Moin Jonas!
Ist die Lagerplatte die Verbindung zum Wagenrahmen?
Das würde bedeuten, daß die Schraube in der Mitte der Drehzapfen ist und die Drehbewegung auf den Gummipuffern gleitet. Richtig?
Gruß Gerd
Moin Jonas!
Ist die Lagerplatte die Verbindung zum Wagenrahmen?
Das würde bedeuten, daß die Schraube in der Mitte der Drehzapfen ist und die Drehbewegung auf den Gummipuffern gleitet. Richtig?
Gruß Gerd
Hi Gerd,
deine Annahmen sind korrekt.
lg Jonas
Hallo Jonas,
ich weiß nicht, wie genau ist deine Gleislage, aber soweit ich bis jetzt Erfahrungen gesamelt habe, wäre schön die Abstützung auf eine Seite koppeln. Damit kann das Fahrzeug besser die ungenauigkeiten der Gleislage kompensieren. Dann kann die Steifigkeit der Primärfederung größer werden und bessere Wankstabilität anbieten.
Ein principiell Beispiel auf dem Bild. Es könnte auch von innere Seite des Länsträgers angeordnet werden, um die Form nicht so viel stören.
VG Jan
Hi Jan,
das wäre sicherlich auch eine Möglichkeit gewesen. Ähnelt etwas dem Aufbau der Schwanenhalsdrehgestelle. Ich wollte es aber bewusst simpel halten. Bezüglich Entgleisungssicherheit sehe ich keine Probleme. Es gibt genügend Drehgestelle, die ohne Federung gut über die Gleise kommen.
lg Jonas
Hi,
der eigentliche Grund für den Bau der Drehgestelle ist der Bau eines Wagens, auf dem ich bequem mit meiner Tochter fahren kann. Es soll ein einfacher Sitzwagen für zwei Personen werden. Damit alle Platz finden, wird es wahrscheinlich zwei Wagen geben ![]()
lg
Jonas
Hallo Jonas,
Ich hatte auch Probleme mit Entgleisung, das Problem war die starre Aufsitzkiste, hierdurch konnte sich der Rahmen bei Unebenheiten nicht verdrehen und sich dem Gleisbett anpassen. Da ich diese jedoch schlecht umändern konnte, habe ich an dem vorderen Drehgestell (wo nicht soviel Gewicht ist) ca 0,5mm Seitenauflagespiel gemacht, somit hat der Rahmen eine 3-Punkt Auflage. Jetzt ist Ruhe mit Entgleisungen.
Gruß, Marc
Hallo zusammen,
ja, so eine Beilagscheibe am Drehzapfen hat schon oft Wunder gewirkt
...
Ansonsten lehne ich mich jetzt mal aus dem Fenster: Die meisten unserer im Einsatz befindlichen Drehgestelle werden schlechtere Federungen als das Jonas-Gestell (mit Primär- und Sekundär-Federung, und das auch noch lastabhängig) haben. Bei mir z.B. ist nur ein einziges Paar im Einsatz, das mehr als ne einfache Federung hat. Und trotzdem bin ich nicht als laufender zweibeiniger Notfallkran bekannt.
Spurtreue Grüsse von Toni
Hey Marc
Das war auch meine Überlegung. Die kleinen Puffer gleichen den
Kreuzschlag aus wenn sie ein Stück eingefedert sind.
Sobald der Kasten auf den Großen aufsitzt existiert nur noch die
Kraft der kleinen um das Drehgestell auf die Schiene zu drücken,
in dem sie sich entspannen wollen ( in den Urzustand).
Ich hoffe ich habe es nicht so kompliziert erklärt und auch nicht falsch
erkannt 🤔.
Vielleicht kann Jonas es besser darstellen.
Übrigens an stelle einer Beilagscheibe geht auch ein federndes
Element auf beiden. Die Wirkung ist die gleiche und man muss
nicht auf die Beladung achten.
Mit freundlichen Grüßen Michael
Hallo Jonas,
Ich hatte auch Probleme mit Entgleisung, das Problem war die starre Aufsitzkiste, hierdurch konnte sich der Rahmen bei Unebenheiten nicht verdrehen und sich dem Gleisbett anpassen. Da ich diese jedoch schlecht umändern konnte, habe ich an dem vorderen Drehgestell (wo nicht soviel Gewicht ist) ca 0,5mm Seitenauflagespiel gemacht, somit hat der Rahmen eine 3-Punkt Auflage. Jetzt ist Ruhe mit Entgleisungen.
Gruß, Marc
Hi Marc,
mein dreiteiliger Sitzwagen mit Jacobsdrehgestellen hat nur Unterlegscheiben.
Die Drehgestelle sind komplett starr und ungefedert (Waren so Jahrzehnte lang problemlos in Lengede bei der Parkbahn im Einsatz.)
Die Drehgestelle haben je eine M12 Unterlegscheibe zwischen Drehgestellrahmen und Wagenboden.
Die drei Wagenrahmen sind absolut starr.
"Das kann so gar nicht funktionieren!" werden jetzt einige Leute sagen.
Es funktioniert sein Jahren, auch bei nicht opitmaler Gleislage.
Viele grüße
Holger
Schau euch mal ein Zimmermann Drehgestell an ...
kein Federung
zwei Aluguss Seiteinteile,
zwei Achsen mit Kugellagern,
eine untere Traverse die die Seitenteile über Last und Klammerwirkung auf Position hält,
eine obere bewegliche Traverse, die die Last das Wagenkastens aufnimmt, abgestützt auf zwei Messing Gleitplatten,
und über zwei Rundstahl Stützen auf die untere Traverse überträgt (können durch Gummipuffer ersetzt werden).
