Dampf-Zwerg

  • Moin,

    weil es mir keine Ruhe gelassen hat, ob ... und weil ich Dampfsachen gerne so früh wie nur irgend möglich mit ihrem "Lebenselexier" "konfrontiere", habe ich es probiert, den Zylinder unter Dampf zum Leben zu erwecken.
    Der kleine Universalkessel war schnell betriebsbereit, das Zylinderöl umgehend injiziert und für den Test waren auch nur geringe Dampfmengen erforderlich.

    Hier die bewegten Bilder von dem Unternehmen.

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    Harris (der Autor des Bauplan-Buches "Logging with steam") meint über den Moment:"It is the biggest thrill to see it run successfuly the first time!" - der Mann hat vollkommen Recht.

    Grüße Dietrich

    Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.

    3 Mal editiert, zuletzt von Dampfspieler (28. Juni 2022 um 20:31)

  • weil es mir keine Ruhe gelassen hat, ob ... und weil ich Dampfsachen gerne so früh wie nur irgend möglich

    moin Dietrich,
    da kann wohl Einer vor Aufregung Nachts nicht mehr schlafen??!
    Filmchen, mitten in der Nacht drehen,alle Achtung! :thumbup:
    Hat sich schön bewegt, Dein Zylinderchen.

    Schöne Grüße vom Spätschicht-Reinhold :sleeping:

    Dr.B
    ...und immer 'ne handbreit Wasser über der Feuerbüchse!

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Thomas,

    was du da sagst stimmt nicht.
    Wir haben alle unsere Loks vorher in Betrieb genommen und dann lackiert.
    Die Y sogar erst nach zehn Jahren.
    keine Probleme, bei Interesse ließ dir mal "back in Black" durch.
    Es kommt nur auf die richtige Reinigung an!

    Gruß
    Christian

  • Hallo Thomas,

    auch wenn Du Dir die Anrede gespart hast, was mich verwundert, nehme ich mal den Ball auf und spiele ihn weiter.

    Zitat

    ... Bei mir erfolgt die Inbetriebnahme unter Dampf auf keinen Fall vor der Lackierung!!

    Das spricht zumindest für ein gesundes Selbstvertrauen deinerseits, dass Deine Konstruktion in allen und wirklich allen Belangen überzeugt - schön, wenn es denn auch funktioniert.
    Ausgehend von meinen Erfahrung mit den unterschiedlichsten Dampfvehikeln möchte ich die aber erst zum Laufen bringen und das sollen sie sehr gut machen. Wenn das erreicht ist, kommt der Lack, der nach meiner Auffassung eine Zier des Werkes ist. Wenn die Konstruktion unter dieser Prämisse erfolgt, ist die spätere Lackierung problemlos möglich. Mitunter ist es ja auch hilfreich, einen professionellen Oberflächentechnicker zu fragen, wie Baugruppen lackiertechnisch günstig konstruiert und/oder gebaut werden sollten.

    Um Freude am Dampspielzeug zu haben, ist Lack aber vollkommen verzichtbar - meine unmaßgebliche Meinung.

    Ist im Endeffekt aber eine Frage, die jeder für sich selbst entscheiden muss, um glücklich zu werden ;) . Und wie so oft führen viele Wege nach Rom und noch mehr dran vorbei.

    Mein Weg hat mich zum Kreuzkopf für die Spillmaschine geführt. Er ist aus einem Stück Bronze entstanden. Die Bohrungen für die Führungsstangen sind 3 H7 gerieben. Der Kreuzkopfbolzen wird seitlich in eine 4 H7 geriebene Bohrung zwischen den Führungsstangen eingeschraubt (kleine Bohrung seitlich vorn) und danach werden diese montiert. Aktuell habe ich zur Schmierung der Führungsstangen Ölbohrungen und kleine Reservoire vorgesehen, aber vielleicht kommen da noch Ölbecher drauf. Die große Bohrung in der Mitte wird zum Einschnitt für das Pleuel erweitert.

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    Wem das Bauteil nun "etwas klotzig" vorkommt - der hat Recht, aber so war das beim Original auch - einer kleinen amerikanischen Sägewerkslok von 1896.

    Abschließend noch ein wenig "Ätschn" ;);) - die Bohrungen für die Führungsstangen sind augenscheinlich parallel ;) Das Anschlagen des Kolbens an die Zylinderdeckel wird im Betrieb natürlich nicht mehr erfolgen, weil der Kolben dann so eingestellt wird, dass er in den Totpunkten jeweils etwa 1 mm vor den Deckeln steht. Ob der Kolben für den Betrieb dann mehr in Richtung des hinteren Totpunktes eingestellt werden muss, wird sich zeigen. Es könnte aber sinnvoll sein, weil auch dieser kleine Kessel sich im Betrieb ausdehnt.

