Locomotive France BB63000

  • Hallo Stephan,

    wenn es nicht reicht, dann wird eine Räumnadel angeschafft. Ich werde berichten.

    Hallo ich feile bei den Zahnrädern die Nut ein und mache in der Regel noch eine Abstandsbuchse mit eingefeilter Nut. Verwende allerdings Zahn Scheiben ohne Ansatz. Die muss wieder auf das Abstandsmaß wie das Originale damit die Kette nicht am Getriebegehäuse schleift. (Kette B6)

  • Hallo zusammen

    Zum Nuten stoßen (Hinweis von Dietrich) wird doch nicht mehr gebraucht, als eine hundsgemeine Drehbank oder Fräsmaschine mit Pinole sowie eine Aufnahme mit geschliffenem HSS-Stahl. In dem Video ab Minute 7:30 zu sehen:

    Three Ways To Cut Keyways! No special tools!
    This episode on Blondihacks, I’m showing three ways to cut key ways! Exclusive videos, drawings, models & plans available on Patreon!https://www.patreon.com/...
    youtu.be

    Nix mit CNC und Lastüberwachung. Letztere hat man an manuellen Maschinen in den Pfoten. Macht das Hobby doch nicht so kompliziert. Wenn ich mir die Methoden in alten Zeitschriften ansehe denke ich mir

    a) Welchen Einfallsreichtum die Leute früher hatten und

    b) Dass man heute dazu neigt mit Kanonen auf Spatzen zu schießen.

    Man sieht oft in den alten Zeitschriften die Verwendung von Querbohrungen mit Stiften (oft konisch) für solche Verbindungen. Wenn ich zu Faul zum Nut stoßen wäre, würde ich das nach einer kurzen Überschlagsrechnung machen. Vorteil wäre, dass man gleich eine Sicherung einbauen kann. Bei Überlastung schert der Stift ab.

    Viele Grüße

    Janosch

    Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht immer noch schneller als der, der ohne Ziel herumirrt (Gotthold Ephraim Lessing)

  • Hallo Thomas,

    danke für Deinen Erfahrungsbericht. Der spart mir einigen Ärger. Eine Frage bleibt mir. Warum möchtest Du die die Nut zuschweißen? Die Feder müßte eigentlich genügen und das Zahnrad wäre abnehmbar.

    Saludos

    Jorge

  • Hallo Jorge

    Das ist nicht, was ich gemeint habe.

    Du hast das original Kettenrad, das auf die Welle mit den Abflachungen passt.

    Das wird auf der Drehbank aussen sämtlicher Zähne beraubt, übrig bleibt die Nabe, die gut auf die Motorwelle passt.

    Dein Kettenrad bekommt jetzt eine Bohrung, die genau auf diese Nabe mit der Bohrung für die Motorwelle passt.

    An der Verbindungsstelle der beider Teile werden die Kanten großzügig abgeschrägt. Nach dem Zusammenfügen der beiden Teile bleibt dann eine Nut, die mit der Schweißnaht aufgefüllt wird.

    Du hast dann nur dein Kettenrad an die Motorwelle angepasst, alles bleibt problemlos zu Demontieren.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

  • Gallo Thomas,

    Achtung, es gibt 2 Ausführungen der Motorwelle.

    1. Welle mit Abflachung, da hat das Kettenrad (ohne Bund !) die passende Geometrie und der Abstand (anstelle eines Bundes) wird durch eine lose Hülse erreicht.

    2. Welle mit Nut für Passfeder, keien Abflachung auf der Welle, Hier ist orginal eine Nut im Kettenrad.

    Deine Methode funktioniert nur bedingt bei Motoren nach 1, obwohl ich dies auch schon gesehen habe.

    Volker

  • Hallo Volker

    Bei der, von mir beschriebenen, Methode wird die Befestigung auf der Welle wie im Auslieferungs Zustand beibehalten.

    Lediglich der Zahnkranz wird verändert.

    Die Stabilität der Befestigung auf der Welle ist deshalb die Gleiche, wie im Original Zustand, da diese Befestigung unverändert bleibt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

  • Hallo Dietrich,

    Dein Tipp - Nuten auf der klassischen Drehbank mit Bewegungen der Pinole zu stoßen - klingt überraschend einfach und gut und macht mich neugierig.