Die einzige vorhandene Schraube dient als Drehachse, die das Drehgestell mit dem Tragebalken des Wagens verbindet.
Weniger Teile geht nicht.
Die laufen seit Jahrzehnten ohne Probleme unter unzähligen Wagen.
Ich hab insgesamt 20 Zimmermann Drehgestelle, und kein Probleme.
Hi,
am Samstag gingen die Drehgestelle das erste mal auf die Strecke. Die Federung funktioniert einwandfrei und gleicht Gleisunebenheiten gut aus. Auch das Popometer bekommt keine großen Stöße vom Gleis ab.
Durch den tief gelegten Boden steht der Wagen sehr stabil auf auf dem Gleis. Perfekt für unsere 14 Monate alte Tochter zum Hineinsitzen und festhalten.
Am Wagen fehlen noch die Zierleisten 😉
lg Jonas
Hallo Jonas,
ich wollte mich gerne öffentlich für die sehr gute Qualität deiner Entwicklung und Planung bedanken. Ich weiß ja nicht wie es anderen Nutzern damit ergangen ist, aber ich bin hochzufrieden. Die Montage war erstaunlich einfach und die bereitgestellten Teile von wirklich hoher Passgenauigkeit. Der Aufwand mit der Feilerei an den Achslagermittelteilen hielt sich auch in Grenzen, meine Frau braucht für ihre Nagelpflege deutlich länger (
). Die, dir bekannten, Sorgen vom Nutzer bezüglich der Kurvengängigkeit waren erwartungsgemäß gänzlich unbegründet, aber wem erzähle ich das. Gestern lief der Wagen mit den Drehgestellen jedenfalls komplett unauffällig und zuverlässig hinter Bernies schöner Lok. Wegen des üblen Wetters habe ich nicht fotografiert, es war einfach grauselig.
Also nochmals herzlichen Dank für die unkomplizierte und spontane Unterstützung und weiterhin viel Erfolg bei weiteren Konstruktionen, vielleicht brauchst du ja mal wieder irgendwas, was auch mir noch fehlt...
Glückauf
Axel
Hallo zusammen,
ich baue gerade zwei Personenwagen auf meinen Drehgestellen auf und da kam der Wunsch nach einer pneumatischen Bremse auf. Die grobe Idee hatte ich bereits letztes Jahr skizziert und direkt bei der Montage der Drehgestelle die benötigen Bohrungen eingebracht. Jetzt hatte ich endlich Zeit die Teile auszukonstruieren.
Wie das restliche Drehgestell besteht alles aus Laser- und Normteilen, was den die Nacharbeit und den Aufbau sehr einfach macht.
Die Bremsanlage wird über die vier Hängeeisen mit dem Drehgestell verbunden und drückt jeweils von innen gegen die Laufflächen der Räder.
Der Zylinder hat eine Kolbendurchmesser von 20mm und eine Hub von 10mm.
Vier Grüße
Jonas
Hallo zusammen,
mittlerweile sind alle Teile angekommen und ich habe das erste Drehgestell mit der Bremsanlage ausgerüstet. Alles hat wie geplant gepasst.
Die einzelnen Bauteile werden, wie auch beim Drehgestell über eingesetzte DIN985 Muttern miteinander verschraubt, so dass kein Gewindeschneiden notwendig ist.
Fast das gesamte Bremssystem kann außerhalb des Drehgestells montiert und dann als gesamte Baugruppe in das Drehgestell eingebaut werden. Der Pneumatikanschluss wird mit einem Kabelbinder an einem der beiden Querträger gesichert.
Im eingebauten Zustand kann der Abstand der Bremsklötze zum Rad mittels Unterlegscheiben an der Kolbenstange eingestellt werden. Falls also mal durch Verschleiß der 10 mm Hub nicht mehr ausreicht, kann hier nachgestellt werden.
Damit sich die Bremsklötze im "gelösten" Zustand nicht verdrehen und durchgehend an der Lauffläche schleifen habe ich DIN2093 Tellerfedern zwischen Bremsklotz und Querträger verbaut. Sie sorgen für eine definierte Reibkraft zwischen Bremsklotz und Hängeeisen.
Viele Grüße
Jonas
Moin Jonas!
Ich sehe deine Verschraubung im Schlitz etwas kritisch, da hier die Schrauben, wenn die Kemmkräfte nachlassen, seitlich raus rutschen können. Bei der Befestigung der Bremklötze wirken die Kräfte genau in diese Richtung. Ich glaube nicht, daß die Klemmuttern das dauerhaft halten. In diesem Fall würde ich Platten über und unter dem Schlitz vorschlagen, Die die Schraube sicher im Schlitz halten:
Gruß Gerd
Hallo Gerd
So wie ich die Konstruktionszeichnung lese, können die Schrauben nicht rausrutschen.
Das verhindern die Nasen an den Platten
Hi Gerd,
Ingo hat es richtig gesehen. Selbst wenn sich die Muttern lockern würden, können sie nicht einfach herausfallen. Sie müssten sich um die Blechstärke (2mm) herausdrehen, damit die Auflagebleche herausfallen können. Ich arbeite hier also nicht mit einem Kraft- sondern mit einem Formschluss.
Ein Blick auf die Einzelteile hilft sicherlich.
lg Jonas
Hallo Jonas
Hätte mich auch bei dir und deinen Konstruktionen gewundert...![]()
Das System ist absolut durchdacht. Ich verzapfe auch gerne. Aber auf die Idee bin ich noch nicht gekommen. Respekt