Nostalgiker müssen umsteigen...

  • Wer in Zukunft Nostalgie erleben möchte, muß wohl von Dampf auf Diesel umsteigen, da Dampf dann nicht mehr nostalgisch ist:
    http://www.dlm-ag.ch/news/news.htm ("Abbrechen" klicken)

    :D


    Wann ist denn nun eigentlich der Abstellbahnhof wieder zugänglich? Oder wurde der aufs Abstellgleis geschoben??? Da ist er aber doch schon!

    Wie heist jemanndt mitt ein Stöckchen in Popöchen? "Darm-Pflock-Führer"!

    ValveGear Constructor - Dampflokomotivgestänge halbautomatisch auslegen lassen und/oder auf weitere Zielwerte optimieren - in Sekunden, nicht in Tagen!

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    2 Mal editiert, zuletzt von Stephan_A (13. Juli 2008 um 10:15)

  • In Deutschland wird es wohl nicht solche Umstellungen geben! Da sind die Deutschen auf diesem Gebiet der Energieeffizienz viel zu... (Das lasse ich lieber mal frei sonst gibt's noch Ärger :D) Also auf jeden Fall nicht so wie die Schweizer!

    Schade eigentlich :rolleyes:

    Viele Grüße
    Tommy

  • Zitat

    Original von Tommy Ehnert
    In Deutschland wird es wohl nicht solche Umstellungen geben! Da sind die Deutschen auf diesem Gebiet der Energieeffizienz viel zu... (Das lasse ich lieber mal frei sonst gibt's noch Ärger :D) Also auf jeden Fall nicht so wie die Schweizer!

    Schade eigentlich :rolleyes:

    Viele Grüße
    Tommy

    Wieso? Der Wirkungsgrad dieser Maschinen soll gar nicht so schlecht sein.
    Und wenn derartige Loks vielleicht mit Holz betrieben werden (Holzvergaser oder Holzpelletfeuerung, das gibt es ja schon für Zentralheizungen),
    könnten sie vielleicht sogar im Unterhalt billiger als eine Diesellok sein.

    ...und außerdem könnte man sich über voll besetzte Züge freuen ;)

    Grüße,
    Jonas

  • Also der Wirkungsgrad allein wird im Dauerbetrieb bei einer Dampfmaschine in auch nur ansatzweise herkömmlicher Ausführung nicht an einen Dieselmotor ran kommen, allerdings ist der auch nicht mehr ganz so wichtig, wenn man Diesel teuer bezahlen und Holz nur vielleicht 1000m weit transportieren muß.
    Beim 5AT-Projekt wird mit ca. 14% oder 15% Wirkungsgrad bei Spitzenleistung gerechnet, also dann wohl noch ein klein wenig mehr im Bereich des maximalen Wirkungsgrades. Bei alten Heißdampfloks waren es im täglichen Betrieb nicht über 6-8%, und bei Naßdampfloks schätze ich mal ca. 1/2 bis 2/3 davon, also wohl nicht weit über 4%.
    Ob es in dem Beitrag um Heiß- oder Naßdampf geht, weiß ich nicht, allerdings geht es insgesamt um einen geplanten Umbau und 2 (!!) bereits im kommerziellen Betrieb befindliche stationäre Maschinen. Finde ich recht beachtlich.

    Zu den voll besetzten Zügen: Dazu gibts auch ein paar Andeutungen auf der DLM-Seite, aus Holland kommt voraussichtlich ab 2011 eine Bestellung für eine neue Dampflok, 2D2.

    Aber wen (außer mir) interessieren hier schon überlebensfähige Dampfloks, gell :P

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    2 Mal editiert, zuletzt von Stephan_A (14. Juli 2008 um 23:43)

  • Zu der Holzfeuerung: Unsere europäischen Maschinen, aber vor allem die Einheitsloks sind alle für Kohlefeuerung konstruiert. Aber viel schlimmer ist die Tatsache dass der Wirtschaftswald nicht ausreichen würde um alle Züge fahren lassen zu können! Da wäre der Atomantrieb besser, da kannste mit wenigen Atomspaltungen viele km fahren! :D

    Soviel zumindest zur Dampflok, bei Stationärmaschinen sieht das doch schon wieder ganz anders aus, kenne mich da aber nicht so gut aus :rolleyes: 8)

    Viele Grüße vom Möchtegernwissenschaftler Tommy

  • Der Heizer würde wenigstens immer "strahlend" nach Hause,
    wenn er eine Lok mit Kernreaktor betreibt ;)

    In Kohlestaubfeuerungen würde sich Kohle recht sauber verbrennen lassen,
    Rostfeuerungen werden heutzutage auch gar nicht mehr benutzt.


