Dampf-Zwerg

  • Moin Dietrich,

    Zitat

    Zuvor musste er aber noch "ins Rohr" - um die Farbe (Auspuffarbe - bis 650°C hitzefest) "einzubrennen".


    Schmeckt dann die Weihnachtsgans nach Auspufffarbe? =)
    (Schönes Wort mit drei "F"! Vielen Dank, der Kultusministerkonferenz! :rolleyes:)

    Frohes Fest
    wünscht Steffen

    7Wagen-Zug%20sw.jpg
    Länderbahnzug mit BR 89 621 (Bay. DII bzw. R3/3) - 15.04.2006 auf der Steinertseebahn
    Bhf. Steffenhausen

  • Hallo Dietrich
    Dein Kessel giebt eine neue Variante.Im neuen Live Steam ist die zeichnung des Original Kessels,Nov -Dez Ausgabe.
    Es ist ein Rörenkessel mit 18 Rohren.Wenn du eine Kopie der zeichnungen möchtest sende eine P N mit deiner Adresse und ich sende Dir eine Copie.
    Ja ich bin aus den Ferien Retour und habe 4 Wochen Frankreich genossen
    Gruss Hannibal

    * 1940 † 2017

  • Hallo Steffen,

    Zitat

    Schmeckt dann die Weihnachtsgans nach Auspufffarbe?


    natürlich wird ordnetlich gelüftet, schließlich esse ich viel zu gerne :D :D -weißt Du doch.

    Hallo den anderen,

    heute hatte ich ein wenig Zeit und da hier Keller-Wetter war, habe ich ein wenig mit Kupfer hantiert. Was dabei herausgekommen ist, könnt Ihr hier sehen.

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    In die Einzelteile der Feuerbüchse sind die Stehbolzen eingesetzt und eingelötet, weil in zusammengebautem Zustand an diese Stellen wegen der Siederohre nicht mehr heranzukommen ist.
    Der Deckeltragring ist in den Dom eingelötet, wobei die "Zierniete" gleich mit eingelötet wurden.

    Hier die Teile mal probeweise zusammengestellt.

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    "Der kleine Anstifter" hat auch mal kurz vorbei geschaut, als er von der "Wohnungsbaugeschichte" hörte. Lakonischer Kommentar - "Platz ist in der kleinsten Hütte!" :D :D

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    Viele Grüße
    Dietrich

    Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.

    3 Mal editiert, zuletzt von Dampfspieler (29. Juni 2022 um 08:15)

  • Hallo,

    nun sind die Teile des Innenkessels miteinander verlötet. Ich bin in mehreren Schritten vorgegangen.
    Zuerst wurden die Rauchrohre und die Vorderwand der Feuerbüchse miteinander verlötet. Damit die Rauchrohre während der Prozedur auch parallel blieben, wurden sie "unten" in die vordere Kesselfront eingesteckt.

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    Fertig sieht das Paket dann so aus.

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    Danach habe ich den Mantel der Feuerbüchse mit der Rückwand und den hinteren Thermosyphonrohren verlötet. Bilder gibt es davon keine, ich war zu sehr in die Arbeit vertieft ;) ;).
    Dann wurden die beiden Teile und die vorderen Thernmosyphonrohre (Siederohre) zusammengesteckt und miteinander verlötet.
    So sieht das fertige Ergebnis aus, natürlich muss noch ein wenig "geflimmert" werden.

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    Viele Grüße
    Dietrich

    Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.

    3 Mal editiert, zuletzt von Dampfspieler (29. Juni 2022 um 08:17)

  • Hallo,

    heute war wenig Zeit, also habe ich nur ein wenig gebohrt und gesägt.

    Die Stiefelknechtplatte hat zwei Bohrungen für die entsprechenden Stehbolzen erhalten.

