Muldenwagen für den Kleingarten

  • Hallo,

    leider ist es mir nicht vergönnt, so viel Platz wie beispielsweise leipziger oder Weimibahn nutzen zu können. Aber hin und wieder wäre so ein wenig Feldbahn doch ganz nützlich, auch im Kleingarten. Einiges an Trapezgleis liegt ja mittlerweile bei mir bereit, um mal ein kurzes Stück Gleis variabel aufbauen zu können. Aber meine Kasten-Wagen sind für den Kleingarten doch immer ein kleines Stück zu breit. Also suchte ich nach einer Möglichkeit, kleingartentaugliche Wagen zu bauen. Und wo wurde ich fündig? Natürlich, bei Weimibahn gibt es auch dafür schon eine Lösung, die Muldenwagen. Dabei handelt es sich prinzipiell um einen Behältertragwagen, auf dem die rechteckige Mörtelmulden aus dem Baumarkt transportiert werden können. In seinem Thred über die Nutzung der Feldbahn auf seiner Baustelle sind sie zu sehen. Die Mulden gibt es mit der Bezeichnung 65 l und 93 l wobei das mit dem Inhalt nur recht wenig zu tun hat, wie ich durch leichtes Nachrechnen feststellen konnte.

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    Während Weimibahn die breiten Mulden verwendet (93 l) habe ich mich für die schmalen Mulden (65 l) entschieden. Die Wege im Kleingarten sind schmal.

    Für den Rahmen verwende ich Kastenprofile von 30 mm mal 60 mm, die noch am Lager waren. Der Rahmen hat dabei eine Breite von 200 mm und eine Länge von 750 mm. Auf den Rahmen kommen zwei Winkelprofile 30 mm mal 30 mm, die die Mulden auf den Wagen arretieren. Zusätzlich habe ich noch zwei Flachprofile 30 mm mal 4 mm verwendet. Und wie bei allen meinen Fahrzeugen, die als "Arbeitstiere" genutzt werden, erhielt der Rahmen einen blauen Anstrich mit Hammerite-Lack.

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    Die Räder für die Wagen konnte ich von Weimibahn bekommen, der mir auch gleich noch die Achsen anfertigte. Die Achsen wurden dabei aus Vierkantstahl 22 mm mal 22 mm gefertigt. Natürlich sind die Wagen von 240 mm Spurweite auf 260 mm Spurweite umspurbar und somit sowohl auf den Anlagen von Weimibahn und ateshci als auch auf der Anlage von leipziger einsetzbar. Puffer und Zughaken vervollständigen die Wagen.

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    Eine fantasievolle Beschriftung vervollständigt die Wagen dann noch.

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    An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei Weimibahn und V75christian für ihre Unterstützung beim Bau der Wagen bedanken.

    Gruß

    Joschi

    Mit "eigentlich" fängt eine Lüge an!

  • Hallo Joschi,

    schön banal blau und einfach wie nützlich... einfach schön, wenn man das Hobby doch überall ein wenig nutzen kann.. Dann wünsche ich mal noch mehr Spaß bei der Gartenarbeit.

    Glückauf

    Axel

  • Mit ein paar Plastikstöpsel zur Arretierung geht das auch in Fünfzoll.

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    In den 15 Jahren, in denen die Anlage bestand, haben wir damit an die 20000 Teller und eine fünfstellige Zahl von Bierkrügen befördert. Ohne jeden Bruch. Ging ohne Ladeschaffner, aber mit war es natürlich viel schöööner.

    Grüsse von Toni

  • Hallo,

    ein Besuch bei Weimi ist immer inspirierend! In der Kleingartensparte war Schrottaktion und da lag er mit auf dem Haufen, ein ausgedienter Rasenmäher. Na, den stelle ich doch mal sicher. Den muss man doch weiterverwenden können. Kurzer Funktionstest, ok, wir tauschen den Motor-Kondensator, reinigen das Gehäuse mal ordentlich mit Druckluft und verpassen dem Schneidmesser einen neuen Anschliff. Und dann kommt er bei Weimi auf die Werkbank.

