Anlehnung an die E69 01 - Nicht von Pappe!

  • Hallo Matthias,

    ich habe da zwei Motoren von Conrad aus dem RC-Bereich verbaut. Er schimpft sich "P/N 24 44 77" , die Kenndaten kann ich dir erst nennen, wenn ich dort mal wieder bin und auf der Verpackung nachsehen kann...

    Diese Motoren haben jedoch eine hohe Drehzahl und auch etwas an Drehmoment. Mit einem Übersetzungs-Getriebe geht das wunderbar!

    Das Getriebe:

    Die Zahnräder sind Modul 1
    Metallzahnrad auf der Motorwelle: 15 Zähne
    Kleine Plaste-Zahnräder: 40 Zähne
    Große Plaste-Zahnräder: 80 Zähne



    Hier ein Aufbau-Schema:

    Die "Zwischenwelle" hat M10, wo die Zahnräder einfach aufgeschraubt wurden.
    Die Treibachswelle hat M14. Das Zahnrad und die Radscheiben wurden einfach festgeschraubt. Weiterer Vorteil: Wenn es der Oberbau erlaubt, könnte ich auch auf anderen Spuren als 5 Zoll fahren! :D

    Bis 5 km/h sind bei einem Kreislaufdurchmesser von 90 mm kein Problem. Schneller war das Vorbild nicht unterwegs ;)

    Viele Grüße
    Tommy

  • Hallo,
    vielen dank das hilft mir schon sehr weiter.
    Ich habe ja selber RC-Modelle doch ich hab nicht das geld einen gescheiten motor für 50 €
    und einen 12V Regler auch für 50€ zu kaufen.

    gruß Matthias

  • Hallo Matthias,


    Ich habe ja selber RC-Modelle doch ich hab nicht das geld einen gescheiten motor für 50 €
    und einen 12V Regler auch für 50€ zu kaufen.

    Geht mir genauso! So ein kleiner Motor kostete damals um die 10 Euro und ein Zahnrad an die 10 Euro.

    Zusätzlich zu der 4QD-Steuerung wollte ich einen Widerstandsfahrregler bauen. Momentan klemmt es am Gehäuse

    Gruß
    Tommy

  • Hallo zusammen,

    hier nun die Kennwerte des Motors P/N 24 44 78 :

    Nennspannung: 12 V
    Arbeitsspannung: 6-24 V
    Leerlaufdrehzahl: 5700 U/min
    Leerlaufstrom 0,25 A

    Drehzahl bei n max: 4800 U/min
    Strom bei n max: 1,6 A
    Abgabe max: 13 W
    Drehmoment bei n max: 2,6 Ncm
    Eff: 68 %
    Gewicht: 224 g

    Hergestellt von "Igarashi Motoren GmbH", Nummer "SP3657-50"

    Gehäuse-Maße:
    äußerer Durchmesser: 37,2 mm
    Abstand Befestigungsbohrungen: 25, 0 mm mit Gewinde M3
    Der kleine zylindrische Fortsatz, wo das Lager drin ist, hat Durchmesser 13 +/- 0,1
    Die Nabe hat Durchmesser 3,175 mm und steht 10 mm hervor.


    Viele Grüße
    Tommy

  • Hallo,

    es ist ein Denkanstoß für die Jugendabteilung klein anzufangen, viele wollen schon mit irdendwas fahren, aber so kann man auch klein Anfangen, das sollte man in den Jugendabteilung in Vereine als Anregung geben, z.B. im Ferienzeit als Projektwoche nehmen, dann haben alle den Spass am spielen auf der Gartenbahnanlage...
    Das stimmt, wenn einer mal so schlau ist, als Startset zum Einstieg in die Gartenbahn 5 Zoll produziert, wäre nicht schlecht, und für kleines Geld.

    Viele Grüsse...

    Geht net, gibs net... 8)

  • Hallo,

    das Problem ist, das brauchbare Komponenten für denn Lokbau ihr Geld kosten. Ob die Preis die für manche Dinge verlangt werden zu hoch sind oder nicht, steht auf einem anderm Blatt. Selbst für meine doch recht simple Kleinlok habe ich Materialkosten von ~ 650,-. Und das auch nur weil ich soviel wie möglich selber anfertige. Das teuerst sind halt die Motoren und die Steuerung. Im Gegensatz zu denn andern Modellbausparten sind mir nur ein Nischenprodukt mit entsprechent kleinen Stückzahlen. Dann kann ein Hersteller es Dreh und Wenden wie er will, wenn er noch was dabei verdienen will kommt er wohl nicht unter einen Verkaufspreis von 1400,- für einen Bausatz.

