• Hallo,

    ich möchte , da das hier mein erstes Post hier ist, kurz vorstellen. Ich heiße Ralph und komme aus der Nähe von Speyer und beschäftige mich seit einigen Jahren mit allem was Dampft. Hier besonders mit Stationärmaschinen und mit meinem 4? Scale Traktor. Nach ein paar Jahren Sinsheim wird auch das Eisenbahner Virus immer größer. Optimal wäre schon eine Dampflok, doch erst muss meine Dauerbaustelle Traktor fertig werden. Akkuloks waren mir, so wie die diversen Bausätze / Teile in Sinsheim angeboten werden immer zu kostspielig. Durch Simons Feldbahn ist mir bewusst geworden, dass es auch günstiger geht.
    Nun plane ich mit dem 12jährigen Neffen meiner Frau(hoffentlich habe ich das Alter richtig angegeben, sonst kann ich mir was anhören) was Eigenes auf die Räder zu stellen. Unsere Vorgaben ist mit geringen Aufwand ( Arbeitszeit und Geld) was ordentliches hin zubringen. Am Besten geht das wohl mit einer Feldbahn, da man sich hier recht frei entfalten kann.
    Als Antrieb wollen wir einen Scooter verwenden. Als Lok gefällt mir die Gmeinder gut. Die Wagen sollen aus einem Vierkantrohrrahmen ( davon habe ich noch einige Meter) mit fertigen Stehlagereinheiten gebaut werden. Als Ladegut auf dem Holzaufbau haben wir .B Baumstämme vorgesehen. Baugröße soll 5? mit ca 1:5 sein.
    Trotz recht vielem Lesens habe ich noch einige Fragen an euch

    1)was ist besser, eine angetriebene Lok oder ein Antriebswagen?
    2)Welche Antriebsleistung soll der Motor haben und welche Endgeschwindigkeit ist üblich? Ein Rennzug soll es nicht werden und als Bremsklotz wollen wir auch nicht auftreten. Als Zuglast dachten wir an ca 3-4 Erwachsene mit ca 4-5 Wagen
    3)Welche Maße sollten beachte werden um eine störungsarmen Betrieb zu gewährleisten. Die Seite von dampf-modell-bahn.de habe ich schon gefunden doch wie bewähren sich die Daten in der Praxis?
    4)Welche Achsabstände haben die Waggons ( 2 achsig)
    5)Welches Profil haben die Räder ( ich habe noch genügend 100er Rundmaterial) oder wo bekomme ich die günstig her?

    Ich habe bestimmt noch mehr Fragen, aber hiermit ist schon einiges abgedeckt.
    Jetzt gehe ich erst einmal die Werkstatt aufräumen, damit wir mit unserem neuen Projekt starten können.

    Gruß Ralph

    Einmal editiert, zuletzt von Ruston (31. Januar 2009 um 18:35)

  • Hi Ralph,

    mein kleiner Strüver Schienenkuli (heute im Besitz von Goose) wiegt 25 Kilo, hat einen 200 Watt Motor und liegt Leistungsmäßig über den von dir gestellten Vorstellungen.

    Mein großer Diesel hat einen 250 Watt Motor und zieht mit seinen 55 Kilo noch mehr vom Fleck. Es ist übrigens auch eine Gmeinder in 1:5.

    Bauberichte beider Loks findest du auf meiner Homepage unter Bauanleitungen.

    Die Normen für die Radsätze wenn du selber drehen möchtest findest du auch auf https://www.dampfbahner.net/www.dampf-modell-bahn.de

    Günstige Radsätze bekommst du z.B. bei https://www.dampfbahner.net/www.Lok-Waggonbau.de, Berliner Parkbahn oder den Westerwälder Dampfeisenbahnfreunden (WDEF)

    Der Achsstand richtet sich in erster linie nach den verwendeten Radien. Je enger der Radius, desto kürzer fällt der Radstand aus. Ich fahre z.B. auf 4m Radien mit bis zu 45cm Achsstand, was jedoch schon an der oberen Grenze liegt.

    Und als grobe Richtgeschwindigkeit solltest du ca. 10 kmh anpeilen. langsamer fahren kann man dann immer noch.

    Gruß, Gerd

    PS.: Ich komme aus dem Raum Landau.

  • Hi,

    ohne besagten Riehlein zu beleidigen : Es gab deutlich mehr Feldbahnfahrzeuge und auch vorbildgerechtere.