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    An der Stehkesselrückwand war etwas mehr Arbeit. Neben den Bohrungen für die Stehbolzen war die Öffnung für das Feuerloch herzustellen. Das habe ich wie folgt erledigt:

    Die genaue Lage des Zentrums der Öffnung für das Feuerloch wurde ermittelt und angerissen, darum habe ich einen Kreis mit dem Außendurchmesser des Feuerlochrings angerissen und einen weiteren 4mm kleineren, der alle 4mm eine Markierung erhielt. Die Markierungen wurden angekörnt.

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    Anschließend wurde entsprechend ausgebohrt und die verbleibenden Stege weggesägt.

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    Anschließend habe ich bis auf den äußeren Kreis ausgefeilt, fertig sieht das Teil so aus.

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    Das passt ganz gut.

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    Geht bald weiter
    Dietrich

    Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.

    Einmal editiert, zuletzt von Dampfspieler (29. Juni 2022 um 08:20)

  • Richtig hübsch!
    Die Gurus schwören darauf, daß man beim Bohren von Cu einen Tropfen MILCH als 'Schneidöl' verwenden sollte. Die Bohrer sollte dann auch schon etwas stumpf sein.
    Kannst Du mal sagen wie Du Cu bohrst?

  • Hallo Johannes,

    Zitat

    Richtig hübsch!


    meinte meine Frau auch, als ich es ihr zeigte - sicher ist sicher :D :D.

    Zitat

    Die Gurus schwören darauf, daß man beim Bohren von Cu einen Tropfen MILCH als 'Schneidöl' verwenden sollte.


    Das wäre mir zuviel "Schlepperei", immer den TETRAPACK runter und dann rauf zu tragen ;), mal abgesehen davon, dass die "fettarme" Variante, die sich in meinem Kühlschrank findet, wohl schlecht geeignet wäre ;) ;). Ich nehme ganz normales Schneidöl aus der Flasche (nur einen Tropfen).
    Den Scheibenwaschzusatz gegen Einfieren habe ich mal getestet, aber wegen der korrosiven Wirkung an den Maschinen verworfen, die Schneidleistung war aber sehr gut.

    Zitat

    Die Bohrer sollte dann auch schon etwas stumpf sein.
    Kannst Du mal sagen wie Du Cu bohrst?


    Ich nehme den "normalen" Bohrer, gehe aber "bedächtig" zu Werke.

    Viele Grüße Dietrich

    Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.

  • Hallo,

    ich habe auf einem Foto die unten zu sehende Feuertür gefunden. Sie ist an einem Kessel einer Uv zu finden. Leider ist die Mechanik des Schwenkmechanismus wegen des starken Kontrastes "loderndes" Feuer und dunkler Führerstand schlecht zu erkennen.
    Mir gefällt die Lösung besser als die, die Im Plan der Falk gezeigt ist.

    Gibt es möglicherweise noch Fotos, bei deren Betrachtung mir "ein Licht aufgeht"? Würde mich sehr freuen - schon mal Danke für die Mühen ;) ;) :D.

    Viele Grüße Dietrich

  • Hallo Dietrich

    Die Mechanik hat nur zwei bewegte Teile:
    1. Die Feuertür selbst, die fest mit der nach oben laufenden Achse vebunden ist.
    2. Der Bedienhebel ist nach oben und unten beweglich, nach links und rechts jedoch fest an einem kleinen Ausleger der Achse verschraubt.

    Der halbkreisförmige Blechring dient als Auflage für den Bedienhebel damit er nicht nach unten klappt und hat bei geschlossener Feuertür eine Raste, die unbeabsichtigtes Öffnen verhindert. Diese Raste kannst du auf dem Bild auch gut erkennen.
    Zum Öffnen der Tür muss der Hebel etwas angehoben werden und schwenkt dann mit auf, zum Schliessen reicht ein kräftiger Schubs mit der Schaufel an der Feuertür.

    mfg

    Thomas

  • Dietrich
    Die runde Scheibe innen bewirkt, daß Dir beim Oeffenen der Feuertüre keine Glutbrocken auf den Führerhausboden fallen. Die Scheibe verhindert nämlich, daß sich in dem Ring der Feuertüre dort Glutbrocken ablagern.

