Anlehnung an die E69 01 - Nicht von Pappe!

  • Hallo zusammen,

    da ich heute einmal wieder gelesen habe, dass speziell die Preise Anfänger abschrecken, hier einmal der Baubericht meiner Lok, die bisher sehr günstig zu bauen war!

    Gebaut wurde sie zum größten Teil aus Holz und Pappe, Baubeginn war vor einem Jahr. Nach 2 Monaten Bauzeit fuhr sie die ersten Runden. Auch wenn der Entwicklungsprozess speziell des Antriebs hinzog werde ich diesen einstellen. Da es doch nützliche Erfahrungen sein können. ;)

    So, nun viel Spaß beim Lesen und bitte nicht wundern: Meine Arbeitsweise ist sehr unkonventionell, was wohl auch an dem oft verschont bleibenden Geldbeutel liegt :D


    25 März 2010:

    Angefangen hat alles mit einem alten Scheibenwischermotor. Nachdem ich nun im Verein dazu "angestachelt" wurde, doch auch mal eine Lok zu bauen, habe ich dies nach Sammeln einigen Materials dann auch gemacht!


    Ein alter Industriemotor. Habe ich irgendwo her organisiert. :whistling:


    Da mir für die Planung keine M6-Gewindestange zur Verfügung stand, machte ich kurzerhand einen Ersatz.
    Heute habe ich eine Gewindestange besorgt, und das Messingstück ersetzt.


    Montierte Teile: Motor mit langer 6-Kant-Mutter und aufgestecktem Ritzel.


    Auf 10 mm starkes Sperrholz etwas aufgezeichnet und ausgeschnitten und gebohrt...


    Zugeschnittene Holzleisten zu einem Viereck gelegt?


    Fertiger Treibradsatz.


    Mal sehen, was das wird...


    25. März 2010:


    3 Tage Vorbereitungsarbeit haben sich gelohnt. Dieser Rahmen trägt locker 60 Kilo!

  • 26. März 2010:


    Wieder etwas aufgezeichnet!?


    Aha, irgendwelche Halterungen. Da es an langen Schrauben mangelt, kamen überall erst einmal 2 rein.


    Ah, schon einmal aufgeachst. Zu meiner Verwunderung kippelt es gar nicht, super! :)


    Ah, da sind ja die Halterungen! Die Lagerschalen fehlen allerdings noch, in denen die Achsen laufen.
    Die Achsen stützen sich erst einmal auf dem blanken Holz ab. ;)

    Immer noch eine Tragfähigkeit von 60 Kilogramm! Ich hatte mich draufgehockt und bin ein kurzes Stück gefahren. ;)



    Es geht an das Innenleben. So viele Streben!?


    Oh, das Streben-Bild hat sich noch etwas gewandelt...


    Erste Geh-Versuche. Zwar noch etwas langsam, das Ritzel des Motors wird durch ein größeres ersetzt und der Trafo bringt nur 15 Volt, jedoch: Es bewegt sich!!!



    Sieht doch ganz gut aus! Fehlt nur noch etwas, um die Kette unten zu straffen. ;)


    Ich bin auch mit dem läppigen 15 Volt fast 2 Meter gefahren. Zum Glück muss ich das nicht immer machen, wenn ich damit fahren möchte. Geht ganz schön in die Knie, wenn ich mich drauf hocke... Ein Sitz-Wagen muss her!

  • 27.März 2010


    Jetzt geht es wieder mit ordentlichem Material weiter!


    Ein zweites Teil wird noch zusammengeklebt.


    28-29.März 2010

    Nun sind beide Teile fertig:



    Der Gehäuse-Rohbau ist fast fertig. Den Motor habe ich der Einfachheit halber entfernt:


    Letzter Stand der Nachtschicht:

    Das Führerhaus wurde zusammengeklebt. Zur Versteifung der Ecken dienten die relativ
    rechtwinkligen Abfallteile der Fenster.Noch besteht das Gehäuse aus drei Einzelteilen.


    WIe sich dann später herausstellte, sind die Frontteile des Führerhauses falsch! Da mir das zu schade war wieder auseinander zu nehmen, belies ich es so und sage nun, dass es nur eine "Werkslok" ist, die zuuufällig auch E69 01 heißt. Bzw. dass es nur eine Anlehnung ist.


    30.März 2010


    31. März 2010:

    Der Motor wurde fest eingebaut. Hierzu musste er jedoch tiefer gelegt und die Aufhängung anders realisiert werden.

  • 1. April 2010

    Es geht weiter mit der äußeren Formgebung.


    Das erste "Verkleidungsblech" wurde drangeklebt.


    Da die "Lokbau-Abteilung" (Couch-Tisch) besetzt war, musste ich das zweite "Verkleidungsblech" in der Maschinenbau-Abteilung (Schreibtisch) machen. Das Gehäuse musste ich auf den Altpapier-Behälter "notverlegen". Hoffentlich glaubte es nicht, dass es auch verschrottet wird...


    4. April 2010


    Das Gehäuse passt wunderbar auf das Fahrgestell! Das Gehäuse ist allerdings 2 mm zu breit...


