Bau meiner DB E39/139 E40/140

  • So, die nächsten Monate werden hier Bilder drinne landen über den Bau meiner DB 139 / 140

    Aber als aller erstes: Hast jemand Vorschläge wie ich die Nase der Lok bauen Sollte?! Hat jemand evtl 3D Dateien so das ich das 3D-Drucken könnte?

    Ich steh da echt vor Problemen die ich aktuell mit meinen Mitteln nur schwer zu Lösen vermag.

    Dampfloks sind Faszinierend!
    Haben will ich sie aber leider nicht.
    Elektroloks und Diesel schon eher

  • Hallo Maxerl94,

    ich selber habe mir die 141 vorgenommen zu bauen.

    Ich habe mir eine Mischkonstruktion aus Schweißkonstruktion und 3d Druck ausgedacht. Das Führerhaus als 3d Druck, und der mittlere Teil aus Blech. Der Rahmen mit pufferbohle ebenso aus Blech. Die 141 unterscheidet sich im wesentlichen nur in der Länge. Leider habe ich aktuell keine brauchbaren Zeichnungen und daher habe ich nur ein Versuch gestartet mit Bildern die Maske im CAD zu formen. Vielleicht kann man sich hier zusammentun.


    Grüße.

    • Offizieller Beitrag

    Moin

    Ich wollte auch eine E 40 bauen, habe auch schon Laserteile, Achsen und Räder.

    Ich habe die Pläne von Thorsten Niggemann als Grundlage, die sind sehr detailliert, aber vor allem im Bereich Drehgestelle und Antrieb so nicht nutzbar.


    Bei den Köpfen hatte ich vielleicht an Holz gedacht.


    Gruß Eric

  • Moin Eric

    Kannst du vielleicht ein wenig ins Detail gehen was bei den Drehgestellen nicht passt. Dann kann man das vorher schon ändern / anpassen

    Gruß Timo (Habe auch den Plan von Niggemann)

    Minibahn Emden

    Schrauben drehen Muttern drehen
    Mit ölverschmierten Flossen in der Werkstatt stehen
    Willst du ran die Trophäen
    Dann musst du erstmal richtig an den Schrauben drehen!

    • Offizieller Beitrag

    Moin


    Die Drehgestelle, wie auch die ganze Lok, sind sehr detailliert dargestellt, z. B. gibt es Stoßdämpfer die aus mehreren Teilen bestehen. Wenn man das so nachbaut, hat man eine sehr schöne Lok, aber es ist ein gigantischer Aufwand.

    In den Zeichnungen ist kein Antrieb vorgesehen, keine Zahnräder auf den Achsen oder Halterungen für Motoren. Da muss man selbst noch einiges tun.

    Ich habe auch die Zeichnungen der V 60, da ist es genauso.

    Gruß Eric

  • Mich hat damals vor etlichen Jahren die E44 von Herrn Fischer begeistert. Dieser hat bewiesen was selbst mit gegossenen Drehgestellblenden möglich ist. Es muss nicht immer in jedes Detail gegangen werden. Auch an den Drehgestellen könnte ich mir einen 3d Druck gut vorstellen welcher eine grobe Schweiskonstruktion verdeckt.

  • Hallo,

    die Frage ist doch letztlich, was will ich.
    Ein bis zur letzten Schraube detailiertes Modell oder eine auch den immer möglichen Problemen des rauen Betriebs gewachsene Nachbildung. Was nutzen mir z.B. die feinen Sandstreurohre an den Radsätzen wenn diese bei der ersten Entgleisung, möglicherweise schon beim Aufgleisen nach Transport zur Anlage, abgebrochen oder verbogen sind.
    Man solte sich immer Fragen, was sehe ich aus etwa 15 - 20m noch beim Vorbild (sind dann etwa 2m zum Modell).

    Den größten Fehler, führt meist auch dann zum Beendigen unseres Hobbys, machen die Modellbauer, die alles bis zur letzten Schraube bei einem Erstlingsmodell darstellen wollen und selbst nach Jahren nichts Fahrbares haben. Lieber erst mal etwas grober detailiert, muss ja nicht gleich die berühmte Holzschachtel sein, damit auch zu Vereinen oder Treffen fahren und dann die Zeit in ein zweites Modell investieren.
    Beim 3D-Druck sollte man auch immer im Hinterkopf behalten dass sich diese Kunststoffe anders als Stahl verhalten (Ausdehnungskoeffizient, Füllgrad, Neigung zu Rissen) und Modelle, je nach Farbe, im Sommer schnell mal auch auf 60°-70° an der Oberfläche aufheizen können (siehe Auto).