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    Grüße Dietrich

    Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.

    3 Mal editiert, zuletzt von Dampfspieler (28. Juni 2022 um 20:31) aus folgendem Grund: Video hinzugefügt

    • Offizieller Beitrag

    Moin Dietrich,

    ich teile deine Meinung die Lackierung betreffend uneingeschränkt!
    Für mich macht es auch mehr Sinn, dem Modell erst die Kinderkrankheiten zu nehmen und dann erst zu lackieren.
    Ist zwar Arbeit die Maschine nochmals komplett zu zerlegen, aber lieber einmal richtig als nachher andauernd irgendwo nachbessern.

    Deine Arbeit ist einfach scheen, es freut mich dir in Zukunft weiter folgen zu können.

    In diesem Sinne , frohes Schaffen

    Gruß
    Christian

    Das Licht am Ende des Tunnels könnte auch ein Zug sein !!! :D Ich bin der Fräser Eilig, was ich nicht fräs das feil ich.... Genitiv ins Wasser weil es Dativ ist :pinch:

    Einmal editiert, zuletzt von Steamchris (22. Oktober 2015 um 08:11)

  • Moin,

    es hat so seine Tücken, wenn man die Maßketten ein wenig aus dem Auge verliert. So blieb mir denn nur, den Kolben neu - etwas schmaler - zu machen, damit er von den Zylinderdeckeln frei ging. Er bekam an der Vorderseite eine Ausdrehung 3 x 1 mm, so dass er stramm auf der Kolbenstange sitzt und an der Rückseite eine weitere Ausdrehung 6 x 1,5 mm, für die M2-SW4-Befestigungsmutter.
    Der "Kolbenring" ist ein O-Ring 8 x 2, der in einer Nut 2,5 x 1,7 Platz findet.

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    Der Kreuzkopf ist fertig bearbeitet und muss noch "schön gemacht" werden. Den Kreuzkopfbolzen habe ich aus Silberstahl gemacht, er sitzt in einer 4 H7 geriebenen Bohrung. Der Bolzen wird im Pleuel geklemmt, so dass er sich nur in einem Bauteil dreht. Seine Schmierung erfolgt von den Kreuzkopfführungen her.

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    Und so sieht es aus, wenn der Kolben eingebaut ist und man von hinten auf den Zylinder blickt. Ganz deutlich ist zu sehen, was passieren kann, wenn man abgelenkt wird (halbrechts unten) ;(;( . Weil "der Doktor" aber wusste, wie es geht, konnte der Patient gerettet werden :thumbup::thumbup:;) .

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    Weil der Zylinder gebaut ist, habe ich die Dampfkanäle wie folgt aufgebaut:
    - Zylinder und Fußblock miteinander verlötet,
    - 1 mm tiefe und 6 mm breite Einfräsungen im Zylinder (oben) und im Schieberspiegelblock (unten) hergestellt,
    - Schieberspiegelblock auf Zylinder gelötet, Schieberspiegel winklig überfräst,
    - Dampfkanal im Schieberspiegel zur "Tasche" je Seite mit 4x 1,5 mm-Bohrungen hergestellt,
    - Fräsen der Taschen in den Zylinderendflächen 1,5 mm tief,
    - Dampfkanal im Zylinder zur Tasche je Seite mit 3x 1,6 mm-Bohrungen hergestellt.

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    Auf die Weise haben die Dampfkanäle ausreichend Querschnitt, um in ihnen eine maximale Dampfgeschwindigkeit von 20 m/s einhalten zu können und Drosselverluste auszuschließen. Das erforderliche Rechenblatt gibt es hier im Forum.

    Grüße Dietrich

    Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.

    4 Mal editiert, zuletzt von Dampfspieler (25. Oktober 2015 um 08:20)

  • Hallo Thomas,

    Zitat

    ... Hast du eigentlich schon einmal einen X-Ring als Kolbendichtung verwendet?


    ja, in einem GG Zylinder und das war "ein wenig kontraproduktiv", weil dessen Oberfläche eine zu große Rauhigkeit hatte - die Lippen wurden einfach "weggehobelt".
    In Zylindern hoher Oberflächengüte - Edelstahlpräzisionsrohr beispielsweise - dürften die ihre Vorzüge durch den Schmierstoff in der Mitteltasche aber voll zur Geltung bringen können.

    Ich habe heute Vormittag "spanabhebend" gearbeitet - gesägt und gefeilt - und dabei ist das Pleuel entstanden. Der Hubzapfen der Kurbelscheibe läuft in einer RG7-Buchse, die 6 H7 gerieben ist. Der Kreuzkopfbolzen sitzt straff im oberen Pleuelauge, so dass ich auf eine Klemmung erst mal verzichte. Nun muss ich das Pleuel "nur noch" schmücken - Spannkeilschraubenattrappen, den Mittelteil abmagern u. ä..