    Der Motor samt Aufhängung passt nun wunderbar ins Gehäuse und erlaubt freie "Durchsicht" von außen durch die Fenster.

    Die Türen sind nur eingeklemmt.

    Das Weiß ist kein Fotoanstrich. Es ist nur der verwendete weiße Karton. ;)


    6.April 2010:

    In der zurückliegenden langen Nachtschicht beschäftigte ich mich mit den Laternen.

    Innen sind "Trichter", wie sie in Lampen eben sind. Da kommen noch LED's rein. Sie sind abnehmbar und werden via Bananenstecker an eine interne Stromquelle in der Lok verbunden (3 Mal R6-Batterien).

    An Lampen ist mindestens vorgesehen:

    2 x weiß (oder ersatzweise gelb)
    1 x rot

    Rot sieht gut aus. Das konnte ich in der tiefsten Dunkelheit meiner Werkstatt heute Nacht schon ausprobieren.

  • 7. April 2010:

    Heute habe ich meine ersten ordentlichen Meter mit der Lok zurückgelegt. Es geht durch den Trafo zwar seeehr langsam und mühselig voran, doch ich bin gefahren! Ich saß/hockte hinten auf dem Kissen auf meiner kleinen (ehemaligen) "Lore"


    Das nöthige Gewicht gaben zwei Ersatzpacks Druckerpapier und ein schönes Buch mit viel schwerem Wissen.


    8. April 2010:


    Ich habe auch eine E69 in jüngeren Jahren gebaut. Allerdings in Spur 1, hier mal ein Größenvergleich:


    Wenn ich mir mal vornehme, abends eher ins Bett zu gehen, finde ich immer noch etwas, was ich doch mal schnell machen kann, da man für sowas nur nachts die nötige Ruhe findet:

    3 der 6 Türen, die ans Gehäuse kommen.

    Die Unebenheiten sind gewollt: beim Vorbild ist der Lack damals auch nie glatt gewesen! 8)


    20. April 2010:

    Ein kleiner Zwischenbericht:

    Ich probiere den Einzelachsantrieb (Jede Achse wird je durch einen oder zwei Motoren angetrieben)

    Ich besorgte mir zwei Zahnräder mit Modul 1. Das große Zahnrad hat 80 Zähne und einen Durchmesser von 80 mm, das kleine am Motor hat 12 Zähne.

    Da die Motorwelle des Motors mit der Kennung "P/N 24 44 77"; einen Durchmesser von 3,2 mm, und das Zahnrad eine Bohrung von 5 mm hat, musste ich eine Alu-Stange mit 6 mm Durchmesser auf 5 mm längsdrehen, einpassen (dass das kleine Zahnrad mit etwas Drücken auf die Stange geht) und ein Zentrierloch mit 3,2 mm bohren. Anschließend das Alu-Rohr mit Loctite auf die Motorwelle aufkleben, das Zahnrad nach dem Aushärten des Klebers drauf und mit der Madenschraube festklemmen.

  • 8. Mai 2010:


    Der Rahmen erhielt eine Platte und die Achsen wurden auseinander genommen. Der kleine Motor ist nur zur Probe dort angeschraubt:


    Nun, nachdem ich es mir schon seit einigen Wochen vorgenommen hatte, wurden die Achszapfen gedreht, der Durchmesser der Zapfen beträgt 10 mm und später kommen Kugellager drauf:

    Dann kam das Dach an die Reihe: Zuerst ein Rechteck ausgeschnitten und an den Stirnseiten zwei Bögen angeklebt. Die Streben sorgen für eine annähernde Rechtwinkligkeit.


    Erste Passprobe. Das Gehäuse samt Batterie und aufgesetztem Dach wurde, nachdem ich es auf einer Seite bereits angestrichen habe, probeweise auf den Rahmen gesetzt. Wenn das Gehäuse von allen Seiten grün ist kommen noch schwarze Zierlinien an die Kanten. Da bin ich mir aber noch nicht einig ;)
    Die Glasflasche im Hintergrund dient als Größenvergleich.



    Die Fensterrahmen aus Kartonstreifen wurden über die Pappe geklebt:

    Zuerst die ersten beiden Kanten...

    ... und dann ...

    .. die anderen beiden.


    Heute habe ich mir 4 Kugellager besorgt um wenigstens die angetriebene Achse schon einmal reibungsfrei bewegen zu können. Nun schafft es der kleine Motor mit "direkter" Übersetzung (d.h. es ist ein Zahnrad am Motor und eines auf der Achse) schon, die Lok samt Batterie in einem flinken Thempo zu bewegen. (Da kam ich gar nicht hinterher, als ich die Stromleitung an die Batterie gehalten hatte!)

    Nun arbeite ich am Übersetungsgetriebe.

    Hier bereits ein Teil des Getriebes. In das Plasterad greift das Zahnrad des Motors und in das Metallrad greift das Zahnrad der Achse.


