Locomotive France BB63000

  • Hallo Georg,

    der Kühlkörper unter der Pro160 ist überflüssig und kontraproduktiv. Einfach die Bodenplatte der Pro160 mit etwas Wärmeleitpaste auf deine Stahlchassisplatte verschraubt, hätte voll und ganz gereicht. Den Kühlkörper musst du, so wie er montiert ist mit einem Lüfter kühlen, sonst entsteht ein Hitzestau der die Chassisplatte der Pro160 erwärmt. Diese wird durch einen Temperatursensor überwacht und schaltet die Steuerung bei Überschreiten der zulässigen Temperatur ab.

    Volker

  • Hallo Volker,

    danke für den Kommentar. Der Kühlkörper ist mit Wärmeleitpaste auf die Stahlchassisplatte geschraubt. Sollte sich ein Wärmestau bilden, dann hilft das direkte Aufschrauben auch nicht. In diesem Falle wird die Anordnung um 90 Grad gekippt und mit einem Ventilator versehen. Da lasse ich es auf den Versuch ankommen.

    Gruß

    Jorge

  • Hallo Georg,

    der Hitzestau entsteht durch die Kühlrippen zwischen Stahlplatte Chassis und Aluplatte Pro160. Direkt auf die Stahlplatte aufgeschraubt verteilt diese die Wärme von der Aluplatte der Steuerung aufs Lokchassis. Das funktioniert problemlos. Wir leiten so in Karlsruhe die Abwärme einer DNO10 mit 1kW-Motorleistung problemlos ab, auch bei 40°C Sonnenschein. Die Lok fährt Personenbeförderung und wir haben dort eine lange nicht unerhebliche Steigung.

    Volker

  • Hallo Volker,

    bei mir ist das kein herkömmlicher Kühlkörper, sondern ein einfacher kompakter Alu-Block, der aus meiner Restekiste stammt. Somit kann sich meiner Meinung nach da kein Wärmestau bilden. Wir werden sehen.

    Ein schönes Wochenende.

    Jorge

  • Hallo,

    bei bestem Wetter hat Helmut mir geholfen die Lok auf die Schienen zu bringen und zu testen, ob die Änderungen alle ihren Erfolg gebracht haben. Das Ergebnis ist wie erwartet positiv ausgefallen:

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    Die weichere Federung gleicht nun die Gleisunebenheiten aus und verhindert Entgleisungen. Leider konnten wir die Lok nicht ausfahren, da meine Gleisanlage keine hohe Geschwindigkeit zulässt. Ausgelegt ist sie für 10 km/h. Die Steigungen bei mir bewältigt sie problemlos. Es stellte sich heraus, daß eine Bremsanlage unabdingbar ist. In einer Steigung rollt sie davon. In den Drehgestellen ist leider kein Platz, um die vorgesehenen Aktuatoren einzubauen. Somit muß der Bedienwagen gebremst werden.

    Das sind die Aktuatoren:

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    Nochmals vielen Dank an Helmut, der seine Muskelkraft und Esprit zur Verfügung gestellt hat.

    Die Zeichnungen für die Laserteile des Lokaufbaus sind fertiggestellt und können morgen in Auftrag gegeben werden. Es sind don 26 Zeichnungen geworden.

    Saludos

    Jorge

    Einmal editiert, zuletzt von jorge (29. April 2025 um 20:00)

  • Hallo Georg,

    ideal wäre es wenn du doch die Bremse in die Drehgestelle der Lok bekommst. Deine Motorsteuerung besitzt ja die Ansteuerung für eine Bremse bei Stillstand der Lok. Beachte aber, die Ansteuerung erfolgt passiv. d.h. die Steuerung löst die Bremse beim Anfahren (FailSave). Angelegt wird sie durch Federdruck.

    Volker

  • Hallo Jorge,

    das sieht doch schon mal vielversprechend aus. Zumindest zieht Dich Deine Lokomotive, was willst Du mehr? Einen schönen Aufbau wirst Du doch auch noch zustande bringen

    Gruß Wolfgang

  • Hallo Helmut,

    die Steuerung besitzt eine regenrative Bremse. Deshalb ist eigentlich nur bei Stillstand eine Bremse erforderlich bzw. als Unterstützung wenn die Steuerung bei Talfahrt keine Beharrung erreicht.
    Funktioniert nach dem FailSave Prinzip. D.h. dass der Ausgang in der Steuerung eine Schaltspannung liefert wenn der Motor/en angesteuert werden um die Federbremse an einem Motor zu lösen. Somit ist sichergestellt, dass bei Spannungsunterbrechung die Lok gebremst bleibt.
    Mit den gezeigten Aktoren hatte hier im Forum ein Kollege schon schlechte Erfahrung gemacht weil die Anprechzeit viel zu groß war und ein feinfühliges Dosieren, zumindest bei ihm, nicht umsetzbar war. Nach dem er Druckluftzylinder verwendet hat war er zufrieden.