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    Grüße Dietrich

    Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.

  • Moin Hartmuth,

    zu 1. - auf Deinem Rechner, Du warst der erste, der sie 2012 haben wollte ;);) .
    zu 2. - ja bei der Maschine des EICHENDAMPFERS sehr erfolgreich (REGNER-Neptun-Twin 2x 14 x 18).


    Moin alle miteinander,

    Ich habe mir etwas mehr Arbeit gemacht, als ich wollte, weil .... ach schweigen wir drüber =O=O . Am Kreuzkopf war die Bohrung für den Kreuzkopfbolzen verlaufen und am Pleuel die Bohrungen in den Buchsen - zwar nur ganz gering, aber das "Drängen" war deutlich zu merken und da habe ich es dann neu und ordentlich gemacht. Nun funzt der Antrieb so, wie ich mir das vorgestellt habe.

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    Als nächstes kommt die Platte mit den Widerlagern der Kreuzkopfführungen und dem Lager für die Steuer-Übersetzungs-Welle. Letztere setzt mit den darauf befindlichen Hebeln den Exzenterhub auf der Kurbelwelle in den Steuerhub 20 mm weiter oben um, außerdem wird der Exzenterhub - 6 mm - in den Steuerhub - 3 mm - "übersetzt".

    Grüße Dietrich

    Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.

    Einmal editiert, zuletzt von Dampfspieler (26. Oktober 2015 um 09:03)

  • Moin,

    hier mal ein paar bewegte Bilder von der Bewegung des Pleuels und der Kurbelwelle der Spill-Dampfmaschine bei Einsatz von Druckluft. Wenn jetzt noch die Steuerung montiert ist und so arbeitet, wie ich mir das wünsche, sollte es ja "kaum auszuhalten sein". ;);)

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    Der Abrieb ist auch dank des guten Feinmechaniköls deutlich weniger geworden.

    Grüße
    Dietrich

    Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.

    Einmal editiert, zuletzt von Dampfspieler (28. Juni 2022 um 20:33)

  • Moin Hartmuth,

    Zitat

    ... irgendwie konnten die Dampflokführer um 1836 das besser.

    was wunder, die hatten ja auch Dampf, ich musste mich noch mit der Luftpumpe herumschlagen und hätte gut drei Hände mehr gebrauchen können ;);) .

    Damit das Maschinchen es zukünftig aber selber kann, ist die Widerlagerplatte mit der Steuerungsübertragungswelle in Alt-Väter-Art (sägen, feilen, bohren, löten) entstanden.

    Um die Befestigungsplatte (die kleine links) während des Lötens an ihrem Platz zu halten, habe ich sie mit zwei M2-Messingschrauben befestigt. Die Lager der Kreuzkopfführungen wurden nur eingesteckt. Die Lager der Welle wurden als eine durchgehende Hülse angefertigt und mit einer Anlagefläche versehen, mit der sie an der Widerlagerplatte anlag. Anschließend wurden alle Teile miteinander verlötet.
    Danach habe ich eine Messinghülse 4 x 0,5 mm mit LOCTITE 648 in die Lagerhülse eingeklebt und dann das Mittelteil heraus gesägt. Dadurch fluchten beide Lager. Dann kam die "Putzbrigade" und abschließend wurden alle Lagerbohrungen mit 3 H7 gerieben.

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    Nachdem das erledigt war, habe ich die Hebel für die Übersetzungswelle angefertigt. Ein 1,5 mm-V2A-Blech wurde mit den erforderlichen Bohrungen (3 und 6,2 mm) versehen, danach ein Drehteil aus 8er Rundmaterial hart eingelötet und die Außenkontur fertig bearbeitet (gefeilt). Der kleinen Radius ist mittels einer Schablone aus dem Kopf einer M3-Maschinenschraube (D5,5) entstanden - Stichwort "Feilrolle". Fixiert werden die Hebel auf der Welle mit M3-Gewindestiften.

    Dann kam die Prozedur des "Probesitzens" - die war erfolgreich. Nun müssen noch der Exzenter und die Stangen angefertigt werden.

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    Grüße Dietrich

    Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.