    8. Mai 2010:

    Probeweise wurde bereits eine Fensterscheibe an die bereits lackierte Seite geklebt. Ich muss schon
    sagen, der Kaltleim erinnert mich doch sehr an Sekundenkleber...! :)

    Die letzten Fensterrahmen wurden angeklebt. Zuerst die Seitenfenster. (Bild oben)


    Dann kamen die Frontfenster dran. Hierbei wurde die untere und die seitlichen Kanten verkleidet (Pfeil).
    Der Radius oben wurde so belassen. (Da guckt auch keiner hin ;) )


    Der Rest wurde lackiert. Mit Pinsel. Es kommt noch eine zweite Schicht "Laubgrün" drüber,
    doch leider ist mir die Farbe ausgegangen...


    Zum heutigen Feierabend noch ein Werkfoto:

  • 13. Mai 2010:

    Das Gehäuse erhielt eine zweite Schicht und die Klappen ihre unebene Oberfläche.

    Heute wurden vier Holzpuffer gedrechselt. Da die Lok dieses Wochenende zum Karl-May-Fest in Radebeul auf dem Vereinsgelände stehen soll, braucht sie eine Stoßeinrichtung (also Puffer) damit sie rangiert werden kann und auch "fotogener" aussieht ;)


    Am Vormittag wurde eine technische Zeichnung eines Puffers der DRG erstellt.
    Die Maße wurden von einem HO-Modell abgenommen.


    Dann wurden die vier Pufferkörper auf meinem kleinen Drehstuhl gedrechselt. Hier im Bild der letzte.
    Zuerst wurde Plan- und Längsgedreht und dann ein 4 mm - Loch gebohrt.
    Ich habe ganz schön viel Späne produziert!


    Anschließend wurden sie an den Pufferbohlen (die roten Querbalken) festgeschraubt. Nun fehlen vorn nur noch die Pufferteller.

    Die Puffer haben laut NEM einen Abstand von 158 bis 160 mm und eine Höhe über Schienenoberkante (kurz "SO") zwischen ca. 90 bis 97 mm.

    Ist-Maße:
    Pufferabstand: 160 mm
    Höhe über SO: 96 mm


    13. Mai 2010:


    Die Puffer erhielten ihre Teller:

    Die Pufferteller aus Kunststoff wurden wie folgt angefertigt: Zuerst wurden vier Vierecke ausgesägt,
    anschließend in der Mitte je ein 4mm-Loch gebohrt, alle vier Teile hintereinander auf einen Stab mit
    Außengewinde aufgesteckt und mittels Muttern festgeschraubt. Dann ging es an die Drehmaschine
    und auf einen Durchmesser von 40 mm mit höchster Drehzahl (bei mir ca. 1450 U/min)
    abdrehen. Anschließend nur noch einen "Trichter" rein. Warum, dazu komme ich noch ;)


    Weiter geht es am Pufferkörper. Da wäre ein Loch, da hinein lässt man Leim laufen
    und beschmiert anschließend damit noch die Holzfläche...


    ... dann nimmt man eine 3 mm dicke und 30 mm lange Schaube, steckt sie durch das Loch in der
    Scheibe und dann in das mit Leim befüllte Loch. Fertig ist der fertige Puffer. Damit die Schraube
    nicht hervorsteht, wurde weiter oben der "Trichter" zum Versenken des Schraubenkopfes eingebracht.

    Eigentlich müsste auf jeder Seite ein Teller abgerundet sein. Da ich jetzt nicht den Radius weiß, hole ich das später nach ;)

    Nach dem Trocknen wurden die Pufferteller schwarz angemalt. Aber irgendwie gefällt mir das noch nicht so richtig...


    Also einen Innenkreis von 34 mm Durchmesser vorsichtig mit Hilfer einer Kreisschablone einritzen,
    dabei aufpassen, dass nicht zu viel Lack abgeht. Darum ist der Hilfskreis nicht in einem fort eingeritzt,
    sondern besteht nur aus Strichen.


    Dann nur noch außen weiß anmalen und schon sieht es viel besser aus! :)


    Fotos sind nicht zimperlich: Die fehlende Farbe an den Kanten fallen mir erst jetzt auf... :cursing:


    14. Mai 2010:

    Die Frontscheiben werden angebracht. Dazu sägte ich 2mm-Plexiglas mit der Bügelsäge mit einem Metall-Sägeblatt. Das ging relativ fix, und als die Bügelsäge an ihre Grenzen stieß und ich nicht mehr weiter ins Material hineinsägen konnte, hämmerte ich eines solchen Sägeblattes Stift mit einem Hammer heraus und spannte es in die Laubsäge. Der stiftlose Teil kam an die Seite, wo der Griff ist und die Stiftseite ans obere Ende. Auch das ging ohne Probleme und ich konnte munter weitersägen.

    Dann geht es mit dem Gehäuse weiter.


    Die Flächen um die Fenster werden dünn mit Kaltleim bestrichen...


    ... und die Scheibe fest angedrückt, dass sich der Kleber gleichmäßig verteilt.
    Dann hält es auch schon und innerhalb einer Stunde ist es fest!


