Maxitrak Petrolgenerator

  • Hallo,

    durch einem anderen Tread wurde ich auf denn Maxitrak Petrolgenerator aufmerksam. Kennt denn jemand und kann mir sagen ob was was taugt? Z.B. als Antrieb für Personenzüge, hier interessiert mich vor allem Zuverlässigkeit, Versorgung mit Ersatzteilen, geeignet für denn Dauereinsatz, Verbrauch, Geräuschentwicklung und Lärmpegel. Stimmt das Preis - Leistungsverhältniss.

    Gruß,

    chris69

  • Hallo Daniel,

    hört sich interessant an, zumal ich in Karlsruhe beim letzten EDHT einen Model V8 Motor erleben durfte. Aber ich will keine Motoren bauen sondern was möglicht ohne große Bastlerei in eine Lok einbauen und so eine zugkräftige und zuverlässige Lok für Publikumszüge bekommen.

    Gruß,

    chris69

    • Offizieller Beitrag

    Moin Chris,

    dann überleg doch mal die Wege die man auch im Original gegangen ist: diesel ( benzin- ) elektisch / hydraulisch.

    Im ersten Fall: ( Not- ) Stromaggregat und kommerzielle Regelung, Industrieelektromotor und notfalls einen Batteriesatz als Zwischenpuffer.

    Im zweiten Fall: Industriemotor ( Hatz, Honda und Konsorten ) und Ölpumpe / Ölmotor. Bedenken solltest Du allerdings auch die Emissionen eines solchen Gefährtes, die nicht überall erwünscht sind ;) .

  • Moin Chris,

    manchmal ist es hilfreich einen Link zu dem Objekt der Anfrage zu setzen, zumal die MAXITRAK-Seite zu dem Teil nichts hergibt. Wäre also ganz hilfreich, das noch zu machen.

    Ansonsten fällt mir nur ein, mal auf der Insel direkt (wenn das die Sprachkenntnisse hergeben) nachzufragen. Datenblätter sollten bei MAXITRAK zu bekommen sein, etwas Geduld und wiederholte freundliche Nachfragen sind aber Bedingung für den Erfolg.

    Wenn sich der Motor als drehmomentschwacher Kurzhuber mit "Drehzahlpotential" erweisen sollte vergiss bitte alles ab "Guten Morgen", dann ist das definitiv Nix. Erforderlich für Freude am Hobby bei rein mechanischer Kraftübertragung sind sind drehmomentstarke Langsamläufer (max. 1.500 U/min). Die haben auch mal schnell Bohrung : Hub - Verhältnisse von 1 : 2 als Viertakter. Deren Sound ist dann aber auch so, dass Du keinen Schalldämpfer brauchst und im Lehrlauf nur ein freundliches "Gebrabbel" zu hören ist und selbst beim gekonnten "Aufziehen" immer noch eine angenehme Akustik herrscht.

    Grüße Dietrich

    Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.

  • Hallo Dietrich,
    schau mal hier, das ist was Chris meint:

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    Chris,
    frag mal beim DBC Rhein Main in Gustavsburg nach, die haben so eine Maxitrak Lok,
    ist aber schon etwas älter, weiß nicht ob da genau dieser Antrieb verbaut ist.

    Dort lief 2009 eine sehr interessanter Rail Truck oder sowas in der Art,
    da war ein sehr leises Notstromaggregat verbaut, das man fast nicht hörte.
    Leider hab ich keine weitere Angaben, vielleicht wissen die "Gustavsburger" wer das war?

    Grüßle,
    Volker

    3 Mal editiert, zuletzt von Volker M. (12. Februar 2011 um 10:13)

  • Hallo Chris,

    gerne geschehen, Goggle findet fast alles!
    Wo bei ich beim ertsten Video den "Standgassound" für diese Feldbahnlok nicht sooo schlimm finde...
    und mit einem anderen Auspuff / Schalldämpfer kann man auch noch was machen.
    Der Stahlblechaufbau ist auch nicht gerade schalldämmend und unterstützt das blecherne Geräusch,
    da sollte man, wenn der Platz in der Lok ausreicht, mit "Mossgummiplatten" dämmen...

    Hatte mal einen ferngesteuerten Käfer mit 23ccm Motor,
    durch Anbau eines 3-Kammer Dämpfers und ankleben von den Dämmplatten,
    hatte er eine erträgliche Geräuschkulisse.

