Gezerre um den Standort des Hallentreffens

  • Hallo,

    interessante Meldungen waren gestern und heute in der Rhein-Neckar-Zeitung zu lesen. Zitat von gestern:

    ("Rettungsplan aus Sinsheim") "Schall soll demnach mit einem Paket regionaler Messen im Kraichgau bleiben ? ein Forderung, die sich mit dem Interesse zahlreicher Aussteller deckt. Verlagert würden ausschließlich die Messen, die auf Grund ihrer internationalen Bedeutung einen Standortwechsel denkbar machen. Dabei handelt es sich explizit um die Messen Motek, Control und Südblech. In Sinsheim verbleiben würden die Druck und Form, Faszination Motorrad, Faszination Modellbau, Car und Sound, Traktorama, Echtdampf-Hallentreffen und ?Geschenke aus aller Welt?. Schall habe inzwischen selbst ?den Verbleib einiger Messen in Sinsheim für wünschenswert befunden?, heißt es in dem Papier."

    Heute ist zu lesen:

    Stuttgart zeigt dem Rettungsplan die kalte Schulter

    Das Sinsheimer Rettungskonzept für die Messe stößt in Stuttgart auf offene Ablehnung...
    ...Unterdessen formiert sich in Ausstellerkreisen Widerstand gegen die Verlagerungspläne von Sinsheim nach Stuttgart. Gestern ging bei der RNZ eine mehr als 100 Unterschriften umfassende Liste ein, mit der Modellbauer, Aussteller und Händler des Echtdampf-Hallentreffens ihren Unmut über den geplanten Umzug äußern: ?Wir sind nicht gewillt, an Ausstellungen in Stuttgart teilzunehmen? heißt es darin.

    Der gesamte Artikel von heute ist (vsl. nur bis Montag) online einsehbar unter:
    RNZ Sinsheim 28.1.2006

    Viele Grüße

    Bernhard

    Einmal editiert, zuletzt von Bernhard (28. Januar 2006 um 12:15)

  • Zitat

    Original von Bernhard
    Hallo,...
    Der gesamte Artikel von heute ist (vsl. nur bis Montag) online einsehbar unter:
    RNZ Sinsheim 28.1.2006

    Viele Grüße

    Bernhard


    Des looßt si vameidn 8)!
    Zitat obn awähnta Atigl:
    " Stuttgart zeigt dem Rettungsplan die kalte Schulter
    Gegen Messe-Aufsplitterung ?zu Lasten der SMK und der Landeshauptstadt? ? Aussteller wehren sich gegen den Umzug nach Stuttgart
    Sinsheim. (kel) Das Sinsheimer Rettungskonzept für die Messe stößt in Stuttgart auf offene Ablehnung. Nachdem bereits Ministerpräsident Günther H. Oettinger zurückhaltend auf die Vorlage reagiert hatte, erteilte jetzt Stuttgarts Erster Bürgermeister Michael Föll dem Ideenpapier eine klare Absage: Der Vertrag mit Messeveranstalter Schall dürfe nicht zum Nachteil der Landesmesse nachverhandelt werden, erklärte Föll. Skeptisch äußerte sich auch die Sinsheimer Landtagsabgeordnete Elke Brunnemer zur Realisierbarkeit des Plans: Es sei kaum zu erwarten, dass die Landesmesse Schall aus seinen vertraglichen Verpflichtungen in Stuttgart entlasse.

    Die Ablehnung durch den Stuttgarter Bürgermeister Föll hat einiges Gewicht: Die Stadt ist zur Hälfte an der Stuttgarter Messe- und Kongressgesellschaft (SMK) beteiligt, die auch die neue Landesmesse auf den Fildern baut und betreibt. Die andere Hälfte hält das Land. Die SMK sei zwar bereit, ?an Lösungen mitzuwirken, die allen Beteiligten nützen, aber nicht an Lösungen, die zu Lasten eines Beteiligten gehen?, so Föll. Wenn Schall nur drei seiner Messen nach Stuttgart verlagere statt zehn, ginge dies zu Lasten der SMK und mittelbar auch der Stadt Stuttgart. Bei dieser Regelung müssten jedoch sowohl Schall als auch die Stuttgarter Messegesellschaft mitziehen. Paul Schall, der nach wie vor nicht für direkte Auskünfte zur Verfügung steht, scheint einer solchen Lösung durchaus etwas abgewinnen zu können, wie er in einem Brief, der bereits im November an das Staatsministerium gegangen sein soll, angedeutet hatte. Voraussetzung sei, dass sich Land und Stuttgarter Messe an der Neuverteilung des Veranstaltungskatalogs aktiv beteiligten. Das Land will bisher jedoch über eine Moderatorenrolle nicht hinausgehen. Schall steht unter Druck, weil er mit der Firma Layher bis Ende 2027 einen Mietvertrag geschlossen hat, der rund zwei Millionen Euro jährlich erfordert. Layher droht damit, dieses Geld notfalls einzuklagen.

    Einen neuen Akzent haben die Grünen ins Gespräch gebracht. Deren Fraktionsvorsitzender im Landtag, Winfried Kretschmann, will von Plänen wissen, nach denen das Land den Kauf der Messehalle 6, die sich im Eigentum von Paul Schall befindet, ins Kalkül zieht. Das könnte zu einer finanziellen Entlastung der Schall-Gruppe führen. Eine Bestätigung für derartige Pläne gibt es zwar nicht, aber auch Layher-Justititiar Lorenz Glück hatte davon gesprochen, dass Schall seine Mietzahlungen in Sinsheim reduzieren und Flächen möglicherweise an die öffentliche Hand vermieten wolle.

    Unterdessen formiert sich in Ausstellerkreisen Widerstand gegen die Verlagerungspläne von Sinsheim nach Stuttgart. Gestern ging bei der RNZ eine mehr als 100 Unterschriften umfassende Liste ein, mit der Modellbauer, Aussteller und Händler des Echtdampf-Hallentreffens ihren Unmut über den geplanten Umzug äußern: ?Wir sind nicht gewillt, an Ausstellungen in Stuttgart teilzunehmen? heißt es darin. Diese Meinungsäußerung deckt sich mit dem Ergebnis einer Umfrage, die die Stadt Sinsheim unter Messebeteiligten durchführen ließ. 400 Austeller nahmen teil und gaben dem Messestandort Sinsheim in großer Mehrheit gute bis sehr gute Noten. Verbesserungswürdig seien allein die Verkehrssituation und das Hotelangebot. Auf die Frage ?Haben Sie einen Umzug der Messe nach Stuttgart gefordert?? antworteten 27 mit Ja und 371 mit Nein. "
    und schüss :P

    :love: ... Gerald "GeGa" Buschan - der DAMPF-Bahn-Freak & ZENSUR-Allergiker ... !
    Orthographie: Ned imma frei erfundn & Ähnlichkeitn mit div. Regeln daher unvameidbar!
    Ceterum censeo: Das LEBEN ist schöööön - grundsätzlich !!!