    Der Rahmen erhielt einzelne Holzleisten. Die vier kurzen Stücke sollen das Gehäuse gerade halten
    (was zuvor das Gestell mit dem Scheibenwischermotor gemacht hat) und die langen Leisten halten
    die Autobatterie. Während die kurzen Leisten flach aufliegen, sind die Batterieleisten hochkant.
    Die Leisten sind 10x15 im Querschnitt.


    Dann ging es weiter mit der Steuerung. Von einem alten Akkuschrauber nahm ich
    das Steuerteil, verlötete es neu und nun habe ich eine Möglichkeit, die Lok
    vorwärts/rückwärts und die Geschwindigkeit zu steuern.
    Die roten Kabel gehen zur Batterie und die schwarzen zum Motor.

  • 14. Mai 2010:

    Heute habe ich das Gefährt mit aufgeladener Batterie und angebauter Steuerung ausprobiert. Und der Lokführer wurde auch schon gefunden :D :


    19. Mai 2010:


    Die provisorisch eingesetzten Kupferbuchsen (Pfeil)
    mussten nach Zerlegung der Lagergehäuse mit
    Hilfe eines Holzekeiles ausgeschlagen werden.


    Anschließend konnten die neuen Kugellager (16 x 10 x 5 mm) einfach in die
    wieder zusammengebauten Lagergehäuse reingedrückt werden.


    23. Mai 2010:

    Heute, mit einer Woche Verspätung, besuchte meine kleine "Katharina", wie die Lok früher zu LAG-Zeiten genannt wurde, ihre zukünftige neue Stammstrecke in Radebeul.


    Noch steht sie vor dem Zug. Am Nachmittag stand sie auf dem hinteren Flachwagen und wurde selbst gefahren!
    (Als dann noch der alte Schrottkessel am Wagen mit meiner Lok gekuppelt war hatte ich mir schon Gedanken gemacht... ;) )


    Dann zeigte ihr eine Feldbahnlok im Maßstab ca. 1/8 die Strecke.


    Nach einem erfolgreichen, anstrengenden Tag stand "die kleine Niedliche" am Abend ganz allein im BW...


    ... und genoss die Abendsonne.


    Trotz des mickrigen Antriebs bin ich mit ihr gefahren! Bergauf und Anfahren geht nur schwer, aber wenn sie einmal Fahrt (7 km/h) aufgenommen hat!
    Dabei bin ich eine Runde neben ihr hergelaufen und habe ein Kabel an die Elektrode gehalten (die andere war fest), dabei ist sie mir fast davon gesaust, und zwei Runden saß ich dahinter auf einem Sitzwagen, da ging es nur bergab richtig gut :whistling:

    Den Sound finden wir aber einfach nur geil!

  • 24. Mai 2010

    Heute ging es an die Lösung des Problems beim Antrieb.


    Der Motor unter der Achse wurde etwas versetzt. Vorher klemmte er regelrecht zwischen Zahnrad und Holzplatte, sodass er die dadurch entstehende Reibung nicht überwinden konnte.

    Die zweite Achse erhält auch noch einen Fahrmotor. Mal sehen, vielleicht baue ich noch versuchsweise ein Getriebe ein...


    25. Mai 2010:

    Ich habe noch etwas herum gebastelt.


    Diese Variante wurde durch die nachfolgend beschriebene ersetzt.


    Dafür musste auch die "Blockier-Bremse" ausgebaut werden. Diese hatte ich extra für den Transport im Auto zusammen geschraubt, damit beim Beschleunigen die Lok nicht umher rollt.

    Die Funktionsweise: Dreht man an der Spindel S, so wird die Schnecke Sn bewegt. Die Schnecke ist mit dem Hebel K verbunden, der im Drehpunkt D gelagert ist. Das vorderen Ende (im Bild links) wird in den Zwischenraum zwischen die Zähne geschoben und blockiert somit das Zahnrad. Auch als die Lok in einem Bild weiter oben auf dem Wagen stand, war diese "Bremse" sehr hilfreich :)


    Nun zum Getriebe

    Zunächst mussten für die Lagerböcke je zwei Löcher gebohrt werden. (Im Bild die ganz rechts)


    Dann wurden die Böcke angeschraubt.


    Die Böcke haben je 2 Kugellager 12x10x4 mm.

    - nun streikte meine Kamera... -

    Hier nun die fertige Antriebseinheit. Die großen Zahnräder haben den gleichen Durchmesser/gleiche Zähnezahl.
    Damit die Radscheiben nicht an den Böcken schleifen habe ich entsprechende Aussparungen heraus geschnitzt.


    Ergebnis der Probefahrt: Der Motor hat es nun noch einfacher aber trotzdem hat das Gefährt einen "Affenzahn" drauf!



    Hier ist der Motor, in dessen vorderes Lager Kleber
    reingelaufen ist, als ich die Muffe auf die Welle geklebt habe.

    Da der "P/N 24 44 77" nicht mehr produziert wird, musste ich auf
    einen anderen zurückgreifen, der gleich ein größeres Drehmoment hat.

