Das Ende der Freiheit im Walde
Im Jahre 1215 haben die Englischen Barone in der Magna Carta dem König JOHANN OHNE LAND eine Reihe von Rechten für sich und das 'gemeine Volk' abgetrotzt.
Die Magna Carte ist eines der wichtigsten Dokumente in der Geschichte der Demokartie.
So wurde u.a. damals festgelegt,
dass Jedermann von einem Schwurgericht nur verurteilt werden kann, wenn die Geschworenen 'Seinesgleichen' sind,
dass Witwen nicht für die Schulden ihrer verstorbenen Ehemänner aufkommen müssen,
etc... und schließlich,
dass das 'gemeine Volk' ungehindert in den Wald gehen darf, um totes Holz für den Gebrauch als Feuerholz, für Werzeuge oder den Bau von Häusern zu machen.
Fast 800 Jahre galt dieses Recht der Holznutzung. Man ging zum Förster, registrierte sich gegen eine Verwaltungsgebühr, bekam seinen Schein und durfte in den Wald gehen, um Äste und Wurzelstümpfe von gefällten Bäumen kleinzuhacken und einzusammeln.
Nun ist auch damit Schluss. Die Gurus von Health & Safety haben durchgesetzt, dass die Arbeit mit einem Beil oder einer Axt zu gefährlich ist und dass dies nur noch den professionellen Waldarbeitern vorbehalten ist. Feuerholz aus dem Wald zu holen, im Zeichen der Energiekrise, ist dem normalen Volk nunmehr verboten.
Damit ist nun auch das letzte der Rechte und Freiheiten der Magna Carta abgeschafft oder verwässert worden.
Bei offiziellen Anlässen singen wir:
Land of Hope and Glory, Mother of the Free,
How shall we extol thee, who are born of thee?
Wider still and wider shall thy bounds be set;
God, who made thee mighty, make thee mightier yet,
God, who made thee mighty, make thee mightier yet.
und kriegen feuchte Augen.
Im Mutterland der Freien ist Holzhacken im Wald nun aber nicht mehr möglich.