Jan!
Danke für die Dastellung deiner Überlegung.
Ich überlege eine preuß. E-Lok, EG504 / E70 04, zu bauen. Bei diesem D-Kuppler habe ich eine ähnliche Achsituation wie bei Dir. Hier denke ich auch an spurkranzlose Mittelachsen.
Die Erweiterung des Maßes B bei den Spurkranzlosen Achsen würde auch deswegen Sinn machen, da z.B. Radlenker von Weichen ggf. über die Schienenoberkante hinaus ragen. Hier sollte man mal nachsehen, ob das bei den Gleisanlagen der Fall ist. Bei meinen Knupfer/Malu Weichen ist das nicht der Fall.
Gruß Gerd
Moin Gerd,
es sind nicht immer nur die "bösen" Radlenker. In KVB bin ich mal mit einem Teil der Federung an der Zwangsschiene am Bahnübergang hängen geblieben.
Viele Grüße
Holger
Hallo Gerd,
beim Vorbild stehen Radlenker über Schienenoberkante. In der Norm für unsere Weichen abschließend mit Schienenoberkante. In Graz gibt es leider einige Weichen da stehen die Radlenker auch über die Schienenoberkante. Bin dort mit Tatzlagerantrieben, wegen der AD 82mm der Zahnräder (bei AD 90mm der Räder) an den Radlenkern aufgelaufen.
Volker
Hallo,
über die SO hinaus ragende Radlenker wären bei meiner Laufwerkskonstellation kein Problem. Weichen haben in der Regel weit größere Radien als 5 m. Selbst wenn. Im Abzweigbogen sind die mittleren Achsen weit weg vom Radlenker. Im geraden Strang laufen die Mittelachsen durch das größer B-Maß im "Schatten" der Führenden.
Im Moment ist alles aber noch graue Theorie. Wenn die Achsen fertig sind, wird ausprobiert. Da ich zwei Fahrzeuge baue, habe ich genug Achsen um verschiedene Konstellationen zu testen.
Gruß Jan
Guten Tag,
wegen der Radlenker möchte ich bitte nochmals nachfragen:
Bei dem Fahrwerk meiner im Bau befindlichen Lok misst der Außendurchmesser der Kette auf dem angetriebenen Kettenrad etwa 84 mm. Ich bin davon ausgegangen, dass das Freimaß von etwa 3 mm ausreicht, um auch beim Eintauchen des Spurkranzes in den Herzstücken der Weichen nicht auf irgendwelchen Teilen aufzulaufen. Wenn ich nun hier lese, dass die Radlenker wohl auch über SOK hinaus ragen, wird es für meine Kette ziemlich eng.
In der NEM 110G nachgeschaut, finde ich keine Angabe zu der Höhe der Radlenker in Bezug auf die SOK. Mich würde interessieren, ob Graz hier eine einmalige Ausnahme ist oder ob ich auch auf lokalen Anlagen (z.B. Karlsruhe) mit ähnlichen Verhältnissen rechnen muss.
Vielen Dank im Voraus für eure Rückmeldungen.
Viele Grüße
Werner
Hi Werner,
bei uns in Karlsruhe sind die Radlenker nicht höher als der SOK.
Deine 3 mm sind trotzdem sehr wenig. Im Falle einer Entgleisung nimmt der Antrieb dann schnell schaden. Ich habe meine Antriebe bisher immer so gebaut, dass der tiefste Punkt des Antriebs höher ist als die Schienenräumer. So sitzt die Lok auf jeden Fall zuerst auf den Schienenräumern und nicht auf dem Antrieb auf.
Viele Grüße
Jonas
bei uns in Karlsruhe sind die Radlenker nicht höher als der SOK.
Vielen Dank Jonas, für deine schnelle Rückmeldung.
Allerdings hätte ich zunächst denken und danach erst schreiben sollen: Der Laufkreisdurchmesser meiner Radscheiben beträgt nicht 90 mm sondern 100 mm. Damit werden aus den knappen 3 mm nun doch eher komfortable 8 mm.
bei meinen Antrieben decken die die Schienenräumer - bei der OEG 102 sind sie in die Schürzen integriert - die Ketten allerdings nicht komplett ab. Ich werde mal schauen, ob ich hier ein paar Millimeter zugeben kann. Danke für den Tipp.
Viele Grüße
Werner
Hallo Werner,
für deine Kette könnte es ggfs. nur dann eng werden wenn deine Kette mehr oder weniger dicht an der Radscheibe läuft. Wenn zwischen Innenseite Radscheibe und Außenkante Kette >=15mm beträgt ist kaum mit Problemen zu rechnen.