    Als erstes habe ich den Motor des bereits eingebauten Getriebes ausgetauscht.
    Und in einem Aufwasch gleich die Lagerböcke mit je einem Winkel vorn stabilisiert:

    Das nun wieder komplette Getriebe. Nun sieht auch die Verkabelung ordentlicher aus ;)


    Dieser Motor verbraucht nun weniger Ampere beim Anfahren. Nur noch maximal 3A bei ca. 12V. Schnell ist das Gefährt immer noch! 8o


    Nun wird der zweite Motor eingebaut.

  • Von oben sieht es fast genauso aus wie vorher:

    Doch drunter hat sich Einiges geändert:

    Die zweite Achse erhielt ihr Getriebe. Da ich heute leider vier Kugellager vergessen habe musste ich auf Gleitlager zurückgreifen. Hoffentlich kann ich morgen noch welche besorgen...

    Ich habe einmal wieder eine Probefahrt versucht. Beim Anfahren schlucken die beiden Motoren so 10-15 Ampere, dann während der Fahrt sind es ab 7 A abwärts. So richtig ausfahren konnte ich sie auf den 5 m Gleis jedoch nicht.

    Mit dem 2-Achs-Antrieb ist sie wirklich KAUM zu halten und schob mich auch auf der schwergängigen kleinen "Lore" ziemlich flott. :)


    Der "Fahr-Regler" aus dem alten Akkuschrauber hat drei Gänge: Beschleunigen, Leerlauf und Bremsen.

    Das Fahrgeräusch klingt wie die alte Straßenbahn oder die alten Elloks! :)


    Nun sägte ich vier M3-Gewindestangen mit einer Länge von 80 bis 85 mm ...


    ... lötete an je einem Ende eine Mutter fest ...



    ... und dann auf der Drehmaschine abgedreht. Dabei richtete ich mich an
    den aus den Muttern gedrehten Scheiben. Diese müssen am Ende einen
    Durchmesser von ca. 5,8 bis 5 mm und eine Dicke von ca. 1 mm haben.

    Beim Durchmesser war es wichtig, dass nichts mehr hämmerte, wenn ich mit
    dem Drehstahl längsdrehte.

    Bei der Dicke musste ganz vorsichtig der Span abgenommen werden, da die
    Muttern nur mit Elektroniker-Weichlot festgelötet wurden. (Sie müssen später
    keine großen Zug-Kräfte, mehr Druckkräfte, aufnehmen)


    Anschließend je zwei dieser Teile in den Schraubstock gespannt und nochmal "von hinten"
    Lot drauf.

    So, nun die Quiz-Frage: WO sind diese vier Teile verbaut?

    Ich gebe euch noch einen Tip: Sie gehören mit zu den am weitesten nach vorn ragenden Bauteilen ;)


    29. Mai 2010


    Heute haben wir die zweite Probefahrt gewagt. Dabei hat die Lok einen 4achsigen Wagen mit ca. 110 kg (2 Personen) auf ebener Strecke mit ungefähr 7 km/h gezogen.

    Der zweite Probelokführer ;)


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    3. Juni 2010:

    Nach 3 Tagen "Bastelkrise" ging es heute endlich wieder weiter.


    2 Türen wurden ausgeschnitten...


    ... und von innen an das Gehäuse geklebt.


    Die klaffenden Spalten wurden mit Kaltleim verschmiert.


    7. Juni 2010:

    So, damit auch niemand beim Rausgehen an den Wänden hängen bleibt oder gar stolpert, wurde alles noch verkleidet.


    Es fehlen jedoch noch rechts und links die Griffstangen, Leitern und ganz wichtig die Klinke mit dem Schloss an der Tür. ;)


    27. Juni 2010:

    Zum Fahrtag am 27.06.10 war die "inoffizielle Jungfernfahrt".

    Eine erneute Lastprobefahrt ergab, dass mein kleiner "Laubfrosch" mit derzeit 20,4 kg Dienstgewicht (8,8 kg Lok und 11,6 kg Autobatterie) einen 4achsigen Wagen mit 110 kg "Ladung" befördern kann. Auch den Berg hat sie tadellos bewältigt! :)

    Dank der neuen Steuerung (ist glaube ich 4QD) wird den Motoren nur so viel Strom zugeführt, wie sie verkraften können. So blieben sie in den 2 Stunden Publikumsbetrieb schön kühl.

    Ja, heute hat sie das erste Mal Fahrgäste befördert. Maximal habe ich Lokführer+1 erwachsenen Mann sowie einmal Lokführer+2 Kinder versucht. Aber durch die Mittagszeit war meist nur ein junger Fahrgast pro Fahrt ;)



    Auch einen Monat später ist der "Problempuffer" immer noch ein Thema...


    Dieses Mal beim Transport abgegangen. Die Mutter war wohl zu stark abgedreht.


    13. Juli 2010:

    Breaking News: Die Hausfrau hat einen Puffer abgetreten. Nun sind 2 Pufferteller ab!!! Auf jeder Seite einer :pinch:


    Und nun ein Rätsel:

    Was oder wofür hab ich das gemacht?



