El. Bremsen für Bedienwagen

  • Hallo,

    endlich komme ich dazu an meinem Bedienwagen mit Bremsen für die BB63000 zu bauen. Hier nocheinmal ein Teilgestänge für die Bremsen:

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    Ich habe es hier als extra Thema aufgemacht, da es bei der Lok wohl untergehen würde. Vielleicht interessiert sich jemand dafür und kann es schneller finden.

    Saludos

    Jorge

  • Moin Jorge,

    ja gerne,

    mit was bremst Du (Material der Bremsbeläge) ?

    Mit den besten Grüßen aus Ostfriesland
    Boris

    im Bau : "V100 2062" und Köf II "323 636" für Spur 5
    auf dem Zeichenbrett : Diesellok für Spur 7
    auf der Liste Spur 5 : 1 Bedienwagen, 1 Personenwagen
    auf der Liste Spur 7 : Bedienwagen, Personenwagen und Werkzeugwagen f d Gartenarbeit

  • Die Bremsbelege sind aus Alu. Helmut hat bei seinem Wagen gute Ergebnisse erzielt, deswegen ist es auch meine Wahl. Meine Variante ist in erster Linie eine Haltebremse. Die vier Motoren der Lok lassen sich sehr gut auch zum aktiven Bremsen einsetzen.

    Jorge

  • Hi,

    eine Hälfte des Bremsgestänges ist nun vervollständigt:

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    Testweiser Einbau in ein Drehgestell:

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    Jetzt geht es an den Antrieb. Der Linearantrieb erhält eine Führungsbuchse für die Zugfeder:

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    Die Zugfedern müssen erst bestell werden, dann geht es weiter.

    Saludos

    Jorge

  • Hallo Marc,

    wie oben bereits genannt sind die Bremsklötze aus Alu. Die Bremsfläche ist gerade. Ich schätze, daß sich die Fläche nach kurzer Zeit selbst anpassen wird.

    Jorge

  • Hallo,

    nun sind die Zugfedern eingetroffen und die Bremse für die erste Achse fertiggestellt.

    Von hinten mit geöffnetem Rahmen des Drehgestells.

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    Von unten:

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    Da die Bremsbacken keine 3Grd.-Schräge haben, wurden sie mit Spiel so installiert, daß sie sich an die Räder anschmiegen können.

    Meiner Ansicht nach kann diese Konstruktion nur eine Haltebremse sein, da sie recht elastisch ist, trotz des starken Linearmotors. Wenn die zweite Achse fertig ist, werde ich die Motorhalterung verstärken, um vielleicht mehr Kraft auf die Bremsbacken zu bringen. Vielleicht läßt sich die Konstruktion noch damit versteifen, wenn weniger Hebel involviert sind.

    Saludos

    Jorge

  • Hallo,

    ich doktere immer noch an meinen Bremsen herum. Da die Aufhängung des Linearantriebes zu weich war, wurde eine stabile Verankerung gebaut (Danke Michael für den Tip!):

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    Dabei wurde auch der Winkel für den Angriffspunkt des Antriebs auch verringert, um eine bessere Kraftübertragung zu bekommen. Zufriedenstellend ist diese Konstruktion aber immer noch nicht.

    Eine zusätzliche Feder zur Unterstützung des Motors hat auch nicht überzeugt.

    Gibt es jemanden im Forum, der Erfahrung mit dieser Bremsvariante hat?

    Mein Eindruck ist, daß diese Variente einfach zu viele Freiheitsgrade hat, um eine stabile Bremswirkung zu erzeugen. Der Linearmotor hat 188N, was schon ganz kräftig ist. Leider hat eine größere Variante keinen Platz in dem Drehgestell.

    Wer hat eine Idee, wie man eine praktikable Bremse realisieren könnte?

    Gruß

    Jorge

  • Nimm einen Pneumatikzylinder und bremse mit Druckluft. Das funktioniert seit 150 Jahren.

    Moin Thomas!
    Dazu mußt Du erstmal Luft im Zug haben. Bei größeren Zügen sinnvoll. Bei kürzeren Zügen, wo für eine Lufterzeugeranlage kein Platz ist, ist eine elektrische Bremse eine Alternative.
    Mit meiner Servo-elektrischen Bremse habe ich bisher gute Erfahrungen gemacht, wie auch am letzten WE in Klein Vollbüttel Die Einrichtung passt sogar in eine V20.
    Gruß Gerd

    V20, pr. AT1, würt. Kittel DTW, (Ur-) galloping Goose

  • Gibt es Konstruktionsskizzen von Deiner Bremse, die man übernehmen könnte?

    Moin Jorge!
    Meine Bremse dokumentiere ich hier.
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    In diesem Zug sind z.T. die Lok und die beiden Vierachser gebremst. Alle Fahrzeuge haben den BMSS660DMG Servo von Bluebird, mit dem über eine Feder max 1,5Kg auf das Bremsmechanik übertragen wird. Z.Zt. habe ich einen Wagen mit einem Linearmotor in Arbeit, der 3Kg Kraft übertragen kann.
    Übertragen werden die Bremsiformationen über eine 3polige Verbindung über 3,5mm Kinkenstecker aus dem Audioberech. Wagen, die keine Bremse haben, haben lediglich eine Leitung um die Bremsinformationen an andere gebremste Wagen übertragen zu können. Ähnlich wie bei der Druckluftbremse, nur elektrisch.
    Gruß Gerd

    V20, pr. AT1, würt. Kittel DTW, (Ur-) galloping Goose

  • Hallo Georg,

    deine Bremse wird so nicht funktionieren. Problem ist nicht der Linearantrieb sondern dass du versuchst perfekte Parallelführungen zu erreichen. das funktioniert nie.