  • Hallo Christian,

    Zitat

    ... das wird ja wieder ein Leckerbissen - weiter so.

    danke für den Zuspruch - ich werde mir Mühe geben. ;);) Mit schönem Spielzeug spielt es sich einfach schöner und wenn man dann noch weiß, wie etwas funktioniert und warum, ist das der Spielfreude ja auch ganz zuträglich. 8o8o8o

    Die Lagerbuchsen sind in die Hebelchen der Übersetzungswelle mit LOCTITE Fügen Welle - Nabe eingeklebt und die M2-Gabelköpfe (Zukaufteile) angepasst. Am Gabelkopf für den kurzen Hebel musste der Schlitz etwas erweitert und der Kopf verrundet werden, um den erforderlichen Schwenkwinkel überstreichen zu können.

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    Die Widerlagerplatte wurde mit den Bohrungen für die Stehbolzen des Lagerblocks versehen und dann montiert. Als Stehbolzen habe ich M2-Edelstahl-INBUS-Gewindestifte verwendet, weil die sich sehr gut montieren lassen und eine deutlich höhere Zugfestigkeit als solche aus Messig haben. Trotzdem ist moderates Anziehen angesagt.

    Damit man die kleinen Teile leichter wieder findet, wenn sie sich denn mal "davon gemacht" haben, ist ein unter gelegtes Tuch oder eine rutschhemmende Unterlage eine sehr gute Idee - mein Kater fand das ein sehr interessantes Spiel ;(;(;( und konnte mir erfolgreich helfen. Ich habe ihm dann ein paar Dreamys spendiert - EInsatz muss belohnt werden ;);) .

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    Die Kollisionsprüfung war wie immer ganz schön spannend, aber es hakte nix - wie schön. Die Bolzen in den Gabelköpfen werde ich aber so kürzen, dass sie bündig mit dem Kopf sind - aktuell stehen sie geringfügig über.


    Grüße Dietrich

    Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.

    Einmal editiert, zuletzt von Dampfspieler (7. November 2015 um 05:17)

  • Hallo Dietrich,
    können wir den Dampfzwerg in Karlsruhe bewundern, sieht bis jetzt super aus. Warum machst Du am Ende der Wellen keine Unterlegscheiben mit Splinte hin, ist zwar etwas aufwendiger, würden dem Triebwerk aber auch gut zu Gesicht stehen. Bitte um Gottes Willen nicht als Kritik verstehen sondern nur als ginge auch.
    Grüße
    Wolfgang

    † 2017

  • Hallo Wolfgang,
    Splint und U-Scheibe auf der Welle machen kaum Sinn. Die Hebel müssen auf der Übersetzungswelle ja starr fixiert sein. Und außen an der Welle ist ein Splint überflüssig da der Hebel zwischen den Lagern die Welle fixiert.
    Volker

  • Hallo Volker,
    wenn eine Welle fest fixiert ist, hast Du Recht, man sieht es ja an der Inbusschraube. Aber es war nur so ein Gedanke es so aussehen zu lassen, wie auf dem Foto.
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    An dem Voreilhebeln meiner 80er habe ich dass so gemacht. Hier sind die Wellen schwimmend gelagert.
    Grüße
    Wolfgang

    † 2017

  • Hallo Wolfgang,

    Zitat

    ... können wir den Dampfzwerg in Karlsruhe bewundern, sieht bis jetzt super aus.

    möglicherweise, aber das entscheide ich kurzfristig. Ich wollte mit MARTIN zum EDHT 2016 kommen, aber dessen Gasfeuerung war der Ablehnungsgrund.


    @ all,

    ich habe das Wochenende genutzt um das Steuerungsgestänge zu bauen und zu montieren. Die Exzenterbrille ist eine "Lötübung" ;) . Weil sie aus einem Stück gebaut ist, musste ich mir etwas einfallen lassen, um den Exzenter einstellen zu können - eine Bohrung an der richtigen Stelle war die Lösung.
    Auf der Rückseite der Schwungmasse/Kurbelscheibe habe ich eine Markierung angebracht, mit der der Inbusschlüssel zum Anziehen des Gewindestiftes) beim Einstellen der Steuerung zur Deckung gebracht werden muss. Letztendlich gaaaanz simpel, aber die Gedanken, die man sich vorher machen muss, brauchen doch etwas zeit und mancher Lösungsansatz wird wieder verworfen.

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    Nachdem alle Teile montiert waren und sowohl mit Hand wie auch mit Druckluft kollisionsfrei liefen, habe ich meinen kleinen Universalkessel angeheizt und es mal probiert. Hier ein Blick auf die "Versuchsanordnung".
    Weil die Abdampfleitung erst noch gebaut werden muss, habe ich ein Papiertuch zum Auffangen des Kondensat-Öl-Gemisches verwendet.

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    Ich hatte gehofft, auf die Zylinderentwässerung verzichten zu können, aaaaber ... - ich muss die wirklich bauen. Mal sehen, wie ich sie ausführe.


    Grüße Dietrich

    Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Dampfspieler (28. Juni 2022 um 20:34)