Pressluftlok

  • Bei kompressiblen Medien ist in der praktischen Ausführung der erzielbare Wirkungsgrad bei der Leistungsübertragung naturgemäß geringer als bei (nahezu) inkompressiblen. Daher wurde auch praktisch keine Luft als Übertragungsmedium beim Original verwendet, abgesehen von Nebenfunktionen, die nur gelegentlich (im Vergleich zum stetigen Fahrantrieb) benutzt werden, wie Bremse etc.
    Auch der Versuch, Dampflokfahrwerke mit dem Abgas von Dieselmotoren zu betreiben, wurde ja nicht im großen Stil weiterverfolgt. Obwohl die Fahrwerke zunehmend umsonst verfügbar gewesen wären.

    Im Modell wäre wohl die Umsetzung noch interessant, wenn der Wirkungsgrad sowieso nicht interessiert (Siehe die als "Fahrregler" bezeichneten Widerstandsheizungen), auch weil die Antriebs-Regelungstechnik ziemlich überschaubar gehalten werden könnte (1-3 Kugelhähne für 3,50 Euro, ansonsten nicht viel...).

    Für den Überdruckschutz (bei Luft mit üblichen Temperaturen) gibts vom LKW fertige Druckabschaltventile, die beim Erreichen des Betriebsdruckes im Vorratsbehälter den Kompressor in den Leerlauf schalten. Sollte gebraucht wohl irgendwo nahezu gratis erhältlich sein.

    Wie heist jemanndt mitt ein Stöckchen in Popöchen? "Darm-Pflock-Führer"!

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  • das mit dem Druckabschalterventil ist ne gute idee, werde ich mal schauen.

    Auch eine idee wäre es, einen hydraulikantrieb , gemäß z.B. der V100.

    der Benziner könnte so eine Ölpumpe (heizungsbedarf) antreiben.

  • Bei einem benzin-hydraulischen Antrieb bist du aber wieder bei den "konventionellen" Antrieben...
    Wieviel hat die Lok dann noch mit der Pressluftlok zu tun?

    Gruß
    Taiga007

  • Ich denke, man sollte am besten einen weg wählen, der am einfachsten zu bauen ist. dies wird sich noch entscheiden...

  • Hallo!

    Ja,ja, Johannes hat zwar gerade dazu aufgerufen, die alten Fäden nicht wieder aufzunehmen, allerdings hat mich die Idee einer Druckluftmaschine seit diesem Thread nicht mehr losgelassen. Jetzt hat sich ergeben, dass ich von einem Nachbarn der tauchenden Zunft zwei Pressluftflaschen (200 bar) geschenkt bekam. Im Tauchverein werden sie gerade ausgemustert, weil sie Ventile tragen, die nicht mehr bei Lungenautomaten eingesetzt werden sollten. Das kann aber bei der Bahn nicht stören. Eine dritte Flasche ist in Aussicht, dann könnte der Bau einer Druckluftlok losgehen. Dafür sehe ich mich momentan nach einem geeigneten Paar Zylinder um. Solltet ihr welche oder auch hilfreiche Tipps zum Aufbau einer solchen Maschine haben, lasst von euch hören. Ich werde in Zukunft über Fortschritte berichten.

    Grüße
    Gebus