    Grüße,
    Jonas

  • Ich meinte damit moderne Kesselanlagen, zB. in Kraftwerken.
    Und auf Museumsloks, Dampfschiffen und in unserem Hobby würde ich Rostfeuerungen auch vermissen.

    Noch mal zum Wirkungsgrad:
    Die Br 43 schaffte es damals schon auf 10%, die 44 auf 9.5%,
    die Br 50 mit Franco-Crosti Vorwärmer auf 9.75% Gesamtwirkungsgrad
    und einen Kesselwirkungsgrad zwischen 89-91%.


    Grüße,
    Jonas

    Einmal editiert, zuletzt von 44 1486 (16. Juli 2008 um 10:44)

  • Hallo Jonas,

    laut meinen Recherchen waren die französischen und amerikanischen Loks den deutschen weit überlegen, besonders die Einheitsloks, aber bei den genannten Zahlen ist das doch schon beachtlich viel, hinsichtlich der Reibungsmassen! 8o Besonders bei den Kesseln hätte ich weniger gedacht... :rolleyes:

    Viele Grüße
    Tommy

  • Hallo,

    nicht alle Französischen Loks waren den deutschen überlegen.
    Aber mir ist eine Französische Lok mit über 5000PS und 12% Wirkungsgrad
    bekannt. Und das bei eine Größe wie etwa eine BR 03.

    Allerdings hatten diese hohe Wartungskosten, so das so das sie von
    einfachen Zwillings-Lok überlebt wurden.

    Ich finde, dass die amerikanischen Lok im Verhältnis zu ihrer Größe
    gar nicht so leistungsvoll waren. Oft hatten sie zu kleine
    Zylinderdurchmesser, dass sie immer mit hohen Füllungen fahren mussten.
    Im Gegensazt dazu waren viele so kontruiert, dass sie sehr wartungsarm waren
    und die rießigen Röstflächen auch schlechte amerikanische Kohle verwerten konnten.

    Der Kesselwirkunggrad bezug sich ja nur auf die 50 mit dem Franco-Crosti Vorwärmer. Bei einer 38 zwischen 75% und 50%. Mit "Quetschesse"
    zwischen 70% und 80%.

    Grüße,
    Jonas

  • Also meines Wissens waren die Zylinder bewußt klein konstruiert, damit die Lokführer nicht mit durchdrehenden Rädern anfuhren. Vielleicht waren die Amis ja damals schon genauso einfach gestrickt wie heutzutage...

    Wie heist jemanndt mitt ein Stöckchen in Popöchen? "Darm-Pflock-Führer"!

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  • Zitat

    ... Vielleicht waren ... damals schon genauso einfach gestrickt wie heutzutage...


    Ganz genau das ist auch mein Informationsstand :] !!!!!

    Reichlich unwirtschaftlich das ganze - aber auch "Ressourcenschonung" hat man "dort drüben" nicht wirklich "erfunden", oder :( ... .

    Ein weiterer "Vorteil" der kleinen Zylinder und hohen Füllungsgrade:
    Man braucht nicht Lösche ziehen - weil der ganze "Dreck" via Kamin fein gleichmässig über's Land verstreut wird 8) .....

    AltÖsterreich ging da definitiv andere Wege - überreichlich große Zylinder und Verbund.
    Gehandicapt auch durch niedrige - ~14,5 to - Achsdrücke.

    Aber große - sparsame !!! - Zylinder bedürfen "gefühlvoller LokführerPfoten" :) - ganz nach meinem Geschmack =) .....

    :love: ... Gerald "GeGa" Buschan - der DAMPF-Bahn-Freak & ZENSUR-Allergiker ... !
    Orthographie: Ned imma frei erfundn & Ähnlichkeitn mit div. Regeln daher unvameidbar!
    Ceterum censeo: Das LEBEN ist schöööön - grundsätzlich !!!