Einsteigerfragen zum Bau einer kleinen Lok(Riehlein)

  • Hallo zusammen,

    danke für eure Ausführungen. Jetzt verstehe ich schon einiges besser.

    Also Masse ans Gehäuse lasse ich weg und der Schlüsselschalter habe ich eh nur als Option gesehen.
    Ich habe mir die Kenndaten zum Schlüsselschalter nochmal angesehen, in der Beschreibung steht 12V/max. 3A.
    Wenn ich einen Schlüsselschalter verbauen will, wie wird die Stromstärke reduziert? Mit einem Widerstand?

    Was die Hauptsicherung angeht, werde ich auf min. 40A erhöhen.
    Als Sicherungselemte wollte ich Flachstecksicherungen aus dem KFZ Bereich einsetzen.
    Als Steuerelemt ist ein 12V/50A Flugregler mit 5V BEC von Conrad vorgesehen, um es gleich vorweg zu sagen eine
    4QD Steuerung wäre zwar das Optimum, aber zur Zeit stehen mir die finanziellen Mittel dafür einfach
    nicht zur Verfügung. Deshalb ist die Lok als "Low Budget" Projekt geplant.

    Und weitere Fragen drängen sich mir auf, welche Kabelstärken sind sinnvoll?

    Ich dachte an 4mm² für Hauptleitungen und 2,5mm² für den Rest, ist das ausreichend?

    Und welche Steckverbindung von Handregler zur Lok ist praktikabel?

    Danke nochmal eure Hilfe

    Gruß
    Patrick

  • Wie schon geschrieben, kann der Schlüsselschalter nur im niedrigen Strombereich eingesetzt werden, also nicht im Hauptversorgungsbereich zum Motor. Wenn man die Stromstärke für den Schlüsselschalter reduzieren würde, käme dahinter auch nur die reduzierte Stärke an.
    Ich würde, wie schon geschrieben, den Schlüsselschalter in die Eigen-Stromversorgung der Steuerung einschleifen, nicht auf der Last(Ausgangs)seite.
    Für die Beleuchtung dürften 0,75 mm² Kabel ausreichen, da ich nicht davon ausgehe, dass Du dort 55 Watt Birnen einsetzen willst.
    Für die Hupe sind 1,5 mm² ausreichend, mehr wird im KFZ-Bereich auch nicht genutzt. Die 1,5 mm² sind im KFZ mit 15 Ampere abgesichert.
    Für die Motorversorgung dürften die 4 mm² ausreichen.
    Nähere Informationen zu Leitungsquerschnitten im Verhältnis zur Stromstärke gibt es z.B. hier: http://www.elektrik.ja-woll.de/html/querschnitt.html
    Danach sind die 4 mm² bei 30° bis 42 Ampere zugelassen.
    Die 0,75 mm² gibt es in der Tabelle nicht, da die NY-FAZ Leitungen im KFZ nicht zugelassen sind, für unseren Bereich für Beleuchtung sind die aber ausreichend.

    Hubert The Goose

  • Hallo Goose,

    danke für die Erklärung. Der Link ist Super und erklärt mir vieles einfach und verständlich.
    Vorher war mir die Bedeutung eines Relais mehr als nur schleierhaft und das lesen der techn Beschreibung
    eines Relais brachte mich wissensmäßig auch nicht weiter, weil ich erst garnicht verstanden habe.

    Auf der von Dir angegebenen Seite wurde es auch für mich erklärt was ein Relais ist und was es kann, nämlich
    schlicht und einfach ein elektrisch betätigter Schalter, so viel zu meinem elektronischen Sachverstand!

    Jetzt erst verstehe ich den Sinn des Relais zwischen Flugregler und Motor, er fungiert als Polwendeschalter, sowie
    beim Fahrregler bei de Modellbahn richtig? Und das Hupenrelais zieht bei einmaliger Tasten an und fällt selbstständig wieder zurück ohne das ich die Taste nicht festhalten muss.

    Das mit dem Schlüsselschalter habe ich jetz auch geschnackelt (rheinhessich für Begriffen), er kommt also zw. BEC Stromversorgung und Handregler.

    Zu guterletzt welche Steckverbindung benutzt Du zu Anschluß des Handreglers an die Lok?

