Hallo zusammen
Für die Mutigen unter euch und die die es selbt ausprobieren möchten.
Aktuell gibt es den fast kompletten Satz STL-Dateien für 3D-gedruckte Niederbordwagen auf Thigiverse und auf Printables.
Hallo zusammen
Für die Mutigen unter euch und die die es selbt ausprobieren möchten.
Aktuell gibt es den fast kompletten Satz STL-Dateien für 3D-gedruckte Niederbordwagen auf Thigiverse und auf Printables.
Moin Simon,
vorsicht. Der von Andrew Wildish eingestellten Serie (Kesselwagen, Lowfit Wagen usw) bin ich schon begegnegt.
Bei mir laufen zwei Kesselwagen und zwei Lowfits, ABER:
Die Teilesätze sind arg unvollständig. Ich musste Rahmenteile von mehreren Projekten "zusammenklauen".
Die Bremsbacken incl. entsprechender Hebelei fehlen ab dem V-Iron.
Der Ersteller reagiert nicht auf irgendwelche Mails.
Daher war einiges an Eigenarbeit erforderlich.
Die Kupplungshaken waren unbrauchbar, die habe ich durch entsprechende eigenbauten aus Stahl ersetzt.
In diesem Artikel sieht man den ganzen Zug:
Viele Grüße
Holger
Hallo Holger
Ich bin aktuell dabei die Dateien zu drucken und die Teile zusammen zu bauen. Mein Ziel ist es den Wagen und eben auch die gedruckten Räder an eine unserer Lokomotiven anzuhängen bis entweder Wagen und/oder die Räder zerstört sind oder eben nicht. Wenn das Wägelchen den Test überlebt, kann ich mich daran machen einen Wagen zu entwerfen, der massstäblich zu unseren Zügen passt. Wenn der Wagen dabei kaputt geht, ist für mich das Thema Wagen aus dem Drucker bis auf weiteres gestorben. Für den Test brauche ich noch keinen Zierrat sondern Lediglich den Rahmen, Achslager und die Räder. Die Achsen werde ich wiederum aus Armierungseisen drehen.
Kupplung und Puffer sind ohnehin nicht mit unserem Rollmaterial kompatibel, da muss für den Test ein Stück Draht oder so herhalten.
Gruss Simon
Edit. Die Druckdateien für den Grundrahmen sind komplett (Dateien von Printables). Habe diesen gestern zusammengeleimt.
Zum Druck: ich habe die äusseren Rahmenteile auf halber Höhe geschnitten, so dass ich ohne Stützmaterial drucken kann.
Hi Simon,
ich habe Stahlachsen verwendet, damit die Wagen nicht bei jedem Blatt entgleisen und entgegen der Anleitung in jedes Achslagergehäuse zwei Kugellager gesetzt. So haben die Wagen gute Laufeigenschaften, auch bei schlechter Gleislage.
Viele Grüße
Holger
Eisenbahn und Mikroplastik. Jetzt bin ich dann gespannt auf die Fahrversuche.
Edit: Die Blattfedern sind bei diesem Modell funktionslos, resp. starr. Ich hab noch kein flexibles Filament.
Hallo zusammen.
Und so findet das Experiment 3d gedruckter Wagen ein weiteres vorläufiges Ende.
Nachdem der Wagen über eine Stunde im kreis gezogen wurde, habe ich den Blumentopf, links im Bild daraufgestellt. Bei der zweiten Weiche war Schluss.
Leider nicht gefilmt ![]()
Allgemein hat es sich als Problem herausgestellt, dass die Lagerführungen sich nicht dauerhaft festkleben liessen. Wobei man hier aufpassen muss, nicht Ursache und Wirkung miteinander zu verwechseln.
Die PLA-Räder zeigen aufgrund der Entgleisungen leichte Dellen an den Spurkränzen.
Man kann also getrost davon ausgehen, dass ein Wagen der nicht 100% vor Entgleisungen sicher ist, auf Dauer nicht überlebt.
