Einsteigerfragen zum Bau einer kleinen Lok(Riehlein)

  • Hallo Lutz, die Idee mit der Farbdose klingt schonmal nicht schlecht, zumindest ein neuer Denkansatz für mich.

    Hallo Harald, nein die beiden Aluleisten sind durch die Dreiecksholzleiste getrennt und haben keine elektrische Verbindung miteinander.

    Gruß

    Patrick

  • Hallo Harald,

    ich sehe da nur eine hölzerne Dreieckleiste, und das dürfte als Isolierung reichen.

    Und bezüglich des Alu-Winkels hatte ich auch erst geschluckt, habe mir dann aber mal die elektrischen Leitfähigkeiten bei Wikipedia angeschaut http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrische_Leitf%C3%A4higkeit, und danach rangiert Alu an der 4ten Stelle. Klar haben Silber und Kupfer die höchste Leitfähigkeit, aber so schlecht wie ich zunächst gedacht hatte ist Alu auch nicht.

    Hubert The Goose

  • Hallo Patrick

    Sorry das mit der Holzleiste habe ich auf dem Bild nicht erkannt. Muß doch mal zum Augenarzt.

    Hallo Hubert
    das Alu doch so gut leitet hat ich irgenwie vergessen. Ich hab dann doch mal die alten Bücher
    ausgepackt und du hast recht.

    Gruß Harald

    • Offizieller Beitrag

    Moin zusammen,

    denkt euch einen 1 m langen Draht aus Kupfer und einen ebensolchen aus Alu, wenn jetzt noch beide das gleiche Gewicht haben ( der Aludraht ist dann natürlich dicker ), leitet der Aludraht sogar besser...

    Was meint ihr aus welchem Material unsere Überlandleitungen sind?

  • Sehr hübsche runde Deckel kann man aus den 'Nägeln' machen, die man unter Stuhlbeinen befestigt, damit der Stuhl auf einem Teppichfußboden gut gleitet.

  • denkt euch einen 1 m langen Draht aus Kupfer und einen ebensolchen aus Alu, wenn jetzt noch beide das gleiche Gewicht haben ( der Aludraht ist dann natürlich dicker ), leitet der Aludraht sogar besser...

    Und früher wurde ja auch bei der Hausinstallation Alubakel verbaut. Während in Westdeutschland relativ früh (so in den 50ern) auf Kupfer umgestellt wurde, hielt sich das in der DDR noch wesentlich länger, da Alu günstiger war.

    Hauptgrund für den Wechsel war wohl, dass die Verbindungen bei Alukabeln wesentlich aufwendiger herzustellen sind als bei Kupfer, und Alu natürlich auch nicht so biegbar ist.

    Hubert The Goose

  • Alukabel brauchst Du nur schief anzuschauen und schon ist der Draht abgebrochen. Ich rede aus Erfahrung.
    Ein Freund von mir ist hat einmal in einem alten Fachwerkhaus gewohnt und ich habe die Lampen aufgehangen.
    Diese Mistdrähte brechen natürlich bündig mit der Zimmerdecke ab! :cursing:

    Noch ein Tipp für die Lampen. Mit TippEx, das in der kleinen Flasche, bekommst Du diese innen wunderschön weiss und
    das alles ohne große Kleckserei. Der Tipp ist aus dem AW Nörvenich.

    Viele Grüße
    Frank

    Praxis ist was theoretisch nicht funktioniert.

  • Hallo,

    danke für eure Tipps, die Kupferrohrendkappen schaue ich im Baumarkt mal an und Tipp Ex habe ich noch eine
    Flasche da.

    @Jonas: Der Akku war ein Schnäppchen, aber ich weis auch das ich mit 7,2Ah nicht weit komme. Dort soll später
    evtl ein Akku vom ca. 25-35 Ah werkeln. Dazu einen 1-2 Wechselakkus.

    Aufgrund der Bauweise passt da keine Autobatterie mehr rein, ich kann eine entsprechende Batterie aber auch im Bedienwagen mitführen
    und über einen "Ein-Aus-Ein" Schalter zwischen den Akkus wechseln.

    Gruß

    Patrick

  • Hallo,

    noch ein Lampentipp, hab ich bei einen Vereinskameraden abgeschaut ( hallo, Arnold). Bei RC-Maschines gibt es so kleine Aludosen mit Deckel. Diese Deckel haben einen Glaseinsatz. Die Teile kosten nur ein paar Cent, ob sie allerdings von der Größe her passen kann ich nicht sagen.

    Gruß,

    chris69

  • Hallo zusammen,

    auf der Suche nach geeignetem Bastelmaterial für die Loklampen habe ich mal wieder den Wald
    vor lauter Bäumen nicht gesehen. Dank eurer Tipps habe ich das fast perfekte Material für die Lampen gefunden,
    nämlich die Dosen meiner Blutzuckermessstreifen, diese haben einen Durchmesser von 30mm und gekürzt auf 20mm
    Länge ergibt das schöne Lampenkörper. Dann noch mit der Lochsäge den Deckel bearbeitet und inherhalb einer Stunde
    war die erste (Versuchs-) Lampe fertig.