    Gruß

    Patrick

  • Hallo Patrick,

    noch ein paar Anmerkungen von meiner Seite:
    bei Simon's Gmeinder (she. ggf. dort) hatte ich zunächst zwei Sicherungen aus der Hausinstallation eingebaut (lagen halt noch so rum...): 30 A nur für den Fahrstrom und 15 A für alles andere. Inzwischen wurden größere Akkus eingebaut und daher mussten die Sicherungen den wesentlich kleineren Flachsicherungen (Automaten) aus dem Kfz-Bereich weichen.
    Nach dem Schlüsselschalter (schaltet auch nur die Ansteuerung der Fahr-Elektronik und sontigen Verbraucher) wurde noch ein Kippschalter als "Notaus" eingebaut. Hat sich bewährt.....
    Und Masse aufs Gehäuse legen hätte nichts gebracht, da Holz.
    Bei meiner Köf nutze ich die Masse am Gehäuse. Aber nur für die Beleuchtung, um für die Zuleitungen einadrige Kabel verwenden zu können.

    Viele Grüße vom Winfried
    Weiterhin gutes gelingen!

    Ich fahre auf Spur 7 (Regelspur) oder auf Spur 5 mit der Feld- und Waldbahn

  • Für die Steckverbindung zum Handregler würde ich, da es sich ja um ein LowBudget-Projekt handeln soll, zu einem einfachen Diodenstecker aus dem HiFi-Bereich greifen. Die gibt es in unterschiedlicher Bestückung bezüglich der Anzahl der Pole, sind verpolungssicher steckbar und haben durch die Metallabschirmung in der Regel auch eine ausreichende Haltbarkeit.

    Teuerer sind vergleichbare Steckverbindungen, jedoch mit Schraubanschluß und wasserdicht.

    Der Vorteil des Diodensteckers ist, dass bei einer Trennung zwischen Lok und Bedienwagen die Verbindung getrennt wird, wenn man den Fahrregler festhält. Bei der 4QD Steuerung ist eine Poti-Überwachung eingebaut, die dann die Trennung erkennt und die Lok zum Stillstand abbremst.
    Evtl. funktioniert das mit dem Flugregler bei Ausfall der Steuerelektronik (in diesem Fall ja wohl ein Servotester) ja genauso.

    Hubert The Goose

  • Hallo Patrik,

    hab schon mit dem zeichnen angefangen... du kannst mit dem Schlüsselschalter auch ein KfZ Relais als Hauptschalter/aus schalten- beim ausschalten ist dann die gesamte Lok spannungslos. Da ein Flugregler kein vorwärts/Rückwärts kann, brauchst du nach dem Flugregler 2 (Kfz) Relais mit jeweils einen Umschalter, um den Motor umzupolen. Nachteil dieser Schaltung ist, dass du auch unter dem fahren von vorwärts auf Rückwärts schalten kannst.

    Zur Funktion eines Relais: es besteht aus einer Spule (Elektromagnet) und einem damit verbundenen Schalter. Wenn die Spule Strom bekommt, wird der Schalter betätigt. Vorteil: die Spule braucht rel. wenig Strom (kann z.B. von einen kleinen SChalter betätigt werden) und betätgit die Schaltkontakte, die entweder eine hohe Spannung ( bei uns jetzt uninteressant) oder hohen Strom schalten könnnen.

    viele Grüsse

    Uli

  • Hallo Patrik,
    beschalte deine beiden KFZ-Relais für den Fahrtrichtungswechsel wie folgt: Klemme 30 der beiden Relais an den Motor, Klemme 87 beider Relais verbinden und an Masse der Batterie, Klemme 88 beider Relais verbinden und an den Sicherungsabgang deiner Motorsicherung. Klemme 86 beider Relais (ist ein Spulenkontakt) gemeinsam auch an Masse.
    Den Pluspol vom Schlüsselschalter kommendl an den Mittelkontakt eines Umschalters mit Mittelstellung anschliesen (Schaltfolge R-O-R). Je einen der freien Umschaltkontakte an Kontakt 85 der Relais. Dies Beschaltung entspricht den 4QD-Reglern und bietet folgenden Vorteil: Ist der Schalter in Mittelstellung sind beide Relais abgefallen und der Motor ist kurzgeschlossen (Motorbremse). Je Relais eine Fahrtrichtung, beide Relais angezogen Motorbremse, d.h. auch bei einem defekten Relais hast die nie einen Kurzschluss. Anders, wenn beide Relais immer abgefallen oder angezogen sind, da wirkt sich ein Relaisdefekt immer als Kurzschluß aus. Preiswerte Steckverbinder sind die D-Sub-Vervinder, du kennst sie ja bestimmt vom PC. Alle Teile bekommst du extrem preiswert bei R... in Sande.
    Gruß Volker

