Braucht Jemand noch eine Idee für ein Ladegut?

  • Ja Johannes,
    das ist das ultimative Waldbahnbuch (wenn es um die Qualität der Aufnahmen geht). Kinsey war ein begnadeter Photograph und seine Frau eine Künstlerin im Labor. Reich wurden die beiden mit ihrer Arbeit auch nicht.
    Es gab in den 90er Jahren mal eine dreisprachige Ausgabe des Buchs, das wurde dann mangels Interesse verramscht. Ich habe aber noch eine Ausgabe davon.

  • Hallo Johannes,

    eines dieser Bücher besitze ich auch und es sind wirklich tolle Bilder dabei.
    Das Ladegut würde mir für meine Bahn sehr gut gefallen. Doch mein größes Problem derzeit ist der Transport des Ladegutes zusammen mit dem Zug zu einem Fahrtag in der Region.

    Aktuell besitze ich ja Ladegut für meine Disconnects das sich schon sehr gut eignet. Doch allein dafür brauche ich schon einen Anhänger am Auto.
    Ich spiele schon seit geraumer Zeit mit der Idee aus den Disconnects andere Logcars zu bauen, die man eher mal leer einsetzen kann als die Disconnects. Leider hatte ich da noch keine schlüssige Idee.

    Im Gegensatz zu den Waldbahnwagen sind reguläre Güterwagen einfacher in der Handhabung was Beladung (oder eben nicht) angeht.

    Grüße, Gerd

  • Hallo Johannes, hallo Gerd,
    ich habe versucht die Aufschrift unterhalb des Stammes zu verstehen.
    Worauf beziehen sich die "54400 feet".
    Kann mir von Euch hier jemand die Bedeutung sagen?
    Gruß
    Frank

    Praxis ist was theoretisch nicht funktioniert.

  • Nun, 54400 ' = 16581.12 m, aber so hoch wächst kein Baum - das muß was anderes sein...

    Es würde vielleicht Sinn machen, wenn man es so verstehen könnte: 54 x 400 Fuß
    54 Fuß in Umfang = 16,4 m oder 5,2 m Durchmesser, das könnte zum Bild passen
    400 Fuß Baumhöhe = 121,9 m hoch

    Bei http://forestry.about.com/od/conifers/ss/dougfir.htm
    steht zu der Douglas-Fichte (fir):
    "It grows to more than 200 feet tall in its native habitat in the West." ... wird also in der Wildnis mehr als 200 Fuß hoch.

    Die Firmen, die in Amerikanischen Nordwesten abholzten, haben sich also bestimmt nicht irgendwelche mickrigen Bäumchen ausgesucht.
    Dies war dann wohl einer der ganz großen, uralten Monsterbäume. Ich hab in Canada, Vancouver Island, dort wo die Holzfäller noch nie waren, lebende Bäume gesehen, welche beinahe die Dimension eines Fabrikschornsteines hatten, keine Ahnung wie hoch.
    Den zB hier http://www.greenmuze.com/nature/trees/2…der-threat.html
    Die Reste eines abgestorbenen Giganten am Boden erstreckten sich über Entfernungen, die gut und gerne 80-100 m sein konnten.

    Einmal editiert, zuletzt von Johannes Grabsch (17. Juni 2011 um 12:48)

  • Hallo Johannes,
    die über 16 Km hatte ich mir auch ausgerechnet. Aber das machte ja nun gar keinen Sinn.
    Deine Überlegungen klingen einleuchtend. Ist ja auch ein Monster von Stamm.

    Schade eigendlich das so alte Bäume überhaupt gefällt wurden und leider auch heute immer noch gefällt werden.
    Wenn auch nicht in Nordamerika.

    Gerd wenn Du einen solchen Stamm in Deinen Maßstab umgerechnet auf Deine Disconnects
    schnallst gibt es bestimmt Protest! "Jetzt übertreibt er aber..."
    Der riesen Brocken sieht wirklich exterm aus im Vergleich mit der "kleinen" Lok.

    Gruß
    Frank

    Praxis ist was theoretisch nicht funktioniert.

  • Hallo,

    ich vermute, dass es sich um bdft, ein amerikanisches Schnittholzmass handelt. Ein bdft sind 2359,74 cm3. Der Baum hatte danach 128 m3, was bei so einem "Riesen" realistisch ist.

    Joachim

  • Die Zahlen vom Joachim sind richtig! Ist ein etwas seltsames Maß. Die Abkürzung steht für Boardfoot

    Die Firmen, die in Amerikanischen Nordwesten abholzten, haben sich also bestimmt nicht irgendwelche mickrigen Bäumchen ausgesucht.

    Johannes, da liegst Du schief. Wo die großen Loggingcompanies durch waren, da war Wüste. Bilder gibts da auch in diversen Büchern (z.B. "Railroad the Woods").