Die zu hohen Radlenker sind in Graz auch nur bei einigen wenigen Weichen im Heizhaus (BW) Bereich. Möglicherweise wurde da beim Bau ins falsche Regal gegriffen.
Volker
Hallo zusammen,
die Probleme in Graz z.B. mit der 23er habe ich mitbekommen. Aber auch die Zusage der Grazer, beim nächsten Arbeitseinsatz die Fräse anzusetzen.
Viele Grüße, Winfried
Hallo Volker,
die 15 mm habe ich leider nicht, was der Baubreite des MY6812 Motors geschuldet ist.
Der Aufnahmewinkel im Bild täuscht ein wenig über die tatsächliche Höhe der Kette. Die ungewöhnliche Auflage für den Motor des ausgebauten Antriebs ignorierst du bitte. ![]()
Wenn ich aber richtig verstanden habe, scheint es sich bei heraus stehenden Radlenkern eher um seltene Sonderfälle zu handeln. Da muss ich mir erst einmal keine Sorgen machen.
Unabhängig davon werde ich Jonas' Vorschlag aufgreifen und die Schürze ein wenig nach unten verlängern, um die Ketten zu schützen.
Vielen Dank nochmals für die Rückmeldungen in Jans Bericht.
Viele Grüße
Werner
Hallo Werner,
8mm Freiraum zwischen UK Kette und SOK sollten auf alle Fälle reichen.
Die Schürze etwas tiefer auszulegen ist tatsächlich ratsam, allerdings unbedingt aus Metall, die wirkenden Kräfte bei einer Entgleisung sind nicht zu unterschätzen, Kollegen die mit 3D-Modellen unterwegs sind, haben da schon unliebsame Überraschungen erlebt. Hatte im Sommer ein Lok (ca. 100kg) zur Instandsetzung da waren die 5mm Schrauben quer im Rahmen abgeschert, die den 10mm dicken Entgleisungsschutz halten sollten.
Alternativ ein, leicht austauschbarer, Blechstreifen der unterhalb der Kette diese abdeckt. Damit reduzierst du den Freiraum zwar auf etwa 5mm, was aber reichen sollte; die Kette ist zusätzlich vor unliebsamen Verschmutzungen (Laub, Äste) geschützt.
Volker
Moin!
Hier mal ein Bespiel von meinem preuß. AT1, Fahrgestell umgedreht abgelegt, also Ansicht von unten:
Wegen des, unter dem Motor liegenden Bremsgestänges, habe ich mit dem "Bahnräumer" einen Schutz geschaffen. Wegen der zu erwartenden Kräfte, hab ich die Bahnräumer gesondert mit je 3 Schrauben am Rahmen angeschraubt. So kann ich Sie ggf. leichter tauschen. Eine Verbindungsstange, mit aufgesteckten "Abrollrohr", fängt das Fahrzeug bei Entgleisung u.Ä. sicher auf. Diese Funktion hat diese Einrichtung bisher anstandslos erfüllt, ohne daß Sie jemals Schaden genommen hat.
Gruß Gerd
Hallo Gerd,
wenn ich das in deinem Bild richtig sehe, hast du einen Tatzlagerantrieb mit Zwischenzahnrad verbaut. Hast du da nähere infos, konstruktiver Aufbau, verwendeter Motor?
Volker
Moin Volker!
Ja, das Getriebe hat ein 12/24 Zwischenzahnrad (Conrad 240338) und einen Torpedo 800 Motor. Siehe auch preußischer Versuchs-Akkutriebwagen AT1 in 5".
Hier das Motorschutzgehäuse und -Träger:
Rechts mit eingeschraubter und eingelöteter Bronzewelle für das Zwischenzahnrad. Hat sogar einen Tatzlagerschaden mit außergewöhnlicher Überlastung auf diese Welle schadlos überstanden.
Gruß Gerd
Hallo,
weiter gehts mit dem Baubericht. Der Weihnachtsurlaub eröffnete neue Möglichkeiten einen großen Schritt vorwärts zu kommen. Das Oberteil konnte ich mit allen Details fertig stellen und ist nun bereit zur finalen Lackierung. Wie schon weiter oben zu sehen war, besteht es im Wesentlichen aus Winkelprofil und Blech. Alle anderen Anbauteile stammen aus dem Drucker. Die Seitendeckel des Vorbaus kamen natürlich nicht so glatt aus dem Drucker. Hier war Spachtel und Filler notwendig. Verstärker, Griffe und Verschlüsse sind separate Druckteile die angeschraubt oder geklebt wurden.