    8 kleine Scheibchen aus Holz. Die vor dem
    Absägen auf der Drehmaschine
    gemachte Bohrung...


    ... muss vor Ankleben nochmal von
    Hand nachgebohrt werden.


    Ein 105 mm langer 1mm-Kupferlackdraht dient nun als Griffstange. Die Scheibchen sollen sie etwas stabilisieren.

  • 16. Dezember 2010:

    Heute packte es mich und ich habe mein "grünes Ungeheuer" einmal weiter gemacht :)

    Den Scherenstromabnehmer habe ich heute gemacht.

    Sieht zwar etwas groß aus, aber ich hoffe dass es nach der Farbbearbeitung nicht mehr so groß wirkt...


    Das Dach wurde neu geklebt und die Einzelteile wurden lackiert. Ein Wunder: Mit bloßem Auge sieht alles einheitlich rot aus! :shock:
    Da ich mit Blitz geknippst habe könnte es eine Reflexion sein.

    Ansonsten stand die Lok jetzt mehrere Monate in meiner (Wohn-)Werkstatt und sieht dementsprechend bestaubt aus ;)
    Die Puffer möchte ich auch nochmal neu machen.


    Der abnehmbare Stromabnehmer ist nun bis auf ein paar Einzelteile lackiert. Ich bin mir noch nicht sicher, welchen Bügel ich oben draufklebe und ob ich das ganze Ding nicht lieber schwarz streiche. Das kann ich im Nachhinein aber immer noch machen. :)

    Da ich noch 4 Pufferkörper übrig hatte (die sollten eigentlich an meinen Güterwagen) habe ich die ollen Dinger gegen "modernere" mit M4-Gewindestange zum Festschrauben ersetzt. Die Pufferteller sind mit Holzschrauben in den Körper geschraubt und können nun ganz einfach ersetzt werden, ohne den ganzen Puffer abnehmen zu müssen. "Hinten dran" ist die Gewindestange in den Körper eingelassen und sitzt schön fest!
    Bei den alten Puffern ging eine einfache Stange durch, die alles zusammenhielt und gleichzeitig den Puffer an der Pufferbohle hielt. Nachteilig war, dass vorn der angelötete Kranz immer abfiel. Das kann nun nicht mehr passieren! :)


    Und für den Fall, dass es einmal regnet, suche ich noch nach einer Lösung, anstelle des Stromabnehmers einen Regenschirm draufzustecken! :ablach:

    Die Griffstangen werden neu gemacht aus 2 mm-Schweißdraht.


    30. Dezember 2010:

    Heute ging es hier weiter. Langsam muss ich mich sputen, die nächste Lok-Idee reift schon! ;)


    Die Griffstangen sind nun zu beiden Seiten angeklebt.


    Nun geht es mit den nächsten Teilen weiter.


    Nein, das sind keine Fußballtore! :)


    Nun ist auch zu erkennen, was es sein soll: Es sind die Trittstufen! Damit sie nicht so schnell wegbrechen, etwas dicker ;)
    Hier sind sie nur probeweise angesteckt. Sie werden vor Dienstbeginn an je zwei ins Holz geschlagene M3-Gewindestifte befestigt.

    Ich kann es ehrlich gesagt kaum erwarten,wieder mit ihr über unsere Anlage zu düsen!
    (Ja, 4 Monate Fahr-Entzug machen sich langsam bemerkbar ;) )


    31. Dezember 2010:



    Nun kommen schon wieder solche Fußballtore! ;)


    Und probeweise angebaut. Sieht schon mal gut aus, finde ich. Aber es fehlt noch was auf den Tritten :)


    1. Januar 2011:


    Zunächst wurden die kleinen Trittstufenhalter für die Pufferbohlen gemacht, dann erhielten alle 6 Halter ihre Bleche.

    Fertig zum Lackieren mit dem Handpinsel.


    Nachdem diese getrocknet waren wuchtete ich mein kleines Schätzchen auf den Tisch und konnte sie bequem anbauen.
    Wiegt ja nur 10 Kilo :P


    Und angebaut. Also mir gefällt's ;)


    Nur eine "Fahrt in den Dreck" (Entgleisen) darf ich mir nun nicht erlauben, sonst isses ab! :whistling:


    2. Januar 2011:

    Heute ging es dem Antrieb an den Kragen!


    So sieht es derzeit von unten aus. Die eine Leiter oben links musste nochmal in die Werkstatt.
    Da ist der trottelige Werksleiter gegen gelatscht! ;)


    Den ganzen "Ramsch" erstmal rausgeschmissen. Auf einmal sooo viel Platz! :D

    Das Antriebskonzept hat sich im letzten Jahr bei den Versuchsfahrten
    (von der Versuchsanstalt durchgeführt) bestens bewährt und wird beibehalten.

    Im Gegensatz zu den Meinungen der Metall-Lokbauer hat sich das Holz NICHT negativ entwickelt!
    Die Kugellager saßen immer noch fest in ihren Bohrungen wie am ersten Tag!