    Ich muß es einfach mal loswerden, aber die Riehlein-Lok löst langsam die Frühstücksbrettchen ab und wurde schon in großen Stückzahlen gebaut. Mit ein wenig eigener Kreativität läßt sich genau so einfach eine eigene Lok bauen, die dann eben nicht jeder hat.

    Gruß vom Gerd

  • Hallo Ralph,
    meine Lok ist der Lok des schwaebischen Eisenbahnvereins sehr ähnlich und ich hab diese vor 2 Jahren bei Gartenbahn-Erle als Bauteilesatz gekauft.
    Der Antrieb ist in der Lok mit samt des Akkus. Die Lok wiegt ca. 35kg und zieht problemlos 2 Erwachsene, mehr Personen habe ich noch nicht ausprobiert.
    Räder bzw Radsätze hab ich bei der Zeilsheimer Kleinbahn gekauft.

    Ich komme übrigens auch aus dem Raum Speyer.

    Gruß
    Karlheinz

  • Hallo Ralph,
    schön dass sich noch weitere Menschen dem Thema Feldbahn widmen.
    Auch ich habe mit einer Gmeinder Lok angefangen und sie mit überdachtem und offenen Fahrstand gebaut. Bei den Maßen für Achsen und Radprofiel habe ich mich an die Normen auf der von dir zitierten Seite gehalten und fuhr vom ersten Tag an ohne Probleme auf verschiedesten Anlagen.
    Zum Achsstand, hier kommt es wie schon erwähnt auf die zu durchfahrenen Radien an. Ich habe bei mir im Garten einen Schienenkreis mit 4,5 Meter Durchmesser (!) liegen und komme bei ca. 5% Spurerweiterung mit einem Wagen mit 235mm Achsstand gerade so durch.
    250 Watt Scootermotor ist eine gute Wahl ich ziehe immer 2-3 Personen. Der echte Feldbahnbetrieb ist allerdings viel schöner.
    Auch meine zweite Lok, eine Ns2f hat diesen Motor.
    Feldbahnerrischen Gruß
    Erik

    • Offizieller Beitrag

    Solange du keine Alternative bietest, wie ein Anfänger ohne großes Wissen über Metallverarbeitung, Konstruktion und Normen zu einem günstigen, fahrfähigen Modell kommt, wirst du wohl damit leben müssen, dass die Riehlein-Lok gebaut wird.

    Sämtliche verwendeten Rechtschreibfehler gehören allein mir! :D

  • Hallo,

    schönen Dank für die Tipps. Auf Dampf Modell Bahn Seite stehen aber auch nicht alle Maße.
    Wie ist z. B die Lauffläche der Räder geneigt, welche Kantenradien etc. ? Ich weiß noch nicht ob ich die Räder selber drehe oder kaufe. Bei geplanten 5 Wagen + Lok und ca 9,-? pro Rad kommt da schon was zusammen. Auf der anderen Seite sind die Räder auch nicht in einer halben Stunde gedreht.
    In welcher Höhe sollten die Fussstützen der " Personenwagen" angebracht werden und wie breit darf das Ganze sein um nicht an z.B Weichen hängen zu bleiben?
    Ich habe gestern die Rahmen der Wagen geschweißt. Bei 650 x 250 mm dürfte sich ein Achsabstand von 350 mm ergeben. Ist 16er Rund aus S235JR als Achse ok? Von der Festigkeit sollte es ausreichen, aber die kleinen Vibrationen.
    Dann werde ich mal nach einem Scootermotor mit 250W Ausschau halten. Diesen dann ca 4:1 untersetzt dürfte 10Km/h ergeben.

    Gruß Ralph

    Einmal editiert, zuletzt von Ruston (1. Februar 2009 um 21:39)

  • Zitat

    Original von Dampfnase
    Solange du keine Alternative bietest, wie ein Anfänger ohne großes Wissen über Metallverarbeitung, Konstruktion und Normen zu einem günstigen, fahrfähigen Modell kommt, wirst du wohl damit leben müssen, dass die Riehlein-Lok gebaut wird.

    Habt ihr keine eigene Phantasie mehr ???? Was ist nur aus dieser Welt geworden, in der man aber auch alles immer nur kaufen muß ????