Ich habe versucht alle auf Fotos erkennbaren oder vom Original abnehmbaren Details umzusetzen. Dafür sind knapp 40 Druckdateien entstanden. Die Signalbeleuchtung passt nicht unbedingt zum Original im Auslieferungszustand. Am Anfang des Beitrages hatte ich ja geschrieben, dass über den Verbleib der Lok nichts bekannt ist. Deshalb wird die Lok bei mir dann auf einer Anschlußbahn Dienst tun und auch auf dem Anschlußbahnhof tätig sein. Aus dem Grund hat sie ein 3 Licht Spitzensignal bekommen. Hier habe ich mich an der Rügenlok Köf 6003 orientiert. Auch in Sachen Endlackierung. Bei einigen HF 130 ist das Tunnelsignal nicht mehr vorhanden und die Durchbrüche in den Stirnwänden mit Blechen abgedeckt. Bei anderen wiederum sind die Lampenkörper noch da und nur die Streuscheiben durch Bleche ersetzt. Da es ein schönes Detail ist, habe ich die Lok so gestaltet. Wie viele der Loks, hat sie auch eine Abgaspfeife erhalten. Das ist ein Drehteil aus Ms-6Kantprofil. Die Haken auf dem Dach stammen von Knupfer.
Der rechte Seitenkasten wurde ich für die Schaltgeräte der Beleuchtung genutzt. Dazu gibt es einen Akku im Vorbau. Wie bei mir üblich erhält die Lok keine weitere Elektrik. Der Motor wird vom Bedienwagen aus befeuert.
Im linken Seitenkasten haben einige nützliche Dingen ihre Heimat. Die Druckdateien dazu stammen aus dem www.
Zum Schluß noch ein Blick ins Führerhaus. Ohne Beleuchtung sieht man allerdings nicht viel. Mal sehen, wie es dann mal ohne die Stirnfenstermasken wirkt.
Offen sind jetzt nur noch die Achsen und Stangen. Mein Ziel ist es zu Beginn der Saison zumindest rollfähig zu sein. Vielleicht auch mehr. Mal sehen.
Bis dann. Es grüßt Jan
Hallo,
wieder ist ein Stück des Weges geschafft. Zu den schon länger bei mir liegenden Rädern habe ich nun die Achsen fertig und konnte alles fügen. Wie weiter oben schon angekündigt, habe ich etwas herum experimentiert mit der Achsanordnung. Bei allen Achsen mit Spurkranz waren 8m Radius drin. So wie konstruktiv vorgesehen, mit der dritten Achse ohne Spurkranz, gingen immerhin 6m. Für meine Anlage mit 5m Radien an vielen Stellen aber noch nicht ausreichend. Die zweite Achse hat deshalb noch 3mm Seitenverschiebbarkeit bekommen. Damit ging es dann reibungslos durch alle Kurven. Die Seitenverschiebbarkeit wird dann aber bei den Stangen eine zusätzliche Baustelle geben. Aber sehen wir mal.
Letztes WE habe ich die Lok zum Andampfen im Modellbahnpark Auenhain mal einige Runden an meinen Zug gehängt. Hier zeigten sich Schwachstellen an der Federung. Der Weg war nicht ausreichend, was zu einigen Entgleisungen geführt hat. Das leiß sich aber schnell durch Abfräsen unten an den Achslagergehäuse beheben.
Mit etwa 2/3 improvisierter Nennlast wurde die Federung recht gleichmäßig über die Spannstangen eingestellt. Jetzt sind nach oben und unten jeweils 1mm Federweg möglich. Gleichzeitig konnten die Achsstichmaße geprüft werden in der Hoffnung kein Überaschung zu erleben. Aber alles im grünen Bereich. Die geringen Unterschiede gleich ich wieder beim Bohren der Stangen aus.
Wenn schon auf der Werkbank habe ich neugierigerweise mal die Kurbeln aufgesteckt, um zu sehen, wie das Gesamtbild aussieht.
Für die Stangenlager ist nach oben noch genug Platz. Auch zwischen Kurbel und Feder. Dort muß noch ein Abweiser hin, der die Feder gegen Kippen nach außen absichert. Ich bin soweit zufrieden.
Bis demnächst. Es grüßt Jan.