Hallo,
ich habe mit dem Bau einer Gmeinder 10/12 für 7,25 Zoll Spurweite begonnen. Für den Maßstab 1 zu 3,3 entschied ich mich um einen Verbrennungsmotor als Antriebsquelle zu verwenden. Ein 200 ccm Dieselmotor soll einsmal als Antriebsquelle dienen. Da dieser aber recht teuer in der Anschaffung ist und auch in den Amessungen größer, entschied ich mich zunächst für einen 100 ccm Bezinmotor mit unten liegender Nockenwelle und seitlichen Ventielen mit Überstromkanälen.
Konzeptionell muss, um auch rückwerts fahren zu können, ein Umkehrgetriebe eingebaut werden. Ein Viertaktmotor dreht nun mal nur in eine Richtung. Lanz hatte einst einen ihrer ersten Glühkopfmotoren auf einen Feldbahnlorenrahmen gesetzt. Hier gab es keinen "Rückwertsgang", man musse den Motor im Leerlauf zwischen den Totpunkten "pendeln" lassen. Nun im richtigen Moment wieder Gas gegeben drehte der Motor, da ein Zweitakter, rückwerts an.
Aufgrund des Raddurchmessers und der Motordrehzahl habe ich eine Gesamtunersetzung von ca. 20 zu 1 gewählt womit ich auf eine Geschwindigkeit von ca. 5 Km/h kommen sollte. Dies entspricht in etwa einer maßstabsgetreuen Modellgeschwindigkeit.
Hier nun die ersten Bauergebisse. Zunächst das Umkehrgetriebe. Das kleine Kegelrad ist der Getriebeeingang. Die Großen können über eine Nocke verschoben werden, sodass die getriebeausgangswelle mal vor- oder zurückdreht.