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    Wie man im Bildhintergrund erahnen kann, sind da noch ein paar andere Kandidaten aus Weimis Sammlung zur Gesellschaft dazugekommen. In Summe standen zum Schluss drei Modelle zur Auswahl. Aber beginnen wir mit Nr. 1, der schienengebundenen Mähmaschine.

    Als erstes hat Weimi ein Portalfahrwerk gebaut, unter dass der Rasenmäher dann montiert werden konnte. Dabei haben wir uns dazu entschieden, den Rasenmäher quer einzubauen, damit das Schnittgut gleich aus dem Gleisbereich ausgeworfen wird.

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    Die weiteren Halteelemente wurden dann so konstruiert, dass man die Höhenstellung des Schneidmessers weiterhin benutzen kann. In der tiefsten Stellung liegt das Messer etwa 3 mm über Schienenoberkante.

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    Als elektrischen Anschluss haben wir eine CE-Caravan-Steckdose vorgesehen. Zu Beachten ist dabei, dass im Gegensatz zum alten Rasenmäher jetzt alle Metallteile an den Schutzleiter anzuschließen sind. Ein kleines Edelstahlblechdach komplettiert die Maschine.

    Für den Betrieb auf der Anlage ist vorgesehen, den Rasenmäher von einem Notstromaggregat, dass auf einem weiteren Plattenwagen montiert ist, zu versorgen. Das kann bei Benutzung eines Akku-Rasenmähers natürlich entfallen.

    In das Zuleitungskabel haben wir einen Schalter integriert, um den Rasenmäher während der Fahrt auch ein- und ausschalten zu können. Der Schalter wurde mit kräftigen Magneten versehen und kann so auf der Lok in Greifnähe platziert werden.

    Bei einem ersten Versuch auf Weimis Anlage zeigte sich, dass der Auswurf hoch und weit erfolgt. Gegebenenfalls wäre hier also noch ein Begrenzungsblech von Nöten. Und man möge beim Betrieb des Mähers auf das Umfeld achten. Personen und auch Fensterscheiben können gefährdet werden.

    So weit, so gut. Mit einer Mähbreite von ca. 35 cm können wir mit diesem Mäher allerdings nicht den gesamten Gleisbereich mähen. Unmittelbar neben dem Gleis muss dann wieder konventionelle Technik her, oder ...

    Natürlich gibt es da auch schon eine Idee. Man ersetze die Räder des Rasenmähers durch Rollen in der entsprechenden Höhe und kann nun sehr bequem auch mal über die Schienen fahren, ohne dass man befürchten muss, dass das Schneidmesser in den Schienen einrastet. In unserem Fall sieht das dann so aus:

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    Da bei diesem Rasenmäher alle Metallteile am Plastgehäuse des Rasenmähers befestigt wurden, kann auf eine zusätzliche Schutzleiterinstallation verzichtet werden.

    Gruß

    Joschi

    Mit "eigentlich" fängt eine Lüge an!

  • Moin Joschi,

    ersteinmal, bei einem Rasenmäher ist die Auswurföffnung grundsätzlich immer abzudecken, entweder mit einer federbelasteten Klappe oder einem Fangkorb.

    Sie offen zu lassen ist grob fahrlässig - "Heerscharen fassen sich an den Kopf" - und das kann im Schadenfall - gleichgültig was oder wer in welchem Umfang zu Schaden kommt - sehr unangenehm für den Verursacher und/oder die "Schöpfer des Werkzeuges" werden.

    Ansonsten ein schönes Beispiel für "die Kerle können auch alles gebrauchen". :thumbup::thumbup:

    Viele Grüße
    Dietrich

    Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.

  • Danke für den Hinweis Dietrich!

    Ich befürchtete eine solch treudeutsche Norm schon. Ich werde das im Hinterkopf behalten und mir was einfallen lassen. Leider fehlt uns der orginale Auffangkorb zu diesem Rasenmäher. 💁

    Gruß

    Joschi

    Mit "eigentlich" fängt eine Lüge an!