Hallo an die BR 54 Reiter,
ich habe jetzt mal Bilder von den umgebauten/ modifizierten Fahrwerken Treib- und Kuppelachsen gemacht. Man sieht den deutlich größeren Abstand der Spurkränze zu den Schutzblechen. Hier können die Räder weiter einfedern ohne an die Grenzen zu kommen.
Von Unten sieht das dann so aus.
Die Achslagergehäuse stehen hier auf dem Gabelsteg auf. Man muß ja auch bedenken daß das Gewicht von Wasser und Betriebstoffen ( vor allem Wasser ) noch hinzukommt. Da die Federung ja insgesamt weicher wird, ist der Weg nach unten, also das Ausfedern, nicht weiter zu berücksichtigen, weil die anderen Achsen weiter und weicher einfedern können. Es sei noch bemerkt, daß ich hier sogar nur eine Langmutter mit 15 mm Länge und eine flache M 3 Mutter eingesetzt habe. Das Gewinde der Tragbolzen wird sonst zu kurz, aber es reicht dann trotzdem aus. Nicht zu vergessen ist, daß ich die drei längsten Federblätter unterschiedlich vorgebogen habe. Damit wird das Federpacket progressiv, d. h. bei geringer Belastung weich und stärker werdender Einfederung härter.
Gleiche Verfahrensweise habe ich beim Tender durchgeführt. Hier müssen zusätzlich noch die Achslagerführungen bearbeitet werden, weil sonst das federpacket daran hängen bleibt und nicht weiter ausfedern kann. Da war ich auch etwas zu faul und habe den Dremel bemüht![]()
Hier ist das Fahrwerk ebenfalls nicht belastet, also ohne Lokführer und Wasser. Die Federung ist trotz der Veränderung noch hart genug aber deutlich flexiebler. Ich hatte mit dem Tender auch einige Entgleisungen an Gleiskuppen. Das ist hiermit Geschichte, vorerst.
Das ist erst mal der leichtere Teil, das Fahrwerk felxiebler zu machen. Das komplexere ist das Vorlaufgestell.![]()
Gruß Flori