    Deine innere Quertraverse hast du mit 2 Zugstangen angelenkt. Raus damit. Genau 1 Zugstange mittig. Befestige die Zugstange in einem Gabelkopf an der Traverse. Ziehst du an der Zugstange legen sich beide Bremsklötze auch bei unterschiedlicher Abnutzung mit gleichem Druck an die Radscheiben.
    An der äußernen Bremse alles raus bis auf die beiden Hänger mit den Belägen und Quertraverse dazwischen.
    An dieser Traverse mittig einen Hänger mit 3 Bohrungen. In der unteren Bohrung steckt die äußere Quertraverse. In der oberen Bohrung der eingefahrene Linearantrieb (oder Druckluftzylinder nach Thomas). In die mittlere Bohrung greift die Zugstange von der inneren Traverse ein.

    Fährt jetzt der Linearantrieb aus, schiebt er das Hängeeisen nach außen Richtung Drehgestellende. Dabei bewegt sich auch die Zugstange nach außen und die inneren Bremsbeläge legen sich an die Radscheibe. In diesem Moment bildet die Zugstange einen Fixpunkt und das Hängeeisen drehst sich um diesen Fixpunkt und die äußere Traverse zieht sich mit ihren Belägen gegen die Radscheiben.
    Wichtig, es darf nur genau 5 Fixpunkte zum Rahmen pro Achse geben.
    Die 4 Hängeeisen an denen die Bremsbeläge befestigt sind und der Linearantrieb.
    Wenn der Liearbetrieb zum Bremsen einfahren soll musst du äußere Quertraverse und Zugstange am 3-Loch Hänger tauschen.

    Volker

  • Hallo Georg,

    ich stelle morgen mal ein Bild von einem Drehgestell ein. Hat zwar nur je Achse einseitige Bremse aber ist genau nach obigem Prinzip aufgebaut.
    Da alles mit "Luft" in den Lagern aufgebaut ist, bringt der Bremszylinder selbst wenn ein Belag nur noch die Hälfte an Stärke oder Fremdkörper (Laub) sich zwischen Belag und Radscheibe befinden sollte, auf alle 4 Beläge den gleichen Andruck.

    Volker

  • Moin Georg

    Der Nachteil dieser Konstruktion ist, wenn ich es auf dem ersten Blick so noch in Erinnerung habe. Das der Zylinder nur die Hälfte seiner Kraft auf die Bremsbacken wirken lässt. Komme nächste Woche mal vorbei und wir überlegen was machbar ist.

    Mit freundlichen Grüßen Michael

  • Moin Jorge!
    Da Bilder mehr sagen als Worte, hier mein Bremsgestänge meines Gepäckwagen´s (noch im Bau):
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    Die Bremse ist wie beim Vorbild aufgebaut. An jeder Seite sind die Bremsklötze an einem Bremsdreieck angeordnet, welche mittig einen Angriff haben. So können Sie sich entsprechend der Bremsklotzabnutzung einstellen, so daß der Anpressdruck überall gleich bleibt. An den Angriffösen der Bremsdreiecke ist der Bremshebel mit 3 Löchern am unteren Ende angeschlossen (Ansicht von unten). Am oberen Ende geht es zum Festpunkt (am Wagenende) oder über das Bremsgestänge zum Bremszylinder/Linearmotor. Über die mittlere Bohrung des Bremshebels geht es über die Bremshebelverbindung zum anderen Bremshebel.
    Im Anhang hab ich Dir die Seite mit dem Bremsgestänge der WAN1, einheitliche Benennung der Wagenteile, angehängt.
    Gruß Gerd

  • Hallo Georg,

    hier die versprochenen Bilder.

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    Volker

  • Hallo Jorge,

    m.E. liegt das Problem bei Deiner Bremse (wie bereits von Volker und Anderen ausgeführt) im Gestänge. Meine Erfahrung: was beim Vorbild funktioniert, funktioniert auch im Modell.

    Eine übersichtliche Vorbildzeichnung ist z.B. hier zu finden: http://dlok.dgeg.de/122.htm

    Wie die erforderliche Bremskraft aufgebracht wird (Spindel, Druckluft, E-Motor/Servo) dürfte dann egal sein.

    Viele Grüße, Winfried

    Ich fahre auf Spur 7 (Regelspur) oder auf Spur 5 mit der Feld- und Waldbahn

  • Hallo,

    vielen Dank für eure wertvollen Anregungen. Ich bin jetzt daran sie auf meine Anwendung umzusetzen.

    @Gerd: leider kann ich die Seite nicht lesen. Könntest Du sie per PN schicken?

    Michael: ich melde mich.

    Gruß

    Jorge