    Gruß

    Patrick

  • Moin zusammen,

    denkt euch einen 1 m langen Draht aus Kupfer und einen ebensolchen aus Alu, wenn jetzt noch beide das gleiche Gewicht haben ( der Aludraht ist dann natürlich dicker ), leitet der Aludraht sogar besser...

    Was meint ihr aus welchem Material unsere Überlandleitungen sind?

    Aber die Zugfestigkeit hat dabei auch noch einen Einfluß, gelle? ;) Sonst könnten die Mast-Abstände am Ende leicht suboptimal ausfallen...

    Da fällt mir eine Geschichte ein. Es gibt den Begriff "Reißlänge", der einfach eine Kenngröße aus Dichte und Zugfestigkeit (und natürlich einer als konstant angenommenen Erdbeschleunigung) ist. Anschaulich kann man sich das so vorstellen, daß die Reißlänge angibt, wie lang ein Profil mit konstantem Querschnitt aus dem jeweiligen Material sein könnte, bevor es reißt, wenn es senkrecht aufgehängt wird. Praktisch steht dem natürlich unter anderem eine nicht konstante Erdbeschleunigung, der Luftauftrieb und einiges andere entgegen.
    Jemand fragte mal in der entsprechenden Vorlesung, wie man diesen Wert denn zuverlässig ermitteln sollte...

    Wie heist jemanndt mitt ein Stöckchen in Popöchen? "Darm-Pflock-Führer"!

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    Niederstrasser, "Leitfaden für den Dampflokomotivdienst" - Download
    Garbe, "Die zeitgemässe Heissdampflokomotive" - Download
    "Theoretisches Lehrbuch des Lokomotivbaues" - Download

  • Moin,

    so, dank H.-D. Patszak habe ich jetzt auch Achsen.

    Die Radscheiben will ich nach Montage der Ritzel aufschrumpfen, also Achsen am Vorabend in den Froster, soweit klar.

    Die Radscheiben in den heimatlichen Backofen, auch klar.

    Jetzt fehlen mir nur noch die Angaben zur Temperatur (220° - 250°?) und wie lange ich die Radscheiben "backen" muß?

    Vielleicht könnt Ihr mir weiterhelfen?

    Gruß

    Patrick

  • Hallo Wagenschieber
    ich möchte Dir helfen!!!
    Bitte ruf mich einfach an.
    Tel priv. ist leicht zu ergründen.
    Morgen zwischen 10:00 und 14:00 Uhr
    oder am Abend nach 18:00 Uhr.
    oder an einem anderen Tag.
    zwischen 14 und 18 Uhr möchte ich den Sauerlacher Obstler verfeinern.
    Temperatur + /- zum Schrumpfen von zwei Gegenständen ist die eine Sache.

    Aber es gibt noch einige „Feinheiten“ beim erfolgreichen Schrumpfen zu beachten.
    Das sind:
    Das richtige Toleranzfeld Welle / Bohrung zu wählen und herstellen
    Eine Super Logistik über den Zeitverlauf des Sachrumpfvorgangs vorbereiten.!!!
    Die Zeit für eine erfolgreiche Schrumpfung läuft in Sekunden schnelle ab.
    Handschuhe, Zangen, exakter Vorrichtung Bau  
    zentrisch, winklig.
    Eine gute misslungene Schrumpfung hat das gleiche Problem, wie an einer maximal ungünstigen Stelle abgebrochener Gewindebohrer, egal welcher Durchmesser.
    Dann hilft nur noch „Murxen trixen und Pfuschen„ auch da zu gehört jahrelange Erfahrung.!!!

    Nur So in den Wind gesprochen!

    Rad, in den Bachofen von „Mutti„ Pizza Temperatur Plus 200 Grad.
    Welle , in den Tiefkühler -20 Grad zur Bachforelle.
    Beides zum geeigneten Zeitpunkt zusammenfügen ist perfekt.
    WP

    † 21.11.2017

  • Mahlzeit!

    Ich habe bei meiner Ns 1 und meinen Loren die Radscheiben ebenfalls aufgeschrumpft. Die Radscheibe wurde dabei auf eine elektrische Heizplatte gelegt und auf rund 300°C erwärmt.

    Die Achswellen verbieben bei Raumtemperatur, um keine Feuchtigkeit in den Fügespalt zu bekommen und schneller arbeiten zu können. Das funktionierte immer problemlos. Meines Erachtens ist das Abkühlen (es sei denn man verfügt über flüssigen Stickstoff ;) für den Hausgebrauch schon in Anbetracht der erreichbaren Temperaturdifferenz weniger geeignet, als das Erwärmen.

    Kleinere Werkstücke z.b. im Getriebebau habe ich dann daheim auf der Ceranplatte angewärmt, geht wesentlich schneller als in der Backröhre.

    Gruß Sven

    Lehrling von Nikolaj Nikolajew Lokomofeilowytsch, der unter einer sibirischen Eiche eine Dampflok aus dem Ganzen feilte... :D

    Einmal editiert, zuletzt von Maschinist (18. April 2012 um 08:06)