Hallo Gartenbahnfreunde,
am Wochenende 5./6. Oktober war Saisonabschluß beim Club PTVF Petit train à Vapeur Forest in Brüssel-Drogenbos. Es waren die üblichen "Verdächtigen" dabei, die auch schon in den Vorjahren teilgenommen hatten, so z.B. Erik-Jan Stroetinga samt Sohn Martin, diesmal ist auch Toin van Dal mit seiner Zugkomposition erschienen, mit der er auch in Schackendorf unterwegs war. Aus England kam wieder Robert Fiedler mit einer Gruppe junger Modellbahner samt diversen Modellen. Die deutsche Fahne habe ich, wie schon lange, alleine hochgehalten. Es gab auch noch ein paar französisch sprechende Teilnehmer, die mir noch nicht bekannt waren. Daher weiß ich nicht, ob es sich um Belgier oder Franzosen handelte. Ich hatte so den Eindruck, als sei das Fest dieses Mal etwas schwächer besucht. Aber egal, weniger Teilnehmer bedeutet weniger Verkehr auf der Strecke und man kann ungestörter Fahren. Doch nun zu den Bildern, die ich für Euch aufgenommen habe.
Bevor das Abendessen serviert wurde, packte Martin Stroetinga seinen 3D-gedruckten Tankwagen auf den Tisch. Er besteht nahezu gänzlich aus PLA. Lediglich die Achsen und die Kugellager sind aus Metall. Vielleicht hätte er für die Zughaken auch Metall verwenden sollen, denn ein Haken war schon abgebrochen. Die Längsträger wurden wegen der beschränkten Ducktischlänge aus mehreren Teilen zusammengesetzt. Auch der Kessel besteht aus einem PVC-Rohr. Die Druckdatei hat er sich aus dem Internet herunter geladen.
Im Clubraum war auch noch ein Modell eines belgischen Triebwagens ausgestellt
Ebenso wie ein dreiachsiger Tender, vermutlich nach einen britischem Vorbild gebaut
Daneben eine Rangierlok von Fa. Maxitrak mit Kunststoffgehäuse
Amerikanische Drehgestelldiesellok
Sowie ein historisches Modell einer belgischen Straßenbahn. Leider ist der Erbauer inzwischen verstorben. Letztes Jahr hatten wir noch seinen 80. Geburtstag gefeiert
Ein Güterzug mit britischem Lichtraumprofil parkt neben dem Stellwerk
Noch ein Blick in den Lokschuppen, in dem Gast- und Clubloks stehen
wie man feststellt, dominieren britische Vorbilder
hier rangiert Martin den Zug seines Vaters auf die Drehscheibe
Auch andere Loks werden ans Licht geholt. Hier eine britische 2'C Maschine
Hübsche kleine dreiachsige Tenderlok, vermutlich gebaut in China
B1 Lok nach britischem Vorbild, aber Eigenbau
Die Belgier setzen auch auf deutsche Technik, hier eine Serien E 44 in 7 1/4 Zoll Spurweite
Auch ein schönes rhätisches Krokodil besitzt der Club
württembergische T 3 von Jan-Erik Stroetinga. Rechts zieht die E 44 den Rheingold-Zug
Aber bevor es in die erste Runde geht, wird noch ein Aperitiv verkostet. Wie man sieht, scheint auch die Sonne
Modell einer amerikanischen Streckendiesellok. Das Kunststoffgehäuse ist von Maxitrak. Die Drehgestelle samt Rahmen hat Jaques Fecherolle aus Frankreich gebaut. In die Fensteröffnungen sollen noch Abziehbilder von Fenstern eingeklebt werden, weil es keine Inneneinrichtung bei diesem Modell gibt
Hier kommt die Fraktion der "großspurigen". Im Vordergrund B-Kuppler Suzanne
2'C Maschine Queen Victorias Rifflesmen und dahinter noch ein B-Kuppler
wird fortgesetzt