    Volker

  • Hallo Jorge,

    ich hab' bei meiner Ge 2/4 einen vergleichbaren Linearantrieb für die Bremse verwendet. Als Feststellbremse gut geeignet, als Betriebsbremse viel zu langsam (5 Sekunden von 0 -> 30mm). Ich überlege derzeit, wie ich einen Servo "reinfummeln" kann. Ich hab mir vom großen Fluss einen Servo mit "60kg" besorgt, d.h. der Servo hat ein Drehmoment von 60 kgcm. Das reicht auf jeden Fall aus. Werde berichten, wenn ich den eingebaut habe.

    Viele Grüße

    Andreas

  • Hallo Jorge,

    Deine Grundidee ist gut und machbar.

    Ich habe in meine Drehgestelle Bremsen mit den von Dir gezeigten Aktuatoren (Linearantriebe) eingebaut. Die Bremsen lassen sich schnell und feinfühlig bedienen und sind auch als Feststellbremse geeignet. Sie sind unabhängig von einer Steuerung und haben nur zwei Bedienknöpfe: Anlegen und Lösen. Die Dauer des Drückens bestimmt den Anpressdruck der Bremsbacken.

    In "Gartenbahnen" 2/24 habe ich diese Lösung ausführlich in Form einer Bauanleitung beschrieben.

    Joachim

  • Hallo Joachim,

    nach diesen Plänen habe ich ja meine Drehgestelle skaliert und gebaut. Allerdings sind die Motore deutlich größer und somit kein Platz für die Bremsen. Deswegen wird der Bedienwagen gebremst, der die gleichen Drehgestelle hat, jedoch kleiner.

    Jorge

  • Hallo,

    bis die Chassis-Teile gelasert sind habe ich mich an den neuen Bedienwagen und der Bremseinrichtung gemacht. Die Bremsschuhe sind schon fast alle fertig gefräst. Leider ist mir das Material ausgegangen:

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    Saludos

    Jorge

  • Guten Tag liebe Gartenbahnfreunde,

    und schon sind die gelaserten Teile eingetroffen. Hier die Übersicht von vorne:

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    Von hinten:

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    Und die Kabine in Großaufnahme. Die wurde von der Laserfirma gleich zusammengeschweißt. Wegen ein paar Nähte wollte ich mir nicht gleich eine passende Schweißeinrichtung kaufen. Mit meinem analogem Schweißtrafo traute ich mich nicht an das dünne Blech ran. Da habe ich noch schlechte Erfahrungen:

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    Bei der Laserfirma bin ich jetzt bekannt wie ein bunter Hund. Die halbe Firma will zur Einweihungsparty kommen.

    Saludos

    Jorge

  • Guten Abend,

    wenn man so die Einzelteile beieinander hat, dann kann man es gar nicht erwarten, wie das Endprodukt aussehen wird. Deswegen mußte ich schnellstens das Puzzle der Lok zusammenstellen. Von hinten:

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    Und von vorne:

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    Die Vorfreude ist groß, wenn die Lok in ihrer ganzen Farbenpracht demnächst erstrahlen wird. Davor ist aber noch harte Arbeit gefragt.

    Saludos

    Jorge

  • Guten Abend,

    jetzt kann es aufs Zusammenbauen gehen. Gewählt habe ich den sog. Spantenbau. Hier geht es los:

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    Auf den Deckel des Vorderbaus werden die drei Spanten aufgeschraubt und die Eckprofil angesteckt. Dann kommt die erste Seitenwand in das Eckprofil:

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    So schaut der Vorbau jetzt aus:

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    Für die Ecken wird später ein passendes Frästeil angefertigt.

    Die gleiche Prozedur erfolgt für den hinteren Anbau:

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    Das war es für heute.

    Saludos

    Jorge

  • Hallo,

    das rückwärtige Teil ist nun auch zusammengeschraubt:

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    damit das Chassis einen Halt bekommt, werden Winkeleisen auf die Grundplatte geschraubt. Damit werden die drei Haupteile fixiert. Hier der mittelere Teil für die Kabine:

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    Den aktuellen Zustand kann man hier sehen:

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    Die Entscheidung für die Aufbauten 2mm Blech zu verwenden hat sich als sehr gut herausgestellt. Die gesamte Konstruktion ist äußerst stabil und robust. Auch die Fixierung der drei Aufbauten ist sehr stabil. Eine Frage bleibt noch, wie arretiere ich die Teile gegen Abheben. Festschrauben möchte ich vermeiden. Der Grund ist, daß für den Transport das Chassis schnell abgenommen werden sollte. Helmut hat den Vorschlag gemacht sog. Magnet-Snapper zu installieren. Vielleicht hat jemand noch eine elegantere Idee?

    Für den Transport kann die Lok in folgende Teile problemlos auseinandergenommen werden:

    - Chassis mit 3 Einzelteile

    - Grundplatte mit Elektronik

    - Zwei Drehgestelle.


    Als nächstes werden die Scharniere für die Türen und Klappen aus dem Vollen gefräst.


    Saludos

    Jorge

  • Hallo Jorge,

    ich habe bei meinen Loks die Aufbauten mit federnden Klammern befestigt. Die Aufbauten werden nach unten gegen die Bodenplatte gedrückt und an der Innenseite rutscht ein federnder Blechstreifen in eine Vertiefung an der Innenseite der Wand. Von außen unsichtbar aber trotzdem leicht abzunehmen und das werkzeuglos.

    Gruß Wolfgang