    Wenn Dir das Sicherheitsventil abbläst, kannst Du die Feuertür einen kleinen Spalt weit aufmachen (wenn Du in dem Ring des Bedienhebels dort auch eine Raste hast). Die Scheibe verteilt und bremst dann die zuströmende Falschluft.

  • Hallo Johannes,

    danke für die Erklärung bezüglich der "Prall-/Wirbelplatte". Die Idee mit der zusätzlichen Raste ist bedenkenswert, ich habe schon eine Idee, wie das gemacht werden könnte.

    Wenn bei diesem Kessel aber lose glühende Stückchen in der Feuerbüchse herumwirbeln, habe ich definitiv etwas falsch gemacht und die Brennerkeramik hat sich wegen unsachgemäßer Bedienung aufgelöst 8o 8o ;(, wovor mich "dieser und jener" bewahren möge ;) ;).

    Viele Grüße Dietrich

    Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.

    Einmal editiert, zuletzt von Dampfspieler (9. November 2007 um 17:14)

  • Moin,

    gestern habe ich mal überprüft, ob die Arbeit in der Werkstatt erfolgreich war. Dabei sind die folgenden Videos entstanden.

    http://www.myvideo.de/watch/2983597

    http://www.myvideo.de/watch/2983951

    Die Lok ist auch ein Zwerg und wird mal auf "Black Runner" hören, Basis ist der ROCKET-Bausatz von O.S. . Für SH2008 ist sie angemeldet.

    Viele Grüße Dietrich

  • Die "bewegten Bilder" zeigen, daß die "Rocket" durchaus lauffähig ist =) !
    Und die "Arbeitshaltung" des Lokführers ist wohl auch ein Beweis dafür,
    daß meine "Lieblingsstellung" (beim Fahren :P) so verkehrt nicht ist =) :D !
    Die blaue Gasflasche trübt den Eindruck noch ein bißchen;
    den die "hohe Schule" der "Rocket-Fahrerei" ist wohl doch, die Lok mit KOHLE zu feuern ...
    ... und auch dann noch - dampfmäßig - "über die Runden" zu kommen ;) .....

    Meine Gratulation trotzdem, zu diesem, Deinem "Black Runner" :) !

    :love: ... Gerald "GeGa" Buschan - der DAMPF-Bahn-Freak & ZENSUR-Allergiker ... !
    Orthographie: Ned imma frei erfundn & Ähnlichkeitn mit div. Regeln daher unvameidbar!
    Ceterum censeo: Das LEBEN ist schöööön - grundsätzlich !!!

  • Moin Gerald,

    auch mit Gas hat das kleine Maschinchen so seine Tücken und bis es richtig "eingefahren" ist, wird auch noch etwas Zeit ins Land gehen.

    Ganz sicher ist aber, dass es einer "liebevollen" und "unterstützenden" Hand bedarf und der "Lokführer" hinsichtlich vorausschauender Fahrweise arg gefordert ist. Auf jeden Fall ist "Dreschen", wie es oft und gern gemacht wird, mit dem Maschinchen völlig "daneben", auch mit Gasfeuerung. Die sorgt nur dafür, dass der Betrieb etwas sauberer ist und man "schnell mal nach dem Kaffeetrinken" noch mal "eine Runde" fahren kann.

    Viele Grüße Dietrich

    Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.

  • Hallo Adi,

    Zitat

    Ist das deine Rocket???


    nein, aber so wie sie jetzt ist, steckt da eine Menge Arbeit von mir drin ;) ;) :D.

    Zitat

    Tolles Modell, würde mich auch noch Interessieren. Nur wenn ich dahinter sitze sieht das aus wie ein Elephant der auf einer Maus sitzt!!!


    Ich glaube mit der Sequoia wirst Du glücklicher sein ;) und so wie ich gestern auf dem Wagen gelegen habe dürften das auch so an die 130kg an der Kuppelöse gewesen sein ;) :D.

    Das Maschinchen ist wohl eher etwas für "die Promenade".

    Viele Grüße Dietrich

    Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.

