Variationen zum Thema Kittel-Kessel

  • Hallo Jungs,

    nun werden einige sich sicher fragen "Kann der Mensch denn nur Kessel bauen?" - Klare Antwort - "Es kommt drauf an.".

    Da Martin mit seiner Anfrage nach dem Kittel Triebwagen mein Interesse geweckt hatte, habe ich mich mit dem entsprechenden Kessel etwas auseinandergesetzt und fand, dass es für Maschinen in 5" und/oder 7 1/4" andere Lösungen geben müsste.

    Auf der Suche nach einem Kesseldesign, das etwas vom Üblichen abweicht, unempfindlich gegenüber den eingesetzten Brennstoffen ist und sich dazu noch halbwegs übersichtlich fertigen lässt, bin ich durch Hilfe netter Menschen auf ausgeführte Kessel von Strickland (englische Kesselschmiede) gestoßen, in den USA ist ein ähnliches Design als Ofeldt-Boiler bekannt. In Deutschland ist es eher unbekannt, obwohl es im 1:1 Dampfbootbereich in letzter Zeit häufiger realisiert wurde und auch TÜV-fähig ist.

    Da bildhafte Bezeichnungen einem das Leben sehr vereinfachen können, nenne ich meinen Entwurf "Lockenwickler Kessel". Das entscheidende Merkmal ist, dass gewendelte Siederohre konzentrisch um einen zentralen Behälter angeordnet sind. Dabei ist es möglich, nur Spiralen mit gleichsinniger Steigung einzusetzen, als auch, Spiralenpaare mit gegensinniger Steigung, die ineinander "kämmen".

    Hier die Draufsicht, um eine Vorstellung zu vermitteln

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    und hier die Seitenansicht, wobei exemplarisch nur eine Spirale gezeichnet ist

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    Insgesamt ergibt sich eine sehr kompakte Bauform, die vor allem bei kleinen Kesselgrößen vorteilhaft ist.

    Gruß Dietrich

    Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.

    Einmal editiert, zuletzt von Dampfspieler (25. Mai 2017 um 20:46)

  • Hallo,

    um die Realisierbarkeit des Designs im Modellmaßstab zu prüfen, habe ich mich entschlossen, einen Prototypen aus Messingrohr zu bauen.

    Wenn es so klappt, wie ich mir das vorstelle, werde ich ihn im Sinsheim-Gepäck haben. Dann kann man ja mal drüber sprechen.

    Die Siederohre werden aus Messingrohr 6x0,5mm entstehen. Wie groß der Durchmesser des zentrale Behälters wird, werde ich dann entscheiden, wenn die Spiralen fertig sind. Mal sehen, wie die unterschiedlichen Rohre wirken - soll ja auch gefällig aussehen.

    Die Anfertigung der Siederohr-Spiralen hat so ihre Tücken. Ich werde sie über Dorne ähnlich einer Feder wickeln. Dazu habe ich Rundstäbe von 35mm Durchmesser genommen und die Windungen mit 3D Steigung (18mm) aufgezeichnet.

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    Um die Wickelbahnen einzuarbeiten, kann man verschiedene Wege wählen. Ich habe gefeilt. Dazu habe ich mit entsprechendem Zubehör meine Drehmaschine genutzt.

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    Hier ein Blick auf die fertigen Wickelkerne. Sie sind etwas länger ausgefallen, als sie im Augenblick gebraucht werden, aber kürzer wickeln ist einfacher als an den Kern etwas "anstückeln".
    Gut zu erkennen ist auch der gegensinnige Wickelsinn bei gleicher Steigung.

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    Gruß Dietrich

    Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.

    Einmal editiert, zuletzt von Dampfspieler (25. Mai 2017 um 20:48)

  • Moin Dietrich,

    da ich bisher fast jeden deiner Kessel dem inventar eines Friseur-Salon zugeordnet hätte, würde ich mich sehr freuen, wenn wir uns mal in Sinsheim von Sinn und Unsinn dieser Bauart unterhalten können. Ich hab da so meine Verdachtsmomente, aber ich höre gerne mal anderen beim erzählen zu ;)

    Gruß vom Gerd, der zugeben muß noch nicht mal zu wissen, was das besondere an einem Kittelkessel ist :(

  • Hallo Gerd,

    ich darf doch bitten, "Friseur-Salon-Inventar" :D, wo ich mir solche Mühe gegeben habe. Ist aber eine nette Assoziation.

    In der Nacht habe ich noch eine "Lesebestätigung" in Form einer Nachricht mit Anhang erhalten.
    Ein netter Mensch hat sein CAD-Programm bemüht, um sich eine erste Vorstellung von dem Vorhaben zu verschaffen. Es ging dann noch etwas hin und her, wobei einige Veränderungen vorgenommen wurden. Da er gemeint hat, dass ich das ins Forum stellen könnte, will ich es auch gerne machen.

