Hallo Winfried,
das überzeugt, danke.
Gruß
Jorge
Hallo Winfried,
das überzeugt, danke.
Gruß
Jorge
Bingo,
die erste Achse habe ich jetzt umgehummelt. Hier von unten:
Von oben:
Auf Anhieb sitzen die Räder fest nach dem Motto warum kompliziert, wenn es auch einfach geht.
Jetzt brauche ich noch Gewindeschneider und -bohrer für Linksgewinde, damit sich der Anpressdruck besser einstellen läßt.
Die Frage stellt sich, ob ich vor den Linearantrieb noch eine Feder anbringen sollte, um mögliche Abnutzung der Beläge zu kompensieren?
Mit eurer Hilfe war das ein richtiges AHA-Erlebnis. Das macht Spaß!!!
Bei der ursprünglichen Konstruktion habe ich mich immer mit der Fertigstellung seit fast einem Jahr herumgedrückt, da mir die Funktion nicht klar war. Der Zusammenbau war auch eine Frickelei.
Saludos
Jorge
Hallo Georg,
Glückwunsch zur erfolgreichen Bremse.
Bei der von mir gezeigten Bremse hat der Druckluftzylinder einen Hub von 10mm.
Die Bremsbacken liegen im Neuzustand nach 5mm Hub des Zylinders an, habe also noch 5mm Hub für Verschleiß der Bremsbeläge.
Eine Feder als dämpfendes Element an deinem Liearantrieb ist eine gute idee. Allerdings, wenn der Zylinder immer bis zur Endstellung fahren kann wird sich mit Verschleiß der Bremsbeläge die Federkraft verringern was zu geringerer Bremswirkung führt.
Für deinen Linearantrieb wäre die technisch korrekte Lösung das Messen des Motorstromes beim Anlegen der Bremse. Sobald ein Wert X überschritten wird bleibt beim Anlegen der Bremse der Linearantrieb stehen. So hättest du noch Bewegungshub im Linearantrieb als Reserve um bei Verschleiß automatisch nachzustellen.
Volker
Moin Jorge!
Ich würde auf jeden Fall eine Feder einbauen um die Bremskraft zu begrenzen und bei Verschleiß der Bremsklötze auszugleichen. Zuviel Bremskraft blockiert die Räder und führt zu Flachstellen was nicht schön ist.
Meine 4achsigen Wagen bremsen mit einer Federkraft auf alle Achsen mit 1,5Kg schon recht ordendlich. Der Bremsversuch meines 2achsers mit 3Kg Federkraft führte bei trockenen Gleis noch zu keiner Blockierung. Wenn Du bei einer Achse mit 0,5 - 1Kg Bremskraft anfängst, wäre das eine gute Ausgangslage.
Gruß Gerd
Moin moin,
ich durfte in Vollbütel Gerds Bremsanlage testen.
Die Bremse verhält sich realistisch. Sie baut langsam auf (mit dem passenden Geräusch entweichender Luft) und hat genug Kraft, den Zug auch im Gefälle abzubremsen. Ich habe selten mehr als die halbe Bremsstellung benutzt. Die Bremskraft ist gut dosierbar. Beim Lösen kommt auch das passende Geräusch nachströmender Luft. Sehr gut bedienbar und bis ins Detail umgesetzt.
Viele Grüße
Holger
Sie baut langsam auf (mit dem passenden Geräusch entweichender Luft) und hat genug Kraft, den Zug auch im Gefälle abzubremsen. Ich habe selten mehr als die halbe Bremsstellung benutzt. Die Bremskraft ist gut dosierbar. Beim Lösen kommt auch das passende Geräusch nachströmender Luft. Sehr gut bedienbar und bis ins Detail umgesetzt.
Moin!
Der Sound ist immer "das Salz in der Suppe". Dieses ist im Dietz Soundmodul in der V20 enthalten.
Bedient wird die Bremse über einen Schieberegler in der Fernsteuerung. Der (Brems-) Fernsteuerkanal wirkt in der Lok auf den Bremsservo, Zugbremssteuerung und Kanalschalter für den Sound. Bei Bremse gelöst wird (nach der ersten Bremsung) das Bremslösegeräusch ausgelöst. Beim Anlegen der Bremse wird ein kurzes Zischgeräsch ausgelöst, welches die Bedienung des Führerbremsventil´s nachahmt.
Gruß Gerd
Hallo,
nachdem die Gewindeschneider für das Linksgewinde eingetroffen sind, konnte das erste Drehgestell fertig gestellt werden. Um zu verhindern, daß die Bremsschuhe immer nach unten wegkippen, wurde vorsorglich ein Bügel an jedem Hängeeisen angebracht:
Die Bremsanlage von oben:
Die Bremsanlage von unten:
Und noch eine Seitenansicht:
Die elektrische Verkabelung kommt erst nach dem Lackieren.
Saludos
Jorge
Noch eine Bemerkung.
Die Bremskraft von dem kleinen Linearmotor mit der vereinfachten Mechanik ist beeindruckend. Michael hatte noch die Idee, daß sich mit der Fernsteuerung über ein Potentiometer auch eine Anbremsung realisieren lassen müßte. Vielleicht kann Volker etwas dazu sagen.
