Öler für Zylinder

  • Moin Andree und andere,

    ich habe mich mal nen bisschen in Gmax ausgetobt... Die Masse des Gehäuses betragen 35x35mm Grundfläche, bei 40mm Höhe.

    Meiner Meinung nach sollte das so funktionieren. Irgendwelche Einwände, bevor ich heut Abend die CNC-Fräse anwerfe?


    Der Deckel ist klappbar, es gibt eine Kurbel zum Vorpumpen und zwei Kammern für die beiden Zylinder.

    Besten Dank und Gruß vom Gerd

    Einmal editiert, zuletzt von Waldbahner (19. Januar 2006 um 10:50)

  • Hi Hinrich,

    die Rückschlagventie habe ich am Schieberkasten vorgesehen.

    Gruß, Gerd

    PS.: Das 3D-Modell ist nicht komplett vollständig. Es diente nur der "Machbarkeitsstudie". Hab mir außerdem überlegt, die Pumpe etwas größer zu bauen, da diese im Vergleich zur Lok etwas klein wirkt.

    • Offizieller Beitrag

    Moin Gerd,

    dachte ich mir.....

    Du brauchst für jeden Kolben immer 2 Ventile ( in der Nähe des Kolbens ), 1 was " rein " zulässt und 1 was " raus " zulässt, im Prinzip kann man dann auf das Rückschlagventil am Schieberkasten verzichten....

    Gruss
    Hinrich

  • Mahlzeit Gerd!

    Bei der O&K in Schweden war die Ölpresse auch auf der linken Seite angeordnet, wie bei den meisten Dampfloks.

    Vielleicht solltest du noch ein Sieb mit vorsehen, das den gröbsten Schutz bei Befüllen abhält, sowas findest du bei den meisten Vorbild-Pumpen.

    Gruß Sven

    Lehrling von Nikolaj Nikolajew Lokomofeilowytsch, der unter einer sibirischen Eiche eine Dampflok aus dem Ganzen feilte... :D

    Einmal editiert, zuletzt von Maschinist (19. Januar 2006 um 13:32)

  • Zitat

    Original von Dampfbondzio
    ...Aus eigener Erfahrung verbaue ich nur noch eine Pumpe pro Zylinder, oder Doppelkammerpumpen(Kann da einen Schweizer Hersteller sehr empfehlen) und dann auch nur solche mit Ratsche

    Hallo Andree,
    verrätst Du uns welcher Schweizer Hersteller diese guten Pumpen mit Ratsche baut?
    Herzlichen Dank und beste Grüße
    Claus

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    Machen ist wie wollen, nur irgendwie krasser!

  • Moin,

    Zitat

    Vielleicht solltest du noch ein Sieb mit vorsehen, das den gröbsten Schutz bei Befüllen abhält, sowas findest du bei den meisten Vorbild-Pumpen.

    Ich würde das Sieb lieber nicht einbauen, da sich das Heißdampföl kaum dazu überreden lassen wird, mittels Schwerkraft, durch das Sieb zu kriechen. Ich seh Gerd schon, wenn er nachmittags mit befüllen fertig ist, wenn alle anderen schon keine Lust mehr haben. Dann ist wenigstens die Strecke frei... :D

    Beste Grüße

    Peter

  • Hallo zusammen,
    habe ich/wir(eine 2. Pumpe auch für dieSteinertseebahn) vom Christian aus der Schweiz. Jener nette ältere ca. 2,+m große Herr, der auf dem Parallelstand zur SOB war. Frag mal bitte den Hannibal, ob er als Schweizer eventuell die Adresse vermitteln kann. Ich müßte erst bei unserem Rainer nachfragen.
    Nur vorrab die Pumpe war heftig teuer, ist aber saugut verarbeitet, groß und absolut nicht mit so manchen anderen, die sich auch als solche bezeichnen, zu vergleichen!
    Ich schaue, das ich morgen mal ein paar Foto's von dem Teil mache und reinstelle.

