Lore aus dem Drucker V2

  • Grüezi Miteneinander

    Der Ein oder Andere mag sich vielleicht noch an ein Projekt meinerseits erinnern: Die Lore ganz aus dem 3D Drucker.

    Leider waren meine gezeichneten Teile unvollständig und durchgehend fehlerhaft. Nicht desto Trotz, Erfahrungen macht man nicht einfach so.

    Jetzt ist ein neues Konzept entstanden: Der Bau einer Lore, so modular und einfach wie möglich. Das Menü:

    Aus dem 3-D Drucker:

    -Achshalter

    -Achse

    -Räder


    Aus dem Internet:

    -Kugellager


    Aus dem Baumarkt:

    -Profile

    -Holz


    Es wird also aus den 3D Teilen zwei Radsätze gebaut, auf die Dann mit Holz alles mögliche und unmögliche gebaut werden kann

    Die 3D Teile, weitgehend fertig:

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    Das Ganze in Zusammen gebauten Zustand:

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    Druckzeit: 36 Stunden...

    Na dann, lassen wir den Drucker arbeiten ;)

    Gerne wie immer Euren Senf dazu

    Gruss Ilias


    PS: Falls jemand an weiteren Files (.stl, Pläne als PDF) interessiert ist, einfach schreiben)

  • Grüß Dich

    Ich finde das Projekt interessant. Warum nicht mal andere Wege gehen.

    Ob es zielführende ist wird man sehen. Einige Fehlversuche wird es geben,

    dadurch sollte man sich aber nicht abbringen lassen.

    Wichtig neben der Konstruktion ist auf alle Fälle die Auswahl des zu

    verdruckenden Materialien. Damit meine ich nicht immer bei allen Teilen

    das billigste.

    Ich bin gespannt was daraus wird.

    Mit erwartungsvollen Gruß Michael

  • Hallo Ilias,

    auf den Bildern ist es nicht genau zu sehen. Die Innenkanten Deiner Objekte sind nicht oder kaum verrundet. Wären sie aus Normteilen in Stahl gebaut, so würde es keine scharfen Innenkanten geben um Kerbspannungen zu vermeiden. Mein Vorschlag ist nach Abschluß der Konstruktion vor dem Slicen alle Kanten zu brechen und Innenkanten stärker zu verrunden. Wo möglich oder erforderlich ggf. zu verrippen. Sieht gefälliger aus und bringt dem Druckobjekt höhere Festigkeit und Stabilität. Der Aufwand ist gering.

    Viele Grüße

    Uwe

    Man hat niemals Zeit, es richtig zu machen, aber immer Zeit, es nocheinmal zu machen. [ . . . Murphys Gesetze].

  • Hallo Ilias,

    gute Idee, habe ich in ähnlicher Form auch schon gebaut und erfolgreich in Betrieb (z. b. Ein Caboose für den Tenwheeler) . Nur die Achsen würde ich aus Stahl machen, denn der Kunststoff wird sich verformen, die Räder können dagegen durchaus gedruckt werden (habe ich in Friedrichshafen gesehen, Rollböcke für 7 1/4-Zoll Wagen aus PLA, da hat man auch nach einem Jahr noch die Druckrillen auf der Lauffläche gesehen). Bei meinen US-Wagen habe ich auch die von Dir vorgeschlagene Holzbauweise mit zusätzlichen Teilen aus dem Drucker angewendet, auch diese Wagen sind ohne Probleme im Einsatz.

    Grüße

    Andreas

  • Hallihallo Alle

    Die Sache mit den Kanten: da ich die relevanten Kanten so oder so schleifen muss, da auch beim Abrunden in der Software später beim Druck Kanten entstehen; lasse ich es sein, damit ich gegebenenfalls auch noch mehr Verändern kann.

    Zu dem Verformen:

    Ja, das könnte tatsächlich ein Problem werden. Da ich es aber noch nie geschafft habe, PLA durch Sonneneinstrahlung zu Verformen, warte ich hier (möglichst baldige) Versuche ab. Würde es dann zu Problemen kommen, kann ja die Achse nach den Plänen einfach mit anderen Materialien reproduziert werden. Tatsächlich tendiere ich aufgrund Mangel von Maschinen und Budget zu einer Holzvariante. --> Warum eigentlich nicht? (ernst gemeinte Frage, bin gespannt :) )

    Grüsse

    Ilias

  • moin zusammen

    zu dem PLA (von Dasfilament) kann ich berichten habe mitlerweile signalschirme seid drei jahren bei wind und wetter draußen hängen auch in der prallen sonne habe ich mehrmals an den teilen rum gebogen um zu gucken ob und wann die brechen oder sich verformen aber nix passiert bin auch schon wie andere mehrmals mir der hose oder jacke an einem hängen geblieben da die signale mitten im Bf stehen

    habe mal ein Zs 3 gedruckt das war etwas zu dünn konstruiert das hat sich dann in der prallen sonne verformt aber sonst alles weiterhin stabiel und es werden bald noch mehr signale (Haupt und Vorsignale) folgen in verschiedenen bauweisen für den kleineren geldbeutel als alternatiefen zu mühevoll gefertigten aus metall

  • Hallo Ihr,

    PLA hält einiges aus. An meinem TGPPS-Grillwagen sind gedruckte Zettelkästen und Feder/Achslagerimitate.