  • Halo Uli,

    danke für die Erklärung der Funktionsweise eines Relais,jetzt erst habe ich es wirklich verstanden und deine Bereitschaft mir einen Plan zu zeichnen
    weiß ich besonders zu schätzen.

    Hallo Volker,

    Super das Du mir Laien auch gleich die Verdrahtung bzw. die Anschlüsse am Relais erklärst.
    Wenn Du noch so nett sein könntest und mir erklärst warum in einigen Plänen mit einem Relais
    gearbeitet wird und andere wie z.B. du sagst zwei Relais, dass habe ich noch nicht ganz verstanden.

    Hallo Goose,

    auch meinen Dank an Dich für den Hinweis auf den Diodenstecker, ich glaube ich habe sowas noch in irgendeiner Bastelkiste.

    Hallo Wilfried,

    ich glaube der Notausschalter ist wirklich eine gute Idee um zu verhindern das sich die Lok ohne mich auf die Socken macht
    und damit evtl. zur Gefahr für andere wird.

    Gruß

    Patrick

    Einmal editiert, zuletzt von plogan65 (18. Juli 2011 um 17:27)

  • Hallo Patrik,
    der Unterschied zwischen einem und zwei Relais hat verschiedene Gründe. Grundsätzlich braucht man zum Wechseln der Drehrichtung eines DC-(Gleichstrom)Motors zwei Umschaltkontakte. Diese können nun in einem Relais oder zwei Relais enthalten sein. Meistens ist die Kontaktbelastbarkeit bei den Relais mit 2 Umschaltkontakten geringer, von teuren Ausnahmen abgesehen. Schaltet man die 2 KFZ-Relais gemeinsam so ersetzen sie ein Relais mit 2 Umschaltkontakten. Was aber passiert, wenn nun ein Relais ausfällt? Es gbt einen Kurzschluß, weil die Batterie kurzgeschlossen wird. Deshalb benutze ich die im obigem Beitrag genannte Beschaltung. Da wird immer nur ein Relais geschaltet, ein Kurzschluß ist unmöglich, auch bei einem festgebrannten Relais und du hast zusätzlich noch eine Motorbremse, die auch wirkt, wenn dein Stecker aus der Buchse rutscht. Bei einer Schaltung mit nur einem Relais schaltetdann das Relais in den nicht erregten Zustand und wenn der Regler noch Spannung liefert, ändert sich die Fahrtrichtung schlagartig. Meistens reißt dabei die Kette.
    Gruß Volker

    Einmal editiert, zuletzt von Volker Schulze (18. Juli 2011 um 22:43)

  • Hallo Patrik,
    Nachtrag, ein Notausschalter in Form des klassischen Notaus-Schalters bringt nix. Wenn dir dias Bedienteil bei fahrendem Zug aus den Händen fällt, wie willst du dann noch den Not-Aus bedienen? Besser ist eine Totmanntaste. Du benötigst dafür eine Taste mit Öffnerkontakt, die du einfach in das Kabel zwischen Schlüsselschalter und den Fahrtrichtungsschalter einbaust. (funktioniert nur bei der von mir beschriebenen Schaltung mit 2 Relais.) Die Taste wir so in das Gehäuse des Bedienteils eingebaut,dass du sie problemlos drücken kannst. Wichtig, da du sie während der Fahrt dauerfaft drücken must. sobald du sie loslässt, warum auch immer, wird die Motorbremse aktiv und dein Zug bleibt stehen. (Soll in England sogar bei elektrisch angetriebenen Loks Vorschrift sein.)
    Gruß Volker

