A02 Achslager (Länderbahn) 5"

  • Moin zusammen!
    U.A. für einen 2achs. preuß. Personenzugpackwagen (Blatt IIa12) in 5", als Bedienwagen, benötige ich Achslager mit Schwenkdeckel, auch als A02 bekannt. Nach der Zeichnung VI35 entwarf ich ein Achslagergehäuse für den 3D Druck. Hier ein Auszug:
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    Da das Gehäuse an der schmalsten Stelle nur 180mm breit ist, hab ich mich hier für den Maßstab 1:10 entschieden. Im Gegensatz zu den Originallagern haben unsere Lager keine Seitenführung, so daß vor und hinter der Achsgabel ein Führungssteg notwendig wurde:
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    Die Stege haben einen Abstand von 5mm, so daß hier eine Achsgabel von 4mm Stärke reinpasst. Breite des Lagers 20mm = Achsgabelöffnung 22mm.
    Hier eine Querschnittansicht des Lagers:
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    Blau ist das Achslagergehäuse, welches ein 18mm lange 16mm Dm Loch hat, wo ein HK 121614 Nadellager (grün) und eine Wellendichtung (rot) eingesetzt werden kann. Altenativ wäre auch ein Igus Gleitlager möglich. Das eigendliche Lager reicht bis unter die Federauflage. Der Achsstummel (grau) ist hier für eine Länge von 22,5mm vorgesehen und ist vorne 60° angeschrägt, wo Er an die Deckelschräge Als Begrenzung anstoßen kann.
    Die Lager hab ich bei 3DDruckLife in Edelstahl 316L X2CrNiMo17-12-2 1.4404 (4 Stück 130€ + Mwst) drucken lassen. Leider ist das 16mm Loch etwas kleiner so daß hier aufgebohrt werden muß. Leider geht das Loch bis zur Gehäuseseitenwand (2mm) so daß in den Hohlraum nicht gerieben werden kann.
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    Mit dem 16mm Fräser, rechts bekommt man das Loch sauber ausgefräst, aber leider nur in 15,9mm was für die Lagerhülse zu eng ist. Der Fräser links fräst dagegen gleich ein 2-3 Zehntel mehr wo dann die Hülse leicht reinpasst. Leider wurde der Eingang auch etwas aufgeweitet, wo die Wellendichtung A0 lose zu liegen kam. Die Wellendichtung B0 ließ sich mit seinem Metallring mit Loctide 648 vorsichtig einsetzen (lange Aushärtzeit). Hier sollte man besser den Mehraufwand auf sich nehmen und das Lagergehäuse in der Drehe im Vierbackenfutter mit einzeln verstellbaren Backen einspannen, ausrichten und mit dem Innendrehmeißel ausdrehen.
    Ich stell Euch die Datei auch zur Weiterentwicklung zur Verfügung. D.h. Ihr dürft die Datei nach euren Ideen, zu privaten Zwecken ändern.
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    Gruß Gerd

  • Hallo Gerd,

    sehr schöne Achslager an einem ebenfalls interessanten Doppelspeichenrad. So etwas sieht man nicht oft. Ich würde Dir allerdings empfehlen. die Nadelhülse mit ihren gehärteten Nadeln nicht auf einer ungehärteten Lauffläche laufen zu lassen. Bei mir haben sich die Nadeln in die Oberfläche einer Achse aus Silberstahl eingewalzt und ich hatte große Mühe, das Achslagergehäuse samt Hülse wieder von der Achse abzuziehen. Mein Tip, verwende auch gehärtete Laufbuchsen.

    Gruß und weiterhin viel Spaß

    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von Kroko94 (30. Juni 2025 um 17:55)

  • Moin Wolfgang!
    Meine Achsen sind aus V2a 1.4305. Wenn der Wagen lauffähig ist, werde ich die Laufflächen an den Achsenden in kurzen Abständen überprüfen.
    Die Achsdurchmesser an den Lagerenden möchte ich ohne Not nicht zu sehr verringern, da Sie sonst unter der Last abreißen könnten.
    Mehr wie 16mm Außenmaß der Lager gibt das A02 Lager so nicht her.
    Das Lagermaß 12x16 ist schon für Nadellager das äußerst machbare. Alternative wären Gleitlager von Igus oder aus Bronze. Was Die allerdings tragen können ??????
    Personentragend wären sonst 2-3 Kugellager pro Lager 10x16x5 bei einer Reduzierung des Achsdurchmesser´s auf 10mm, was auch noch gehen würde.
    Schaun wir mal was geht 8).
    Gruß Gerd

    V20, pr. AT1, würt. Kittel DTW, (Ur-) galloping Goose