    Selbst bei einem ordentlichen Grillfeuer im Inneren schmilzt und verbiegt da nix.

    Scrat
    13. März 2022 um 11:54

    Viele Grüße

    Holger

    Fueled by coffee, powered by steam.

  • Wir hatten bei unserem Viehwagen in Spur 7 Achsen aus Stahl 37 mit Freilauf verbaut. Dieser Viehwagen ist uns letzten Sommer beim Rangieren entgleist. Die zur Banane verformte Achse ist im Altmetall gelandet und der Wagen hat jetzt eine neue Achse ohne Freilauf. Ich will jetzt mangels Erfahrung mit PLA nicht behaupten, aber ich bezweifle dass eine entsprechende Achse dies unbeschadet überstünde.

  • Sodela

    Nach langem Probieren und dem ein oder anderen Problem mit dem 3D-Drucker (deren Lösung ein einfaches Software - Update war :D ) kamen vor einer Woche die ersten Prototypen aus dem Drucker.

    Jetzt, nachdem ich die Toleranzen neu berechnet (also probiert) habe, kommen die ersten ganzen Teile raus. Vorgeschmack ist schonmal der Achshalter (wenn das der richtige Begriff ist), welcher das Kugellager perfekt umgibt.

    Gruss Ilias

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  • So, hier die Achse. Sie ist in 2 Teile geteilt

    , da sie in der Höhe nicht passt (in den 3D Drucker).

    Die Stützstrucktur ist entfernt, die Kanten entgratet. Der Zusammenbau beginnt. Hat jemand Ideen was da für eine Lore drauf könnte?

    Gruss Ilias

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  • Grüß Dich Waldenburgerli

    Ich würde erstmal eine Flachlore bauen. Die kann man immer

    brauchen und damit kannst Du vor allem die Stabilität testen

    und Erfahrung sammeln.

    Vor allem mit der geteilten Achse. Welche ihren Schwachpunkt

    in der Steckverbindung hat, gerade da wo das Biegemoment

    am größten ist.

    Aber nun gut, sammele Erfahrung, ich weiß ja nicht was Du

    damit vor hast und wieviel Belastung die Fahrzeuge tragen

    sollen.

    Mit neugierigen Grüßen Michael

  • Salut Michael

    Danke für den Tipp, das macht Sinn, werde ich machen.

    Übrigens ist die grösste Schwachstelle der Achse nicht die Steckverbindung sondern der Zapfen, der ist mir bei der ersten Version immer gebrochen... :D

    Die Lösung dieses Problems ist, dass ich die Achse quer drucke, durch das ist sie deutlich stabiler.

    Und übrigens: Das Material soll nicht PLA sein. Das ist es im Moment zwar noch, jedoch ist Carbon-PLA das Ziel. Dieses ist deutlich stabiler und hitzeresistent.


    Freundliche Grüsse

    Ilias

  • Hey

    Ich merke schon Du bist auf dem richtigen Weg um

    dein Ziel zu erreichen!

    Auf das Ergebnis bin ich gespannt und vor allem auf

    die Nutzbarkeit.

    Wer nichts versucht wird nicht erfahren ob’s was taucht 🤓😉

    Mit freundlichen Grüßen Michael

  • So, den Abend im Keller verbracht, und so gibt es jetzt einen Prototypen:

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    Es gibt noch ein Bisschen zu tun, zum Beispiel werden die Kupplungsstangen durch Kettchen ersetzt, da sie sonst nicht Kurvengängig sind. Auch muss der Achshalter grössere Löcher bekommen, einer ist mir nämlich sogar gebrochen. Tja, hab ihn halt spontan mit Unterlagscheiben fixiert. Hält.

    Sobald das Carbon - Filament angekommen ist, wird die erste richtige produziert.

    Grüsse

    Ilias

  • 250 Grad für ein mit Kohlefasern gemischtes PLA Filament finde ich aber schon etwas grenzwertig. Hersteller geben den Temperaturbereich als Richtwert vor. Für PLA etwa 190-230°. Den idealen Wert kann man durch einen Probedruck ermitteln.

    Ebenfalls wäre zu erwähnen, daß bei solchen Filamenten die Hersteller besser größere Düsen als 0,4mm empfehlen um einen Stau des Filaments vorzubeugen und auch zu gehärteten oder Rubin Düsen raten, weil diese Filamente sehr abrasiv sind und eine Standarddüse schnell verschleißen.

    Viele Grüße

    Uwe

    Man hat niemals Zeit, es richtig zu machen, aber immer Zeit, es nocheinmal zu machen. [ . . . Murphys Gesetze].

  • Hey Ilias

    Für das erste mal schon ganz gut. Aber wie immer, habe ich

    auch etwas zu meckern 😁. Nimm es aber nicht als böse Kritik!

    Den Bretterbelag hätte ich nicht mit Spaxschrauben befestigt

    sondern mit Nägel in einer maßstäblichen Größe. Ach die Achslager

    Gönnten ein Orginaleres Aussehen haben.

    Aber ich denke (wenn Du es willst) ist es für dich auch kein Problem.

    Also mach weiter so, das wird 👍.

    Gruß Michael