Ups!
Welche Klebstoff hast Du verwendet?
Ich benutze für meine PLA-Druckteile den Dachrinnenkleber von Marley.
Hatte nie Probleme damit.
Viele Grüße
Holger
Hallo Holger
Ich habe zuerst UHU Sekundenkleber verwendet. Dann habe ich es mit Heisskleber versucht, dann mit Araldit Rapid und zuletzt habe ich die Lagerführungen durchbohrt und mit M4 Schrauben am Rahmen festgeschraubt. Was jetzt natürlich zur Folge hatte, dass es den Wagenrahmen zerfetzt hat.
Gruss Simon
Hi Simon,
es geht halt nix über die gute alte Eisenbahn.
Gruß
Rainer
Hallo Rainer
Recht hast du, aber mir hat das Drucken, Zusammenbauen und Testen sehr viel Spass gemacht. ![]()
Es gibt nun wieder sehr, sehr viele Faktoren warum es bei mir nicht funktioniert hat. Angefangen bei unserer Gleisanlage, aber nicht zuletzt auch daher, dass mein Wägelchen keine funktionale Federung besitzt um Gleisverwindungen ausgleichen zu können.
Gruss Simon
Grüß Dich Simon
Ich habe mit dem Druck noch gar keine Erfahrung.
Daher meine Frage an deinem havarieren Wagen. Wenn Du den Rest des
Rahmens biegst, ab wann bricht er? Das sagt aus ob das verwendete Mat.
oder der Druck mit seinen Parametern nicht günstig waren.
Wenn der Test positiv verläuft,kann es sein das die Kollisionskräfte zu hoch
waren für die Konstruktion.
Es würde mich mal interessieren wo das Problem liegt.
Einfach aufgeben ist glaube ich nicht der richtige Weg 😏.
Gruß Michael
Hallo,
schaue ich mir die Bilder anfällt auf dass nach den misslungenen Klebeversuchen die Achslagergabeln mit den Federpaketn verschraubt wurden und die Federpakete auf dem Rahmen geklebt waren. Die Achslagergehäuße stützen sich auf den Federpaketen ab und bewirken bei jedem Schienenstoß dass Scherkräfte auf die Klebestelle wirken. Eine stabile Verklebung von Rahmen und Achsgabeln ohne mechanische Verbindung zum Federpaket wäre vielleicht besser gewesen. Oben rechts in dem letzten Bild sieht man welche Kräfte gewirkt haben. Dort war die Achsgabel mit dem Rahmen verschraubt und beim Unfall Teile des Rahmens herausgebrochen.
Geringe Modifikationen an der Druckdatei (Führungstaschen für die Achsgabel am Rahmen) und Verwendung geeigneten Klebers bzw. Schrauben dürfte die Stabilität deutlich erhöhen. Druck der Federpakete aus geeignetem Werkstoff und Schraubbefestigung am Rahmen sollte sogar eine Federwirkung ermöglichen.
Volker
Ich finde auch, wenn man endlich ein Ziel fürs Leben gefunden hat, sollte man daran festhalten!
Ein totes Pferd reiten - Erfolgsstrategien für die Verwaltungsführung (totespferd)
@ Simon: Nix für ungut, mein Kommentar richtet sich eher an die "erfahrenen" Motivationstrainer ![]()
Aber im Ernst: Wenn PLA nicht mal 1/8 der Zugfestigkeit von Stahl hat (bei Rädern), aber der Modellmassstab nur wenig unter 1/8 ist und die Gleise viel ungerader sind als im Original, dann müsste man selbst bei gleicher Konstruktionsqualität viel Glück haben, damit das gut geht. Und ich habe noch fast kein Modell gesehen, bei dem die Konstruktionsqualität eine gleich gute Materialausnutzung ermöglicht wie beim Original.