  • Zitat

    Original von Dampfspieler
    Moin Gerald, ...
    Ganz sicher ist aber, dass es einer "liebevollen" und "unterstützenden" Hand bedarf und der "Lokführer" hinsichtlich vorausschauender Fahrweise arg gefordert ist.


    Was ja auch riesig Spaß machen kann :) !

    Zitat

    Auf jeden Fall ist "Dreschen", wie es oft und gern gemacht wird, mit dem Maschinchen völlig "daneben", ...


    Meiner Meinung nach ist selbiges sowieso voll & ganz "daneben" - auch wenn's "oft & gern" praktiziert wird;
    aber jeder wie er kann & will 8) ... .

    Irgendwie ist "Rocket" fahren wohl die "hohe Schule" der "FünfZoll-DAMPF-FahrKunst" :) =) :] - auf JEDEN Fall wenn "coal fired" !

    :love: ... Gerald "GeGa" Buschan - der DAMPF-Bahn-Freak & ZENSUR-Allergiker ... !
    Orthographie: Ned imma frei erfundn & Ähnlichkeitn mit div. Regeln daher unvameidbar!
    Ceterum censeo: Das LEBEN ist schöööön - grundsätzlich !!!

    Einmal editiert, zuletzt von GeGa_DampfBahnFreak (20. Dezember 2007 um 11:58)

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Dietrich,

    freut mich das die Testfahrt gut verlaufen ist.
    Wenn die Lok in Sinsheim ihre Runden dreht, wird sie die allgemeinen Geschwindigkeitsrekordfahrer ganz schön ausbremsen, was ich persönlich nicht schlimm finde.
    Jetzt bleibt ja nur noch als nächste Herausforderung die Rampe mit aufgeständerter Strecke.
    Wir sind gespannt.


    Viele Grüße

    Martin

  • Zitat

    Wenn die Lok in Sinsheim ihre Runden dreht, wird sie die allgemeinen Geschwindigkeitsrekordfahrer ganz schön ausbremsen, ...
    Jetzt bleibt ja nur noch als nächste Herausforderung die Rampe mit aufgeständerter Strecke.


    Die Rocket ist NICHT langsam;
    ihr Treibrad ist nämlich nicht das Kleinste =) !

    Das Problem wird sein - aber da könnte ich "Beispiel" sein 8) - eine KONSTANTE Geschwindigkeit, die nicht mal besonders groß sein muß - einzuhalten ...
    ... um nicht in den "Stop & Go - Tross" zu geraten.
    Bei der "Gas-Lok" ist es vielleicht nicht so kritisch - bei einer "coal fired" Rocket ist es jedenfalls ein absolutes Muss - aber ein konstanter Zug ist unabdingbar um genug Dampf "zu kochen".
    Ich bin jedenfalls auch schon gespannt =) ... !!!

    Die "O.S. Rocket" von Charles Metz steht ja nun in Plochingen unter der Obhut von "Jan & Kai" - und ich gestehe, daß mir bisher "die Fummlerei" eher etwas zu mühsam war ;) !
    Aber Kai ist ganz erpicht drauf, die Rocket mal dazu zu bringen eine ganze Runde in Plochingen zu schaffen;
    mal sehn ob & wann er's schafft.

    Die Rampe in Sh ist - meiner bescheidenen Meinung nach - "unbezwingbar" für die kleine, leichte Lok -wobei ...
    ... beim LiegendFahren kann man ja ganz hervorragend "schummeln" 8) ;
    wie auch auf einem der verlinkten Videos eindeutig zu erkennen war :P ... !

    :love: ... Gerald "GeGa" Buschan - der DAMPF-Bahn-Freak & ZENSUR-Allergiker ... !
    Orthographie: Ned imma frei erfundn & Ähnlichkeitn mit div. Regeln daher unvameidbar!
    Ceterum censeo: Das LEBEN ist schöööön - grundsätzlich !!!

    Einmal editiert, zuletzt von GeGa_DampfBahnFreak (21. Dezember 2007 um 10:19)