    Im übrigen wirf mal einen Blick in folgende PDF's. Diese beiden Loks wurden von mir ebenfalls ohne große Kenntniss in der Metallverarbeitung gebaut und sollten von so ziemlich jedem Anfänger konstengünstig nachbaubar sein.

    http://www.gerds-modellbahn.de/BCRR/Anleitungen/Gmeinder_de.pdf
    http://www.gerds-modellbahn.de/BCRR/Anleitungen/Kuli_de.pdf

    Alternativen sind also da. Und in Geringfügiger Abwandlung läßt sich in der gleichen Bauart eine NS2f bauen, oder ne Deutz, Diema, Schöma und was sonst noch alles. Wenn man dann evtl. noch ein Feldbahnmuseum besucht und ein paar Bilder einer Originalmaschine macht, hat man schon alle Grundlagen die man für ein schönes MODELL !!!! benötigt.

    Aber ich möchte mich darüber eigentlich nicht streiten. Ich wollte lediglich mal an eure Kreativität appelieren. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß man im Eigenbau mit einfachen Mitteln oft günstiger wegkommt als mit gekauften Bausätzen.

    Nun aber zurück zum Thema :

    16er Rundstahl für die Achsen ist bei personentragenden Wagen ausreichend. Wenn keine Personen drauf sitzen kann man theoretisch auch 12er nehmen. Habe ich z.B. bei meinem Holzkran so gemacht.

    Ob du die Räder selber drehen willst muß du wissen. Bei den 9? pro Rad liegst du eig. schon ganz gut, wenn du die Achsen selber drehen willst. Was ich dir auf jeden Fall empfehle sind Kugellager, damit die Wagen leicht rollen.

    Mit der Untersetzung von 4:1 beim 250er Scootermotor liegst du ganz gut. Die habe bei meiner Gmeinder auch drin. Wenn du Getriebe suchst, so kannst du z.B. mal einen Blick bei https://www.dampfbahner.net/www.maedler.de reinwerfen.

    Gruß, Gerd

  • Hallo Ralph,
    du hast recht. Ich habe nochmals schwer nachgedacht woher ich die Maße der Räder und Achsen genommen habe.
    Aus einem Buch der Reihe "Dampf" mit der Nummer 8. Hier sind genaue Angaben zu Radien ect. drin. So wird hier die Neigung der Lauffläche mit 3 Grad angegeben.
    Meine Gmeinders sind 1:3,8 untersetzt, sie sind ziemlich schnell. Die Geschwindigkeit hat aber letzten Endes der Fahrzeugführer ind der Hand. Außerdem habe ich dann Reserwen wenn von Hinten der "ICE" kommt.
    Bei der Ns2f habe ich ein Zwischenwelle eingebaut und komme auf eine Untersetzung von ca. 1:5. Hier entspricht die Geschwindigkeit schon ehr dem Fahrzeugtyp.
    Grüße Erik

  • Hallo Freunde
    Ich muss jetzt Gerd recht geben,leider ist bei den Modellbauer die Freude am Bauen und selbst Konstruieren nicht so verbreitet. Mit ein wenig umsehen kann man so manches Entdecken und Bauen um nicht 20 gleiche Loks auf einem Treffen zu haben .Die Holzbauweise ist einfach und leicht zu machen und mit etwas Spachteln und Streichen nicht mehr zu Erkennen .Es giebt wirklich selten etwas was es nie gab
    unsere alten versuchten alles und es wurde gebaut mit dem was vorhanden war,ja es wurden mögliches und unmöglches aud die Geleise gestelt Hauptsache man konnte es gebrauchen !
    Also nur Mut es muss nicht immer perfekt sein und es sollte alles eine Handschrift haben ,damit etwas einzigartiges Entsteht
    Mit den besten Grüssen Hannibal

    * 1940 † 2017

  • Mahlzeit!

    Gerd hat vollkommen recht, wenn man sich ein wenig Mühe gibt, kann man auch ohne große Vorkenntnisse ein Modell bauen. Vieles läßt sicher erlesen und erfragen, wenn man das dann noch als Gemeinschaftsprojekt angeht, macht die Sache doppelt so viel Freude.