    Hier die Seitenansicht (nach den Wickeldornen).

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    und hier etwas perspektivisch.

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    Ich hoffe mal, dass jetzt etwas mehr Klarheit besteht. Die Zeichnungen zeigen aber nur die Variante mit gleichsinnig gedrehten Siederohren. Das "Geschlinge" mit den Siederohrpaaren war in der Kürze der Zeit verzichtbar und ich denke, dass auch so klar ist, wie "das Elend" denn mal aussehen soll.

    Die gesamte Ausstattung des Kessels mit Fittingen ist zum Zeitpunkt noch unberücksichtigt (Liste, welche angebracht werden sollen, ist erstellt) und wird zum gegebenen Zeitpunkt festgelegt.

    Gruß Dietrich

    Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.

    Einmal editiert, zuletzt von Dampfspieler (25. Mai 2017 um 20:50)

  • also ich glaube auch nicht, daß das Ding in einen Frieseursalon gehört! Vielmehr bin ich der festen Überzeugung, daß da irgendwo mal Schnaps rauskommt.
    Heinrich der Gespannte

    Der liebe Gott gab uns die Zeit
    (von der Eile hat er nichts gesagt!)

  • ich hätte drei Fragen:

    1. Wo ist Wasser und wo Rauchgase?
    2. Womit soll das Ding beheizt werden?
    3. Wie soll die Feuerung aussehen?

  • Ich habe sowas schon mal in Köln gesehen:
    Also das "Graue" sind die Rauchrohre, der Kessel an sich fehlt (?),
    Wahrscheinlich so wie es jetzt aussieht mit Gas (?), die kleinen
    Rauchrohre lassen eigentlich nichts anderes zu.
    Aber dre Experte weiß es höchstwahrscheinlich besser ;)


    Grüße von Jonas, der glaubt er wüsste was :D

  • Hallo,

    ich bin etwas weiter. Die Bilder zeigen, was geschafft wurde.

    Sicherheitshalber habe ich die Messingrohre nach dem Glühen mit Sand gefüllt. Wenigstens eine sinnvolle Verwendung für Streusand ;D in dieser Zeit.

    Hier die "High-Tech-Utensilien" zum Einfüllen des Sandes.
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    Das Wickeln ging zügig von der Hand. Es passt ein ganzer Meter drauf, na ja, um genau zu sein, es sind 95cm und damit eine Innenfläche von 149,23 cm², wovon bei Normalwasserstand 104,46 cm² von Wasser berührt werden.
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    Das Herunterschrauben war einfach und problemlos, da die Nut eine gleichmäßige Steigung und Tiefe hat. Bei den folgenden Spiralen werde ich auch ohne Fett auskommen.
    Hier das fertige Ergebnis, jeweils sieben links und sieben rechts gedreht.
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    Nun habe ich mir erst mal einen guten Weinbrand genehmigt und mich ein bisschen gefreut. Und anders als Heinrich das vermutet, kam der aus der Flasche.
    Sicherheitshalber habe ich das Werk auch meiner Frau gezeigt. "Fein!" konnte ich ihr entlocken..

    Morgen werde ich erst mal Materialnachschub besorgen. Es müssen immerhin noch zwölf Stangen verarbeitet werden.

    Gruß Dietrich

    Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Dampfspieler (25. Mai 2017 um 20:58)

  • Hallo,

    da doch einige Fragen kamen, die sich im Rahmen eines "Baufortschitts-Postings" schlecht beantworten lassen, will ich das jetzt mal versuchen.

    Heinrichs Frage ist am einfachsten zu beantworten. Der Schnaps kommt aus der Flasche und dann kommt er in mich rein - frei nach "Wenn Dir etwas Gutes widerfährt, ist das einen ... wert." Mir schmeckt Weinbrand, Zubrovka aber auch ;).

    Zu Adrian - das ist ein "normaler" Kessel ;) ;), er hat aber ein etwas ausgefallenes Design.

    Das 3D-Modell zeigt den Druckbehälter des Kessels in aufrechter und damit Einbauposition. Der wird an Traversen im Kesselhaus, das eine entsprechende Wärmeisolierung besitzt, "aufgehängt".
    Das Feuer brennt darunter und die Rauchgase streichen vollflächig an dem "Gebilde" vorbei.
    Da der normale Wasserstand bei etwa 70% der Bauhöhe liegt, verbleiben 30% als Dampfsammel- und Dampftrocknungs-Raum. Die oberen Enden der gewendelten Siederohre liegen oberhalb des höchsten Wasserstandes (wurde auch durch Strickland bei deren Originalen so gemacht).

