• Offizieller Beitrag

    Thema: Stopfbuchse
    Markus
    Datum:09.12.03 16:36 Antworten Zitieren Empfehlen

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    hi ich habe da ein kleines problem. bei meinem schieberkasten meiner lok habe ich dort wo die welle für die steuerung raus kommt stopfbuchsen. bei mir sind das einfach rundstäbe mit einer bohrung in der mitte und einem außengewinde.
    wenn ich nun aber die lok anlaufen lasse mehre ich dass an diesen buchsen relativ viel lust rauskommt. muss man da noch nen o ring oder so rein machen oder ist das normal?

    gruß markus


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    Uli
    Datum:09.12.03 17:29 Antworten Zitieren Empfehlen (ulrich-huesken@gmx.de)

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    Richtig,da kommt ein O-Ring rein, und der wird sich über das Gewinde irgendwie quetschen lassen. Man muß ihn dann so quetschen, dass sich die stange noch leicht bewegen lässt, aber dennochh dicht ist.

    MfG Uli

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    Markus
    Datum:09.12.03 17:38 Antworten Zitieren Empfehlen

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    danke für die schnelle antwort


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    tender1
    Datum:09.12.03 18:40 Antworten Zitieren Empfehlen

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    und wenn kein passender o ring vorhanden ist...stopfpackung aus teflonband vom klempner..verdrillen und herumwickeln und zuschrauben bis nix mehr faucht..

    rußige grüße
    gerhard


    Editiert am: 09.12.03 18:41 von tender1



    Uli
    Datum:09.12.03 19:06 Antworten Zitieren Empfehlen (ulrich-huesken@gmx.de)

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    Zum Teflonband kann ich nichts sagen,da ich dies noch nicht probiert habe,wird aber denke ich genau so funktionieren. Ich
    habe mir aber gerade noch mal genau die Vrenlizeichnungen angesehen:

    In den Schieberkasten, also in das Gewinde M8x0,75 wird der O-Ring eingelegt (würde O-ring mit außen Durchmesser 7mm, Innendurchmesser 5mm verwenden). Mit der Messinggewindehülse, welche in der Zeichnung als Stopfbuchse bezeichnet wird, drückst (quetscht) du jetzt den O-Ring zusammen so wie oben beschrieben und die Stange ist abgedichtet.
    Ohne diese Abdichtung wird deine Lok niemals vernünftig laufen, da ein großer Teil des Dampfes gar nicht in den Zylinder, sondern an der Schieberstange vorbei ins Freie Pfeifen wird.
    Der Zylinder, bzw die Kolbenstange mußt du übrigens auf die gleiche weise (nur Andere O-Ringdurchmesser) abdichten, sonst läufts auch nicht.

    Mit freundlichen Grüßen Uli


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    tender1
    Datum:09.12.03 20:01 Antworten Zitieren Empfehlen

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    hallo uli
    kompliment erst einmal deine homepage ist toll..

    zum teflonband..geht sehr gut und vor allem es hat wesentlich bessere gleiteigenschaften wie ein o ring und kommt dadurch mit wenig öl bis gar keinem aus...
    verwende es recht häufig bei stopfbuchsen und habe eigentlich nur gute erfahrungen gemach außerdem lässt es sich immer wieder erneuern ohne das man etwas zerlegen muß..
    nur wichtig das verdrillen sonst ist es auch schon im schieberkasten

    appropos..da ich auch gerade das vrenli baue..bzw anfange wie ist das mit der pufferhöhe?? stimmt die???




    JoergLe
    Datum:09.12.03 20:52 Antworten Zitieren Empfehlen (joerg-le@t-online.de)

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    In eine Stopfbuchse gehört Stopfbuchsenpackung.Das ist Asbestschnur die mit Grafitpulfer versehen ist. Da gibt es nur ein Problem, das gibt es nicht mehr. Man kann auch Baumwolle mit Grafit einreiben und das ganze in Öl einlegen, geht auch, hält aber nicht so lange. Oringe und Teflon tun es ja auch. Aber auch nicht besonders lange.


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    Markus
    Datum:10.12.03 10:19 Antworten Zitieren Empfehlen

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    danke für die antworten. die frage kam nur deshalb weil in der baubeschreibung der vrenli von wittmann steht, dass man keine o ringe oder so braucht. die anleitung ist sowieso nen witz. ich wusste schon dass man o ringe braucht aber wollte mal eure meinung zum thema stopfbuchse hören. der wittmann schreibt total wirres zeug in der bauanleitung vom vrenli

    gruß markus


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    Bruno
    Datum:18.12.03 18:41 Antworten Zitieren Empfehlen (BrMue57120@aol.com)

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    Hallo zusammen ,
    ich hatte noch eine Methode zur Abdichtung in der Stopfbuchse.
    Man nehme dünne Hanfschnur und wickle das besagte Teflonband darum, das ganze dann in den Spalt und ab damit , das teflon dichtet und die Hanfschnur diehnt als stütze.
    MfG
    Bruno




    Stephan_A
    Datum: 18.12.03 18:53 Antworten Zitieren Empfehlen (stephan_ame@web.de)

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    Hallo,

    ich hab bei einem Kolbenstangen-Durchm. von 25mm einen Teflon-Ring vorgesehen, der auf der Damfseite außen 45° konisch ist und da von einem O-Ring gestützt wird, der auch axial dichtet und vorgespannt werden kann (durch Verschiebung des Teflonringes) und den Teflonring über die 45°-Fläche dann radial dichtpressen soll. Wenn mir die große Wärmedehnung vom Teflon keinen Strich durch die Rechnung macht, bin ich ganz optimistisch.

    Tschüß
    Stephan





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