  • Hallo Freunde
    Den 2 Mtr. Mann findet Ihr hier im Forum
    Hornblower der Name kommt aus seiner Vorliebe Flügelhorn zu spielen un zu bauen
    Diese Pumpen sind Spitzenqualität und Ihren Preis wert
    Mit den besten Grüssen Hannibal

    * 1940 † 2017

  • Hallo Peter,
    dazu ein einfacher Tip:
    Ich habe z.B. bei meiner Riesa immer etwas ND-Öl in einem "Modellkanister", bei der großen in 'ner Ölkanne, im Führerhaus stehen. Dadurch ist's recht warm und lässt sich so oder so, da schön flüssig, besser um/einfüllen. Dürfte auch das feinste Sieb überwinden.
    @ Sven
    Werde diese Idee sofort mal umsetzen, aber mit entsprechender Entlüftung unter dem Sieb. Kann mir vorstellen, das die Luft nicht mehr durch's Ölbenetzte Sieb entweicht.

  • Noch viel superer sieht's aus, wenn 3D-Modelle Stückweise real werden...
    Da ich es am Samstag nicht mehr vor unserem "Kurzurlaub" geschafft hatte, gibts die Bilder nun...

    Ich präsentiere das Gehäuse für meine neue Schmierpumpe.


    deutlich zu erkennen sind die beiden Kammern für die beiden Zylinder. Das Handrad ist auch schon fertig. Als nächstes werde ich nun die Teile für den Ratschenmechansimus basteln, und mich dann den beiden Pumpen widmen.

    Nebenbei werde ich dann noch so lästige Kleinteile wie Verschraubungen, Ventile und weiteres Zeugs basteln.

    Gruß, Gerd

  • Mahlzeit!

    @ Gerd: Wie immer eine ausgezeichnete Umsetzung deiner Idee! Bin Mal gespannt, wie es weitergeht!

    Andree: Du hast das Problem erfaßt! Bei der Brigadelok, auf der ich hin und wieder als Heizer Dienst tue, steht die Kanne mit Heißdampföl wegen dessen Zähflüssigkeit auf einer Ablage direkt vorm Zylinderblock. Bei der Borsigmaschine hat selbige ihren Platz auf dem Kesselscheitel.

    Entlüftungsbohrungen neben dem Sieb sorgen bei der Ölpresse für den nötigen Druckausgleich.

    Mit geölten Grüßen

    Sven

    Lehrling von Nikolaj Nikolajew Lokomofeilowytsch, der unter einer sibirischen Eiche eine Dampflok aus dem Ganzen feilte... :D

  • Zitat

    Hallo Andree,
    verrätst Du uns welcher Schweizer Hersteller diese guten Pumpen mit Ratsche baut?
    Herzlichen Dank und beste Grüße
    Claus

    Hallo Claus,
    den Hersteller den Andree meint, ist die SOB. Wir haben auch eine solche Doppelkammerpumpe. Ansprechpartner ist Herr Schmidt.

    Gruß
    Andreas

    Einmal editiert, zuletzt von maxiparkbahner (25. Januar 2006 um 10:36)

  • Etwas monoton, aber weiter gehts...

    Auch das Innenleben nimmt nun langsam Gestalt an.
    Ich bin von der Excenter-Feder-Lösung weggegangen und werde nun einfache Excenter einsetzen mit entsprechenden Pleuls.

    Die Einzelteile werde ich dann in den nächsten Tagen anfertigen. Dann wird sich bald zeigen, ob die Pumpe auch was pumpt...

    Gruß vom Gerd, der gestern eine Verschraubung der lokführerseitigen Kesselspeiseleitung abgerissen hat und diese nun erstmal wieder flicken darf :(

    Einmal editiert, zuletzt von Waldbahner (25. Januar 2006 um 15:21)

  • Hier die Bauteile für eine der beiden Pumpen.
    Mittlerweile habe ich alles montiert und die Mechanik läuft soweit ganz gut.

  • Hallo Kollegen, ich möchte als Neueinsteiger mal eine Anfängerfrage zu Torfbahners Schmierpumpe los werden: Bei der Konstruktion der Schmierpumpe kommt es ja auf die richtige Ölmenge an (Durchmesser des Pumpenkolbens, Pumpenhub, Untersetzung des Ratschenantriebes). Welche Werte wählt man da in der Praxis? Hängt die erforderliche Ölmenge vom Dampfvolumen, von der Größe der reibenden Flächen oder von ganz anderen Faktoren ab? Ich habe schon im Forum gesucht und Einstelltips gefunden, aber ob z. B. der Rand des Schornstein leicht ölig wird merkt man ja erst wenn die Pumpe schon fertig ist... 8o
    Fragen über Fragen...

    Schon mal vielen Dank.

    Viele Grüße
    Frank