Preußen T3 von Heinz Hoever

  • Hallo,

    ich habe vor kurzem eine DR 102 fertig gestellt.

    Jetzt möchte ich meine T3, die seit ca. 15 Jahren zu 2/3 fertig ist, auch endlich mal zum Abschluß bringen.

    Mir wurde damals in der Ausbildung ein Bauplan von Wittmann geschenkt, der aber nicht ganz vollständig war,

    mich aber letztendlich zu diesem Hobby gebracht hat. Nach kurzer Überlegung habe ich mir schließlich den

    Bauplan von Heinz Hoever von 1980 besorgt. Vor kurzen habe ich nun einen Bauplan von 2015 von Hoever

    im Internet gefunden, mit einer CAD Zeichnung in der Änderungen vorgenommen worden sind.

    Mir kommt die Allan-Steuerung hier aber etwas instabil vor.


    Eine Frage, hat schon jemand nach dem Bauplan von 2015 gearbeitet oder gibt es noch Verbesserungen?


    Gruß Kesselthorsten

  • Hallo Thorsten

    Baust du in 5“?

    Bei meiner T3 war die erste Schwachstelle der Hubzapfen der Treibachse mit der Gegenkurbel.

    Die zweite Problematik war die Lagerung der Exzenter, die schnell ausgeschlagen war.

    Die dritte schwachstelle war die mangelnde unabhängige Einstellbarkeit von Vorwärts und Rückwärtsfahrt. Das habe ich nie richtig hin bekommen.

    mit freundlichen Grüßen

    Thomas

  • Hallo Thorsten

    Könntest du bitte den Link zum CAD hier einstellen? Wäre für mich auch interessant. Vielen Dank.

    Über ein paar Bilder deines bisherigen Fortschritts wäre ich auch erfreut :)


    Hallo Thomas

    Könntest du bitte noch ein paar Details verraten? Hab mir ja einen meyerschen Bausatz einer T3 angelacht und da ich ohnehin einige Modifikationen vornehme, würde ich gerne Erfahrungen einfließen lassen.

    Treibzapfen: Wie ist dessen Konstruktion und was ist dessen Schwachstelle?

    Excenter: Hast du die Konstruktion verändert, damit diese nicht mehr so schnell ausschlagen?


    Vielen Dank und viele Grüße

    Janosch

    Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht immer noch schneller als der, der ohne Ziel herumirrt (Gotthold Ephraim Lessing)

  • Hallo, meine T3 in Spur 7 entstand nach dem Zeichnungssatz vom Live Steam Service, alle Bauteile der Steuerung wurden nach den dortigen Angaben angefertigt und an der Lok verbaut. Natürlich funktionierte das Fahrwerk (mit Druckluft) nicht. Hauptursache waren die Excenterscheiben und deren genaue Position zur Gegenkurbel bzw die Position der Gegenkurbel auf der Heizer und Lokführerseite. Das ganze genauso hinzubekommen dass die Lok Vorwärts und Rückwärts fährt war ein reines Geduldsspiel, wieviele Exenterscheiben ich neu angefertigt habe kann ich nicht mehr sagen....die Lagerung aller Bauteile der Steuerung ist in RG7 ausgeführt, von den Excenterringen hab ich gleich Reserve mit gedreht.

    Gruß

    Wolfgang

  • Hallo Janosch

    Treibzapfen:

    Die Schwachstelle ist die Befestigung der Gegenkurbel auf dem Treibzapfen. Beim Vorbild ist das ein einteiliges Schmiedestück. Wenn man das aber so nachbaut, gibt es Schwierigkeiten, eine gehärtete Lauffläche für das Treib- und Kuppelstangenlager herzustellen.

    Funktioniert hat bei mir eine Schweisskonstruktion aus hartverchromtem Kolbenstangenmaterial als Hubzapfen mit einer Gegenkurbel, die mit einem Vierkant aufgepresst und anschließend mit WIG verschweisst wird.

    Den schnellen Verschleis am Exzenter habe ich durch Einsatz eines Dünnring Kugellagers in den Griff bekommen. Die Nummer 61702 2RS müsste bei 5 Zoll passen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

  • Hallo

    Die Hauptschwierigkeit bei der T3 ist diese Mist Allan-Steuerung. Damit gab es auch beim Vorbild dauernd Probleme, weil sich das Spiel in den vielen Lagern addiert, wodurch eine Auslegung fast unmöglich wird. Beim Modell führt das dann dazu, das die Lok bei etwas Verschleis gar nicht mehr in eine Fahrtrichtung fährt.

    Späte Baujahre der T3 sind deshalb auch mit Heusinger Steuerung ausgeliefert worden. z.B. die Lok Waldbröhl, die in Dieringhausen steht.

    Heute würde ich so eine Lok zum Vorbild nehmen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

  • Hallo Janosch,

    erst mal der Link:

    1975: Die preußische T3 "BADENIA" als Dampfmodell in Spur 5" (Spurweite 127 mm und Maßstab 1:11)
    Die Baupläne zu diesem Modell in Spur 5 Zoll (127 mm) enstanden vor etwa 40 Jahren in Hannover auf meinem Zeichnungsbrett. Herr Franz Große-Holtfort aus…
    www.flickr.com

    Und ja, ich habe auch einige Teile von Peter Meier verbaut.

    (Zylinder, Kreuzkopf, Achsführungen, Teile der Allan-Steuerung, usw.)

    Ich werde Morgen mal ein paar Bilder hochladen.

    Hallo Thomas und Wolfgang,

    also liegt meine Vermutung richtig, dass die Allan-Steuerung der Schwachpunkt

    ist. Könntet Ihr Bilder oder Zeichnungen von Euren Optimierungen schicken ?

    Gruß Thorsten

  • Ich habe die preußischen T3 angepasst nach einem Wurttembergische T3. Dass war damal die anderun die Kraus-Maffei an dem preußische Entwurf gemach hat. Mit dem Heusinger Steuerung fahrt jetzt schon seit sieben Jahren gut.

    Grüße Erik-Jan


    ''Choice of Model"
    Live steam models; Great Eastern Railway Y14; Wurttembergische T3; Dampflokomotive; Model engineering; Model steam locomotives
    livesteamt3.blogspot.com
  • Hallo Erik-Jan,

    die wü T3 hat aber rein gar nix mit der pr T3 zu tun. Sie ist eine eigenständige Konstruktion von Krauss in München. Die Grundkonstruktion der pr T3 wurde von Henschel erstellt. Krauss hat die ersten 8 Lokomotiven mit Rahmenwassertank und kurzen Kohlenbehälter geliefert, die Restlichen wurden von der ME und MGH in Lizenz gebaut und geliefert. Diese überwiegend mit langen Wasserkästen.

    Grüße

    Rainer

  • Hallo Kesselthorsten,

    ich habe auch eine T3 nach Witmann gebaut, die nun ca 1 Jahr in Betrieb ist. Ich hoffe, ich kann mit den folgenden Informationen zu deinem Projekt noch etwas beitragen. Ich hatte auch von den Fehlern in den Plänen gehört und daher in CAD nachkonstruiert und angepasst. Aber Bilder/Zeichnungen sagen mehr als 1000 Worte. Die Hinweise sind die Erkenntnisse die sich bei mir beim Bau als relevant herausgestellt haben.

    Torsten

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