Bei kompressiblen Medien ist in der praktischen Ausführung der erzielbare Wirkungsgrad bei der Leistungsübertragung naturgemäß geringer als bei (nahezu) inkompressiblen. Daher wurde auch praktisch keine Luft als Übertragungsmedium beim Original verwendet, abgesehen von Nebenfunktionen, die nur gelegentlich (im Vergleich zum stetigen Fahrantrieb) benutzt werden, wie Bremse etc.
Auch der Versuch, Dampflokfahrwerke mit dem Abgas von Dieselmotoren zu betreiben, wurde ja nicht im großen Stil weiterverfolgt. Obwohl die Fahrwerke zunehmend umsonst verfügbar gewesen wären.
Im Modell wäre wohl die Umsetzung noch interessant, wenn der Wirkungsgrad sowieso nicht interessiert (Siehe die als "Fahrregler" bezeichneten Widerstandsheizungen), auch weil die Antriebs-Regelungstechnik ziemlich überschaubar gehalten werden könnte (1-3 Kugelhähne für 3,50 Euro, ansonsten nicht viel...).
Für den Überdruckschutz (bei Luft mit üblichen Temperaturen) gibts vom LKW fertige Druckabschaltventile, die beim Erreichen des Betriebsdruckes im Vorratsbehälter den Kompressor in den Leerlauf schalten. Sollte gebraucht wohl irgendwo nahezu gratis erhältlich sein.