    Nun ist es die Aufgabe des Konstruktionsbüros, ein stabiles, einfaches
    Getriebe zu entwickeln und zu bauen ;)


    Der erste Schritt ist gemacht. Ob die Stichsäge abends um 11 zu laut war, werde ich morgen wissen :pfiff:


    Die Getriebewände ein Bild weiter oben werden am Ende mit M3-Schrauben befestigt.
    Die Löcher wurden auf der Ständerbohrmaschine gemacht.
    Leider war der Platz so beengt, dass ich die Löcher mit meinem Akkuschrauber bohren musste.
    Aber das Fahrwerk lag gut auf der Tischbohrmaschine, war eine angenehme Arbeitshöhe! ;)


    Die Getriebewände erhielten noch Winkel, dann wurden sie festgeschraubt.
    Schließlich wurden die Löcher für die Motorhalter ermittelt und diese mit
    den dranhängenden Motoren befestigt.


    Und nun sieht es so aus:

    Geordnete und stabile Verhältnisse! :)
    In die Mitte werde ich nochmal ein Brett quer nehmen, dass es die Getriebewände nicht verbiegen.


    Eine Probe mit dem Batterieladegerät ergab, dass die Motoren jeweils bei Leerlauf
    (und leicht geölten Zahnrädern) etwa 0,5 A bei 12 V verbrauchen.
    Das ist ein guter Wert, vorher waren es mehr!


    Erinnert irgendwie an eine Modellbahnlok. Nun hat auch der "Luftbehälter" unter dem Führerhaus in der Mitte platz.


    Soeben habe ich eine Laufprobe gemacht. Ich hatte teilweise etwas wenig Strom gegeben, daher dieses Quietschen ;)

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    Das neue Getriebe ist viel leiser! Und wenn ich mich draufstelle auf die Lok fährt sie wunderbar! :)


    3. Januar 2011:

    Nun mache ich erstmal ein paar Bremshebel. Die sehen dann in etwa so aus:

    Da ich nur sägen kann (und es mir einfach machen will ;) ), ist die Bremsfläche
    etwas eckig. Die werden sich aber schnell ins Runde abnutzen. :)

    Nachtrag: Der Abstand zwischen den oberen beiden Löchern ist 62 mm ;)


    Nach einigen Testfahrten auf Holzschienen verbrauchen die beiden Motoren zusammen:

    Lauf ohne Last: 1 Ampere

    Lauf nur Lok: 5 Ampere
    (betriebsbereit ca. 20 kg)

    Lauf mit Zuggewicht 55 kg: bis 10 Ampere
    (auf 2achsigem schwergängigen Wagen)

    Da die Wagen im Verein leichtgängiger bzw. dort glücklicherweise Stahlschienen sind,
    werden es einige Ampere weniger bei Last ;)


    Der erste Prototyp ist gemacht!


    Der Hebel besteht aus 2 Teilen: 1 Hebel und 1 Schuh.


    Beide wurden miteinander einfach verschraubt.


    Und unten mit einem Winkel drehbar gelagert.
    Auf dem Bild ist schön zu sehen, wie zerlöchert die Grundplatte eigentlich ist :whistling:

  • 9. Januar 2011:


    Da mir die "goldenen" Winkel ausgingen musste ich Nachschub holen. ABER: DIESE Winkel gibt es nur noch im 10er Pack bei meinem Händler! Und ich brauchte nur 3!

    Also musste ich drei andere holen... Diese wurden zurechtgesägt und sind bereit um Anbauen:

    Vormontierte Bremshebelei.


    Nun sind alle dran!


    10. Februar 2011:



    Oh ja Andreas! Das Fahren macht Spaß! :)

    Die glücklichen Gesichter der Kinder und wenn die dann bei mir auch "selber fahren" dürfen dann sind sie kaum zu "bremsen"! :sunny:


    Nun tut sich mir eine Frage auf:

    WIE und WO soll ich denn jetzt DIESES Schild anbringen. Da ist irgendwie etwas falsch dimensioniert... 8)

    Lasst euch überraschen! Dieses Schild brauche ich noch ;)


    11. Februar 2011:

    Hallo Andreas,

    da das Schild ein gegossenes ist und die Buchstaben beachtlich abstehen würde sich einscannen schlecht machen. Mein Drucker ist nicht gerade der beste. Wenn, dann will ich eigenhändig alles versauen! :roofl:

    Das Resultat seht ihr hier:


    Mit einer geheimen Technik wurden die Buchstaben aufgemalt.
    Da leider der Silber-Kugelschreiber eingetrocknet ist musste ich Aryl-Farbe nehmen...


    Ich habe mich da an den Bildern der E69 02 orientiert. Anhand eines Bildes der 169 001 bei der DB konnte ich die Schildchen Ausrichten.

    So sieht es nun aus!


    [img(640px,480px)]http://i78.servimg.com/u/f78/13/88/29/17/e69-1213.jpg[/img]
    Zum vergrößern bitte auf das Bild klicken.

