dünne Rohre biegen??

    • Offizieller Beitrag

    Thema: Dünne Rohre biegen
    Steffen
    Datum:25.11.03 14:33 Antworten Zitieren Empfehlen (Reimer.S@t-online.de)

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    Hallo Dampfbahner,

    ...und schon wieder stehe ich vor einem Problem:
    von der Ölpumpe ist ein Kupferrohr als "1-EURO-Kringel" zu biegen. Das Rohr ist aber nur 3mm im Außendurchmesser.


    Nun weis ich zwar, dass man zu biegende Rohre mit Sand füllen soll - nur bei 3mm Aussen- also ca. 2mm Innendurchmesser - kriege ich den doch nie wieder raus!

    Was haben die "Alten Hasen" da für Erfahrungen gemacht?

    Für Antworten dankbar
    ist

    Steffen

    (...aber bitte nicht bös sein, wenn ich mich nicht sofort für Zuschriften bedanken kann, bin wieder ein paar Tage unterwegs.)

    Ps.:
    Stand der Dinge:


    5" BR 89 (Bay. DII) fast fertig
    3 Flachwagen 2achs.



    dampfwilli
    Datum:25.11.03 15:45 Antworten Zitieren Empfehlen (dampfwilli@web.de)

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    Mit Lötzinn füllen!!




    Gerd
    Datum:25.11.03 15:46 Antworten Zitieren Empfehlen

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    Hi.

    Versuchs mal hiermit

    gibts beim Conrad unter der Artikelnummer 224912-13

    die beiden großen Umlenkrollen haltendas Rohr, während die kleinere in der Mitte über einen Hebel um die linke Rolle gedreht werden kann. Mit einer ähnlichen Konstruktion haben wir in der Ausbildung Präzisionsstahlrohr gebogen.


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    Homepage: http://www.gerds-feldbahn


    Gerd
    Datum:25.11.03 15:48 Antworten Zitieren Empfehlen

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    Mensch dampfwilli,

    auf die Idee bin ich echt noch nicht gekommen...

    Danke für den guten Tipp :)


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    Homepage: http://www.gerds-feldbahn


    dampfwilli
    Datum:25.11.03 16:05 Antworten Zitieren Empfehlen (dampfwilli@web.de)

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    Gerd, man kann auch vom doofsten Dödel noch was lernen.




    Steffen
    Datum:25.11.03 16:10 Antworten Zitieren Empfehlen (Reimer.S@t-online.de)

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    Mensch, das ging ja schneller, als ich dachte....

    ...ja, natürlich, Lötzinn !!! - genial !

    Danke
    Dampfwilly ... und auch die anderen!

    MfG
    Steffen

    5" BR 89 (Bay. DII) fast fertig
    3 Flachwagen 2achs.

    Editiert am: 25.11.03 16:12 von Steffen



    Marco
    Datum:26.11.03 11:58 Antworten Zitieren Empfehlen (dampflokschmiede@web.de)

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    Hallo

    es geht auch einfacher.

    Man nehme:

    Rundmaterial mit dem Mindestdurchmeser
    =(Biegeradius x 2) + (2xRohrdurchmesser)


    Dann mit einem Stechmeissel eine Nut mit Tiefe Rohrdurchmesser und Breite Rohrdurchmesser in das Material stechen.

    Fertig.

    Rohr einlegen und in der Nut umbiegen.
    Es ergibt sauberste Ergebnisse.
    NAchteil:Biegewinkel max180 Grad.
    Wenn man die ganze Vorrichtung Teilbar am Einstich macht geht aber auch mehr.

    Ich habe mir so einen Dorn mit den Biegeradien 6-10-12 gemacht und verwende den sehr oft mit sauberen Ergebnissen.

    Man muß nur das Ausknicken verhindern und das geht mit einer Nut prima.

    Hoffe geholfen zu haben.

    Grüße

    Marco


    Editiert am: 26.11.03 12:19 von Marco



    dampfwilli
    Datum:26.11.03 12:36 Antworten Zitieren Empfehlen (dampfwilli@web.de)

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    Marco Du hast schon Recht. Aber wenn ich den Steffen richtig verstanden habe, dann will er ein "Sauschwänzle" biegen und dann funktioniert Deine Methode, wie Du ja selbst schreibst, leider nicht. Sauberer und "einfacher" ist sie natürlich allemal.




    Marco
    Datum:26.11.03 12:44 Antworten Zitieren Empfehlen (dampflokschmiede@web.de)

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    Hallo Dampfwilli

    Eigentlich müsste das bei einem Sauschwänzle erst recht gehen wenn der Vordere Rand zum Einstich sehr schmal ist.
    Erst die 180 Grad.Dann einen leichten Versatz in den 180 Grad und Stückweise weiterbiegen.
    Dann bekommt man eine Rohrwendel.
    Oder man schneidet gleich mit dem Einstechstahl ein Gewinde mit 5mm Steigung.

    Grüße in den Elsaß

    Marco




    Uli
    Datum:26.11.03 14:06 Antworten Zitieren Empfehlen (ulrich-huesken@gmx.de)

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    Auf die Idee mit dem Lötzinn bin ich bisher auch noch nicht gekommen, ist ne super Idee!!!!!!
    Bisher habe ich immer die Rohre (Cu Rohre) geglüht, dann gebogen (von Hand), wieder geglüht, gebogen usw, hat auch prima geklappt, ist halt nur etwas zeitaufwendig. Auf diese Weise habe ich sogar ein 4mm Rohr für den Hilfsbläser noch kleiner als 1 Eurostück rund gebogen, ohne dass das Rohr an irgendeiner Stelle eingeschnürt ist.
    Wie schon gesagt, wichtig ist nur immer wieder das Rohr auszuglühen, abkühlen lassen, dann mit viel Gefühle solange biegen, bis man einen etwas größeren Wiederstand spürt und dann alles wieder von vorn, bis man das Rohr in die gewünschte Form gebracht hat.

    Mit freundlichen Grüßen Uli


    Hier geht´s zu ULIS GARTENBAHNSEITEN


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    Homepage: http://mitglied.lycos.de/


    dampfwilli
    Datum:26.11.03 17:12 Antworten Zitieren Empfehlen (dampfwilli@web.de)

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    @ Marco: so gehts natürlich auch. Aber für ein STück der Aufwand?




    Steffen
    Datum: 06.12.03 16:14 Antworten Zitieren Empfehlen (Reimer.S@t-online.de)

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    Hallo Dampfbahner,

    endlich hatte ich Zeit wieder was zu tun.

    Der Tipp mit dem Lötzinn war goldwert!
    Besser und einfacher gehts wohl nicht.

    Zwar ist es nach einigen Versuchen (es geht sehr eng zu)
    kein Sauschwänzle, wohl aber eine Posaune geworden,
    aber dafür ist der Biegeradius nur 5 mm (10er Bohrer).
    Und...sie pumpen...und mit Druckluft drehen sich auch schon die Räder.
    (Allerdings noch unrund, mit Auto-Minnikompressor
    ohne Windkessel, aber unter 0,5 atü)

    Also danke nochmal für alle Tipps.

    Das Ergebnis möchte ich natürlich auch nicht vorenthalten:


    Mann sieht sich in Sinsheim

    MfG
    Steffen

    5" BR 89 (Bay. DII) fast fertig
    3 Flachwagen 2achs.

    Editiert am: 07.12.03 08:56 von Steffen