    Ich verwende auch 3D-gedruckte Teile, sind aber meist nur Details. Bei bestimmten Teilen, die auch ohne Probleme in 3D gedruckt werden könnten gehe ich aber immer noch den Weg eines Urmodells aus Mischbauweise, erstelle eine Silikonform und giese die Teile in Weißmetall oder aus 2K-Resin. Bei letzterem sind sogar Schraubenköpfe M1 konturenscharf möglich. Mit Glasfaserschnipseln und Farbe versetzt stehen diese Teile Metallkonstruktionen fast nicht nach.

    Volker

  • Hallo Fabian,

    ich kann da Volker nur vollstens zustimmen: Lieber ein stimmiges Modell bauen, das dann auch fährt, statt einer "Ewigkeitsbaustelle", die beim kleinsten Unfall wieder für Wochen in die Werkstatt muss.

    Bei meiner Ge 2/4 habe ich bei den Drehgestellen Blenden aus PETG gedruckt, die einfach auf den (Stahl-) Untergrund geschraubt werden.: Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Mit meinem neuen Drucker wären sie sicher noch feiner 'rausgekommen, aber nach dem Lackieren sind die Rillen fast weg.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Temperaturprobleme habe ich bislang keine gehabt, das PETG hat sowohl thermisch als auch mechanisch gut durchgehalten. Falls bei der Konstruktion bekannt ist, dass die Umgebungstemperatur deutlich höher wird, kann man auch auf resistentere Filamente ausweichen. Für das Führerhaus meines US-Tenwheelers habe ich z.B. GreenTEC Pro von extrudr verwendet. Auch da haben sich seit 5 Jahren keine Probleme gezeigt, obwohl ich an exponierten Stellen bis zu 100 °C gemessen habe.

    Andreas

  • Moin moin

    Ich sehe das auch wie Volker. Die Frage muß man sich stellen. Museeumsqualität oder eine Modell was den rauen Anlageneinsatz meistert. Wer hat schon Lust, nach einem schönen Fahrtag die Gleise abzulaufen und seine Kleinteile zusammen zu sammeln.

    Auch bei dem hätte man noch weiter ins Detail gehen können...

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Gruß Ingo 8)

  • Hallo

    Bei mir hat sich mit der Zeit herauskristallisiert, welche Details für den Gesamteindruck des Modells wichtig sind.

    Drehgestellblenden gehören nicht dazu.

    Viel wichtiger und auch weniger Aufwand ist eine möglichst vollständige Beschriftung und eine detailierte Nachbildung aller Dachstrukturen. Also das wo man im Betrieb ständig drauf schaut.

    Besonders die Dachaufbauten werden oft stiefmütterlich behandelt, weil das Modell dann ja schon fährt. Der Unterschied im Eindruck mit oder ohne ist aber erheblich.

    mit freundlichen Grüßen

    Thomas

  • Danke für die ersten Eindrücke.
    Ja ich hab meine Teile überwiegend von jemand aus Göppingen bekommen… (gibt bestimmt wen, der weiß wen ich meine)

    Die Pläne waren dabei - von wem die gezeichnet wurden muss ich nachsehen…


    Ja mir ginge es Grundsätzlich um die Grundform der Kopfes und eventuell eine Andeutung der Fst. So wie es im kleineren Maßstab auch gemacht wird.

    Das Dach bekommt tatsächlich eine Höhere Aufmerksamkeit als der Unterbau.
    Die einzige Funktion wäre Sand die dazu kommt.
    Und das Funktionell und nicht detailliert!!!

    Ich hab dafür mich im Original Orientiert.
    Die Streuung funktioniert über das Prinzip einer Knorr SDN Anlage.

    Also Druckluft.
    und es kommen dann halt auch nur am Letzten RS Rohre dran.
    Bremse soll am Besten auch Funktionieren und dann war’s das mit den Neben-Funktionen !
    Das ist eh für ein Fahrmodell schon sehr viel wie ich finde.

    Dampfloks sind Faszinierend!
    Haben will ich sie aber leider nicht.
    Elektroloks und Diesel schon eher

  • Hallo Ludwig,

    mit Sand zum Bremsen machst du dir keine Freunde auf Vereinsanlagen.
    Zum Einen wird die Schienenoberfläche rau und zum Anderen ist Sand für Steuerungen an Dampfloks und in den Antrieben der Elektroloks (Kette/Zahnräder) Gift.
    Wir reden hier von ganz anderen Abständen als beim Vorbild.
    Zumindest in einem der Vereine in denen ich Mitglied bin bekämest du Fahrverbot bei Benutzung der Besandung.
    Solltest du aus gleicher Quelle auch Räder bezogen haben prüfe diese unbedingt auf Einhaltung der Radsatzgeometrie gem DBC-D. Ein Kollege hat letztes Wochenende Radsätze aus Göppingen dabei die sich als nahezu unbrauchbar an unseren Weichen entpuppt haben. Durch zu schmale Spurkränze gab es ein Auflaufen auf die gegenüber liegenden Radlenker. Die Geometrie sah eher wie Pizzaschneider aus.

