Pulsometer im Modell?
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Vermutlich ne´blöde Frage, aber was ist denn ein Pulsometer?
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Habe zwar keine Erfahrung mit den Dingern, aber ich fürchte, daß sie nicht ohne Probleme in den Modellmaßstab zu bringen sind (wie so manches in der Technik wenns dann auch funktionieren soll).
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Zitat
Original von Werkstatt
Vermutlich ne´blöde Frage, aber was ist denn ein Pulsometer?
's gibt keine "blöden Fragen"
- nur blöde Antworten
... .
Gemäß dem unten gesetzten Link lautet die Antwort:
Ein Pulsometer ist eine aus der Dampfpumpe von Thomas Savery abgeleitete, kolbenlose, mit Dampf betriebene Pumpe, die zum Heben von Flüssigkeiten benutzt wurde."
und weiter:
"Anwendungsgebiete waren ... auch die Wasserversorgung von Dampflokomotiven auf freier Strecke. Den zur Förderung benötigten Dampf entnahm man hierbei aus dem eigenen Dampfsystem der Lokomotive. Nachteilig ist der im Vergleich zu anderen Pumpen hohe Dampfverbrauch pro geförderter Menge Flüssigkeit und ... Aufgrund ihrer Ineffizienz bei der Umsetzung von thermischer in potentielle Energie werden Pulsometer heutzutage nur noch selten benutzt."Pulsometer werden heutzutage noch bei den wenigen verbliebenen Waldbahnen verwendet - zum "Saufen aus dem Bach"
... - und wenn ich nicht irre ist auch einer auf der Achenseebahn in Tirol im Einsatz !Zur ursprünglichen Frage:
Ich hab - wie z.B. beim "Selbstbau"
... - "keine Erfahrung";
auch kenn ich keine Modelllok die so'n Ding dran hat.
Zwar hat von "den Barwiesern" jemand eine wunderschöne (=detailgetreue) Achenseebahn-Lok nachgebaut ...
... aber wenn ich mich recht entsinne, ist der/das(?) Pulsometer bei dieser Bahn fix aufgebaut und die "durstigen Dampfloks" liefern bloß den Dampf ...
... und "tauschen ihn vor Ort gegen Wasser"
!
Grundsätzlich war mein 1. Gedanke ähnlich wie Willi's Statement:
Geht (vermutlich) in der Verkleinerung nicht (wirklich).
Andererseits:
Da die Effizienz im "Gartenbahn-Betrieb" (offenbar) keine Rolle spielt {wie man an heftig schürenden Lokführer/Heizern und allzuoft abblasenden Sicherheitsventilen allenthalben beobachten kann
:P} ...
... wäre es für einen Bastler wohl durchaus wert einen Versuch zu starten.
Wär bestimmt interessant & attraktiv, so'n Pulsometer im Modell "vorführen" zu können !!!
Allerdings vermute ich, daß es/er nur in großen Maßstäben realisierbar ist;
einfach der Reibungsverluste und relativ kleinen "Kondensationsoberflächen" wegen.Soviel zum Thema "blöde Frage(n)"
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"Kleine Kondensationsoberflächen"??? Bei maßstäblicher Verkleinerung geht die Oberflächen mit der 2. Potenz des Maßstabs runter, das Volumen in der 3. Potenz. Wenn man die auftretenden Effekte vergleicht, sind die Konsationsoberflächen im Modell also eher "groß", relativ gesehen.
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Asche auf mein Haupt
...Irgendwie ... egal;
ich kann's eh net baun um's auszuprobieren
.
Die einfache Funktionsweise spräche für einen Versuch.
Bei den kleinen Volumina und Mengen an Dampf die ich zur Verfügung hab ...
... ob ich damit den nötigen Unterdruck zum Betätigen der Ventile zustande bringe !?!?Schönes WE noch - und genug Zeit zum Grübeln und Tüfteln ...
... und bauen ! -
Hallo Gerald,
Achensee stimmt 100%!