    Gruß Sven

    Lehrling von Nikolaj Nikolajew Lokomofeilowytsch, der unter einer sibirischen Eiche eine Dampflok aus dem Ganzen feilte... :D

  • Hallo,

    Zitat

    Original von Dampfnase
    wie ein Anfänger ohne großes Wissen über Metallverarbeitung, Konstruktion


    um alle mal zu beruhigen, ich bin kein ahnungsloser Anfänger ohne Wissen über Metallverarbeitung und Konstruktion. Eine 4" traktion engine baut sich nicht ohne diese Vorraussetzungen. Und mit irgend was muss man ja seine Brötchen verdienen.
    Thema Räder. Ist eigentlich keine Kunst die zu drehen, nur Zeitintensiv. Und daran mangelt es mir. Die Chefin hat schon gesagt kaufen, aber dann ist das Ganze halt nicht mehr Preisgünstig. Nur komisch, immer wenn ich mir für diese Beträge was für die Werkstatt kaufe heißt es " muss das sein". Von der Flex, die sich am Samstag verabschiedet hat ( kommt nicht mehr auf Drehzahl, Getriebe und Kohlen sind ok) weiß sie allerdings noch nichts. Sind auch bestimmt wieder 150 Euros.
    @ Erik
    an die Dampfreihe habe ich noch gar nicht gedacht. In meiner Ausgabe von Dampf 8 habe ich allerdings auch keine Radmaße gefunden.
    Die Geschwindigkeit der Lock sollte so sein, das ich nicht als Bremsklotz unterwegs bin. Ob das dann realistisch ist, ist eine andere Frage.

    Mit den Maßen nehmen an den originalen Loks ist momentag ein Problem. Die meisten Feldbahnmuseen haben im Winter geschlossen. Aber mit Fotos aus dem Web kommt man auch recht weit.

    Die Achsen der Wagen werden in 12 er Stehlager ( BPP201) gelagert. Kosten auch nicht viel mehr als geschlossene 6001. Für einen Euro Preisunterschied kann ich keine Lagerung bauen.

    Gruß Ralph

  • Mahlzeit Ralph,

    Was heißt die Museen haben im Winter geschlossen? Fahrtage sind naturgemäß in der wärmeren Jahreszeit, aber für eine Vermessung sind diese sowieso nicht geeignet. Dazu braucht man etwas Zeit, also kann man mal höflich anfragen, denn gearbeitet wird meist das ganze Jahr.

    In der Nähe von Speyer fällt mir das Museum in Wiesloch ein:

    http://www.feldbahnmuseum-wiesloch.de/

    Gruß Sven

    Lehrling von Nikolaj Nikolajew Lokomofeilowytsch, der unter einer sibirischen Eiche eine Dampflok aus dem Ganzen feilte... :D

  • Hallo Ralph,

    einigen Anmerkungen zu den vorangegangenen Postings:
    Achsabstand der Norm-Feldbahnloren ist 550 mm, wäre bei 1:5 demnach 110 mm. Zum spielen sicherlich in Ordnung. Wir haben Simon's erste (Holz-)Loren mit einem Achsabstand von 200 mm gebaut, da sie (zumindest teilweise) zum sitzen gedacht sind und ich einen einheitlichen Achsstand wollte. Ein paarmal hatte ich bereits unsanfte Geleisberührung..... Allerdings nicht beim Lokbetrieb, sondern beim loklosen Abstoßen per Fuß. Empfehlung daraus: den Achsstand der Sitzlore möglichst etwas größer wählen.
    Simon hat sich als nächstes Kipploren gewünscht. Da werden wir dann zwei Rahmen mehr bauen für einen Drehgestell-Sitzwagen.

    Die Neigung der Radlauffläche kann ich mit 3 Grad bestätigen.
    Zur Hohlkehle/Ausrundung zwischen Radlauffläche und Spurkranz habe ich unterschiedliche Angaben gefunden, zwischen 1,5 und 3 mm Radius.
    Sollte größer sein als beim Gleis, das Knupfergleis ist mit 1,75 mm angegeben. Also wäre die Empfehlung 1,75 bis 2 mm.

    Grüße vom Winfried

    P.S.: Post an Dich (sorry für die Verspätung) geht in Kürze an Dich raus.

    Ich fahre auf Spur 7 (Regelspur) oder auf Spur 5 mit der Feld- und Waldbahn

    Einmal editiert, zuletzt von Winfried_Engel (8. Februar 2009 um 13:54)

  • Hallo,

    nachdem mein Wagen- Prototyp durch die Vorabnahme ist möchte ich mein Machwerk hier nicht vorenthalten.
    Rahmengröße 650 x 250 mm, Radstand 350 mm, Raddurchmesser ca 90 mm.
    Davon werde ich 5 Stück bauen. 2 x als Sitzwagen ( Z.B. Stirnbordwagen mit Meterholz beladen) 1x mit Bordwänden, damit meine Kleine mitfahren kann und 2 stück erst einmal als einfache Plattformwagen.
    Die Räder werde ich wohl erstmal kaufen und bei späteren Projekten dann selber fertigen. Dann sind die ganzen hilfreichen Massangaben nicht nutzlos.
    Wahrscheinlich werde ich bei den Sitzwagen den Achsabstand vergrößern, da der Musterwagen vorne hochschnappt.
    Und dann geht es an die Gmeinder.