    Die Feuerung ist mit unterschiedlichen Materialien möglich und kann bei den Großen durch Umhängen der Feuer-Roste entsprechend angepasst werden. Das würde "beim Kleinen" natürlich auch möglich sein.
    Kohle, Holz, Öl, Petroleum und Gas sind mögliche Feuerungsmaterialien.

    Ein Kessel nach derartigem Design ist natürlich als Kessel einer "normalen" Lok ( beispielsweise BR52) ungeeignet, aber in einem Eisenbahn-Dampfkran, einer Climax oder Donkey sehr gut geeignet.
    Die Verdampfungsleistung setze ich mit 8cm³ Wasser/100cm² wasserberührte Heizfläche/Minute an, die wirkliche Leitung wird sich im Versuch zeigen.

    Ich hoffe mal, etwas Klarheit in die Welt gebracht zu haben.

    Gruß Dietrich

    Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.

  • Irgendwie kommt mir diese Frisierarbeit bekannt vor. Hat nicht die Maschinenbauanstalt F.X.Komarek zu Wien schon vor 100 Jahren solche Locken im Massstab 1:1 gewickelt ? Allerdings mit seitlich liegendem Dampfsammler, anstatt mittig. Liebe K.u.K.-Nachfolger, sagt Euch das was?

    Gruss Volkmar

  • Hallo,

    ich habe eben ein paar Kreise gezeichnet und ein wenig konstruiert - mit dem guten alten Zirkel ;D .

    Dabei bin ich auf folgende Werte für den zentralen Behälter gekommen:

    • Höhe: 170 mm,
    • Durchmesser: 50 x 1 mm
    • Material: Messing
    • Betriebsdruck (max.): 3 bar
    • Anzahl der Siederohre: 14 (7 links, 7 rechts drehend, ineinander kämmend)
    • Gesamtoberfläche: 274,45 cm²
    • davon wasserberührt: 197,55 cm²

    Insgesamt ergeben sich damit folgende Flächen;
    Gesamtfläche (innen): 2.363,67 cm²,
    davon wasserberührt: 1.659,99 cm²

    Bei Normalwasserstand werden im
    zentralen Behälter 190 cm³ und
    in allen Siederohren 192 cm³ sein, also
    insgesamt 383 cm³.
    Bei voller Leistung sollten die dann in etwa 3 Minuten durch das Hauptdampfventil raus sein - wollen mal schauen, ob das hinzukriegen ist :D .

    Der gesamte Druckbehälter wird, wenn er fertig ist, 145mm Durchmesser bei 170mm Höhe haben. Damit lässt er sich zutreffend wie folgt beschreiben; "quadratisch, praktisch, gut" - uupps, nu is sie alle :D

    Unter dem Belegexemplar wird ein "fetter" Gasbrenner mit 100mm Durchmesser seine Arbeit verrichten.

    Gruß Dietrich

    Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.

    4 Mal editiert, zuletzt von Dampfspieler (25. Mai 2017 um 21:01)

  • Der Dietrich hat Recht! So ausgefallen ist der Kessel wirklich nicht. Im Bootsbereich wird der sehr gerne benutzt! Aber nicht nur der, auch andere Konstruktionen wie eben der Ofeldt, der Lune Valley usw. Auch Konstruktionen ähnlich einem Yarrow (aber halt mit "Locken") sind absolut üblich.( Halt nicht bei den Eisenbahnern!) Simpson and Strickland hat diese Kessel ziemlich kultiviert und sie sind sich im 1:1 Bereich sehr sinnvoll (wie man ja an den vielen Neubauten sieht, speziell die französischen Freunde von der ABV sind da sehr kreativ und auch in D gibt es inzwischen einige dieser Kessel), aber ob sie im Modellbereich soviel bringen, das würde ich, im Verhältnis zum Bauaufwand, nicht unbedingt bejahen. Aber man wird ja sehen welche Erfahrungen der Dietrich macht. Ich habe die Konstruktion für den Modellbereich jedenfalls wieder verworfen. Bei 1:1 käme mir nichts anderes mehr aufs Boot!
    Und was auch noch ein wichtiger Punkt bei diesen Kesseln ist: Ohne zuverlässige Nachspeiseregelung wirds schwierig, es ist ja nur sehr, sehr wenig Wasser im Kessel.
    Bei einer Lok würde ein Kessel dieser Art wirklich nur bei einer "Climax" passen.
    Aber auch da stellt sich beim Modell die Frage der Notwendigkeit. Ich kenne einige dieser Maschinen die mit ganz normalen Rauchrohrkesseln genau das machen was sie sollen. Und das wieder mit wenige Aufwand und weniger Speisungsproblemen.