    Aber eine Frage bleibt: Da ich mit der Pinole stoße muss das Werkstück fest im Futter gespannt werden. Wie sichere ich, dass es der richtige Winkel ist und dass sich während des Stoßens das Futter nicht verdreht? Wie blockiere ich das Futter?

    Joachim

  • Hallo zusammen .

    Nuten bekommt man auch ganz gut mit dem Oberschlitten auf der Drehmaschine gefertigt. Dauert zwar recht lange, klappt aber prima. Anbei mal 2 Bilder dazu.


    Viele Grüße

    Uli

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  • Hallo Joachim,

    Zitat

    ... Wie sichere ich, dass es der richtige Winkel ist und dass sich während des Stoßens das Futter nicht verdreht? Wie blockiere ich das Futter?

    das hängt von den Möglichkeiten Deiner/der jeweiligen Maschine ab. Bei meiner WEILER LZ280 lege ich die Untersetzung an der Spindel ein und lasse das entsprechende Zahnrad auf der Spindel im Eingriff.

    Grüße
    Dietrich

    Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.

  • Hallo Thomas,

    das Orginalritzel läßt sich problemlos abdrehen:

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    Wie Du beschrieben hast, wird das neue Ritzel ausgedreht und der Ring mit der Nute eingepreßt:

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    Das Verschweißen sollte auch kein Problem sein.

    Das ist eine super Lösung und läßt sich vorallem schnell lösen, ohne Spezialwerkzeuge.

    Saludos

    Jorge

  • Hallo,

    jetzt sind alt und neu verheiratet. Es handelt sich um eine Presspassung plus Klebung. Meiner Meinung sind sie so fest, daß ein Schweißen nicht notwendig ist. Sollte sich die eine oder andere doch lösen, dann wird noch geschweißt.

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    Saludos

    Jorge

  • Guten Abend,

    bevor die Aufbauten angegangen werden, wird eine Plazierung der Steuerungskomponenten ausprobiert und die Durchlässe für die Motorkabel festgelegt:

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    Danach kann eine vorläufige Verkabelung für einen Testbetrieb ohne Chassis ausgeführt werden.

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    Im Vordergrund sieht man den Hauptschalter und die Ladebuchse für die Batterien. Davor der Lautsprecher für das spätere Beier-Sound-Modul. Rechts davor das RC-Interface, das noch seinen richtigen Platz sucht. Dann kommt die Haupt- und die 4 Motorsicherungen. Rechts folgt der Controller von 4QD Pro 160 und ein Verteiler für die Verkabelung. Die zwei 100Ah-Batterien sind nicht zu übersehen.

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    Jetzt fehlt noch das Fernsteuerinterface und der RC-Empfänger. Sollte der Test auf der Werkbank erfolgreich sein, dann geht es auf die Teststrecke im Garten.

    Für den endgültigen Aufbau wird noch eine 3mm dicke Grundplatte aus ST37 auf die Holzplatte aufgebracht.

    Saludos

    Jorge

    2 Mal editiert, zuletzt von jorge (1. März 2025 um 23:06)

  • Hallo Jorge,

    Ein Kollege und ich platzieren die Akkus immer über de Drehgestellen. So wie du es derzeit planst wird ein Drehgestell stärker belastet.

    Die Sicherungen werden normalerweise anders angeschlossen, Zuleitung unten, Abgang oben. Auch die Leitungsführung von der 4QD zu den Sicherungen ist etwas unglücklich. Besser sind 2 Litzen von der M+ - Klemme zu je 2 Motor-Sicherungen. ideal sogar sternförmig von einem Ringkabelschuh am M+ Gewindebolzen zu den einzelnen Sicherungsautomaten. Das Durchschleifen, wie du es gmacht hast, verursacht bei diesen Strömen messbare Spannungsabfälle die zu unterschiedlichen Motordrehzahlen führen. Auf den Bildern sehe ich keine Aderendhülsen an den Sicherungsautomaten, ohne Aderendhülsen sind die Klemmen der Sicherungen für maximal 6qmm bei einer Litze bzw. 2x 4qmm vorgesehen.