Dort ist der Pulsometer fix am Seerand installiert, es wird eine Dampfverbindung von der Lok installiert und die Lok schlürft Seewasser....Es gab die Pulsometer auch auf Lokomotiven, besonders bei Klein- und Feldbahnen. Bei den Frankfurtern gibt es mindestens eine Feldbahnlok mit funktionierendem Pulsometer.
Von der MPSB gibts auch einige Bilder, wo Loks auf einer Brücke gerade aus dem Bach "trinken".....mit einem langen Schlauch nach unten. Angeblich waren bis zu 8m Förderhöhe drin.
Grüsse von Toni
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Wenn es nur darum geht, Wasser aus einem Eimer neben dem Gleis in den Modelltender zu befördern, da hab ich schon mal was ganz anderes gesehen:
Ein Injektor an einem Stab, der die Dampfleitung und auch die Wasserleitung zum Tender enthielt, wurde an das Dampfsystem der Lok gekoppelt. Das Ende des Stabes mit dem I. dran wurde in den Eimer gestellt, Dampf auf - und Wasser marsch!
An der Ansaugöffnung der I. war ein kleines Sieb. Wenn der I. in den Eimer eintaucht, hat der I. immer genug Wasservordruck. Der Förderdruck des I. ist hoch genug, um Wasser in den Kessel zu drücken, für das Anheben von Wasser in en Tender reicht das allemal...
Natürlich tut es ein Trichter im Tender und das Einschütten aus dem Eimer auch - mit dem Injektordingbums ist es aber etwas mehr stylish und publikumswirksamer.
Referenzen zum Pulsometer
https://www.dampfbahner.net/www.mining-jou…l/01-06-07.html
http://newsgroups.derkeiler.com/.../msg00026.pdf
http://www.febalok.de/temp/pulsometer.jpg
https://www.dampfbahner.net/www.aircaraccess.com/catacous.htmFa. Joseph Evans and Sons in Wolverhampton war auf dem Gebiet aktiv:
https://www.dampfbahner.net/www.localhisto….../evans01.htm
https://www.dampfbahner.net/www.prestonser…o.uk/plates.htmbei ebay kann man ein Bild von einem Pulsometer finden
http://cgi.ebay.de/Stich-1900-Pul…022111001r39490 -
Hallo GEGA
HAbe vor ein paar Jahren die Achensehbahn besucht und am Bootsanleger wird so eine Pumpe benutzt um die Dampfloks mit Speisewasser zu versorgen.
Mit einer Beweglichen Rohrleitung und Flügelüberwurfmutter wird die Dampfleitung an der Lokführerseite mit Lok und Pumpe verbunden.
Leider habe ich zu derzeit noch keine Fotoapparat besessen.
Gruß Karsten -
Der PDF-Link ist exakt
ein Bild von einer Lok mit einem Pulsometer auf dem Umlaufblech.
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Mahlzeit!
Neben den zumeist ortsfesten Pulsometern, die über eine bewegliche Dampfleitung oder einen Schlauch mit Frischdampf von der Lok gespeist wurden, ist besonders bei Feldbahnloks der Wasserheber, auch Elevator genannt, verbreitet.
Dabei handelt es sich um eine vereinfachte Dampfstrahlpumpe ohne Wasserreduzier- und Schlabberventil. Oft waren die Elevatoren mit einem Zweiwege-Hahn kombiniert um beispielsweise einen Schlauch zum Feuerlöschen anschließen zu können. Der zweite Abgang führt in den Wasserkasten.

Hier ein Körting-Elevator an einer Jung-Feldbahndampflok vom Typ Hilax (8293/1938). Oben das Anstellventil für den Frischdampf, seitlich dann der Saugstutzen, darunter der Schlauchanschluß. Am unteren Ende des Standrohres das Knierohr zum Rahmenwasserkasten.

Dampfdüse des ausgebauten Düsenstocks.

Nach dem Zerlegen des Oberteils wird der Kegel der Ventilspindel sichtbar.

Auch die Krauss-Lok 7790/1924 hat einen fast baugleichen Wasserheber. Sie war im gleichen Steinbruch im Einsatz.
Die Elevatoren haben den Vorteil nicht gegen einen Gegendruck wie eine Kessel-Speisepumpe arbeiten zu müssen. Zum Füllen des Wasserkastens müssen sie jedoch permanent mit Frischdampf versorgt werden, der Dampfverbrauch ist damit relativ hoch.
Gruß Sven