    Volker

  • Mahlzeit zusammen,


    Ludwig hat die E10 Bleche und Radsätze bei mir abgeholt. ( Göppingen).


    Die sind 1:1 nach den Daten von Niggemann gelasert und gedreht, da sollte alles passen.


    Ich habe vor einiger Zeit eine Charge Räder bekommen und angeboten, bei denen der Spurkranz nicht nach Norm ausgeführt war, da ist beim drehen ein Maß verrutscht. Ich hab mir ein paar Achsen gemacht und auf die Schnelle in Plochingen und auf ein paar Meter Knupfergleis mit Weiche getestet und so kein Problem festgestellt. Bislang gab es keine Beschwerde, sollte da etwas nicht passen, tausche ich natürlich um. Die zweite Charge hat diese Abweichung nicht.


    Viele Grüße

    Jakob

    Von weitem hört man den Schlosser schrauben

  • Kleine Ergänzung und vielleicht Anregung:

    Kasten 10er
    29. November 2013 um 21:00


    Es gibt einen Baubericht hier im Forum der eine wirklich sehr schöne E10 zum Ergebnis hatte.


    Viele Grüße

    Jakob

    Von weitem hört man den Schlosser schrauben

  • Ja das mit dem Sand ist so ne Sache.
    Ich geb dir da Vollkommen recht das es Probleme bei anderen Loks geben kann.
    Und ich verwende den ausschließlich nur in Steigungen bei denen meine Kleine E69 nicht mehr nach kommt. Also als Schleuderschutz.
    Zum Bremsen brauch ich den nicht. Dafür hab ich Füße zur Not.

    Dampfloks sind Faszinierend!
    Haben will ich sie aber leider nicht.
    Elektroloks und Diesel schon eher

  • Aber bei der E10/E40 überlege ich mir das ja auch noch ob ich mir den Aufwand überhaupt mache. Die sollte Schwer genug werden das es das nicht braucht.

    Dampfloks sind Faszinierend!
    Haben will ich sie aber leider nicht.
    Elektroloks und Diesel schon eher

  • Hallo Ludwig,


    Nimm den Rat von Volker an, Sand ist in 1:1 oder meinetwegen in Spur 10 ok. In Spur 5 holst du dir nur Ärger ins Haus.


    Wenn deine E69 rutscht oder schleudert, dann hilft dir der Sand nix mehr.

    Leg das Lokgewicht passend auf deine Antriebe aus, mit Ballast lässt sich das gut einrichten und gut ist.

    Bei unseren kleinen Loks ist es doch gut wenns schleudert bevor etwas kaputt geht, insbesondere an anderen Modellen…



    Gruß

    Jakob

    Von weitem hört man den Schlosser schrauben

  • Ob der Sand richtig viel bringt ? Wegen der Größe der Rohr, muss der fast Staubförmig sein. Selbst wenn der Gröber ist, fehlt die Achslast um ihn zu zermalen. Einige Bahnen verzichte auch auf Sand, meist wegen der Staubbildung. Wären da nicht vielleicht Putzklötze effektiver und unproblematischer ? Gerade bei verschmutze, feuchten und ölige Schienen.

  • Ich blase bezüglich Sand mal ins gleiche Horn: Rieselfähigkeit gehört zu den Dingen, die sich nicht beliebig verkleinern lassen. Und was würde denn in so einen E10-Drehgestellsandkasten schon reinpassen? Das wäre ja was für Omas Silberlöffel aus der Zuckerdose........

    Ich hatte eine einzige Lok mit Sandstreuer in Fünfzoll. Aber die war Feldbahn und im Massstab 1:4,6. Es funktionierte an trockenen Sommertagen, aber das verwendete Fallrohr würde an der E10 wie ein Elefantenrüssel wirken. Und gebracht hat es lange nicht so viel wie vorausschauendes Fahren.

    Mit Zusatzballast, den du bei Bedarf in der Lok neben die Batterien stellen kannst, bist du besser bedient........

    Und: Schön, dass du so ein Alltags-Arbeitstier baust. Es müssen nicht immer Exoten sein.

    Grüsse von Toni

  • Hallo Jakob,

    eine 5-Zoll Weiche, egal von welchem Hersteller oder selbst gebaut, machet in den sekltensten Fällen Probleme. Diese gehen meist bei Kombiweichen, 5 / 7,25 Zoll, los.

    Bei den Rädern die ich gesehen hatte, da war mehr als nur 1 Maß falsch. Die gesamte Spurkranzgeometrie war falsch. Das waren Pizzaschneider wie man sie von LGB kennt.

    Werde deinen Hinweis an meinen Vereinskollegen weitergeben dass du die Räder tauschst.

    Volker