  • ein wundervolles Teil!
    Hätte ich das damals gehabt als ich den Esslinger Dampftriebwagen auf Lehmanngleise stellen wollte, wäre mir sicher mancher Fehlversuch erspart geblieben. Mit Gasbrenner wird das Ding auch ganz gut funktionieren - es dürfen auch ein paar längere Flammen so bis zu 90 mm Höhe dabeisein damit auch oben noch Wärme erzeut wird und der Dampf etwas trockner wird.
    Außenrum wird das Ding allerdings ziemlich heiß. Man sollte vielleicht aussen einen Wassermantel drumherum machen. Dann wäre auch nicht gar so wenig Wasser drin - ein Schnapsglas hat nämlich schon 20 kubikzentimeter!

    Bei so wenig Wasser braucht es eine zuverlässige Speisung in kleinen Mengen. Vielleicht direkt vom Kreuzkopf weg der Antrieb und nach berechneter Wassermenge.
    Bei Wasser alle - (kein Wasser mehr drin) sind ganz schnell die unteren Lötstellen überhizt - dann ist erst einmal wieder viel Arbeit angesagt.
    Zum Glück kann man Gasbrenner ja sehr schnell abstellen.

    Allerdings - für eine Lok auf 7,25 Zoll im Massstab 1 :3 oder 4 ist das Ding zu klein und für Kohlenfeuerung m.E. ungeeignet.

  • Rudolf,
    dann muss halt der Kessel auch im richtigen Masse gebaut sein. Aber es ist klar, diese Kesselform wäre nur für eine Waldbahnlok mit Stehkessel geeignet. Da allerdings etwas "overdressed". Ansonsten fahren wir mit Kesseln dieser oder ähnlicher Art (im richtigen Mass) Boote von 3- 8m Länge. Der Wassermantel aussenrum wäre wohl nicht das Gelbe vom Ei. Es geht ja u.A auch darum, bei möglichst großer Dampfentwicklung,mit möglichst geringem Druckkörpergewicht auszukommen. Der Wassermantel stünde ja dann wohl auch unter Druck und dann wäre der Kessel wohl schwerer als ein vergleichbar großer Vertikalkessel.
    Und glaube mir, die alten Werften wie S+S oder Lifu wußten was sie taten! Bloss an eine Optimierung für Modelle haben die natürlich nicht gedacht.
    Nicht alles was in 1:1 prima funktioiert, funktioniert dann auch als Modell. Das sollte gerade Lokbauern eigentlich klar sein.
    Und Wasserstandsregelungen gibts auch sehr gute. Vor allem mechanisch unabhängige die in Zusammenhang mit einer Gasheizung oder einer Petroleumvergaserheizung wirklich sicher und mit minimalem Überwachungsaufwand arbeiten.
    Ableitungen von Marinekesseln für Loks werden ja in England auch häufiger gefahren und sind vom Bauaufwand wesentlich einfacher als normale Lokkessel.
    Oder der Briggskessel wäre eine schöne Möglichkeit......

  • Johannes,
    da gibts auch einen wunderbaren, unzerknallbaren, Kessel vom Herrn Lilienthal. Fliegen war ja "nur" sein Hobby, gelebt hat von Dampfmaschinen und Kesseln.
    Es gab da in den 1870er Jahren eine Riesendiskussion über diesen Kessel. Habe da noch Unterlagen aus der Zeit darüber. Solche Sachen sind für mich immer wieder die Würze im Dampfhobby.


    Die Feuerung wird so allerdings im Modell nicht funktionieren.

  • Hallo,

    da meiner Bitte an einen netten Menschen entsprochen wurde, kann ich einige neue Sichtweisen auf das "Geschlinge" zeigen. Die geben eine sehr realistische Vorstellung vom Ergebnis. Auf die Darstellung der
    Versorgungsleitungen wurde verzichtet.

    Hier die Seitenansicht, dabei ist deutlich zu sehen, dass die gegensätzlich gedrehten Siederohre mit Höhenversatz (1/2 Steigung) montiert sind.

    Hier die Perspektivansicht.

    Und hier die Draufsicht.

    Herzlichst Dietrich

    Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.

  • Hallo,

    ich habe ein wenig gewickelt, manche Mitmenschen nehmen dazu Kupfer-Lackdraht, bei mir ist es Messingrohr 6x0,5mm.
    Nun muss ich die "Spulen" nur noch konfektionieren, bevor ich sie einbauen kann.
    Hier ein kurzer Blick auf das versammelte Material. Meine Frau fand es schön - schön für mich :D.
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    Die Enden müssen noch gekürzt und in die richtige Richtung gebracht werden. Jedes Siederohr ist 135mm lang (Mitte Zulauf Mitte Abgang).

    Gruß Dietrich

    Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.

    Einmal editiert, zuletzt von Dampfspieler (25. Mai 2017 um 21:04)