    Ok, auf dem Riesenbild ist nicht mehr zu sehen als ich so schon gewusst hätte. Danke liebe Kamera! :sunny:


    Derzeit ist die Lok in Radebeul stationiert, beim Minibahnclub Dresden.
    Warum ich das nicht direkt auf das Gehäuse geschrieben habe?
    Einerseits wäre es NIE so sauber geworden und andererseits kann ich die so einfach wieder abmachen! :)
    Wenn in hundert Jahren mein BW zu Hause fertig ist wird sie dorthin umstationiert ;)


    13. Februar 2011:

    Nachdem der Sitz-Wagen einen Geschwindigkeitsmesser erhalten hatte wurde eine Testfahrt gemacht:

    [img(511px,195px)]http://i78.servimg.com/u/f78/13/88/29/17/169-7310.jpg[/img]


    Ergebnis:

    Testrecken-Länge: 9 Meter
    erreichte V(max): 9 km/h (Messfehler nicht ausgeschlossen)
    zulässige V(max): 5 km/h

    Die Lok beschleunigt gut und neigte zum Schleudern. Die Schienen können auch noch etwas ölig sein von der Herstellung. Sie beschleunigt super! :)

  • 17. Februar 2011:


    Heute hatte ich endlich eine Idee, die ich auch gleich umsetzte ;)


    Ein Stück Holz, zuerst die drei Teile gesägt, zusammengeklebt, dann geschliffen an der Drehbank.



    Nach dem Lackieren angebaut. Na, wo ist es? ;)


    18. Februar 2011:

    Richtig das Ding ist der Schleifer auf dem Stromabnehmer! :)

    Hier ein Video von heute. Morgen sieht sie etwas besser aus :D

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    19. Februar 2011:

    Nachdem ich heute ein Getriebe zerlegen musste, weil die mittlere Welle falsch positioniert war, hatte ich nochmal eine Probefahrt gemacht.

    Ja die schafft nun locker 70 :thumbup:

    WAS hat sich geändert seit gestern? ;)

    [img(700px,481px)]http://i78.servimg.com/u/f78/13/88/29/17/100_8011.jpg[/img]

    Der Stromabnehmer hat Wasserdampf aufgenommen, daher ist der so schief...


    [img(588px,616px)]http://i78.servimg.com/u/f78/13/88/29/17/100_8110.jpg[/img]

    So nun langweile ich euch nicht mehr mit meiner Visage :D


    Die Lampen hatte ich ja 2010 gemacht. Die hatte ich extra mitgenommen, weil ich neidisch auf die Dampfloks mit ihrem Spitzenlicht war! :D


    Das war es bisher! Fortsetzung folgt ;)

  • Hallo Tommy,

    "Nutze deine Möglichkeiten" hieß es mal in einem Werbeslogan eines schwedischen Möbelladens.
    Und das Ergebnis kann sich sehen lassen! :thumbup:

    Dirk

    M.A. Verick:
    Die gefährlichsten Massenvernichtungswaffen sind die Massenmedien. Denn sie zerstören den Geist, die Kreativität und den Mut der Menschen, und ersetzen diese mit Angst, Misstrauen, Schuld und Selbstzweifel.

    • Offizieller Beitrag

    Moin Tommy,

    hoffentlich findest Du viele Nachmacher, eigentlich haben wir alle mal so wie Du angefangen, besser als durch selber machen kann man nicht lernen.....und geht nicht gibt es nicht!

    Mach weiter so, freu mich schon auf den Herrentag!

  • Für mich als Neueinsteiger eine Quelle der Inspiration und zeigt das man auch aus einfachen Materialen tolle Modelle erstellen kann.

    Gruß
    Patrick

  • Hallo zusammen,

    danke euch für's Lob! :)

    Falls jemand diesbezüglich Hilfe braucht, versuche ich zu helfen! ;)

    Ich hatte zuletzt auf der Dresdner Messe im Februar wieder eine Erfahrung mehr gesammelt, als eine Achsgabel an meinem Sitzwagen brach

    menschliche Ursache: Der Fahrer saß nicht still! :whistling:
    Material-Fehler: Nadelholz ist nicht geeignet für hoch beanspruchte Teile!

    Ich habe nun Buche als Press-Span versuchsweise verbaut. Bohren lässt sich das zwar nur bei hoher Drehzahl und wenig Vorschub, aber es hat bisher gehalten.
    Bei einem GWR-Loriot werde ich, nach Empfehlung des Holzhändlers, Birken-Pressspan verwenden.


    Und immer daran denken: Metall kann jeder! :D:D:D


    Viele Grüße
    Tommy

  • Hallo,

    Da ich auch endlich einen fahrbaren untersatz haben wollte bin ich auch seit ein paar Tagen dabei meine eigene Lok zu bauen aber aus Holz ohne Pappe.
    Das problem ist jetzt die auswahl des Motors.

    Was für ein Motor haben sie verwedet und mit welchen Motordaten?...denn ich hab keine ahnung wieviel Drehmoment ich letztendlich brauche.

    Gruß Matthias