    Denke je grösserder Motor ist um so weniger brauch man Drehzahlen
    und die Geräusche bleiben angenehmer...

    Hoffe wir erfahren noch was das für ein "Rail Truck" in Gustavsburg war,
    das was soundmässig sehr angenehm...

    Grüßle,
    Volker

  • Hallo zusammen,

    Nun, in Bouveret hatten Sie die grossen M1:4 Loks mit Benzin-Hydraulisch gebaut (4Zyl Toyota Motor - Hydraulik). In der letzten Zeit bauen sie diese auf Benzin-Elektrisch um. Es gibt von Honda sogenante SuperSilent Aggregate (Link). Mit dieser Energie werden dann über Phasenschnitt Elektromotoren mit 230V angestuert. Der grosse Vorteil: Das ganze kann über ein Kabel von einem Steuerwagen aus bedient werden (MGN, MOB). Der Nachteil: das Aggregat liefert nur 5kV, beim RHB Krokodil ist das sehr an der Grenze. Bei Grossandrang und etwas hohen Temperaturen verabschiedet sich der Thermoschütz vom Aggregat.

    Ich selber habe eine grosse Diesel-Hydraulische Lok gebaut, die ich in kürze hier im Forum forstellen werde. Da ist ein 3 Zylinder Kubota Dieselmotor verbaut wie mann ihn von 1.5t Baggern kennt. Danach auf eine ansändig bemessene Hydraulik und so fährt sie doch mit ca. 25-30 Personen über 130Promille Zahnstange den Berg hoch. Nachteil: wegen der übersetzung muss der Motor auf relativ hoher Drehzahl laufen, was eien entsprechende Geräuschkulisse ergibt.

    Fazit: je grösser dei Lok gebaut werden kann, umso leiser kann sie werden.

    Grüsse René

  • Hallo Freunde
    unsere H G M FO ist mit 3 Zylinder Kubota Diesel 16 Kw Mit Danfoss variabler Pumpe und 4 Hydraulik Motoren gebaut und seit über 10 Jahre im Einsatz Dieser Motor braucht nur wenig über Leerlauf Drehzahl und die Lok bringt nicht alle Kraft auf die Geleise ,Schleudert .
    Da wir die Motoren in Serie eingebaut haben müssen am Schluss alle Achsen Schleudern ,aber wir haben so die grösste Zugkraft !!!
    Verbrauch Diesel pro Stunde cirka 08-1 Liter also wirklich Sparsam die meisten kleinere Motoren brauchen mehr .
    Mit den besten Grüssen Hannibal

    * 1940 † 2017

  • Hallo an Alle,

    wenn ich mich recht entsinne, war es bei dem Rail Truck wie bei René beschrieben,
    unter dem Aufbau war vermutlich ein supersilent Agreggat einfach auf den Rahmen drauf gestellt
    somit konnten durch die Gummifüße die Schwingungen nicht übertragen werden,
    und der Stom wurde einfach über 230V Stecker abgegeben, denke er fuhr auch direkt mit 230V Motoren.
    Würde sich auch anbieten, den 230V in 24V umwandeln, macht eigentlich nicht viel Sinn.

    Und wie Hannibal geschrieben hat, wenn ein Motor nur auf "gutem" Standgas läuft,
    ist es leise und brauch zudem nicht viel Sprit.
    Ein Motor der am Limit läuft, säuft und ist laut...

    Grüßle an Alle,
    Volker

    Einmal editiert, zuletzt von Volker M. (12. Februar 2011 um 14:26) aus folgendem Grund: Hab die 220V in 230V geändert, danke Hinrich!

    • Offizieller Beitrag

    Moin nochmaa,

    ich würde auch zur dieselelektrischen Variante neigen, es gibt auch 24 V Lichtmaschinen von Bussen mit irgendwas bei 7 kVa. Andere Möglichkeit: aus den 23o Volt einen Frequenzumrichter speisen und einen 400 Volt Drehströmer im Dreieck laufen lassen, da kann man auf preiswerte " Massenware " zurückgreifen.

  • Hallo,

    vielen Dank für die viele Vorschläge. Ich sehe schon das Thema "Diesel-Elektirscher Antrieb" ist ein weites Feld. Wenn das mit der Vereinslok konkreter wird werde ich auf euere Ideen gerne zurückgreifen.

    Gruß,

    chris69