    Gruß Ralph


    @ Winfried: macht nichts, immer mit der Ruhe

  • Hallo Ralph,

    sieht doch schon mal recht ordentlich aus!
    Gegen das hochschnappen hilft nur immer schön in der Mitte sitzen.
    So hat sogar meine damals 9-jährige Nichte meinen G 10 zum entgleisen gebracht. Sie saß ganz hinten.....
    350 mm Achsabstand sollten eigentlich ausreichend sein, nur der spätere "Sitz" darf nicht hinter der 2. Achse sein.

    Die Post ist im Kasten, Leerung heute 18 Uhr.

    Grüße,
    Winfried

    Ich fahre auf Spur 7 (Regelspur) oder auf Spur 5 mit der Feld- und Waldbahn

  • Hallo,

    die Wagenrahmen sind soweit fertig und müssen nur noch Lackiert werden. Die Radsätze habe ich auch bereit zum montieren. Marvin hat heute mit den Holzaufbauten angefangen. Es geht vorran.
    Den Rahmen von der Gmeinder habe ich aus Flachstahl 100x10 gemacht, bringt ca 12 KG Gewicht. Von der Stabilität gnadenlos überdimensioniert. Der Aufbau wird aus Sperrholz gebaut. Ich habe den Rahmen geschraubt, da schweißen bei eventuell notwendigen Demontagen nicht gerade arbeitserleichternd ist.
    Jetzt bin ich an den Radlagern am arbeiten. Für die gefederten Achslager will mir noch keine vernünftige Lösung einfallen. Entweder wird das ein richtig übler Klapperatismuss oder es klemmt und geht durch die Pendelbewegung der Achse voll auf die Lager. Eine Lösung wäre eine Pendelachse wie beim Traktor, nur könnte ich hier durch die Kettenräder Platzprobleme bekommen. Eine andere Lösung wäre 2-Loch Flanschlager nur einseitig zu befestigen und die andere Seite zu Federn und zu Führen. Hier kann die Achse sich sauber verschwenken. Nur die Flanschlager sind nicht gerade Schlank und lassen sich so nicht gut verstecken. Oder eine Kulissenführung mit "ovalen" Kulissensteinen ( im Radius der Pendelbewegung) Hier ist allerdings die Gefahr des Verkantens gegeben.
    Ist eine Achsfederung bei einem Achsabstand von 200 mm überhaupt notwendig? Ohne Federung sind die Achslager wesentlich simpler zu bauen. Die Lok hat schließlich 4WD mit 100% Diff. Sperre. Mit nur 3 Rädern dürfte die auch noch Grip haben.
    Gibt es eine simple einfache Lösung für die Federung oder diese einfach weglassen?

    Gruß Ralph

  • Hallo Ralph

    Mein Sitzwagen für die Feldbahndampflok besitzt einen Achsabstand von 300 mm. Er ist mit "Ball"Lorenradsätzen bestückt. Er ist ungefedert. Stoppmuttern lassen die Radlager 10 mm in der Höhe einpendeln. Also; grundsätzlich liegt der Wagenrahmen direkt auf den Achslagern. Obwohl ich damit oft auf mobilem Gleis über Grünflächen fahre ist mir der Wagen noch nie entgleist, wenn ich darauf nicht eingeschlafen bin.

    Mein elektrisch angetriebener Sitzwagen für die "Dieselloks" ist nach geichem Muster gebaut. Auch hier hatte ich noch keine Probleme.

    Gruss ego

  • Moin!

    Ja nun fängt "er" (also ich) wieder von der Riehlein Lok an! ABER kannst dir ja mal ansehen wie die Federung bei der Lok aufgebaut ist! und meineserachtens funktionier die ganz gut.

    MFG Timo

    Minibahn Emden

    Schrauben drehen Muttern drehen
    Mit ölverschmierten Flossen in der Werkstatt stehen
    Willst du ran die Trophäen
    Dann musst du erstmal richtig an den Schrauben drehen!

    Einmal editiert, zuletzt von Jungwerker (1. März 2009 um 10:23)