Gruß
Jorge
Hallo Jorge,
die "Anbremsung" über die Fernsteuerung zu realisieren halte ich für keine gute Idee. Letztendlich würde das eine Absenkung der Motorspannung über PWM bedeuten. Dadurch sinkt das Drehmoment des Motors und damit auch die Stellkraft. Aber: Das bedeutet auch, dass der Motor stehenbleibt, wenn Bremskraft und (verminderte) Stellkraft übereinstimmen. Der Motor zieht dann aber weiter Strom, und das mag er überhaupt nicht, da brennt im Extremfall die Wicklung durch oder der Kollektor löst sich thermisch auf.
Einzige einigermaßen "saubere" Lösung sehe ich darin, dass dem Stellantrieb je nach Bremsstufe nur eine bestimmte Zeit Strom zugeführt wird. Das geht aber nicht mit einer normalen Fernsteuerung, sondern nur mit einem Microcontroller.
Grüße
Andreas
Hallo Georg,
das geht bestimmt. Gerd hat doch hier die elektrische Zugbremse incl. Platine vorgestellt.
Die erfordert aber ein Rückmeldepoti bzw Schieberegler.
Bin derzeit an einer Lösung die mit einem magnetischen Sensor arbeitet. Soll einen Stellweg von etwa 5mm erfassen.
Volker
Hallo Andreas,
das geht durchaus. Georg will ja den Wagen bremsen, da muss die Lok im Zweifelsfall mehr Leistung liefern. Das ist bei seiner Lok aber kein Problem.
Schweizer Kollegen bremsen per Proportionalventil mit Druckluft die Wagen, angesteuert per RC.
Thomas Adler kennt das Ventil.
Volker
Hallo Volker,
wie du schon geschrieben hast geht das nur mit einer Rückmeldung über ein Poti oder einen Hallsensor. Bedeutet halt leider zusätzlichen Aufwand.
Ich hab' bislang zwei von diesen Stellantrieben im Einsatz. Bei meinem Bedienwagen werd' ich da nichts ändern, da reicht mir die On-OFF-Funktion völlig. Bei meiner Ge 2/4 habe ich schon mal daran gedacht, diese "getaktete" Ansteuerung zu realisieren, denn da habe ich am Bedienteil fünf Bremsstufen, und der ESP32 kann das "mit links" mit erledigen. Das ganze ist aber an der derzeitigen Software gescheitert. Die braucht sowieso eine Revision, so dass die Chancen nicht schlecht stehen...
Andreas
Hallo Andreas,
Druckluftzylinder halte ich (persönlich) für die bessere Lösung, da kann ich den Druck perfekt dosieren. Will ich dies mit einem Linearaktor umsetzen nutzt mir kein Poti etwas, weil der Verschleiß nicht kompensiert wird. Das funktioniert nur über die Messung der Stromaufname des Aktors, und dann wird es Aufwändig.
Dann doch lieber einen Kompressor und ein Proportionalventil. Damit ist ein ganz feinfühliges Anbremsen bis zur Notbremsung (bei entsprechender Aufsührung) bei Zugtrennung möglich.
Volker
Hallo
Für die Regelung der Druckluftbremse verwende ich ein Proportionalventil von Festo:
Das es 24 V benötigt, ist auf unseren Loks zum Glück kein Problem. Damit ist eine sehr schön feinfühlige Druckluft Bremse möglich, mit allen Komfortmerkmalen, die man sich vorstellen kann.
Gekauft habe ich diese Ventile immer bei Ebay.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas
Hallo,
Thomas nannte mir damals dieses Ventil. Preis als Neuteil nahezu unbezahlbar. Auf ebay aber oft als NOS-Ware oder Rückbau sehr günstig zu bekommen.
Beachten muss man nur, es gibt, da Industriequalität, 2 Methoden der Ansteuerung.
0 - 10V und 4 - 20mA. Letztere meist sogar preislich günstiger. Habe mir dafür einen RC-Baustein gebaut der dieses Ventil per Funk ansteuert.
Volker
Moin,
mal so off topic:
für das, was man hier an Informationen bekommt, müsste man jeden Tag beim Mitlesen einen Taler in die Kasse tun, zumindest fühlt sich das für mich als Nerd so an.
Danke für Eure Themen und die Beiträge
Hallo,
nun ist mein gebremster Bedienwagen endlich fertig, nachdem ein wichtigeres Projekt dazwischen kam.
Als Verbindungsstecker sind diese wasserdichten Versionen eingesetzt:
Hier noch ein Drehgestell in Großaufnahme:
Jetzt kommt der live-Test auf der Anlage:
Wie erwartet funktioniert die Bremse als Haltebremse am Hang. Ansonsten ist die Lok so stark, daß der gebremste Wagen samt Fahrer problemlos wegzieht. Jedenfalls, sie erfüllt den gewünschten Zweck.
Saludos
Jorge
Jede Bremse ist besser wie kein Bremse 🤓