  • Hallo zusammen,

    (m)ein Nachtrag zum Thema Notaus: wenn wie hier vorgesehen ein Kabel-Handregler mit Steckverbindung vorgesehen ist, die bei Trennung den Antrieb abschaltet, ist das m.E. in Ordnung.
    Bei uns sind dagegen alle Bedienelemente an der Vorbild-vorgegebenen Stelle in der Lok. Und da ist es im Notfall manchmal hilfreich, nicht erst den Regler suchen und zurückdrehen zu müssen.
    Der Notaus ist ein zweipoliger Schalter, der auch alle anderen Verbraucher wir Beleuchtung usw. ausschaltet. Wenn es also irgendwo qualmen und "nach Watt" riechen sollte, wird weiterer Schaden (hoffentlich) unterbunden.

    Viele Grüße,
    Winfried

    Ich fahre auf Spur 7 (Regelspur) oder auf Spur 5 mit der Feld- und Waldbahn

  • Hallo Ihr,

    hier nochmal mein Senf zur Sache:

    Meine Lok hat einen 9poligen Sub-D Stecker (kennen einige noch von den alten Computermäusen). Dieser ist fest genug, um nicht von selbst herauszufallen, locker genug, um sich im Notfall zu lösen und die Stifte können genug Strom ab. Fahrtrichtungsumschaltung geschieht bei mir über die altbekannte Methode mit den zwei Autorelais. Bei Trennung von der Steuerung fallen beide Relais ab und schließen den Motor kurz. So kommt die Lok in kurzer Zeit zum Stehen.

    Zum Not-Aus:
    Wichtig ist, nicht irgendeinen ultrabillig-miniatur-Kippschalter zu nehmen. Da im Fehlerfall ziemlich hohe Ströme fliessen, kommt es auf eine sichere Trennung an. Daher muß der Schalter genug Strom abkönnen. Wenn das nicht der Fall ist, können die Kontakte verschweissen.

    Ich habe auch schon die Lösung gesehen, daß der Not-Aus als Kippschalter ausgeführt ist, der über eine Abreissleine am ersten Wagen bedient wird. Falls sich nun die Lok vom Zug löst, wird sie über den Kippschalter ausgeschaltet, sobald sich die Leine spannt. Diese hat in der Mitte eine Drahtöse, die sich danach aufbiegt, um Beschädigungen zu vermeiden.

    Viele Grüße

    Holger

    Fueled by coffee, powered by steam.

  • Hallo zusammen,

    mit euren Ausführungen zum Thema Sicherheit habe ich mein Pflichtenheft in Sachen Sicherheit um drei wichtige Punkt erweitert:

    1. Wirksam verhindern das sich die Lok selbsständig macht (Totmannschaltung).
    2. Eine schnelle Möglickeit schaffen die Lok stromlos zu machen (Notaus)
    3. Schutz vor Benutzung durch unbefugte Dritte (damit meine ich die Zeitgenossen die anstatt mit den Augen, mit den Fingern sehen). ( evtl Schlüsselschalter oder ohne eingestöpselten Regler keine Funktion).

    Zur Zeit suche ich bei dem großen C noch nach einem passenden Handgehäuse, für die Steuerleitung frage ich den Nachbarn, der hat einen Elektrofachbetrieb.Dort frage ich auch mal nach Kabelrestlängen.

    Gruß

    Patrick

  • Hallo Patrick,
    vergiss das große C, sorry zu teuer. google mal elektronik sande, die Firma R.. Elektronik hat einen online-Shop, da findest du alles,was du benötigst (beliefern auch privat), außer Motorreglern. Die Preise liegen deutlich unter denen von C.
    Wenn du einen Servotester von C zum Ansteuern deines Fahrtreglers verwenden willst, dann setze diesen direkt an den Regler. Nur der Poti wird mit 2 Drähten (der mittlere Anschluß und einer äußeren sind auf der Platine verbunden) kommt ins Handbediengehäuse. Der Grund: der Servotester-IC hat keine hohe Leistung und bei langen Kabeln kann es zu Fehlern bei den Signalen kommen was sich in scheinbarer Fehlfunktion des Fahrtreglers äußert, über dem Poti dagegen ist nur Gleichspannung.
    Wenn du einen Not-Aus Schalter in die Lok einbauen willst, dann nimm einen Batterietrennschalter, den du im Autozubehörhandel bekommst. Der ist zwar nur einpolig, aber direkt am Pluspol der Batterie angeschlossen erfüllt der alle Anforderungen. Alle anderen Schalter kannst du vergessen, da diese keine Zwangstrennerfunktion besitzen. Wir haben es hier mit Gleichspannung zu tun, da gelten andere Gesetze als bei Wechselspannung. Bedenke, je nach Batterietyp kann bis zum 30-fachen der Ah-Zahl deiner Batterie an Strom bei einem Kurzschluß fliesen (z.B. 30 Ah x 30 = 900 A).
    Gruß Volker

