Kinder-Feldbahnlok für 5 Zoll

  • Hallo Jonas,

    also ich muss sagen, so langsam werde ich eifersüchtig auf deine Tochter. Und das nur für manchmal zum Spielen ;-))

    Wie du mit deiner Jugendbewegungsarbeit mal eben verschiedene Diskussionsthemen wegfrühstückst, chapeau. Da wird es ja richtige Warteschlangen geben bei euch zum Bewegen des neuen roten Gerätes. Und manche Beine werden da sicherlich länger als 50 cm sein...

    Weiterhin viel Erfolg, was zweifelsohne so sein wird, man sieht sich.

    Glückauf

    Axel

  • Hallo Jonas,

    klasse Idee mit dem Funkschalter!

    Hab mir den bei Aliexpress mit etwas weniger Marge bestellt.

    7,51€ | DC 5-30V 5V 12V 24V 433MHz HF Funk fernbedienung schalter Relais 1-Kanal-Empfängermodul für LED-Tür elektro magnetisches Schloss DIY
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    a.aliexpress.com

    Viele Grüße

    Eric

    • Offizieller Beitrag

    Hi zusammen,

    die beiden Antriebsachsen sind verbaut und angeschlossen. Die Drehmomentenabstützung ist jeweils auf einer Seite mit einem Gelenk mit der Bodenplatte der Lok verbunden.

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    Die Mororhaube samt Bedienpult kann für den Einbau der Elektrik einfach vom Rahmen getrennt werden.

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    Mittlerweile ist die Lok fast fertig. Alles ist verkabelt und funktioniert.

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    Der Führerstand wurde noch mit zwei Ketten ausgerüstet.

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    Unsere Tochter ist immer fleißig mit dabei und hilft wo sie kann.

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    Viele Grüße
    Jonas

  • Hallo Jonas,

    zumindest das Bild unterhalb des Textes "Mittlerweile ist die Lok fast fertig. Alles ist verkabelt und funktioniert." zeigt eine nicht funktionierende Lok,da der M- - Anschluß der 4QD nicht beschaltet ist.

    Volker

  • Moin Jonas,

    auf dem oberen Foto ist zu sehen, dass Du die Getriebe, sprich die Zahnräder auf der Achse und den Motoren, nicht in ein Gehäuse gebaut hast. Sie liegen offen. Bitte berichte doch mal aus der Praxis, ob das so tauglich ist. Ich persönlich hätte die Getriebe mit entsprechenden Ritzelkästen versehen, einfach um sie vor Schmutzeintrag zu schützen. Nun verwendest Du schmierfreie Zahnräder, da kann ich mir vorstellen, dass man darauf verzichten könnte. Von daher bin ich sehr auf Deine Betriebserfahrungen diesbezüglich gespannt.


    Gruß

    Joschi

    Mit "eigentlich" fängt eine Lüge an!

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Joschi,

    sowohl bei meiner ersten Heidi (Baujahr 2011) als auch bei meiner zweiten Heidi (Baujahr 2022) habe ich ähnliche Antriebe verbaut. Die erste Heidi hat die Antriebe von Klaus Wagner (aka Knupfer) verbaute. Die Lok ist immer noch bei Gelbefeldbahnlok im Dienst und hat mittlerweile über 1.300km hinter sich. Bei der neuen Heidi habe ich die Antriebe selbst genaut und da steht der Kilometerzähler auf 285km. Bei beiden hatte ich nie Probleme bezüglich Schmutz.

    Der gleiche Aufbau wird/wurde mehr oder weniger auch von Dorrington, Maxitrak, RideOnRailway und vielen weiteren Herstellern genutzt.

    Es gibt einen Beitrag von Kroko94 in dem er beschreibt, wie bei einer Entgleisung ein Steinchen in die Verzahnung geriet und das Getriebe blockierte. Das ist aber bisher die einige "negative" Nachricht, die ich zu dem prinzipiellen Aufbau kenne.

    liebe Grüße
    Jonas

  • Hallo Joschi,

    ich darf Jonas dahin gehend bestätigen dass es mit diesem Antriebskonzept normalerweise keine Probleme gibt. Eine Ritzelabdeckung ist ja kaum möglich (zumindest bei 90er Rädern, da das 80er Zahnrad einen AD von 82mm hat). Mir sind allerdings zwei weitere Störungen bekannt.
    1. mir selbst, die Befestigungsschrauben des Radscheibenzahnrades hatten sich gelöst und die Radscheibe wurde in der Achslagerführung regelrecht verkeilt.
    2. an einer CC3000 (Standort Karlsruhe) brannte ein BB900 Antriebsmotor durch weil bei einer Fahrt durch mit Laub bedecktem Gleis sich ein Blatt im Getriebe verkeilte. Die restlichen 5 Motoren haben die Lok einfach weiterbewegt. Bemerkt wurde es als es heftig aus dem Drehgestell qualmte.
    Deshalb meine Empfehlung, eigentlich für alle Mehrmotoren-Antriebskonzepte gültig, jeder Motor muss hinter der Motorsteuerung eine eigene Sicherung haben. Wurde auch an der CC3000 nachgerüstet.