    Gruß,

    chris69

  • Hallo Dampfbahner,
    kann denn unsere Hobby überhaupt billig sein, ich meine allerhöchstens preiswert. Da reicht doch eigentlich die Aussage viel selbermachen preiswert. alles kaufen müssen teuer. Die Lohnstückkosten sind halt entscheidend und dann muss auch noch die Qualität stimmen. Der Kundenkreis bei unserem Hobby ist eben sehr begrenzt und wird auch nicht rasant größer. Aber hier sollte jeder für sich entscheiden was teuer und was preiswert ist.
    Grüße
    Wolfgang

    † 2017

  • Hallo Paul,
    vergiß es, geht nicht. Liegt am Bauprinzip heutiger Lichtmaschinen. Funktion: Läufer erzeugt wird über den Regler ein Magnetfeld, erzeugt aus der Batterie. Bei Rotation des Läufers erzeugt der Stator als 3-Phasen-Wicklung über Drehstromgleichrichter die 12V-Bordspannung. Dabei liefert er mehr Leistung, als der Läufer benötigt. Beim Umbau zu einem Hauptsclußmotor hast du die Statorwicklungen (sind extrem niederohmig), selbst bei einer Reihenschaltung der 3 Wickungen fließt noch ein extremer Strom. In Reihenschaltung dazu der Läufer, dessen Kollektor du nur durch Umbau des Reglers sinnvoll (Motorkohlen) kontaktieren kannst. Die maximale Leistung, wenn denn die Magnetpole des Stators richtig polarisiert und geometisch stimmen, ist die des Läufers. Die ist im Vergleich zur Größe der Lichtmaschine eher gering. Auch ist die Lebensdauer fraglich, da Lichtmaschinen für Drehzahlen ab einer bestimmten Drehzahl ausgelegt sind und eine Zwangskühlung benötigen.
    Volker

  • Hallo,
    das ist doch alles Spielkram. 12 Volt Eisenbahntrafo bringt ca. 1A max. und die Lichtmaschine alter Bauart (keine Drehstromlichtmaschine) fängt da erst ohne Leistung sich an zu drehen.
    Bei der Konstruktion gibt es nur Rauchzeichen. Warum wird denn wohl so ein Aufwand getrieben?
    Grüße
    Wolfgang

    † 2017

  • hallo weil ich eine bohrmaschine nehmen wollte als antrieb für meine lok aber das hält sie bei dauer betrieb nicht n´durch. deswegen kam mein einfall mit einer lichtmaschine weil ich davon genung habe

  • Hallo zusammen, ich habe den Thread gerade gelesen und mich gefragt was für durchaus interessante aber auch aufwendige Überlegungen angestellt werden für ein antriebskonzept / elektrisch....und den kosten?
    Es gibt doch megagünstige Motoren mit Ritzeln aus dem Land der Sonne?

    Und muss es immer sehr billig sein oder auch mal schön?

    Oder?
    Grüße Andrew

  • Wolfgang,
    gebe dir vollkommen recht.
    Andreas,
    die Motoren aus China allein reichen nicht. Batterie und Fahrtregler braucht man auch noch.
    Paul,
    wie willst du mit einem Ladegerät die Geschwindigkeit regeln? Ladegeräte geben 13,8V ab. Das ist dann Vollgas. Und dazwischen?

    Zur Frage Preiswert und schön:
    Dass die Lok des Threat-Starters Geschmacksache ist, da gebe ich dir recht.
    Welches Problem haben denn fast alle Vereine? Überalterung. Schöne Modelle kosten neben Geld auch Zeit. Durchschnittliche Bauzeiten von 3 und mehr Jahren sind normal. Man hat ja leider auch noch einen Beruf. Hat man Zeit, ist man meistens Pensionär/Rentner. Begeistert man dann einen Jugendlichen, dann will er auch selbst fahren und nicht nur zuschauen. An die teuren Modelle läßt man sie meistens nicht. Einige Vereine haben extra Jugendloks. Aber eine eigene Lok? Kürnbach hat es vor Jahren vorgemacht, dass es geht. Da hielten sich die Kosten im Rahmen, Massenproduktion. Bei geschicktem Einkauf kostet das Fahrwerk einer Lok incl. Steuerung 250,-- Euro. Den Aufbau und Anbauteile erstellt man aus Holz, Papier und Pappe. Dass das geht hat ein Modellbauer des ESV Bischofsheim bewiesen. Aus einem Meter hat man es nicht erkannt. Jonas seine Heidi ist kompletter Holzbau. Und wenn man ein reales Vorbild nachbaut oder eine eigene Kreation, bei der die Proportionen stimmen, dann kann es auch schön sein.
    Volker

    Volker

  • Hallo Volker du hast schon recht..teilweise, bei den heutigen Möglichkeiten werden aber Fahrzeuge besser,günstiger durch mehr "Masse" und vor allem auch schneller realisierbar.
    Es wäre auch falsch den Forschungsdrang der Jugend zu unterbinden.
    Mein leicht moralischer Hinweis ging auch in die Richtung, was geben jugendliche heute für kippen Party Auto Rechner Handys für Geld aus...

    Hatte auch übersehen das die Lok wohl größer ist und ein Motor reinpassen könnte dann ist's was anderes