    Einmal editiert, zuletzt von Volker Schulze (20. Juli 2011 um 10:24)

  • Hallo zusammen,

    vielleicht wisst ihr noch eine Quelle für Lagerböcke für Kugellager 22mm außer dem großen C?

    meine eigene Suche war bisher nicht sonderlich von Erfolg gekrönt.

    Gruß

    Patrick

  • Liebe Forengemeinde,

    zurzeit bügle ich meine gemachten Fehler am Rahmen aus, frei nach dem Motto "Wer viel misst, misst Mist".
    Achso und meine Ungeduld, mein schlechtes Sehvermögen und das machen wollen ohne den Plan nochmal zu lesen taten ein übriges.

    Daraus kann aber auch Werbeslogans machen "Qualitätspfusch seit 1893", "Erfinder der weltberühmten Schlapperpassung" und "Maßhaltigkeit überlassen wir der Konkurrenz".

    Die ersten Versuche der Blechbearbeitung waren katastrophal. 1mm Blech Zuschnitt mit Blechschere, Blech verbogen und genau geht anders also versuch zwei Einsatz der Stichsäge, Ergebnis flatterndes Blech, viel Lärm
    aber auch kein Erfolg, vielleicht liegt es am Sägeblatt (billig), am Einspannen des Blechs oder meinem Unvermögen.

    Momentan plane ich den Antrieb mit Lüftermotor und Zahnriemenantrieb und sobald ich die Achsen habe, wird das der nächste Bauabschnitt.

    Was meinen weiterbau immer wieder hemmt, sind die vielen Ideen wie man es noch besser machen könnte und deren zeichnerische Umsetzung.
    Wobei mir das Planen und zeichnen auch sehr viel Spaß bereitet.

    Aufgrund der Erfahrungen mit der Blechbearbeitung habe ich mich wieder meinem Lieblingswerkstoff Holz zugewendet.
    Forenbeiträge wie vom Waldbahner oder Jonas Sommer zeigen das man auch mit Holz tolle Modelle bauen kann.

    Also habe ich mir Gedanken gemacht wie die Lok aussehen könnte wenn der "Hut" aus Holz besteht und zumindestens vorbildnah wirkt.
    Also fleißig Bilder im Netz gesucht und festgestellt das bei Feldbahnen wirklich alle Formen und Farben gibt.
    Daraus habe ich folgende Ideen entwickelt:

    1. Nennt sich Feldbahndiesel, aber im inneren werkelt ein Elektromotor und ein Akku, also warum nicht gleich eine Akkulok.

    2. Und wenn die Aufbauten aus Holz bestehen sollen warum nicht Vorbildnah als Gütertriebwagen oder so ähnlich.

    Ich habe mir flugs einen Plan im Maßstab 1:2 gezeichnet ausgeschnitten und zusammengeklebt und siehe da, das könnte es sein.
    Größter Vorteil sehe ich in dem zusätzlich gewonnenen Raum für Antrieb, Akku und Steuerung, sowie evtl. Zusatzgewicht.

    Was ist eure Meinung dazu?

    Gruß

    Patrick

  • Hallo Patrick,
    sieht klasse aus ,Dein Entwurf.In was für einem Maßstab soll das Teil denn entstehen,und wie groß wird dann Dein Modell?

    Dr.B
    ...und immer 'ne handbreit Wasser über der Feuerbüchse!

  • Hallo Dr. B,

    schön das Dir mein Entwurf gefällt.

    Die Lok ensteht als 5" Modell im Maßstab 1:7, mit den Maßen 420mm Lang, 235mm Breit und inkl. Rahmen 325mm hoch.

    Gruß
    Patrick