    Volker

  • Hallo Jonas,

    ich kann die Erfahrung von Kroko94 bestätigen. Auch bei mir kam es zur Blockierung des Zahnradpaares durch ein kleines Steinchen. Das kommt zwar selten vor, sollte aber bedacht werden. Deshalb bin ich bei meinem neuen Tatzlagerantrieben weg vom Zahnrad und hin zum Zahnriemen gegangen. Diese sind robuster und ziehen im Ausnahmefall auch mal ein Steinchen mit durch. Außerdem könnte man die Zahnriemen bei Bedarf nach Lockern des Motors mit wenigen Handgriffen wechseln, ohne die Radscheibe abziehen zu müssen. Aber ich musste noch keinen Zahnriemen wechseln.

    Joachim

  • Hallo Wolfgang,

    ich hatte in der ersten Version eine verstellbare Spannrolle von Mädler an der Außenseite des Zahnriemens vorgesehen (Bestell-Nr. 14088202). Es hat sich aber gezeigt, dass die gar nicht unbedingt nötig ist, wenn die Achsabstände genau nach dem Mädler-Tool ausgerechnet und eingehalten werden. Die Zahnriemen sind sehr längenstabil und dehnen sich fast nicht.

    Joachim

  • Hallo Jonas,

    rein anhand des Fotos oben nehme ich an, dass es sich bei den Motoren um Flugzeug- oder Schiffsmotoren handelt, die bei dem kleinen überhaupt möglichen Untersetzungsverhältnis der gezeigten Anordnung weit unterhalb ihres Nenn-Arbeitspunkts arbeiten. Hast du schon die Strombegrenzung der 4QD eingestellt und getestet, ob sie die Motoren zuverlässig vor Überlastung zu schützen im Stande ist? Und falls die Motoren nicht alle in Serie geschaltet sind, sondern parallel (nehme ich an), bleibt natürlich die von Volker geschilderte Gefahrensituation bestehen. Wie die 4QD etwaiges "Abklemmen" der/aller Motoren durch Durchbrennen einer Sicherung verkraftet, weiß ich nicht (lese nicht mehr alles hier laufend mit), sollte aber geprüft werden.

    Ansonsten Hut ab vor dem schönen Projekt!

    Kristian

  • Hallo Kristian,

    der Verlust eines oder mehrer Motoren durch Abklemmen macht der verwendeten 4QD absolut nichts aus. Sie ist Leerlauffest. Einzig der Abwurf der Richtungsrelais verzögert sich etwas wenn keine Motorlast angeschlossen ist.

    Ein Trennen der Sicherung zwischen batterie und Steuerung ist ebenso ohne Gefahr, Das aktive Richtungsrelais fällt in diesem Fall ab, der/die Motoren werden kurzgeschlossen. Die regerative Motorspannung wird also in den Motoren in Wärme umgesetzt..
    Eine Rückspeißung in die Elektronik, wie bei "echten" Vollbrücken ist somit ausgeschlossen.

    Volker

  • Ein Trennen der Sicherung zwischen batterie und Steuerung ist ebenso ohne Gefahr, Das aktive Richtungsrelais fällt in diesem Fall ab, der/die Motoren werden kurzgeschlossen.

    Achtung, kleine Einschränkung: Das gilt nur für Steuerungen mit "echten" Richtungsrelais.

    Ich habe schon mehrere Fälle (nicht bei meinen Loks) gesehen, wo durch Schieben der Lok bei abgeklemmter Batterie die Endstufentransistoren der Steuerung durch die Generatorspannung der Motoren zerstört worden sind, da sie eben nicht durch Richtungsrelais geschützt waren.

    Daher schaut Euch Eure Steuerung besser genau an.

    Viele Grüße


    Holger

    Fueled by coffee, powered by steam.

  • Hallo Holger,

    genau deshalb schrieb ich dass diese Steuerung Richtungsrelais hat. Die neuen Steuerungen mit H-Brücke (4QD pro 100, pro 160 und pro 360 sind da empfindlicher und dürfen nur, eigentlich sollte man es nicht, mit angeschlossener Batterie und "eingeschalteter" Sicherung zwischen Batterie und Steuerung geschoben werden. (Warum eigentlich Schieben wie Betriebsbereit?)

    Voker

  • rein anhand des Fotos oben nehme ich an, dass es sich bei den Motoren um Flugzeug- oder Schiffsmotoren handelt, die bei dem kleinen überhaupt möglichen Untersetzungsverhältnis der gezeigten Anordnung weit unterhalb ihres Nenn-Arbeitspunkts arbeiten.

    Wieso bloßes Vermuten, wenn Jonas doch auf Tatzlagerantrieb die genaue Auslegung seiner Achsen beschreibt?

    Anhand des Datenblattes der dort genannten Motoren komme ich auf etwa 11 km/h bei lastfreier Höchstdrehzahl und gut 8 km/h im Nennpunkt. Ich halte das für so gut passend, dass es mich zur Übernahme seiner Auslegung inspiriert.

    Moritz

  • Hallo Moritz,

    danke für den Hinweis. Wie ich schrieb: Ich schaue hier nur gelegentlich rein und hatte zeitweilig über 20 nicht gelesene Beiträge. Auch das über den Tatzlagerantrieb werde ich erst später lesen, sorry.

    Dank und Gruß

    Kristian

    • Offizieller Beitrag

    Hallo zusammen,

    letzte Woche haben wir die Lok das erste mal auf der Strecke getestet. Sie läuft sehr ruhig und macht unserer kleinen Lokführerin großen Spaß. Der Achsstand ist recht groß, aber die Federung gleicht alle Unebenheiten gut aus.

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    Etwas ungewohnt ... aber das ist wohl mein neuer Blickwinkel beim Gartenbahnfahren :D

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    Viele Grüße
    Jonas