Das geht vielleicht gerade noch im M 1:22,5 gut, grösser wohl kaum noch. Und selbst da würde ich nichts unter Polyamid 6.6 für die Räder einer Lok nehmen, wenn die nennenswerte Anteile von Metall hat.
Hallo,
auf Kleinanzeigen steht genau dieser Wagen aktuell für 250€.
Volker
Hallo Simon,
wie auch schon angeführt, kann man im Modellbau alle Teile die keiner nennenswerten Belastung ausgesetzt sind, problemlos mit 3D Druck herstellen.
Aber Teile wie z.B. die Räder, bzw Radreifen, die die gesamten Kräfte aufnehmen und übertragen müssen, können damit nicht hergestellt werden.
Welche tragenden Teile aus Kunstoff hergestellt werden können, ist abhängig von der Funktion des Wagens und welche Kräfte, Massen, Gewichte, aufgenommen und übertragen werden müssen.
Hallo Daniel
Ich hatte zwischenzeitlich Schriftverkehr mit der Person, die die Druckdateien auf Printables bereitgestellt hat. Er hat mir mitgeteilt, dass der Club in dem er Mitglied ist, 9 solcher Wagen besitzt. Und auch Scrat hier aus dem Forum scheint solche Wagen erfolgreich einzusetzen.
Daher glaube ich noch immer an Plastik-Räder. Nur nicht auf meiner hauseigenen Bahn. Für mich geht es zurück zum guten alten Metallbau.
![]()
Moin Simon,
die Kupplungshaken waren bisher die einzige Schwachstelle. Ich habe sie dann gegen Stahl getauscht. Radreifen zeigen keine nennenswerten Abnutzungsspuren. Die Wagen haben im letzten Jahr ordentlich Kilometer gemacht.
Man muss sich immer bewusst sein, was man da hat. Es sind leichte Wagen, damit auch eine kleine Lok mehr als nur den Bedienwagen mitführt. Ich würde einen solchen Wagen nicht gerade in einem langen Güterzug direkt hinter meine BR 55 hängen....
Die Kräfte, die auf den Rahmen wirken, werden durch die vorbildgerechten Träger gut verkraftet. Ich habe auch schon einen Umbau gesehen, bei dem die Kupplungshaken wie beim RCH Chassis über eine Stange mit Federtopf miteinander verbunden waren. Damit wären nur die Kräfte des "eigenen" Wagens auf dem Rahmen und die Kraft für die folgenden Wagen "durchgereicht".
Zuerst hatte ich überlegt, diese Änderung bei meinen Wagen zu machen, aber es ist nicht notwendig.
Nebenbei: in meinem Bedienwagen-Artikel sieht man einen braunen Güterwagen. Das war ein Bausatz von Dave Noble. Der komplette Rahmen ist aus Resin. Wenn ich so an die Ganzzüge denke, die die GL5 immer mit solchen Wagen fährt, muss auch diese Konstruktion ganz schön was aushalten.
Viele Grüße
Holger
Moni,
ich habe seit Kurzrn auch einen 3D Drucker.
Ich habe mir das grade mal angesehen auf Printabel, da ist leider nicht erwähnt
wie viel Mann von jeden drucken muss, bei Rädern und so ist es ja klar aber beim Rahmen
müssen ja von einzelne mehrere geduckt werden.
Gibt es daeine Stückliste die ich übersehen habe?
Bei Thigiverse ist es leider raus.
Hat jemand von den erbauern das zufällig notiert?
Wäre füttips dankbar.
Gruß Michael
Hallo Michael,
alle Druckdateien enden auf X.. . Die Zahl hinter dem X gibt die erforderliche Menge an. mach ich in meinen Druckdateien dito.
Volker
Hallo Volker,
vielen Dank für die schnelle Antwort. Das erklärt wieder etwas, es gibt
viel zu Lerne beim 3 D Druck. Ich werde das Ergebnis hier kurz vorstellen
wenn es vollendet ist.
Gruß Michael