    Viel Spaß bei den ersten Probefahrten.

    Volker

    Edit: Hast du wirklich vom Klemmenblock zum Verploschutzrelais einen geringeren Querschnitt als von der Batterie kommend? Querschnitte am Relais sollten identsch sein.

    Einmal editiert, zuletzt von Volker Schulze (2. März 2025 um 00:57)

  • Hallo Jorge

    Meiner Ansicht nach ist der von dir gewählte Lautsprecher für einen einigermaßen realistischen Klang viel zu klein.

    Das bischen Schalldruck, was der liefern kann, ist vielleicht in der Werkstatt noch ausreichend. Dazu kommt, das so ein kleiner Lautsprecher ohne ein akustisches Gehäuse keine tiefen Töne abstrahlen kann. Im Freien verpufft der Schall dann einfach und es Scheppert nur noch.

    Für tiefe Töne brauchst du möglichst viel Volumen. Wenn fest steht, welcher Raum zur Verfügung steht, gehst du im Car-Hifi Bereich auf die Suche nach einem passenden Subwoofer, möglichst mit eingebautem Verstärker, weil das winzige 20W Verstärkerchen im Beier Modul nur für Spur II Modelle genug Leistung bringt.

    Bei deinem Modell bietet es sich an, den Raum im Führerhaus dafür zu nutzen.

    Zum Vergleich: Für den 25cm Lautsprecher in meiner D5 war ein 150W Verstärker nicht ausreichend! Da das Motorgeräusch ein Dauerton ist, ist die Abführung der Verlustwärme das Problem. Selbst die jetzt eigebaute 400W Mono Endstufe muss mit zwei Lüftern gekühlt werden, um nicht zu Überhitzen.

    Um die Verlustleistung zu reduzieren, ist in meiner 2095 eine Klasse-D Mono Endstufe mit 750W Leistung verbaut. Mit der ist ein Dauerbetrieb ohne zusätzliche Kühlung möglich.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

  • Guten Morgen Volker,

    danke für Deine Kommentare. Ich bin mir bewußt, daß das keine DIN - Verkabelung ist. Außerdem ist das die Testversion und nicht die endgültige Version. Die Automaten drehe ich in der Endversion um. Kabelhülsen sind die reinen Metallversionen an den Automaten verwendet, da es bei meinem Händler keine anderen gab. Bei den 16-Quadrat fehlen sie, da ich am Wochenende keine auftreiben konnte. Die Sternförmige Verbindung von den Automaten zum 4QD wäre ideal, nur bei 16q-Anschluß passen die Ösen nicht auf die M6-Schraube. Ich beabsichtige die 16q auf 10q-Litzen zu ändern, dann könnte es gehen (Die 10q-Litze hatte mein Händler leider nicht auf Lager). Zwei Litzen zu den Automaten ist eine gute Idee und ist auch schon geändert. Die Verkabelung des Verpolungsrelais ist schon geändert.

    Die Akkus kann ich leider nicht anderst plazieren.

    Gruß

    Jorge

  • Hallo Jorge

    Wie auf deinen Bildern zu sehen ist, verwendest du in der Primärfederung Spiralfedern.

    Wenn dir die Lok damit zu sehr schaukelt, probier mal alternativ Metall- Gummi Elemente einzubauen. Die haben eine höhere Dämpfung.

    Wie hast du die Sekundärfederung zwischen Drehgestell und Aufbau konstruiert?

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

  • Hallo Georg,

    Ringkabelschuhe mit 6er Loch für die 4QD gibt es auch für 16 bzw. 25qmm. Mit letzterem könntest du 4 getrennte Adern zu dem Motorsicherungsautomaten ziehen.
    Setzt natürlich entsprechendes Presswerkzeug vorraus.
    Niemals Gabelschuhe verwenden die lockern sich.

    Aderendhülsen ohne Schutzkragen, oh je, wann hab ich die zuletzt verwendet. Eigentlich sind heute eher die mit Schutzkragen üblich, gibt es auch für 2 Litzen in einer Hülse.

    Volker